Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Sonntag, 18. Januar 2015

King's Superior / Autonova GT (1966)


Das Auto, das die beiden begeisterten King's-Raucher hier bestaunen, war ein NSU-Prototyp und wurde vom Spiegel 1965 als «Sarg mit Schaufenster» bezeichnet. Die Bauer des Prototypen, der leider nie in Serie ging, entwarfen ihre Studien nach dem Motto, das Auto habe sich «dem Menschen anzupassen und nicht umgekehrt». Das Auto wurde 1965 auf der IAA in Frankfurt auf dem NSU-Stand vorgestellt (Quelle).



Bildquelle: ranwhenparked.net


Sonntag, 30. November 2014

Gesprochen Kook (1966)

Wie man «Coke» in den 60er-Jahren scheinbar aussprach: Kook! Mutter, der Mann mit dem Kook ist da. Den Ruf als ideales Getränk für den Familientisch hat Coca-Cola im Laufe der Jahre auch etwas abgestreift.



Samstag, 1. November 2014

Wie man 1969 Kontaktanzeigen schrieb:

So! All. kl.?



Donnerstag, 30. Oktober 2014

Es muss ja keine Entscheidung fürs Leben sein (1963)

«Zart-würzig und nervig»? Eine schöne Cinzano-Anzeige aus der goldenen Mad-Men-Ära, als Werbung noch gut war. Oder zumindest mutiger. Also besser.



Dienstag, 28. Oktober 2014

Dieser alte Herd – eine Zumutung! (1964)

Ein AEG - Elektroherd "deluxe" muss ins Haus!



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Dienstag, 30. September 2014

Lufthansa-Cocktail (1963)


Was muss früher die Fliegerei romantisch gewesen sein... als Airlines noch Zeit, Lust und Geld hatten, eigene Cocktails zu kreieren. Heute ist man froh, wenn man einen Sitzplatz reservieren darf und die Kniescheiben nicht vom Vordermann zerschmettert werden. Entstanden ist der Cocktail scheinbar Ende der 30er Jahre – ob man damals Zeit und Lust für solchen Firlefanz hatte ist eine andere Frage. Ab Mitte der 50er Jahre wurde er von den schönen Flugbegleiterinnen an die Passagiere der ersten Klasse verteilt. Der fruchtige, von der Firma Carl Mampe hergestellte Likör wurde hierzu nach Lust und Laune mit Sekt gemischt. Die Nachfrage wurde so gross, dass der Cocktail nach und nach auch ausserhalb von Flugzeugen zum beliebten Szenegetränk wurde. In den 70ern verschwand Lufthansa Cocktail aus den Fliegern, weil der Flugverkehr für den Pöbel erschwinglich wurde und so jeglichen Glanz verlor. Carl Mampe ging irgendwann hops und mit ihm das Gesöff. 2005 wurde der Klassiker zum 50-Jahr-Jubiläum der Fluggesellschaft von der Berentzen-Gruppe neu aufgelegt – mit original Rezept und orginal Design. Und so kam es, dass man das Getränk noch heute kaufen kann. Für Berlin gibts allerdings keinen Sonderpreis mehr, dieser Sonderzug ist abgefahren (nach Pankow).

Mittwoch, 14. Mai 2014

Koks ist krisenfest (1962)

Vati überlegte richtig: Eine Koks-Zentralheizung ist wirklich in jeder Hinsicht vorteilhaft. (Wer den Text lesen möchte, ihn aber nicht kann, weil die Augen nicht mehr mitmachen, klickt auf das Bild, um es zu vergrössern).

Ab mit dir zur Drogenberatungsstelle, du Lümmel!



Donnerstag, 27. Februar 2014

So sind wir in Berlin (1969)

Wir kosten nicht nur, wir geben auch was zurück: Berlin bedankt sich mit einer Imagekampagne bei der BRD.



Mittwoch, 26. Februar 2014

Endlich: Die Pille für den Raucher (1969)


Dass Rauchen kein Zuckerschlecken ist, sollte spätestens seit dieser Anzeige klar sein. Wer rauchen will, muss fühlen. Oder zumindest gut auswerfen, den Auswurf. Natürlich könnte man weniger oder gar nicht rauchen, aber das wäre zu umständlich. Einfacher gehts, wenn man den Symptomen auf den Leib rückt. Namentlich heissen die beiden einzigen negativen Auswirkungen – man weiss es – Katarrh und Vitaminmangel. Gut, wenn man da ein Raucher-Bonbon in Grifnähe hält. A Coryfin-C a day, keeps the doctor away. 

Dienstag, 11. Februar 2014

Wieso lüften, wenn man sprayen kann? (1960)

Da man in den Sechzigern überall rauchte – Schlafzimmer, Büro, gute Stube, Küche, Kino, Flugzeug, Zug, Auto, Restaurant – brauchte man griffige Konzepte, um die Luft bei Laune zu halten. Die naheliegenste Mehtode – das gute, alte Lüften – lehnte man ab, denn echte Luft war so etwas von Fünfziger! Besser kam der Raumspray an, denn der entkeimte und säuberte die Luft per Knopfdruck. Willkommener Nebeneffekt: Die damaligen Treibgase waren so unerbittlich, dass sich mit der abgestandenen Luft auch gleich das ganze Ungeziefer abmeldete.



Montag, 25. November 2013

Ansage des Tages: Muratti (1960)

Die sympathische und ehrliche Zigarette Muratti Privat verstand es, «ohne viel Worte, ohne grosse Versprechungen und ohne laute, unechte Töne» die Raucher für die gute Sache zu gewinnen. Im Gegenzug bereitete sie viel Freude, wenn sie geraucht wurde. Ein Nehmen und Geben. Kein Wunder, verkündete der Herr der Schöpfung wenig später: «Von jetzt ab wird PRIVAT geraucht». Heute wird zwar auch mehrheitlich privat geraucht, aber aus anderen Gründen.



Mittwoch, 21. August 2013

Haar Tabac (1961)

Oh la la,
Heute schliesst sich der Kreis. Wir hatten eine alkoholische Zahnpasta. Wir hatten alkoholische Frisiercreme. Wir hatten die wissenschaftliche Bestätigung, dass Rauchen unschädlich ist. Und heute haben wir ein «Haarwasser auf wissenschaftlicher Basis» namens «Haar Tabac». Da uns die Werbung im Fernsehen («im RTL») weismachen will, dass das zeitgemässe Haar Koffein braucht, würde uns nicht verwundern, wenn man früher - back in the Sixties - Nikotin in die natürliche Kopfbedeckung massiert hätte. Schliesslich wird das beliebte Nervengift auch gerne auf Pflanzen gesprüht, um Schädlinge per Instant-Lungenkrebs ins Jenseits zu befördern.


Montag, 19. August 2013

Ohne Fett - aber mit Alkohol (1968)

Wellaform von Wella - nach der Duro35-Zahnpasta bereits die zweite sinnvolle Verwendung von Alkohol. Pardon, dritte.



Samstag, 13. April 2013

An den Herd gekettet (1963)

Metall Zug Elektroherd (1963): Echte weibliche Identifkation mit dem heimischen Herd. Heute ist Metall Zug ein Konzern, welchem unter anderem V-Zug angehört. V-Zug ist laut der Studie «Reader's Digest Trusted Brands 2013» die Küchengeräte-Marke, welcher in der Schweiz am meisten vertraut wird - die bedingungslose Identifikation ist also geblieben. In Deutschland, Belgien, Portugal und Finland vertraut man übrigens am liebsten Miele. Wer den Werbetext nicht lesen kann, aber möchte, klickt «weiterlesen».



Montag, 1. April 2013

Werbung des Tages: Afri-Cola (1968)


Die Anzeige stammt aus der Afri-Cola-Kampagne des Düsseldorfer Fotografen Charles Wilp. Mit der Werbeoffensive gelang es, Ende der 60er Jahre den Niedergang der Marke noch einmal erfolgreich abzuwenden. Die Kampagne beinhaltete unter anderem (ziemlich abgefahrene) Glasscheiben-Spots, in denen auch Nonnen im Rauschzustand zu sehen waren. Die Nonnen erschienen zudem als eigenes Print-Sujet. Das gefiel der katholischen Kirche überhaupt nicht. Der Skandal verhalf dem Getränk plangemäss zum Kultstatus. Unter den Hauben der Nonnen verbargen sich übrigens Mick Jaggers damalige Freundin Marianne Faithfull, die Schauspielerin und Sängerin Petula Clark sowie das Modell Alice Vatters.



Montag, 25. März 2013

Freitag, 24. August 2012

Donnerstag, 9. August 2012

L'été c'est moi - Sommermode in Farbe (1967)

Der Sommer mag sich heuer nicht so recht entscheiden, ob er seine Anwesenheit weiterhin auf ein paar Gastauftritte beschränken oder richtig durchstarten soll. Zumindest scheint momentan die Sonne - ein Anfang. Damit hätten wir auch wieder mal übers Wetter gesprochen. Einfach ein super Thema. Aus diesem Anlass gibts heute Sommermode aus dem Jahre 1967. Quelle: Das französische Männermagazin "Lui". Die europäische Antwort auf den Playboy erscheint in Frankreich seit 1963 monatlich. 1977 bis 1992 gab es das Heft übrigens auch in deutscher Sprache zu kaufen. 



Sonntag, 10. Juni 2012

"Wenn sie dann noch wenigstens gute Hausfrauen wären!" Deutsche Mädchen-Debatte 1967

Die "Neue Jllustrierte Revue" war bekannt für ihren qualitativ hochstehenden Journalismus. Die RTL II-Printausgabe der Sechziger Jahre sozusagen. In der Nummer 30 1967 entdeckte ich eine repräsentative Debatte um das "Deutsche Mädchen". Scheinbar hatte das Käseblatt in einer früheren Ausgabe bereits feinsäuberlich recherchiert, dass "Deutsche Männer" bei Ausländerinnen nicht allzu hoch im Kurs zu stehen schienen. Als Reaktion auf die vielen erbosten Briefe drehte die Wochenzeitschrift den Spiess auf eine merkwürdige Art und Weise "um": Nun durften sich auch noch "Ausländer" zu Wort melden und aus allen Rohren gegen das Deutsche weibliche Geschlecht schiessen. Die vier Männer von Welt gingen dabei derart hart mit den armen Teutoninnen ins Gericht, dass man den Verdacht nicht loswird, die Texte seien komplett von der Revue-Redaktion erfunden worden.
Aber lest doch selbst:



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