Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.

Freitag, 11. April 2014

Sex, Drugs & Pferdemist (2/2) (1998)

Durchstehen ist auch beim Lesen die Devise.
Na, habt ihr den ersten Teil artig gelesen? Falls nicht: Nachholen. Quereinsteigen liegt hier nicht drin. Im zweiten Teil werden alle Register gezogen: Gewalt, Sex, Drogen, Pferde – was wollt Ihr mehr? Leider habe ich den zweiten Teil nicht nochmals durchgelesen, es könnten sich also Fehler und anderes Getier eingeschlichen haben. Viel Spass! Ich habe den zweiten Teil übrigens ein paar Sekunden früher veröffentlicht, damit die der Roman schön kompakt untereinander erscheint – in chronologischer Reihenfolge. Vermutlich wärt Ihr sonst überfordert.


T. gefällt gar nicht, dass Pit letzte Petting-Vorbereitungen trifft. Cool Ricky mahnt zur Vernunft: Lass Pit das Ding gefickt eingschädeln, dann liegt für alle Kohle en masse drin. Die Renten unserer drei Helden scheinen gesichert!
 Ricky zeigt Tommy, wo's lang geht: Da rauf, an die Sonne! Straight outta Shitloch hier! Eingeschüchtert stammelt Tommy, er verstehe im Zusammenhang mit seiner Mistgabel-Prinzessin keinen Spass.
Aus heiterem Himmel setzt Tommy die Superkräfte, die er heimlich durch eine schwierige Tastenkombination aufgeladen hat, frei. Schleimlocke Ricky weiss nicht mehr, wie ihm geschieht. Ihm jedoch recht.
Der Power-Move geht noch weiter. Als nächstes nutzt Tommy die Extra-Energie, um sich mit einem vier-Meter-Sprung auf seinen nächsten Kontrahenten zu stürzen. Die anwesenden Damen (links) sind geschockt und auch etwas traurig. Der Banker (rechts) hat sich vorsorglich hinter dem Sofa versteckt – man weiss schliesslich nicht, wen der Amok-Feldzug von DJ Extrakraft (D) als nächstes trifft. Gerade Banker waren in der damaligen Zeit ein rotes Tuch, wenn es zu Feten-Schlägereien kam. Heute hat sich ihr Ruf zum guten Glück wieder stabilisiert, sie werden wieder angehimmelt – die Rockstars der Finanzwirtschaft.
Pitte ein Pit: Monsieur Gelbhemd ergibt sich widerstandslos. Die Angelenheit mit dem wildgewordenen Brüllaffen ist ihm eine Nummer zu gross. Dabei wollte er nur einer ahnungslose Bauerntochter einen lukrativen Job als Tierpflegerin anbieten. Wird man ja wohl noch dürfen, ja? Ne?
Anna gefällt die aktuelle Entwicklung überhaupt nicht: Zu Hause stellt sie DJ Affenlümmel zur Rede.
Als hätten wir an diesem Abend noch nicht genug Gewalt erlebt, geht die Gute nun auch noch auf ihren Retter los. Grund: Er sei der gleiche Tyrann wie ihr Vater. Die Psychologie hat für die Tatsache, dass sich tyrannisierte Frauen gerne einen Tyrannen als Freund suchen, die eine oder andere gesalzene Theorie auf Lager. Und wenn sie sich endlich von ihm lösen, suchen sie sich entweder den nächsten Tyrannen – oder aber kehren zum vorherigen Tyrannen zurück. Wobei gesalzen nur der Vorname ist. Gepfeffert der Nachname.
Jajaja, blablabla.
Pfoten weg! Sie will das jetzt nicht! Späteres Petting nicht ausgeschlossen.
Konsequent: Tommy muss ohne Nachtisch ins Bett. Am nächsten Morgen treffen die zwei Schleimscheisser Jon und Sassy aufeinander.
Jon überbringt die frohe Botschaft: Bald ist der Pferde-Deal perfekt, der zuständige Metzger hat seine Verwurst-Absichten konkretisiert.
Long Jon hoffte, bei der Bequatscherei von Anna auf Sassys Hilfe zählen zu können. Denkste, die Gute hat mal wieder eine Ausrede, um ihrer Rolle als beste Freundin nicht gerecht werden zu müssen. Heute: Nachhilfe.
Aber für ein paar gute Ratschläge ist sie trotzdem noch zu haben: Sie vermutet, dass es Anna nicht so gut geht. Wie ist sie bloss darauf gekommen? Beste Freundinen spüren sowas. Die innere biologische Uhr gibt Auskunft.
Ja, wenn Sassy wüsste... aber wie soll sie? Sie hat ja immer etwas besseres zu tun, wenns um die Wurst geht. Apropos Wurst: Jon liegt mit seiner Vermutung völlig richtig. Anna würde für eine Entwurstung Tessas ziemlich weit gehen. Wie weit? Lasst uns abwarten, die Geschichte wird diesbezüglich noch mehr Aufschluss geben, als uns allen lieb ist!
Grosses Versöhnungs-Kino am nächsten Morgen. Och, waren bestimmt mal wieder nur diese... Ekstasi-Pillen. Entwarnung! Alles im grünen Bereich!
Ach, Tommy ist so lieb. Endlich hat Anna die Idee des Jahrhunderts: Sie könnte sich das Geld leihen. Wahnsinn! Wieso ist sie bloss nicht vorher auf die Idee gekommen? Leider vergisst sie (Anna) sie (die Idee) bald wieder. Die Lösung wäre zu einfach und eines Fotoromanes nicht würdig.
 Tommy ist zwar Drogendealer, aber kann keine Mark Fuffzig für die Rettung eines geliebten Gaules aufwerfen. Ein schöner Dealer bist du mir, Cool T.!
Klingelingeling, Long Jon ist da und muss dringend mit Anna ein Petting vereinbaren. Tommy T. kontert den Vorschlag mit der Tür-Ausrede 2000 Turbo: Die gesuchte Person ist gerade nicht da. Meist taucht sie wenig später im Hintergrund auf. Auch diesmal? Was meint ihr? (Nicht nach unten gucken, nicht nach unten gucken!!!)
Ah da ist sie ja schon! Halli hallo, was ist passiert?
1000 Mark will der Metzger für den Gaul. Bei Interesse tauscht er ihn auch gegen eine Kuh oder zwei Esel – Hauptsache Lasagne. Tommy holt sich Empahtie- und Sympathie-Punkte bei Anna und fragt sich feinfühlig, wieso in aller Welt ein nutzloser Gaul so teuer sei.
Tommy wirds allmählich zu bunt. Reingehen will er. Eventuell Petting. Aber ein Pferd für 1000 Mark? Das kann ja wohl nicht stimmen.
Abflug, Bauernlackel! Tommy wird jetzt deutlicher – das ganze Gaul-Gejammer geht ihm langsam aber sicher auf die Nerven und lässt seinen Puls auf 145 BPM hochschnellen.
Long Jon ist enttäuscht von DJ Gaul T. «Ein übler Typ!» denkt er sich (ok, das könnt Ihr ja auch selbst lesen). Gute Frage: Ist Tommy T. wirkllich ein übler Typ? (   ) Ja   (   ) Nein (Zutreffendes bitte mit einem wasserfesten Marker direkt auf den Monitor auftragen)
Tommy schaltet in den Mädchen-Modus und ertrinkt beinahe in Selbstmitleid. Anna ist ja bisher nicht übermässig aufgefallen, ihm nur auf der Tasche zu hocken und sich aushalten zu lassen. Der Grund, liebe Freunde, wieso sie Geld braucht, ist ein Guter, hat fünf Buchstaben und produziert in seiner Freizeit tollen Rosendünger! Tessa heisst rückwärts übrigens «Asset», was so viel wie Vermögen bedeutet. Jetzt wissen wir auch wieso.
Annas kapitalistisches Verhalten hat Tommy tief in seiner Trance-Ehre gekränkt. Er schaltet auf stur. Aus, finitio. Ob er doch ein übler Typ ist? Wer oben (x) ja angekreuzt hat, darf sich nun langsam Gedanken machen, wie man das Geschmiere wieder wegmachen könnte. Pinselreiniger könnte Abhilfe schaffen (auch wenn der Full-HD-Monitor danach vielleicht nur noch eine aufgerundete VGA-Auflösung hat).
Von ihrem Möchtegern-Freund ans Metzgermesser geliefert, beschliesst Anna die Flucht nach vorne anzutreten. Des Rätsels Lösung hat drei Buchstaben, betreibt eine Kneipe und produziert in der Freizeit ebenfalls Rosendünger.
Sehr seltsame Gegend für eine Kneipe, Anna! Kneipen befinden sich sonst mehrheitlich in regenbogenfarbenen Zuckerlandschaften, in denen Einhörner leben und wenn es regnet, fällt Feenstaub vom Himmel.
Stalker Jon hat die Verfolgung aufgenommen.
Der stilvolle «Ladenbesitzer» gönnt sich gerade ein Glässchen Champagner, als er von Anna gestört wird. Gute Nachricht: Pit hat bereits geweibelt und nur Gutes über die verzweifelte Geldsammlerin erzählt. Echte Freunde halt!
Man beachte das Outfit des namenlosen Besitzers. Anna gibt sich als volljährig aus. Eigentlich ist sie erst 15 oder 16 (bei Gelegenheit könnt Ihr das mal nachschlagen auf einem der ersten Bilder des Romans). Zumindest scheint die geheimnisvolle Kneipe schön bunt zu sein – ob hier wohl am Ende doch Einhörner verkehren?
Dieser Mann – nennen wir ihn «Ladenbesitzer» – ist die Sympathie in Person. Für besondere Verdienste hat er im Klub der Sympathieträger eine besonders schöne Krawatte erhalten. Er trägt sie stolz und mit Würde.
Hoppla! Doch keine Einhörner! Dafür eine nackte Tänzerin in fiesen Stiefeln. Im gutbesuchten Lokal sorgt sie für knisternde Atmosphäre.
Guter Moment für eine gute Frage: Was in aller Welt tust du hier, Anna? Antwort: Tanzen, und zwar nackig!
Ein verstörtes Landei hat der routinierten Stripperin gerade noch gefehlt.
Gestrippt habe sie noch nie, aber probieren geht über studieren. Die Frau mit der Unterhose verkündet den Wetterbericht: wolkig bis heiter.
Frau Schlüpfer glaubt an den Nachwuchs: «Das kriegt die nie hin!»
Der Herr mit Pferdeschwanz (Pferdeschwanz, hihihi) glaubt an den Erfolg des Projektes. Immerhin ist Anna schön wie Sau. Ausserdem wird sie die Angst um ihr Pferd (Pferd, hihihi) zu Höchsleistungen peitschen. Apropos Peitsche: Die erfahrene Nackttänzerin ist bereit, mögen die ersten Trainings beginnen!
In der Garderobe nimmt sich Conny das Küken zur Brust (Brust, hihihi): Mensch Mädel, du passt hier nicht hin! Anna erklärt, dass sie eigentlich der selben Meinung sei, aber für ihren Gaul über Leichen gehen würde.
Connys Mutterinstinkte sind nach der herzerweichenden Ansprache geweckt. Denn das arme Mädchen hat keine andere Wahl, als sich nackig zu machen. Die Unsumme von 1000 Mark ist auf keine andere Art und Weise aufzutreiben.
Conny verspricht: Ab morgen wird geübt. Üben, üben, üben. Anna dankt es ihr mit einem Versprechen der Superlative: Nie wird sie das der Frau, die sie seit ein paar Minuten kennt, vergessen!
So richtig wohl ist ihr nicht beim Gedanken, ihr Geld künftig mit dem Bezirzen abgesoffener Altmänner zu verdienen. Aber wo ein Gaul, da ein Weg. Und dieser Weg heisst: Runter mit den Klamotten!
Unauffällig folgt ihr Stalker Jon. Er zerbricht sich immer noch den Kopf, was Anna im üblen Lokal gemacht haben könnte. Ja was wohl, Bauernlackel? Pferdeboxen ausgemistet?
Halli hallo, Jon spricht Anna an. Diese erklärt ihn, sie habe soeben einen Job als Nackt-Kellnerin angenommen. Dass sie dabei auch tanzen muss, verschweigt sie bewusst. Womöglich würde sie sich sonst den Ruf als Tanzaffe einhandeln.
Jon hat plötzlich die zündende Idee, wie er Anna vom Kneipenstrich holen kann: Ihr das Geld leihen! Na also, wieso sind wir da nicht schon eher drauf gekommen? Anna ist sicherlich erfreut über den Vorschlag.
Wobei... doch nicht. Denn: Etwas neugierig macht sie der neue Job schon. Jetzt will sie es wissen, was sie in ihrem fortgeschrittenen Alter noch drauf hat und wie sie auf abgesoffene Altherren wirkt.
Der beleidigte Tommy-Boy packt bereits seine schärfsten Trance-Scheiben zusammen, als Anna endlich eintrudelt. Stolz auf ihr Tageswerk verkündet sie den baldigen Antritt einer neuen Arbeitsstelle.
Vor Tommy hat sie keine Geheimnisse – unzensiert und ohne Umwege rückt sie raus mit der Wahrheit. Realität! Tänzerin im «Broadway».
Tommy ist entsetzt und kriegt weiche Knie. Wie durch ein Wunder ist er plötzlich doch bereit, das Geld aufzutreiben. Aber nichts da, unsere Anna ist in Gedanken bereits ein vielgefeierter Tanzaffe, der abgesoffene Altherren zum Geifern bringt. Wie ein kleiner Star fühlt sie sich. Hättest du dir vorher überlegen sollen, Lonely_ Tranceboy80! Jetzt wird nackig gemacht!
Tommy lässt seiner minderjährigen Freundin viele Freiheiten – nimmt gleichzeit aber auch seine Verantwortung als Dienstältester wahr. Um sicher zu gehen, dass Anna in einem Stripklub am richtigen Ort ist, fragt er nochmals nach.
Tommy merkt, dass er auf Granit beisst mit seinen Rettungsversuchen. Und eigentlich ist ihm ganz recht, wenn er nicht auch noch der Kohle hinterherrennen muss. Anna ist schliesslich schon ein grosses Mädchen und kann selbst für sich sorgen. Die frischgebackene Strip-Sirene fühlt sich verstanden.
Pferdeflüsterer Rüdiger lässt sich gerade von einem Raben das Kopfhaar auf Lausbefall untersuchen, als er von Asi-Sassy und Long Jon gestört wird. Zum Glück hat er die Mistgabel griffbereit.
Interessant: Anna adressiert eine Postkarte an ihren Vater mit «Hr. Punzengruber». Egerding existiert übrigens nicht, zum Glück wurde die Kart trotdzem korrekt zugestellt.
Punzi liest seiner Tochter jeden Wunsch von den Lippen ab. Liebevoll kümmert er sich während der Abwesenheit um das Pferd und hat es an den erstbesten Metzger verkauft.
Jon erfährt: Sieben Tage, dann gehts dem Gaul an den Kragen. Eigentlich eine gute Nachricht: Sieben Tage sind eine lange Zeit, um ein paar Mark Fuffzig aufzutreiben. Besonders wenn man im horizontalen Gewerbe arbeitet. Zwei, drei Fläschchen Sektchen verkauft, Geld eingespielt, Gaul free as a Bird.
Jon und Sassy beschliessen, Anna zu tänzerischen Höchstleistungen anzutreiben, um das Geld fristgerecht einreichen zu können. Oder wie sagte schon die Bibel? Am siebten Tag sollst du dein Pferd auslösen, falls du es beim Pfandleiher parkiert hast.
Die WICHTIGSTE Regel im Tanz-Business: Bauch rein, Brust raus. Im Hintergrund vertreibt sich der Besitzer die Freizeit, indem er den beiden fleissigen Tanzbienen nachgeifert.
Wer bisher noch keine erotische Pose am Stuhl kannte: Hier ist eine. Anna ist hin und weg – pure Erotik hier! Auch dem Besitzer der beiden Damen bleibt die Spucke im Mundwinkel kleben!
Hier noch eine Vergrösserung besagter Szene.
Anna dämmert's langsam: Das hier ist die reinste Knochenarbeit, nichts mit Gratis-Mark für etwas Tanzi Tanzi und Schütti Schütti.
Immer wieder erzählt Anna von ihrem Kuhstall. Sie spielt die Karte «Unschuld vom Lande» geschickt.
Dem Besitzer gefallen die Kuh-Vergleiche – spontan gibt er auch einen zum Besten.
Anna und Conny tragen beide recht enge Hosen. Gegen diese einschneidenden Argumente ist auch der Besitzer machtlos: Er gesteht dem Frischling eine erste und eine letzte Chance zu. Das sind immerhin zwei Chancen, mehr konnte man zu Beginn nicht erwarten.
Anna gibt sich damit nicht zufrieden. Sie verlangt einen langfristigen Vertrag mit Erfolgsbeteiligung, falls ihre Mistgabel-Show erfolgreich wird.
Pferdeschwanz hat die zündende Idee: Eine Ladung für die Schnitte und alles kommt gut.
Conny zickt wieder mal rum – zu schnell vergisst man, woher man kommt und wer einen dort rausgeholt hat. Der Besitzer möchte nur etwas Dankbarkeit und Anerkennung für seine Arbeit.
Nach kurzem Gespräch kann er seine Conny aber doch überzeugen, dass seine Idee Hand und Fuss hat. Da sieht man wieder mal: Man muss nur miteinander sprechen, dann lösen sich die meisten Probleme von selbst.
Überraschend kündigt Anna ihren Rücktritt auf Ende Saison an. Sie möchte sich künftig vermehrt um ihre Familie kümmern. Das Strippen wird sie nur noch als Hobby pflegen.
BFF! Die Zwei sind wirklich goldig! Ein Herz und eine Seele. Fix und Foxi. Tim und Struppi. Bernhard und Bianca. Siegfried und Roy.
Damit Anna am Abend tanzt wie eine Weltmeistern, hat ihr Tommy Pasta gezaubert. Die Kohlenhydrate werden ihr helfen, körperliche und seelische Strapazen zu ertragen.
Mentalen Support gibts übrigens noch von Tommy, der als Gast anwesend sein und seiner Allerliebsten beide Daumen drücken wird. Er hat extra sein Glücks-T-Shirt angezogen. Wenn man es 30 Sekunden konzentriert fixiert, muss man kotzen.
Das mit dem Glücks-T-Shirt und dem Kotzen fand Anna so herzerweichend, dass sie sich nochmals zusätzlich bedankt.
Eine Sache wäre da noch zu klären... ohne Mental-Doping wird die Tanzerei nur halb so Spass machen. Mürrisch rückt Tommy eine halbe Glückspille raus. Weiss die Gute überhaupt, was diese Exkztzasie kosten????
Conny hat sich bereits aufgedonnert und überreicht Anna ihr Kostüm. «Die Jungs» (aka die abgesoffenen Altspacken) werden ihren Spass haben.
Der Besitzer und Conny necken sich liebevoll, ziehen sich gegenseitig auf. Ihr gemeinsamer Plan, Anna zur allgemeinen Belustigung unter Drogen zu setzen, schweisste die beiden Turteltäubchen noch enger zusammen.
Des Rätsels Lösung: Anna erhält «ein starkes Aufputschmittel». Genau das Richtigen für den ersten, nervösen Auftritt.
Och schau bloss, der Boss lässt ein lecker Sektchen springen! Dass das Ganze mit Putschi Extraforte 3000 XL (ein starkes Aufputschmittel) versehen ist, verschweigt Conny besser.
Begeistert beobachtet Newbie Anna den alten Hasen Conny. Die routinierte Rotlichtschwalbe macht heute den Eröffnungs-Act. Haupt-Act ist eine gewisse «Anna». Mehr zu ihr später.
Conny fackelt nicht lange und wirft den BH einem der anwesenden Lüstlingen zu. Ihr Programm – «Conny und die Stuhl-Gang» – ist bis ins letzte Detail durchdacht. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Einer der Höhepunkte musste ich leider abdecken, sonst wäre mir womöglich wieder die Google-Sittenpolizei zu Leibe gerückt.
Anna zittert am ganzen Körper. Sie ist nervös und ängstlich. Gut hat sie zur Sicherheit ein Aufputschmittel eingeworfen. Sicher ist sicher. Und gut, hat sie zusätzlich noch ein Ecstasy dabei. So kann sie die verschiedenen Wirkungen geschickt aufeinander abstimmen. (Ein Nachtrag im Nachhinein: Ohje, hier habe ich vergessen zu zensieren. Ich lasse es mal so und hoffe, dass es niemand bemerkt. Jetzt, im Nachhinein, frage ich mich allerdings schon, wie ich das übersehen konnte).
Wie ein Bum-Bum-Bumerang schlägt ihr Herz. Da die Wirkung des Aufputschmittels für die Katz' ist, wird es Zeit für das nächste Mittelchen.
Gute Wahl: Ecstasy, mit Sekt runterspülen. Das muss fast gut kommen.
Hoppla, der alte Schmierbock schaut rein. Zehn Minuten, ab in den Fummel!
Conny hat das Publikum ordentlich angeheizt. Der Ohrengrübler im Vordergrund kann sich nur noch mit Mühe auf dem Stuhl halten. Jetzt des Rätsels Lösung: Anna trägt eine Schulmädchen-Nummer vor. Auch beim Namen wurde punkto Kreativität nicht gespart: Lolita.
Zum guten Glück ist Anna zugedröhnt wie eine abgehalfterte Hafenhure. Viel Glück!
Lolita zündet das Fremdscham-Feuerwerk 2000 Turbo. Für die anwesenden Trauerlappen wird die abenteuerliche Geschichte des Schulmädchens, dem in der Schule oft viel zu heiss ist, allerdings noch knapp reichen.
Tonic Tommy beobachtet stolz den grossen Auftritt seiner kleinen, frechen Maus.
Oha! Der Besitzer scheint die Lacktolle zu kennen! Wusste man das? Falls ja: Ich habs nicht mitbekommen / wieder vergessen. Wie auch immer: Der Besitzer begrüsst den Kleindealer im Kreis der fröhlichen Zuhälter.
Goldketten-Pete hat ein Auge fürs Geschäft und weiss: Die Kleine ist pures Gold wert. Wie ein kleiner Schulbube versucht sich Tommy aus der Affäre zu ziehen. Dass er zu geizig war, um Anna das Geld zu leihen, verschweigt er. Grund: Der Zuhälter-Kodex der Herzlosigkeit.
In der Zwischenzeit entblättert sich Anna. Sie fühlt sich super.
Langsam beginnen ihr sogar die alten Säcke zu gefallen. Im Gegenzug gewährt sie tiefe Einblicke. Tessa würde sich schämen und vermutlich freiwillig auf eine Rettung verzichten.
Mitten in dieser knisternden, erotischen Atmosphäre taucht plötzlich Jon auf. Der alte Kasper hat bei der Verkleidung sämtliche Peinlichkeits-Register gezogen. Trotzdem fällt Tommy auf ihn rein.
Tommy wäre es wohl lieber, wenn das Publikum mit Schimpf und Schande von der Bühne buhen würde. Jon hofft in der Zwischenzeit, dass seine Tarnung nicht aufgeflogen ist. Vermutlich nicht, Schlaumeier!
Anna scheint jeden Pfennig wert zu sein. Ihre Schulmädchen-Nummer schlägt ein wie eine Bombe. Aber nun Konzentration für das grosse Finale!
 Gerade als sie dem Ohrengrübler und seinen lustigen Freunden die letzte Dröhung verpassen will, beginnen die beiden Drogen eine verhängnisvolle Zusammenarbeit.
Ihr Gesichtsausdruck verrät: Hier hat's sich für heute ausgestrippt! Fertig, aus, geht nach Hause Leute. Hier gibts nichts mehr zu sehen. Morgen selbe Zeit neue Show: Luana und die Monsterpeitsche. Kommt gut nach Hause! Empfehlt uns weiter! Auf ein baliges Wiedersehen, Freunde!
Der Besitzer kann die Kuh-Vergleiche einfach nicht lassen.
Das Publikum ist entsetzt – wenn auch aus verschiedenen Gründen. Bauer Gruber im Vordergrund wollte eigentlich zumindest einen BLANKEN Busen sehen. Tommy hat mehr von Anna erwartet. Der Immobilien-Verwalter mit dem Rollkragen-Pulli ist schockiert. Sein bester Freund mit Migrationshintergrund ist traurig, denn die Show nahm langsam richtig Fahrt auf. Die zwei Beamtinnen vom Ordnungsamt («Achtung, Kontrolle!») sind empört, wie wenig den Herren in diesem Laden fürs Geld geboten wird.
Wieder nehmen sich Conny und der Besitzer liebevoll auf den Arm. Neckisch kontert der Besitzer Connys gutgemeinter Vorwurf: «Halt die Schnauze und schaff die Kleine von der Bühne!» Die Beiden verhalten sich wie ein altes Ehepaar – einfach süss.
Ob du Annas Freund oder der Kaiser von China bist, interessiert hier niemanden – oder willst du vielleicht noch deine Lebensgeschichte erzählen? Her mit der Jacke, sie friert und trägt nur eine sehr kleine Unterhose.
Welch ein Abgang! Der Besitzer versucht, die erzürnte Menge im Schacht zu halten.
Ja, ist bestimmt nur halb so schlimm – auch wenns momentan eher doppelt so schlimm aussieht.
Conny und Tommy fühlen sich beide für den Tod Annas verantwortlich, schweigen aber aus guten Gründen. Könnte sie ja sonst womöglich noch jemand zur Rechenschaft ziehen.
Richtig macht es nur der Besitzer: Aktiv schieb er die Schuld Tommy zu und wäscht mit diesem genialen Zug seine eigene Weiste sauber. Clever, der alte Haudegen!
Jon macht sich bemerkbar. Dass er ausgebildeter Sanitäter ist, glaubt er ja wohl selber nicht. Egal, in diesen schweren Stunden ist jede Hilfe recht. Und Kandidaten, auf die man die Schuld weiterschieben könnte, sind in dieser Runde immer willkommen.
Jon nutzt die Gunst der Stunde und gibt Anna einen leidenschaftlichen Kuss mit Zunge und Speichel. Damit sie durch den ranzigen Gestank seiner Lederjacker nicht noch bewusstloser wird, hält er ihr die Nase zu.
Zack, da ist sie wieder! Wer aufgrund ihres vorhin verkündeten Todes weinend und schreiend aus dem Zimmer gerannt ist, darf nun wieder reinkommen. Alles halb so wild!
Lustigerweise ist sie, die an diversen Vergiftungen leidet und mehrere Minuten out of order war, die erste, die Jons lausige Verkleidung durchschaut. Weibliche Intuition. Oder vielleicht auch nur der ranzige Geruch der auf einer türkischen Kaffeefahrt gekauften Ziegenlederjacke.
Der geübte Stalker versucht sich feige aus der Verantwortung zu ziehen, aber Annas geschärftem Blick entgeht nichts.
Der Besitzer hat vom Kindergeburtstag langsam die Schnauze gestrichen voll und schickt die Streithähne raus. Trance-Tommy geht allmählich ein Licht auf: Der Bart ist angeklebt!!
Ziegenpeter und Kotzshirt liefern sich ein packendes Duell auf Augenhöhe.
Ein übler Schläger betritt den Raum. Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen.
Der Brutalo kennt keine Gnade und wirft die beiden Würstchen in hohen Bogen aus dem Lokal.
Zum Abschied lässt der Miesepeter nochmals die Muskeln spielen.
Mutter Theresa kümmert sich in der Zwischenzeit um Anna, die endlich wieder back in business ist.
Die beiden Strip-Kolleginnen werden langsam echte Freundinnen. Hat man sowas schon erlebt? Eben noch auf der Bühne gegenseitig die alten Säcke heissgemacht, jetzt schon in artigen Klamotten auf dem Bett kuschelnd. Später will Conny Anna noch ihre selbst-aufgenommene Tape-Sammlung zeigen (hinten rechts).
Conny will genauer wissen, welcher der beiden Halbaffen bei Anna eigentlich am längeren Hebel sitzt, wenn es um Petting und spätere Heirat geht.
Ach so ist das. Long Jon ist der gute Freund, Tommy der Petting-Partner. Wobei heute konnte auch Jon mit seiner inszenierten Rettungs-Aktion punkten. Das Spiel ist noch offen. Hier ist nichts entschieden. Alles möglich.
...sagte sie, wusste aber genau, mit welchem der beiden Affen sie eine Pferdemetzgerei eröffnen möchte.
Als Gutenachtgeschichte gibt Conny noch eine Poesiealbum-Weisheit zum besten. Als Dank erhält sie den treuesten Hundeblick, den Anna im Repertoire hat.
Tommy hat sein schönstes Trance-Hemd angezogen – und seine Ische labert ihn zur Begrüssung schon wieder mit Bauernlackel Jon voll.
Beziehungsstreit vom FEINSTEN. Eigentlich verstehen wir beide Standpunkte. Aber: Anna hat etwas rechter und Tommys Hemd ist zum Kotzen!
Mit einem Gewinner-Lächeln vertickt Tommy seiner Herzallerliebesten, dass ihr Ackergaul nächste Woche zu Wurstwaren (kann Spuren von Pferdefleisch enthalten) verwurstet wird.
Sie verzeihen sich gerade! Hört auf zu weinen. Alles wird gut! Wobei: Jetzt ist alles aus!
Dafür gibts zumindest mal einen Pferdehintern, du Waschlappen!
Tommy verspricht, auf dem Strassenstrich sein letztes Hemd herzugeben, um die restliche Hälfte des Pferdes erstehen zu können. Positiv für alle Beteiligten: Auf dieses letzte Hemd können wir gerne verzichten.
Anna ist nun sehr verzweifelt. Als müsste sie für ein Heiligenbild posieren, glotzt sie belämmert aus der Wäsche. Liess sie zuvor die Tage mit unnützen Stripshows verstreichen, kann es ihr nun nicht schnell genug gehen! Daumen drücken!
Alte, das Pferd wurde bereits abgeholt von der Pferstapo.
Als hätten wir es geahnt... oh lieber «Gott», wo ist bloss «Tessa» ??
Anna beschliesst, ihr Leben zu beenden, da Tessa weg ist. Das ist zwar sehr konsequent, aber auch sehr traurig!
Aufgelöst in Hysterie steigt sie eine Leiter hoch zu Long Jon. Es ist DIE Leiter (die zuvor schon in jedem zweiten Bild herumstand) aber das ist uns egal. Hier zählt die Geschichte und der Wille! Auch gut: Jons Reaktion: «Ja halli hallo, was machst du denn hier?»
Jon und Anna sind beide schockiert: Tessa ist weg! Jon wäre es im Grunde genommen egal, aber er möchte Anna für spätere Petting-Projekte («Petting like it's 1999») gewinnen.
Komm doch erst mal herein, Alte! Butterlfly-Jon hat zu diesem feierlichen Anlass eine ganz besondere Unterhose angezogen.
Die Unterhose hat Anna nicht bemerkt – wäre vermutlich auch zuviel verlangt gewesen – aber sie verspricht, die Kohle zu besorgen. Ok, das hätte sie – hätte sie denn gekonnt – eigentlich auch schon längst tun können. Aber unsere Drama-Queen möchte es wohl wieder mal auf die letzte Sekunde ankommen lassen.
Aber wie will Jon Tessa holen ohne Kohle? Bin ich hier der Einzige, der kritische Fragen stellt? Will er (Jon) sie (Tessa) dem Metzger stehlen wie eine abgehalfterte Hafenhure das Geld eines betrunkenen Seemanns?
Ja küsst euch doch, aber davon wird eure Miss Huf 1998 auch nicht wieder wach! Kussi, kussi. tollste, tollste. superlativi, superlativi.
Ah, Anna macht sich an die Arbeit. Der freundliche Besitzer lässt nochmals mit sich reden. Er ist ja auch kein Unmensch.
Verdammt, Anna braucht 1000 (!) Mark! Sie tut alles dafür. Mit dieser Ansage ist sie beim freundlichen Besitzer an der richtigen Adresse. Er will ihr einen Job als Sachbearbeiterin beschaffen. Er bietet «einen Braunen», der schon am Abend Anna gehören könnte. Ihr Schweine!
Der Besitzer ist klug: Er wendet den Trick des zerrissenen Mark-Scheins an. Mit anderen Worten: Die zweite Hälfte gibts, wenn der Job erledigt ist. Ich glaube, in der Schweiz ist das anders. Da reicht eine Hälfte der Banknote aus, um bei der Bank den ganzen Betrag gutgeschrieben zu bekommen. Aber bitte jetzt nicht mit euren angegammelten Scheinen in die Schweiz rennen, wir hatten hier schon grösste Mühe, Uli Ochsenknecht und diese Alice Whattheassfuck loszuwerden.
...sieht aber nicht aus wie ein echter Riss. Vermutlich haben hier die BRAVO-Fotoroman-Redaktoren mti einer Diamant-Laser-Säge alles klar gemacht.
Ok, nun ist der Deal klar: Zweite Hälfte gibts, wenn die Gäste zufrieden sind. Extrem schlau! Hoffentlich erhält der Typ bald den Nobelpreis für extreme Schläue. Oder zumindest den Integrations-Bambi.
Conny, die Mutter aller Stripperinnen, schaltet sich wieder ein und beruhigt Anna oberflächlich. Hier haste ne Mark und jetzt ab auf die Bühne!
Ficken!
Ah, nur Petting!
Die alten Säcke passen knapp nicht in Annas Beuteschema. Eventuell kann sich arrangieren.
Die asoziale Elite Deutschlands hat sich versammelt. Eine Flasche Billig-Brause (kann Spuren von Abfallsekt enthalten) muss reichen, denn Frischfleisch makes the difference.
Halli hallo! Conny stellt ihre neuste beste Freundin den schlimmsten zwei Schlieimscheissern des Dorfes vor. Im Hintergrund feiert ein Ehepaar die güldene Hochzeit.
Einer der Männer – nennen wir ihn den Un-Typen 1990-2014 – versucht, bei Anna seinen Anker zu legen. Er geht davon aus, dass er sich mit seiner gekauften Braut gut verstehen wird. Fakt ist: Mit ihm würde sich nicht mal seine eigenen Eltern gut verstehen. Höchstens mit seinem Hemd.
Ok, jetzt macht sich der Hemdtrottel doch noch bemerkbar. Mit einem guten Ausdruck! Puffbrause... beste. Ich wollte euch schon mit Ausdrücken wie «Nuttendiesel» kommen, aber Puffbrause ist besser.
Er hat bezahlt und er möcht nun bedient werden. Ne Mark ist nicht gratis.
Der Typ wird langsam unhaltbar. Anna dämmert langsam: Die Einlasse hier war fürn Arsch. Ihre linke Brust (aus der Sicht des Lesers und der Leserin: rechts!) ist schon rot – kein Wunder bei der ganzen Schleimscheisse, die über sie hereinregnet.
Der Typ wird langsam unsympathisch – bisher fiel er eher als klasse Typ auf. Etwas «verbotene Zone» will er aber noch erhaschen, bevor er weiten Bogens aus dem Roman gekickt wird.
Anna blickt sehnsüchtig zu Conny, die das grosse Los gezogen hat: Ein Lüstling übleren Ausmasses begrapscht sie. Wer möchte da nicht tauschen? Absolut kein Wunder, ist sie so glücklich! Annas Peiniger hat sich mittlerweile am Ohrläppchen festgesaugt.
Texas-Jon ruft an. Im Lokal. Halli-hallo!
Leider zeigt sich der Besitzer nicht kooperativ. Er ist grün, aber kein Gutmensch. Er hofft, mit Anna noch ne Mark Fuffzig verdienen zu können. Späteres Petting nicht ausgeschlossen.
Und hier wären wir wieder beim Pferd. Der Kreis schliesst sich. Und wieder lenkt der Besitzer das Gespräch auf seinen geliebten Braunen.
Der Hemd-Trottel beschwert sich. Seine minderjährige Gespielin hat ihm Puff-Brause über den Puff-Prügel geschüttet.
Puff-Prügel ist entsetzt: Damit hat er nun wirklich nicht gerechnet. Anna versucht sich mit einer dämlichen Entschuldigung aus der Affäre zu ziehen. Conny glättet die Wogen gekonnt: Das kann doch mal passieren. Davon geht die Welt nicht unter, sieht man sie manchmal auch grau. Einmal wird sie wieder munter, einmal wird sie wieder himmelblau. Geht`s mal drüber und mal drunter, wenn uns der Schädel auch raucht, davon geht die Welt nicht unter, die wird ja noch gebraucht. 
...und wieder bedient sich der Besitzer schamlos dem Stall-Vokabular. So hat er sich das nicht vorgestellt mit der jungen Kuh!
Mit einer Flasche Billigstbrause versucht er den inkontinenten Sextourist ruhig zu stellen. Hier hats n Sektchen, ist aber gut jetzt, ja? Ne? Dieser denkt nicht dran, sich zu beruhigen. Seine Stimmung ist gelinde gesagt im Arsch.
Diese Rechnung ging nicht auf: Kunde weg, Kasse leer, Getränke verschenkt, Nachwuchsförderung verkackt. Aber auch für den Kunden sieht die Bilanz mies aus: Haare weg, Scheisshemd, peinlicher Fleck im Schritt. Vielleicht sollte er zumindest letzteren noch im Puff trocknen lassen, bevor er auf die Strasse geht. Ahhh, jetzt weiss ich wieder, an wen er mich erinnert: An den lustigen Anwalt von «Scrubs – Die Anfänger».
Wie es sich für einen ordentlichen Betrieb gehört, erhält die Praktikantin nach dem ersten Arbeitstag ein motivierendes Feedback vom Chef. Gar nicht mal so schlecht für den Anfang, Anna. Weiter so!
Der Besitzer hält die Zügel fest in der Hand: Wer nicht spurt, kriegt keine Kohle. So einfach ist das. Wie im richtigen Leben sozusagen. Anna verkauft sich so teuer wie möglich und macht dem Chef das Verhandeln nicht einfach: «Ich tue alles, was Sie wollen!» So muss Lohnverhandlung!
Der freundliche Boss kann sein gutes Herz einfach nicht verstecken. Gerade noch wütend, bietet er Anna schon den nächsten Job an. Diesmal gehts in ein NOBELHOTEL! Ein echter Aufstieg, wenn man an die traurige Bude hier denkt.
Ein echtes Nobelhotel! Anna ist nervös. Schon der Eingang strahlt den Glanz der grossen, weiten Welt aus. Edelste Karossen, feinste Gegend.
Bevor sie ihren Körper an einen schmierigen Gammelpeter verkauft, könnte sie zum Beispiel nochmals über die diversen Leih-Angebote, die in letzter Zeit bei ihr eingingen, nachdenken. Aber nein, die Dame steht ja auf eigenen Füssen. Das hat sie jetzt von ihrer Unabhängigkeit! Frauen-Power!
Rave-Tommy irrt wie ein aufgescheuchtes Reh durch die Stadt. Kurz noch in den Tanz-Schuppen, dann Anna suchen – so sieht der Plan aus.
Und siehe da: Anna ist schon weg. Heute könnte man sie kurz anrufen, damals war man verloren. VERLOREN! Hört ihr?
Das Nobelhotel heisst «Paradies» – das klingt zwar eher wie ein zweitklassiges Autobahnbordell, spielt jetzt aber keine Rolle. Paradies Club – 24h Sauna & Massage. Conny ist nun etwas verzwerifelt. Sie rät: «Beeil dich!» Beeilung ist nur der Vorname von dem, was jetzt geboten ist. Vielleicht ist das Schlimmste auch schon vorbei, dann könnte man es gemütlich nehmen (und unterwegs noch ein Käffchen trinken und die Wocheneinkäufe tätigen).
Tommy hat einen tollen Plan: Er holt sie da raus! So genial wie dieser Plan ist, muss er einfach funktionieren.
Das fängt ja gut gut an: Nach dem Glück, dem Vater und dem Gaul scheint sich nun auch noch der Freier von ihr abgewendet zu haben! Arme Anna!
Rein äusserlich kann man wirklich nichts aussetzen an Na. Charakterlich happerts jedoch gewaltig: Der Berufswunsch Prostituierte war nicht für alle gleich einfach zu verkraften – ihr armer Vater hadert jetzt noch mit seinem Schicksal. Und ihre beste Freundin Tessa hat sich auch von ihr abgewendet, seit sie erfuhr, dass Anna im horziontalen Gewerbe durchstarten will wie eine V2 auf dem Testgelände.
Nein! Das gibts nicht! Long Jon hier? Die Welt ist manchmal schon klein... da will man sich in Ruhe eine Nutte aufs Zimmer bestellen – der Bauernalltag ist hart – und wer kommt? Eine alte Freundin! Das Leben schreibt die verrücktesten Geschichten!
Nachvollziehbare Reaktion: Anna wird wütend! Jetzt hat sie sich schon auf einen sabbernden Lustmolch gefreut – stattdessen muss sie sich nun wieder mit dieser moralisierenden Nervensäge herumschlagen.
«Spionierst du mir nach?» Nein nein, absolut nicht. Er verfolgt dich zwar schon seit 400 Bildern heimlich, aber seine Stalkerei hat ab und zu auch Vorteile: Er ist dir immer einen Schritt voraus. Die Frage bleibt nun: Hat er die 1000 Mark dabei? Ansonsten heisst es: Pfoten weg! Anfassen is' nich'!
Wie meistens, wenn es drunter und drüber geht, hat ein Mann die zündende Idee (während die Frau weint): Anna muss aufhören mit diesem Unsinn! Klare Ansage, nachvollziebares Ziel, um den Rest kümmert sich Long Jon. PS: Pfoten weg!
Während Anna noch herumeiert, geht Jon bereits den Masterplan durch. Er tut gut daran, ihn für sich zu behalten, denn langsam wissen wir: Wenn Anna die Zügel in die Hand nimmt, landet sie am Ende im Puff und das Pferd in der Pferdeverwursterei.
Nein!? Er wird doch nicht etwa.... Jon von Frankenberg... Was läuf hier für ein Film? Das kann ich euch verraten. Der Film heisst «Der Junge, der auf Bauernlümmel machte, in Wahrheit aber aus allerbestem Hause kommt». Ein toller Film. Erscheint direkt auf VHS. Einer der Filme, die nicht auf einem Buch basieren, sondern zu denen nachträglich «Das Buch zum Film» geschrieben wurde. Freunde der 80er und 90er Jahre kennen das noch. Teenagerinnen waren früher manchmal so hin und weg (z.B. wenn Michael J. Fox spielte) dass sie zuerst den Film mehrmals im Kino schauten und sich danach noch das Buch kauften. Um die Geschichte 1:1 nochmals zu lesen.
Tommy kommt angehoppst. Verständlicherweise blickt er noch nicht durch. Naheliegend was er denkt.
Er denkt, er käme zu spät und Anna fahre mit einem Freier davon! Beziehungsweise er sagt es laut. Das hat er nun von seinem Hemd mit Migränen-Hintergrund – Gott straft sofort.
Jetzt, als sich Anna eigentlich schon an den nächstbesten Hotel-Lümmel verkauft hätte, haben plötzlich alle Geld! Vielleicht mal vorher überlegen, Freunde! Zu Long Jon, der im Grunde genommen immer schon Geld gehabt hätte, kommen wir später noch. So leicht kommt er uns nicht davon!
Jon spielt sich als «Pretty Woman»-Held auf. Der reiche Player, der die verängstigte Nutte von der Strasse holt. Aber wie gesagt: So leicht kommst du uns hier nicht weg, Freundchen! Immerhin wäre Anna bereit gewesen, ihren Körper an Dritte zu verschachern. Auch in Stunden des Glücks sollten wir das nicht vergessen.
Da sind wir ja froh! Apropos «Scrubs – Die Anfänger»... hier ähnelt er J.D. - aber das tut nun nichts zur Sache. Also: Jon hat aus irgendwelchen Selbstfindungs-Ideen seine beste Freundin in die Prostitution rutuschen lassen. Spätestens als sie ihre peinliche Schulmädchen-Nummer abzog, hätte er sagen können «Halli hallo, ich bin eigentlich reich, hier haste ne Mark Fuffzig für dich und deinen Gaul». Aber nein, der feine Herr wollte keine Extrawurst! Toll hingekriegt, Dr. Dorian.
Wie in einem schlechten Film fordert Tommy nun ein Taxi auf, dem Freierwagen zu folgen. Schön, dass immer gleich ein Taxi in der Nähe ist.
Na ja, um Leben und Tod, wie soll man sagen... also gleich umbringen wird der Freier seinen Einkauf ja hoffentlich schon nicht gleich, oder? Beruhig dich erst mal, DJ Cool T., alles wird gut.
Er liebt sie.
Sie liebt ihn nicht.
Er hats nicht kapiert und macht ihr noch kurz einen Heiratsantrag – schliesslich dauert die Fahrt noch ein paar Minuten.
Anna versucht etwas Zeit zu gewinnen und vertröstet den Bauernlackel mit Floskeln. Verständlich: Hier gehts um Tessa, nicht um Long Jon.
Showdown am Rotlicht (Rotlicht, hihihih): Das Taxi hat zum Rolls aufgeschlossen.
Klug: Statt auszusteigen – es wäre ja rot – lehnt sich Tommy aus dem Fester.
Oh nein, nicht in diesem Moment!
Per Zufall überquert just in diesem Moment eine alte Schachtel die Strasse. Völlig gerechtfertigt weist sie den altklugen Lümmel zurecht: Eine Oma ist doch kein D-Zug!
...und jetzt kommt sie erst recht in Fahrt. Da, nimm! Saubuam! Womöglich plant sie, dem Lackel den Schirm über die Rübe zu ziehen.
Kein Wunder sind die anderen weg. Rave-Tommy ist mit den Nerven am Ende, hat aber zum Glück noch einen Plan B in der Raverhose.
Tessa ist bereits auf dem Schlachthof. Es wurde also langsam Zeit, sie dort rauszuholen. Es sei denn, man wolle sie in handlichen, vakuumierten Portionen nach Hause nehmen (Vorteil: Sie würde so in den Kofferraum passen. Nachteil: Irgendwie wäre es einfach nicht das Selbe).
Hier steckt sie also! Sie hat sich ein Zimmer genommen und wartet, bis sie wieder nach Hause kann. Ich will nichts verschreien, aber hier zeichnet sich ein Happ End ab. Zumindest für die Fraktion mit vier Beinen. Bei den Zweibeinern wirds zumindest einen Verlierer geben, denn Anna darf in Zukunft nur noch einer an dieWäsche. Der Prostitution hat sie nach all den Jahren den Rücken gekehrt, führt jetzt ein bürgerliches Leben auf einem Bauernhof. Sie bereut nichts, möchte aber nicht mehr dorthin zurück. Die Bezahlung ist zwar phämomenal, aber es ist und bleibt ein Knochenjob! Lasst euch das gesagt sein, liebe Leserinnnen – Hände weg vom Millieu!
Oh nein, doch kein Happy End! Die Frage ist, von wem wurde Tessa abgeholt, wenn sie doch schon bereits auf dem Schlachthof war? Vom lieben Gott? Vom Sensemann?
Oh nein, oh nein, das darf doch alles gar nicht wahr sein!
Anna will nur noch nach Hause. Es war jetzt doch alles etwas viel für sie. Jon schleimt sich noch etwas ein und lässt so den Tag plangemäss ausklingen.
Die beiden Haupt-Asis unter sich: Sie verstehen sich bledenden. Eine Wellenlänge. So eine Tochter hätte sich Hansrüdiger immer gewünscht: Abgezockt und heimtückisch.
Sie haben einen tollen Draht zueinander, die beiden Frohnaturen.
Ja, das ist ein Ferrari. Und ja, das sind Buffalos. PS: Pfoten weg!
Grosses Versöhnungs-Kino: Alle haben sich wieder lieb. Sassy schmeisst sich im Hintergrund an Annas Verlobten Jon hin.
Ein Herz und eine Seele. Rührende Szenen. Wer weinen muss und will: Lasst es zu! Es befreit! Steht zu euren Gefühlen! Natürlich gilt das nur für die Damen – Männern ist die Flennerei weiterhin strengstens untersagt hier.
Zum Abschluss präsentiert Anna nochmals einen ihrer berühmten Gesichtsausdrücke: Träumerischer, romantischer Blick; der sinnliche Mund halb geöffnet. Kein Wunder, hätte sie es weit bringen können, hätte sie denn gewollt. Aber der feinen Dame konnte man es ja nicht recht machen.
Oh, doch noch eine Überraschung? Was könnte das wohl sein? Der Fahrer mit dem tollen Schnauzbart lächelt verschmitzt – er ahnt, was jetzt kommt. Ganz im Gegensatz zu euch allen... tappt nur weiterhin im Dunkeln, naive, aber sehr geschätzte Leserschaft.
Was erblickt sie da wohl? Ein Schloss? Ein neues Fahrrad? Ein neues Fahrradschloss? Einen Gutschein für den nächsten Poledance-Kurs? Jetzt macht es nicht so spannend, bitte! 
Tessa!! Also DAMIT konnte jetzt wirklich niemand rechnen. Jetzt müsste man eigentlich «One moment in time» von Whitney Selig einspielen! Und ein Feuerwerk zünden!
Hmm, dahinter steckt nicht Jon? Mit anderen Worten: Er hatte immer sehr viel Geld, konnte damit aber rein gar nichts anfangen. Null. Nada. Niente. Nix! Tessa scheint das wenig zu stören, sie geniesst Annas Stirnmassage in vollen Zügen. Kraul, kraul.
Tommy wars! Teufelkerl! Hat er also doch mehr drauf als Pillen zu verticken und Übergänge zu versauen. Zur Feier des Tages hat er seine Mutter mitgebracht. Wobei... nein, pardon, das ist ja Conny! Man würde sie gar nicht dem Rotlicht zuordnen, wüsste man nichts von ihrem dunklen Geheimnis! Eine junge, flotte Frau. Ob Tommy auch noch einen Plan C in der Tasche hat, um die neue beste Freundin aus den Fängen ihres Zuhälters zu pressen?
Dass Tommy der Held ist, kommt Anna gerade gelegen. Denn: Mit ihm plant sie ein Petting, während sie Jon nicht mehr Dankbarkeit zugestehen möchte als nötig. Bei ihm muss man aufpassen, sonst zückt er sofort wieder seine Verlobungsringe.
Alle sind glücklich! Sogar Sassy sagt zur Abwechslung mal was Nettes. Und Conny ist sowieso Bombe! Bomben-Frau, diese Conny! Tommy sollte in den nächsten Tagen vielleicht mal sein Polyester-Hemd wechseln – aber es eilt nicht, lass dir Zeit. Jetzt wird erst mal gefeiert.
Anna muss noch die Verlobung mit Jon canceln. Ob sie es sich nicht doch nochmals überlegt? Immerhin ist Jon nett, reich und besitzt Pferde am Laufmeter. Sie hätte ausgesorgt und könnte die Ausbildung zur Hilfsbäuerin abbrechen!
Clever, wie sie das angeht! Eins muss man dem Millieu lasssen: Es hat Anna gelehrt, geschickt mit ihren Reizen umzugehen und die Männer um den Finger zu wickeln. Vielleicht sollte sie eine Ausbildung zur Hilfstänzerin beginnen – Talent hätte sie!
Nein, doch nicht, sie bleibt Bäuerin! Schön, wenn das Herz stärker ist als alles Geld dieser Welt! Alles Geld der Welt minus 1000 Mark – die waren bekanntlich nötig, um Tessa freizupressen.
So, das wars also. Unfassbar lange, viele Längen, wer bis hier durchgehalten hat, darf sich jetzt auf die Schultern klopfen. Kommen Sie gut nach Hause und beehren Sie uns bald wieder. Der nächste Fotoroman wird wahrscheinlich etwas kürzer, diese Länge ist ja fast nicht zumutbar. Mal schauen. Kommt Zeit, kommt Rat. Falls es euch gefallen hat: Kommentar oder sonstiges Feedback! Danke.


Kommentare:

  1. Grossssssartig!!! Vielen Dank, bitte bald mehr!

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  2. Der abend war gerettet! Vielen Dank!

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  3. Großartig! Danke, dass du dir die Arbeit gemacht hast dieses Kleinod zu scannen und zu kommentieren.

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  4. OMG lange nicht mehr so gelacht........ vielen Dank!!!! :-D

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  5. Ich glaub meine Baby-G piept. Danke für diese Perle samt aufwändigem Kommentar!

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  6. Vielen, vielen Dank - bitte mehr davon!

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  7. OH MEIN GOTT ES WAR WUNDERSCHÖN.
    Vielen Dank für den neuen Fotoroman, ich habe schon sehr lange darauf hingefiebert. Meeeehr!

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    1. Vielen Dank für das WUNDERSCHÖNE Feedback :)

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  8. Absolut genial! :) Die Story allein ist ja schon der Knaller, zusammen mit den Kommentaren - der Abschuss :D Bitte unbedingt mehr davon!

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  9. Phantastisch! Vielen Dank für die fünf Millionen Jahre am Scanner ;) Hat eigentlich Don Long Jon jetzt tatsächlich 1000 Euro an den schmierigen Stripbarheini bezahlt, dafür dass er mit der guten Anna wenigstens zum Petting kam oder sie heiraten durfte? Mensch mensch mensch...

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    1. Mark mein ich natürlich! So nen feschen Braunen gibts ja heute garnicht mehr. Die Anführungszeichengschichte ("Tessa") beschäftigt mich übrigens sehr...

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    2. Vielen Dank fürs Feedback! Ich wage es zu bezweifeln, dass wirklich Geld geflossen ist. Long Jon hat ja nur angerufen – die Kohle hätte er vermutlich Anna mitgeben müssen, wenn sie denn die abgemachte Leistung erbracht hätte. Da sie sich aber zierte und nur ihr Pferd im Kopf hatte, wurde der mündlich abgemachte Vertrag nichtig.

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  10. Super Ding. So viele, so unerwartete, so unglaublich irre Wendungen.
    Da wird ja die Kuh auf der Leiter verrückt.

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  11. Ist echt ein bisschen lang. Ein paar Kommentare saßen auch nicht _so_ gut, aber insgesamt gute Arbeit ;)

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    1. Die Kommentare sind immer Geschmackssache. Besser oder anders werden sie auch in Zukunft nicht. Trotzdem danke, dass du dich aufopferungsvoll durchgekämpft hast ;-)

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  12. Grandios, die Fotoromane sind der Obernaller. Wir sind hier alle heiser vom Lachen...

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  13. *schnüff* (Tränchen aus dem Auge klaubt)

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  14. Tommy, wirklich? Baaaah, hatte wirklich gehofft sie würde Locken-Jonni statt Öl-Haar-Tommy nehmen. Buh!

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    1. Nicht zuletzt diese unerwartete Wendung macht diesen Meilenstein der Drehbuchgeschichte aus. In jedem mittelmässigen Hollywood-Film hätte der "Gute" den "Bösen" locker besiegt am Schluss.

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  15. Lieber Vongestern, du bist wirklich mein aller-allerliebster Fotoroman-Kommentator vonne ganzen Welt! Und nach Genuss dieses Meisterwerks der Fotoroman- und Fotoromankommentierkunst würde ich dich dafür jetzt gerne küssen. Späteres Petting nicht ausgeschlossen. ;)

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    1. Vielen Dank, das nenn' ich mal eine vorbildliche Einstellung ;-)

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    2. He Julie,
      da geht noch mehr: Du bekommst erstmal nen halben Braunen. Die andere Hälfte gibts heute abend, wenn du ganz lieb gewesen bist!

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  16. Das war wirklich hart lustig. Vielen Dank. Ich hoffe da kommt noch viel viel mehr. Und mich haut das "Tessa" Ding irgendwie auch total aus der Bahn. Was soll das bloß?

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  17. Ich habe drei Tage (und Nächte) gebraucht, um mich durch dieses literarische Meisterwerk zu kämpfen. Aber so viel Spannung und knisternde Erotik erträgt man auch nur in kleinen Dosen.
    Es war herrlich! Vielen Dank für so viel Arbeit!

    Ob Anna wohl den Arbeitsvertrag mit dem Zuhälter jetzt einfach so auflösen kann?
    Und ob der Gruber-Bauer Conny eine Stelle als Besamerin beschaffen kann, damit sie auch rauskommt aus dem Milieu?

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    1. Gut Ding will Weile haben – vorbildlich durchgekämpft bis zu Schluss, das lob ich mir! Vielleicht macht der Zuhälter ja ein Praktikum beim Gruber-Bauer, dort soll eine Stelle freigeworden sein...

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  18. Was mir da zu Bauer Punzengruber noch einfällt: Bei uns ist die “Punz“ (passenderweise) ein vulgärer Ausdruck für das weibliche Geschlechtsorgan...

    http://mundmische.de/bedeutung/28282-Punz

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  19. Hammer das du alles gescannt und kommentiert hast. Ich hab Tränen gelacht! Kannst du bittebitte mehr Fotoromane bringen? Die sind mit keiner Markfuffzich aufzuwiegen!

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    1. Da kannst du Gift drauf nehmen, dass mehr Fotoromane folgen werden. Wobei... nimm lieber kein Gift, ich kann auch in Zukunft jeden Leser und jede Leserin brauchen!

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  20. EINFACH NUR HAMMER GEIL!!! Und ich hab jetzt schon die ganze Zeit "One moment in time" im Kopf :( Bitte mehr davon, lag wirklich auf dem Boden vor Lachen!

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  21. Annalein , du bist schon eine hirnlose Nulpe . Du hast die Wahl zwischen einem reichen, zukünftigen Gutsbesitzer und einem armen, zukünftigen Knastbruder und du nimmst den Dealer . Herr lass Hirn vom Himmel regnen .

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  22. Passend dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=cuIH1cA4zN4

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  23. Soooooooo genial!!! Mal wieder Tränen gelacht. Du hast aus der ultrahirnverbrannten Story ein ultrahirnverbranntes Meisterwerk gemacht...Danke dafür!

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  24. Wat ne Story! Danke fürs Äonen währende Einscannen! Jetzt musst du mir nur noch eins verraten, wie krieg ich jetzt dieses dämlich Kreutzchen wieder vom Monitor ab!?! Hihi....
    Liebe Grüße

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  25. Hallo u.vielen Dank für äußerst unterhaltsame Stunden!

    Im Finale wäre seitens des Bravo-Drehbuchschreiberpratikanten deutlich mehr drin gewesen:
    - Anna & Jon heiraten; er hat Knete u. sie muss nicht mehr Punzengruber heißen.
    Option 1: Sie sind glücklich u. züchten eine neue Superzossenrasse aus Gaul „Tessa“.
    Option 2: Er gesteht, nicht der megareiche Jonathan von Frankenberg zu sein, sondern der mittellose Landwirtschaftsgehilfe Johnny Paschulke.
    - Bauer Punzengruber & Sassy werden ein Paar; sie bringt den cholerischen Brutalinski mit jedem zweiten Satz zum Heulen u. durch ihre anderweitigen Vorzüge wird er fast menschlich.
    1: Beide ergänzen sich prächtig.
    2: Sie endet per Häckselmaschine als Saufutter.
    - Tommy & Conny kommen beruflich wie privat zusammen.
    1: sie verlieren die Revierkämpfe u. enden mit Zementschuhen im See
    2: sie übernehmen als Oberpuffmutti u. Drogenpate den städtischen Rotlicht- u. Betäubungsmittelmarkt.

    Offene Fragen: Old-Punzengruber versprach lediglich, „Tessa“ nicht mehr zu verkaufen - Doch wird er bei Unmut wieder mit Anna den Bauernhof aufwischen? Steht sie noch immer unter Lebenszeithausarrest? Fragt er seine Tochter, warum diese bordsteinschwalben-mäßig umherläuft? Warum jobbt er nicht doch teilzeitweise als Türsteher in einer Gespenster-Disco?

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  26. Also so vor Lachen weggeschmissen hab ich mich schon lang nicht mehr! Die kommentierten Fotoromane so wie dieser hier sind einfach nur genial...schön das es Leute wie dich gibt die sich die Mühe machen. Das die Fotoromane so eine (ungewollte) Komik haben wird mir erst hier bewusst. Bitte, bitte mehr davon! Ich kanns kaum erwarten bis der nächste kommt. ;-)))

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  27. Das mit den Geldscheinen ist in Deutschland ähnlich.
    Bei einer Gesamtgröße von mehr als 50% kann man den Schein bei einer Bank ersetzt bekommen.
    Das hätte sie ruhig mal ausprobieren können.
    Dann wäre allerdings auch einiges an Story verloren gegangen :-(

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  28. Bei der Recherche für ausgefallene Klamotten für neine Party mit dem Motto 90er bin ich auf deine Seite gestoßen. Hab eben auch die Geschichte zu Ende gelesen und es ist immer wieder herrlich, welche Kniffe und Wendungen sich die Autoren haben einfallen lassen.
    Vielen Dank für das aufwändige Scannen, Hochladen aber v.a. auch Kommentieren. Ich schaue nun öfters auf deiner Seite vorbei und schwelge etwas in Nostalgie.

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  29. Vielen, vielen, vielen Dank für den haufen Arbeit der in dieser Geschichte steckt!

    Was mich aber noch interessieren würde: Wofür braucht Sexy Anna eigentlich "Tessa" in der DJ-/Tickerbutze in der großen Stadt?

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  30. OMG, diese Wendungen! Das haut einen schon aus den Latschen.
    Aber ich hätte mich niemals durch diese Geschichte kämpfen können ohne diese Kommentare, die das ganze erst lesenswert machen. Ich kann nur wieder diese Beobachtungsgabe loben ("Tommy sollte in den nächsten Tagen vielleicht mal sein Polyester-Hemd wechseln – aber es eilt nicht, lass dir Zeit."). Unglaublich. So viel Liebe und Kleinarbeit - das die nächste Fotostory kürzer wird hoffe ich höchstens deshalb, weil es dann schneller geht bis sie kommt. Weiter so! :-)

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  31. Wirklich, TOMMY?!?
    Ich hab mich stundenlang durch dieses Machwerk gequält, nur damit sie sich für den idiotischen "DJ" entscheidet?! Und das, obwohl Jonboy Geld und das Herz am rechten Fleck hat... :-(

    Trotz allem, danke für die Arbeit! Ohne die Kommentare wäre mir z.B. nie aufgefallen, dass Bauer Punzengruber in dem einen Bild eine Krähe auf dem Kopf hat :-)

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  32. Da können die Fotoromane von heute einfach nicht mithalten! Diese Dramaturgie, diese Klamotten, diese Dialoge! Kurz: Früher war mehr Lametta!

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  33. Das war ja mal der absolute Oberhammer! Ich habe selten beim Lesen so gelacht, die Kommentare sind göttlich! Hab heute Nacht sowieso nix zu tun und stöber weiter diese geniale Seite durch, die ich erst heute entdeckt hab. GEIL !

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  34. BITTE MEHR DAVON!
    geile Kommentare!

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  35. Soll mich der Teufel holen, wenn ich nicht direkt am Montag die BRAVO Redaktion stürme um endlich rauszukriegen warum "Tessa" nur in Gänsefüßchen erwähnt werden darf. Da ist doch was faul!

    P.S.: Ich hoffe die Story war nicht in der Popcorn.
    P.P.S.: Großes Kino, jeder einzelne Kommentar. Ich habe mich herzhaft amüsiert!

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  36. Wow, das war genau meine Bravo-Zeit. An diese Fotostory und "Die Reifeprüfung" kann ich mich noch im Original erinnern... und die mit Gil Ofarim! Hach, war das schön.

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  37. Zauberhaft, ich habe stellenweise laut gelacht...
    Mit den halben Geldscheinen konnte man übrigens (zu D-Mark-Zeiten, jetzt weiß ich's gar nicht) auch in Deutschland zur Bank - es musste aber die größere Hälfte sein.

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  38. Noch eine Frage: Warum musste Jon sich eigentlich ausziehen, als er Anna ins "Luxushotel" einbestellt hat. Der Überraschungseffekt wäre auch mit Klamotten geglückt. So ein Schlingel...

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  39. "Lolita zündet das Fremdschäm-Feuerwerk 2000 Turbo." Ich habe mich auch geschämt... Ich glaube, an diesem Roman habe ich 3 Wochen gelesen. Aber es war jede Minute wert. Vielen Dank!! Ich habe mich scheckig gelacht!!

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  40. Zu genial, hab schön gelacht dank dir! :D

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  41. Kennt jemand noch den Roman aus der BRAVO, wo einer im Rollstuhl sitzt und die brettern mit Captain Jack-Musik durch die Stadt. Am Schluss stirbt der Hase eines Mitgliedes, weil er am XTC knabbert. ^^

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    1. Is das nicht der, der jetz geplant kommen soll?
      Schau mal hier auf der FB Seite https://www.facebook.com/vongestern?fref=ts

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  42. Ahahahahaha, genau!!!! Danke :D

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  43. UFFFF, DURCH! Das war ja nun wirklich eine Verlustigung erster Kajüte!

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  44. Ich habe Webseiten gesucht, wo ich Deutsch lernen könnte und obwohl ich es mir auch nicht erklären kann, bin ich hier gelandet.
    Meine Grammatik ist also immer noch tragisch, aber fürs Leben habe ich von Bravo definitiv was gelernt :D

    Die Kommentare sind wirklich ein Hammer, ich habe mich königlich amüsiert. Vielen Dank!


    "Katka"

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  45. schöne Story,
    habe 5h gebraucht um die zu lesen :D

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  46. Ich bin gerade extrem geflashed, dass mich diese Story ganze 4 einhalb Stunden gepackt hat. Zusammen mit den Kommentaren einfach nur der Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn. Genau mein Humor gewesen, habe mindestens jedes 3. Bild eine Extremstrapaze meines Zwerchfells durchgestanden. Danke dafür :D!!!

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    1. Freut mich zu hören! Die anderen Fotoromane warten ;-) http://www.vongestern.com/search/label/Kommentierte%20Fotoromane

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  47. Die "Tessa" (Gänsefüsschen! wichtig!) sieht irgendwie ausgestopft aus. Hoffentlich liegt es nur am Druck.

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  48. Ich finde das hier ja wirklich klasse. Es wurde ungewollter weiße zu meinem neuen zu Bett-geh Ritual. Wobei ich wohl etwas auf Entzug gehen werde,denn ich kann nicht jeden tag bis zwei Uhr morgens am tbalt sitzen und mit pubertätsgeknister reinziehen. Aber es ist sehr ablenkend. Die Storys sind so realistisch wie mein studium: prüfen Sie die Strafbarkeit der Personen nach dem StGB. Irgendwann mach ich mal,wenn ich Lust Krieg mich mit den Petting Paragraphen (sexualdelikten) zu befassen. Apropos Petting. Mir wurde erst durch diese Romane bewusst wie Bedeutungsvoll dieses Wort in der Pubertät doch war: bedeutete es doch beinaheSex mit tief...Ähnlich Höhepunkt. Bitte mehr davon, ich kann mich kaum halten vor lachen.

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  49. Habe mich gerade auf dem Krankenbett durch drei Fotoromane, äh, gelesen. Wahnsinniger Scaneinsatz, ohne Kommentare ginge es nicht,so aber großes Kino. Dufte, danke! Und meine Schmerzmittel brauch ich nun auch nicht mehr, mir ist schon so ziemlich Bonanza! zumute.

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  50. Jon wäre in jeder Hinsicht die bessere Wahl gewesen... 😭😭 Jon wo bist du, ich heirate dich!

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