Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.

Samstag, 21. Oktober 2017

Ein Satansbraten kommt selten allein (Im Bann des Teufels, 1994)



Halli, hallo, liebe Freunde des gepflegten Fotoromans. Angeschnallt, gleich geht's los. Noch ein paar organisatorische Dinge im Voraus: Wer schon immer ein wenig mit dem Einstieg in die Satanskultur liebäugelte, sollte an dieser Stelle vorzeitig abbrechen. Aus, vorbei, kommt's gut nach Hause. Grund: Dieser Fotoroman strahlt eine umstrittene Anziehungskraft auf die junge Leserschaft aus. Besonders junge Mädchen, die noch orientierungslos herumirren im Leben, noch nicht wissen, ob sie einst Pferdepflegerin, Frisörin oder Sekretärin werden wollen. Da scheint ein Flirt mit dem Teufel verlockend... und ebenso gefährlich.

Wenig überraschend also, dass dieser Fotoroman damals fast auf dem Index (D) gelandet wäre. Laut Wikipedia scheiterte die Indizierung «knapp».

Gut, hätten wir das. Das war übrigens auch der Fotorman, der über die Jahre am häufigsten gewünscht wurde. Er ist nicht halb so gut, wie man aufgrund dieses Wirbels denken könnte – umso besser, wenn wir ihn mal hinter uns bringen. Zusammen schaffen wir das! Das Ende ist nah – nur ca. 350 Bilder müssen besprochen werden. Und bitte wundert euch nicht, wenn es nicht ununterbrochen ein Kommentar-Feuerwerk ist – die Geschichte ist im Grunde genommen ziemliche Grütze.

Ich musste leider auch im Nachhinein verschiedenste Scherze rauslöschen, weil ich beim zweiten Mal lesen merkte, dass sie rein objektiv gesehen gar nicht funktionieren (Dinge übersehen, Namen überlesen, Sachen vergessen). Am Ende bin ich so semi-glücklich mit der Geschichte – mit der Tendenz zu sehr glücklich. Und ebenfalls sehr glücklich, dass dieses großartige Stück Kulturgeschichte endlich im Internet frei verfügbar ist.

Das Problem, dass man in der Mobile-Ansicht mit einer falschen Fingerbewegung aus dem Artikel fliegt, habe ich leider (noch) nicht lösen können. Ziemlich dumm. Ihr könnt aber die Mobile-Ansicht ganz unten bei den Artikeln ausschalten und die normale Darstellung wählen, falls das besser geht. Und nicht vergessen: Traditionell ist der Fotoroman groß, was das Datenvolumen betrifft. Wenn Ihr also keine Flatrate habt, unterwegs und nicht steinreich seid, wartet vielleicht besser, bis ihr wieder zuhause in Muttis WLAn seid.



Kurz zur Ausgangslage: Wir schreiben das Jahr 1994 und Vanessa (15, w, Scheidungskind) ist durch wundersame Fügung doch noch zu ihrem so sehnlichst gewünschten Bruder gekommen. Ihre Mutter hat dies sozusagen gefickt eingeschädelt. Problem: Es handelt sich bei Martin um einen introvertierten Jammerlappen, der den ganzen Tag vor dem PC hängt. Wir sehen hier Martins Freund Cai. Er ist unheimlich und spielt eine Hauptrolle. It's magic!

Das sind sie also, unsere beiden Neo-Geschwister. Vanessa ist eher der Typ «dufte»: Farbenfroh, lebenslustig und attraktiv. Martin hat's mit den Farben nicht so und kleidet sich am liebsten ganz in Schwarz, als wäre er direkt der nächstbesten Gruft entstiegen. Um seine düstere Message zu unterstreichen, trägt er ein umgekehrtes Kreuzerl um den Hals. Später will er einmal etwas im Bereich IT/Informatik/Netzwerk-Admin machen.

Ja aber halli hallo, wen haben wir denn da? Diese drei irre starken Zeitgenossen sind Vanessas beste Freunde. Tolle Persönlichkeiten, die ihre Freizeit mit Spiel, Spass und Petting verbringen. Echte Frohnaturen! Ein guter Umgang für unsere Vanessa.

Während Martin in seiner dunklen Kammer «World of Warcraft» (Beta) spielt, packen die anderen Familienmitglieder kräftig mit an: Aufgepasst, jetzt wird eingezogen! Ein'zogen is! Übrigens: Dieter hat auch das grosse Los gezogen: Seine neue Frau kann es «kaum erwarten, alles neu einzurichten». In seinem Haus. Na, dann wollen wir mal!

Neo-Schwester Vanessa ist verständnisvoll und packt selbst an wie der Teufel höchstpersönlich.

 Halli hallo, Freunde! Eine Clique, wie sie im Buche steht. Ganz normale junge Leute wie du und ich (vor 70 Jahren). Nie um einen starken Spruch verlegen. Echte Rollerblades-Fahrer. Ausgeflippt, aber nicht zu frech. Jung, aber nicht zu leichtsinnig. Sexy, aber nicht zu anzüglich. Wasser, aber nicht zu büffelig.
Anpackt is, Freunde, jetzt wird ausgepackt! Spätere Heirat nicht ausgeschlossen.

Die drei Musketiere behalten ihre Rollerblades tatsächlich an. Das kann ja heiter werden. Zumindest sieht die noble Münchner Gegend nicht so aus, als müsste man die Kisterl allzu viele Stockwerkerl nach oben tragen wie in einer abgehalfterten Ost-Platte.

Benny ist Hals über Blades in Vanessa verknallt. Auch wenn Vanessa hier spricht, als sei er hoffnungslos in der Friendzone gefangen: Vielleicht geht da noch mehr! Ja? Ne? Was? Ja? Na? Ja?

And here we go! Benny zündet das Flirt-Feuerwerk und fragt unverblümt nach einem After-Umzugs-Petting in wohnlicher Atmosphäre. 

WIE AUS DEM NICHTS taucht Cai Pflaume auf. Unbemerkt hat er sich mit seinem Feuervogel ins Bild geschlichen. Und vertraut einem fremden Mädchen, das er noch nie zuvor gesehen hat, einen «sehr wichtigen Brief» für Martin an. Aber bitte nicht lesen gell, stehen wichtige Infos zu den Themen Satan, Opferschlachtung und Vegan Lifestyle drin.

Gruss und Kuss, Cai!

Vanessa ist ihrer Zeit 25 Jahre voraus, was die Ankleide betrifft. 

Der unbekannte schwarze Ritter mahnt: Nicht vergessen, ja? Sonst wird der Onkel böse. 

Presto zusammen, alle Kisten sind im Trockenen. Ich wiederhole: Alle Kisten sind im Trockenen. Presto und over.

Martin ist die Gastfreundschaft in Person: Ah super, eine neue Schwester, komm' rein, da hat's Kekse, dort drüber eine 1A-selbstgemachte Limonade. DIY fo' Life! 

Der Name Cai scheint Martin zu verunsichern. Merken wir uns das mal, damit wir später der Geschichte folgen können. 

Nico entdeckt das höchst unauffällige, dezente Kreuz doch noch. Ihm entgeht einfach nichts. So ist er, unser Nico. Schon als Kind war er immer der Aufmerksamste im Sandkasten.

Interessantes Bild, denn: Babsi (r.) sieht im Vergleich zu Vanessa aus, als wäre sie ein Sowjetischer Ringkämpfer auf Pferdestimulanzien. Aber Entwarnung: Alles eine Frage der Perspektive. No Pferdle were harmed.

Hui, jetzt geht's aber los! Natas der Weise hat den Brief höchstpersönlich unterzeichnet. Kussi, euer Natas! :-*

Diese Schrift könnt ihr übrigens auf Dafont.com kostenlos runterladen. Sie heißt «Sehr, sehr böse Schrift». Es bleiben: 9 Tage, 23 Stunden, 59 Minuten, 30 Sekunden.

"gemütlich". Zwinker, zwinker. Bedeutet: Hier geht's bald zur Sache! FSK15!

Der junge Olli Schulz lässt nicht locker und fordert seinen Lohn ein. Denn: Umzugsschulden sind Ehrenschulden. Bzw.: Wettpetting ist Ehrenpetting.

Ja aber hallo! Vanessa begleicht ihre Schulden und zahlt die Angestellten aus – bis auf den letzten Pfennig. Da, habt's a Busserl.... und jetzt raus mit euch!

Iiiih, dies' rockende Skelettle! Selten so was Abartiges gesehen! ABARTIG!

Benny ist schlichtweg überlustig. Einer von den Rollling Stones. Hahahahahahahaha. Hahahahah. Ha! So. Vanessa zeigt sich weiterhin sehr loyal gegenüber ihrem neuen Bruderherz. Kein Wunder: Ein Leben lang hat sie sich einen Brudi gewünscht – jetzt wird sie sich die Butter sicher nicht von einem abartigen Poster vom Brot nehmen lassen. PS: ABARTIG!

Stop mobbing, Freunde! Jetzt ist gut! Jeder Mensch ist etwas anders. Aber im Herzen sind wir alle gleich. Mal lachen wir, mal weinen wir, mal schlafen wir, mal essen wir, mal weinen wir. Eine große Familie, eine einzige Mutter Erde. No borders, no nations. No Pferdefleisch, no Palmöl. Übrigens wirklich no Pferdefleisch und no Palmöl!

Yiipiiih! Das geht ab! Stark! Wowwwww! Flippig und fetzig hier! Mute Grap (zu Deutsch: Mut zum Grappa).

Benny hat seiner Flamme kurz die Bremsen eingeölt – sie findet's ganz toll. Nico fragt sich derweilen, wann er endlich seinen ersten Kick Air bei seiner Herzallerliebsten schafft. Wir sind auch schon gespannt wie ein Zirkuszelt.

So stellt man sich eine Clique vor. Spiel und Spaß bis zum Abwinken. 

Wieso schmeißt's Vanessa bereits, bevor Benny sie erreicht hat? Hier stimmt doch was nicht. Die Sache stinkt zum Himmel...

... denn im Text steht nachher, Benny habe Vanessa umgerissen. Ich glaub', mich laust der Pavianarsch, wenn uns hier die Fotoroman-Redaktion nicht an der Nase herumführen will! Ich verlange LÜCKENLOSE Aufklärung. Auch etwas seltsam ist, wieso Vanessa nach dem vermeintlichen Sturz hinter Benny liegt. Siehe Foto oben. Da kam Vanessa noch einen guten Meter nach der Halfpipe-«Naht» zu Fall. Richtung andere Seite. Ich sag's ja nur. Könnt ihr folgen?

So lieb von dir Benny, dass du nicht mehr ausweichen konntest. Ein echter Gentleman.

Young Olli S. grinst frech, denn er weiß: Dieser Drops ist noch lange nicht gelutscht. Diese Rollerblades-Bremse noch nicht optimiert. Dies Pferdle noch nicht eingeritten. Diese Love Story noch nicht zu Ende erzählt.


Benny hätte Lust auf eine Runde Heavy-Fensterl – aber Vanessa mahnt: Nichts da, Freundchen, gefensterlt wird später!

Vanessas Eltern absolvieren gerade eine Runde Küchen-Petting, als sie zurückkommt. Erwischt! Ihr neuer Vater gibt ihr eine Weisheit mit auf den Weg: Ålter schützt vor Schmusen nicht! Das ist Norwegisch und bedeutet: Alter schützt vor Schmusen nicht.

«Ich hoffe, du bringst ihn auf andere Gedanken» – das könnte man jetzt auch falsch verstehen. Könnte. Wenn man wollte. Hätte, hätte, Schwester nette. 

Vanessa verspricht: Ich tu, was ich kann! Die Hoffnung stirbt zuletzt! Dieser Satansbraten ist noch nicht gegessen. Dieser Grabstein noch nicht umgeworfen.

Frohnatur Vanessa (15) betritt die Gruft. Vorwand: Sie will sich für das Poster bedanken, das eigentlich alle Scheiße finden. Vermutlich sogar Martin.

Martin zockt gerade eine Runde «Charon» – das «Super Mario Bros» der Freizeit-Satanisten.

Da liegt ein neuer Rekord (Computersprache: High Score) drin! Dran bleiben jetzt, Martin! Go, go, go!

Leider wird nicht ganz klar, worum es bei diesem Spiel geht. Soll sich mal einer der zahlreichen Satans-Freunde, die hier mitlesen, dazu äussern.

Vanessa ist im wahrsten Sinne des Wortes in Teufels Küche gelandet. Zum Glück wohnt sie nur wenige Schritte davon entfernt – der Heimweg wird also kurz. 

Lass' hören, Palmenkopf – wird sind ganz Ohr!

Tschüssi, mach's gut! Kussi! Schlaf schön, ja? Oh, es klingelt just das Telefon! Hallo?

Und er sagt: «Es wär' schön, wenn du bei mir bleibst heut Nacht – ich dacht' das wär' abgemacht?» Wisst Ihr, ich liebe diesen Cai, und deswegen... komm' ich von der Traufe in den Regen. Na was ist nun, Martin, kommst du mit, du Kollegenschwein? Ja, ähh nein, ich mein: Jein! Tätätätätätä-tääääääää.   

Bruder Cai gibt Martin den Zwischenstand durch: Nur noch zehn Tage bleiben! Am Anfang waren es ja noch zehn Tage und jetzt sind es nur noch deren zehn!! Wie die Zeit vergeht! Jetzt heißt's ran an den Speck! Ärmel hochkrempeln und anpacken!

Vanessa hat ein komisches Gefühl in der Magengegend: Mit diesem Martin stimmt doch was nicht? Ja? P.S.: Sie ist gerade daran, sich auszuziehen und hat schon mal den obersten Knopf der Hose und den Gurt geöffnet. Jetzt macht sie oben weiter. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie sich das Ganze entwickelt. Sind als nächstes die Socken dran?

Interessanterweise hat sie ihr Oberteil nun wieder zugeknöpft (vgl. Bild oben). Ging wohl doch alles ein wenig schnell gerade. Sachte, sachte, nur nichts überstürzen. Denn wie sagt ein Sprichwort? Eile ist des Teufels Bote. Da haben wir's. Wäre das also geklärt. Nun weiter in der Geschichte: Vanessa fühlt sich beobachtet...

Nicht die feine Art, die neue beste Schwester willkommen zu heißen: Pentagramm-Martin pentagrammt durchs Guckloch.

Und hoffentlich krieg ich die Hose diesmal auf?!

Ach das hat es also mit dem ominösen Poster auf sich. Cleveres Bürschchen, dieser Martin. Das muss man ihm lassen. Bei allem Gehate und Gemobbe: Clever ist er. Jetzt hoffen wir nur noch, dass es ihm eines Tages gelingt, seine Intelligenz sinnvoll zu nutzen. Zum Beispiel für eine Lehre als Maler/Lackierer. Oder etwas im Bereich PR/Medien/Forstwesen.

Die erste Nacht ist überstanden – dufte! Vanessa fühlt sich allerdings wie gerädert und gefistet.  

Ja halli hallo, hereinspaziert in die gute Stube, Brudiherz! Bin zwar gerade etwas leicht bekleidet, aber es bleibt ja in der Familie, ne? Ja? Was?

Och, Schwamm drüber, Vanni, jetzt wird gebürstet!

Du hast wunderschöne Haare – darf ich sie dir bürsten? Diesen Spruch nehme ich mit auf meinen weiteren Lebensweg. Vielleicht kann man ihn bei der richtigen Gelegenheit mal platzieren.

Hier läuft doch was!? Vanessa leitet die Komplimente von Martin zwar noch geschickt in die Friendzone ab – aber ihr neuer Brudi schmiedet bereits Pläne im Bereich Petting, Opfergaben und Diverses.

Kussi, alter Schwerenöter! Vanessa küsst weiterhin alles, was ihr vor die Flinte läuft.

Heimlich kratzt Martin Vanessas schöne Haare aus der Bürste – er will sie in sein Tagebuch kleben und mit Glitzerspray und Pony-Stickern verzieren. Süß!

Einstandsparty ahoi: Martin will noch einen Freund mitbringen. Noch tappen wir völlig im Dunkeln, wer das sein könnte. Rüdiger? Hans-Dieter? Friedrich? Ulle? Ulf? Ralle? Heinz? Fritz? Fritzerl?

Die gesammelten Haare werden in einer Streichholzschachtel feinsäuberlich verstaut. Und nun wissen wir auch, wie das Zeichen Belials aussieht. Und wer Belial ist. Belial ist eine dämonische Gestalt aus der Bibel, Single und in seiner Freizeit spielt er Squash, kocht oder geht ganz einfach mal im Wald spazieren. Just do it!

Oha, aufgepasst, Vanni! Martins Freundeskreis beschränkt sich bisher auf eine Person und die ist ziemlich seltsam. P.S.: klasse Fummel!

Vanessas Vorzeige-Clique trifft ein. Gut gelaunt, gut gestylt, lecker Geschenke dabei. Hätte ich solche Freunde, würde ich auch öfter zu Kaffee und Kuchen laden.

Martin kann seine Abneigung gegenüber den gelackten Sauber-Affen kaum verbergen und betäubt seinen Schmerz mit einem Gesöff auf Cola-Ingwer-Basis.

Mmm, fünf lecker Hamburger sind schon mal für mich reserviert! Klasse Party bisher – es kann fast nicht mehr besser werden. Zusätzliche Gäste könnten dem Anlass allerdings noch die nötige Extra-Würze verleihen.

Young Olli S. geht in die Offensive: Wart' nur ab, bis die Schmusenummern kommen, Baby! Dann wird geschmust, bis der Arzt kommt!

Bei einem lecker Partysalat denkt Martin über Gott und die Welt nach: Ob die beiden was miteinander haben? Ja? Ne? Was? Ja? Ne? Was?

Jetzt mal tacheles, Lackaffe: Geht da was mit meiner neuen besten Schwester? Schwarzer Bruder eifersüchtig. Schwarzer Bruder nach Hause telefonieren.

Läuft da was? Ja? Ne? Die beiden Party-Sirenen analysieren vor der schmucken Wohnwand (furniert) die aktuelle Lage.

Lockerer Small Talk für Anfänger. Themen: Wetter, Essen, Sex.

Vanessas Clique steht auf Techno – Martin eher auf «Gothic Sound». Einen wunderschönen Gothic Sound zusammen, macht's gut, feiert nicht zu lange – morgen ist auch noch ein Tag!

Der geheimnisvolle Grusel-Cai betritt den Raum! Sein Skelett-Shirt verleiht ihm zusätzliche Grusel-Punkte auf der Richterschen Gothic-Sound-Skala.

Hihihi der Typ von gestern! Hihihihihihihihihih. So. Der Vorzeige-Clique schaudert's gewaltig, als der fleischgewordene Hobby-Satan die Bühne betritt. Jetzt geht's ab!

Halli hallo Natas! Dort hat's Limo, hier drüben lecker Hamburger und da vorne tanzen wir Techno, bis sich die Balken biegen!

Berechtigte Frage, Vanni! Der kleine Satansbraten gibt sich scheinbar täglich einen neuen Namen.

Äh, okay, alles klar. Wir haben dich längst durschaut, Satanslümmel.

Wie eine wildgewordene Furie tanzt Natas Vanessa an. Und das, obwohl kein irre starker Gothic Sound läuft – nur öder Techno (D).

Für mich seid Ihr auch sehr wichtige Freunde, Freunde! Obwohl Ihr erst die erste Stufe der Erkenntnis erreicht habt.

Wer wünscht sich nicht solche Gäste, die ungefragt die Zimmer der Gastgeber durchsuchen? Also ich schon! Hereinspaziert, Freunde!

Verständlich, dass Martin im Trubel der Party vergessen hat, sein Zimmer abzusperren. Denn der Trubel war wirklich riesengroß und hat ihn schon seit Stunden wie elektrisiert – schließlich wollte er keine Sekunde dieser irre starken Sause verpassen.

Die BWL-Clique kommt aus dem Staunen nicht heraus: Was ein Sauladen hier! Das ist doch nicht rechtens, da stimmt doch was nicht! Babsi findet's zwar etwas aufregend. Und Vanni stärkt ihrem Brudi einmal mehr den Rücken. «Jeder hat halt ein anderes Hobby, ja?» Ja!

Nitram und Natas stecken die Köpfe zusammen und besprechen die aktuelle Egal. «Egal» bedeutet «Lage» in der Rückwärts-Hail-Satan-Sprache 2.0. Aber lage («lage» bedeutet «egal» in der Rückwärts-Hail-Satan-Sprache).

Natas präsentiert sein geheimnisvolles Bretterl. Es beantwortet – nicht mehr und nicht weniger – jede Frage, die man schon lange gerne mal beantwortet haben möchte. Zum Beispiel, wieso die Banane krumm ist – oder an welchem Tag man stirbt. Oder etwas harmloser: wie man stirbt. Oder noch etwas harmloser und bereits aus der Kategorie «leichtverdauliches und diverses»: Welches Familienmitglied als nächstes stirbt.

Los geht's Freunde, a'gspielt is! Jetzt wird gewürfelt, geknobelt, geraten und gewetteifert.

So, dann wollen wir mal.

Berührt die Rosette und schließt den Kreis: Die Fragerunde ist eröffnet!

Babsi eröffnet das Satanopoly mit einer besonders cleveren Frage: «Stimmt es, dass ich schon mal in Indien war?» Man muss kein Teufelsbruder mit hellseherischen Fähigkeiten sein, um zu ahnen, in welche Richtung diese Antwort gehen könnte.

So, in der Zwischenzeit habe ich mich kurz schlau gemacht, was wir hier überhaupt spielen. Auf der Seite Halloween.de gibt ein Dr. Kürbis ausführlich Auskunft über das Ouija Brett aka Hexenbrett. Dabei handle es sich um «eine Art Fertig-Baukasten-Variante des Gläserrückens. Dabei versucht man mittels Fingerauflegen Kontakt zu einem jenseitigen Kommunikationspartner aufzunehmen. Zu diesem Zweck sind auf dem Ouija Brett die Buchstaben des Alphabets, Ziffern von 0 – 9 und die Antworten “Ja“ oder “Nein“ dargestellt. Meistens wird auf eine Art hölzerner Zeiger, der Planchette (möglich ist auch ein einfaches Glas), ein Finger pro Person gelegt. Nach einer Art Anrufung soll die Kommunikation mit geisterhaften Wesen mittels der Bewegung des Zeigers auf dem Brett möglich sein.» Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass man das Ganze nicht als Partyspaß spielen soll. Hätten unsere sechs Freund vielleicht auch erst Dr. Kürbis konsultieren sollen. Zu spät.

Also doch! Unsere Babsi war schon mal in Indien! Herzliche Gratulation. Das hätten wir jetzt nicht gedacht! Nicht unsere Babsi! In Indien!

Was macht man mit einem Baby in Indien? Entweder waren ihre Eltern Missionare oder Hippies, die an den Stränden von Goa die spirituelle Erleuchtung errauchten suchten. Man wird es nie erfahren.

Hahahaha, du Scherzkeks. Not. Benny Schulz macht auf ironisch – dabei interessiert es ihn brennend, ob er mit seiner Vannimaus80 zusammenkommt. Mal das Jenseits fragen schadet nie.

Neues Spiel, neues Glück – nichts geht mehr. Finger zur Mitte, jetzt wird nachgefragt.

Tja, war wohl nichts, Benny. Denn die Rosette irrt sich nie (Martin, Kapitel IV, Vers II).

Und zwar als abgehalftere Hafenhure auf dem Hafenhurenstrich von Marseille (F). Sorry Freunde, Schicksal ist Schicksal. Kommt gut nach Hause!

Benny Schulz hat genug: Wenn ihm der Satan seine Vanessa nicht gönnt, kann er sich sein Bretterl quer in den Allerwertesten stecken! Tschüssi! Macht's gut, haltet die Ohren steif! Keep up good work!

Vanessa kann es nicht fassen: Die Teufels-Clique und ihr dummes Bretterl hat ihrer BWL-Clique die dufte Party versaut.

Cai verleiht Nitram das eiserne Satanskreuz ersten Grades für besonders Verdienste im Aufgleisungs- und Organisationswesen.

Eine Runde Autoscooter für alle! War echt 'ne tolle idee, auf die Wies'n zu geh'n. Ok, dieses Bild hättet Ihr wohl auch ohne den Kommentar hier verstanden, aber sicher ist sicher. Doppelt genäht hält besser.

Och, jetzt schau mal einer an, die beiden Turteltauben – so süß. Young Schulz entschuldigt sich bei Vanessa für sein weibisches Verhalten jüngst beim Brettspieleabend. Tut mir echt leid, ja? Ok? Ja?

Young Schulz rückt mit der Wahrheit über Martins Indiskretionen raus...

Vanessa sieht das Ganze nicht so wild. My Schlüpper is your Schlüpper! Martin meint es nur gut. Er ist einer wie du und ich. Mal weint er, mal lacht er, mal betet er zu Satan.

Hihihi, irre stark hier! Vanessa hat die Haare schön und Young Schulz den Kopf komisch. Der ist doch irgendwie an der falschen Stelle? Aber wird schon seine Richtigkeit haben. Ich meine ja nur – in Zeiten von Hexenbretterl und Gothic Sound muss man mit allem rechnen. Vor allem mit dem Schlimmsten.

Ja, dieser Schuss ging wohl nach hinten los, BWL-Affe. Aus, finito, vorbei – das Hexenbretterl hat enschieden. Es hat sich ausgebretterlt.

Ok, lass hören – wir sind schon gespannt wie der Regenschirm einer abgehalfterten Hafenhure.

Okay!

Nee, war natürlich nur ein kleiner Scherz. In Wahrheit hat Vanessa Benny sehr, sehr, sehr lieb.

Wer hätte das nach der Gruselparty gestern gedacht? Niemand hätte das nach der Gruselparty gedacht!

Tuc! Das bedeutet auf Satansich «Cut». Das wiederum bedeutet auf Fotoromanisch, dass wir uns nun plötzlich in einem dunklen, verrauchten (!) Verlies befinden.

BRAVO verhält sich hier so, als wüssten wir nichts von dieser geheimnisvollen schwarzen Schachtel. Dabei würde sie ein paar Bilder zuvor im Detail beschrieben. Uns könnt Ihr hier nichts vormachen. Die Geheimniskrämerei könnt Ihr euch sparen.

Gut, dann können wir ja anfangen. Muss noch jemand zur Toilette? Dann wäre jetzt der Zeitpunkt dafür – danach gibt es für längere Zeit keine Pausen mehr.

Ich glaub mich knutscht ein Hafen-Elch! Bei der geheimnisvollen Schachtel handelt es sich um die Schachtel mit Vanessas Haaren! Jetzt schau mal einer an! Mein Schwein pfeift!

Jetzt überschlagen sich die Ereignisse: Cai ist kein harmloser Mofafahrer, sondern ein heimtückischer Satanspriester! Wir sind erschüttert, geschockt und auch etwas traurig. Er war immer so ein aufgeschlossener, freundlicher junger Mann, der sich für verschiedene Dinge interessiert hat und gut zuhören konnte. Und nun das. Derweilen beschwören die anwesenden Satansjünger ihren Anführer: «Satan, schenk uns eine PS4 mit vier Controllern und PES 2018».  

Eigentlich interessant, dass sich Cai «Natas» nennt. Er betet Satan an und leistet sich die Unverschämtheit, sich selbst so zu nennen? Wäre ich sein Gott, würde ich ihm eine Heuschreckenplage und einen Tripper senden (via DHL). Man stelle sich vor, wenn sich ein katholischer Priester «Gott» nennen würde! Welch Aufschrei würde die Gesellschaft erschüttern. DAS nicht! Alles, aber DAS nicht! Ihr könnt uns mit jeder Geschichte kommen, liebe katholische Priester – aber DAMIT nicht!

Ollah illah zusammen!

Jetzt geht's zur Sache: Cai holt Vanessas Haare aus der Schachtel. Steile Karriere: Von der Haarbürste zum Opferaltar und zurück.

Martin geht auf in seiner Rolle. Endlich hat er ein Hobby gefunden. Etwas, das ihm Spaß macht, das seinem Leben einen Sinn gibt.

Artep, her mit der Puppe! Die Namen werden nicht wirklich schöner, wenn man sie umdreht, liebe Teufelsanbeter. Petra wird so zum TV-Sender für Kultur und Diverses. Fast alle Namen werden unschöner durch die Umdreherei. Ausser vielleicht Anna – du bist von hinten wie von vorne A-N-N-A. Und Rüdiger – der Name wird zu Regidür. #cute #whataname #OMG

Meine Damen und Herren, Artep präsentiert: Die Voodoo-Puppe! Die Jünger sprechen Cai ernsthaft mit «Natas» an. Bisher überzeugt diese Religion noch nicht ganz – aber warten wir mal ab.

Das ist also der Plan: Erst wird der Geist des Opfers durch die Puppe gebannt, dann lässt Luzi seine allherrliche Kraft durch ebendiese (Puppe, nicht Kraft) fließen. Fragen? Keine?

Oha, alles klar: Die Haare werden also an die Puppe genäht – feinsäuberlich durch unsere Artep – um dieser so die nötige Authenitztätitzttät zu verleihen. 

Ein weiser Winzer hat mal gesagt: Der Wein ist immer nur so gut wie das Drogenpulver, das man hineingeschüttet hat. Jetzt stellt sich heraus: Da könnte was dran sein!

Ja, oh Luzifer, lasse uns demütig von deinem Drogenpulver kosten! Lecker, lecker.

Ringelpiez mit Anfassen: Die fünf Freunde brauchen jetzt die gegenseitige Wärme.

Okay!

Oh, Vanessa hat Benny sooo lieb! Dieser hat zum Wiesn-Date sein schönstes Hemd aus der Kommode hervorgezaubert. Hat sich ausgezahlt. You get what you pay for. Und er gettet hier 1 Vanessa satt.

So, so, so, jetzt reichts's dann aber langsam – es lesen schliesslich auch Kinder mit. FSK 25.

Wir wechseln zurück in die Gruft. Große Satansbraten-Konferenz hier. Cai hat per Fluch Vanessa angefixt. Somit ist sie gebucht für die nächste Session.

Okay, wir warten und sind gespannt wie eine Wasserbüffelhaut bei der Gerbung.

Noch etwas Hokuspokus und los geht's!

Wie ein Rockstar feiert Cai sich selbst, das Publikum und die ganze Welt. Kein Wunder, hatte er damals viele weibliche Fans. Einige sollen sogar für ihn zum Satanismus gewechselt haben (ablösefrei). Obwohl der Darsteller im echten Leben gar kein Teufelsboy90 war. Ist das nicht unglaublich? Viele Mädchen erinnern sich noch heute an diese Foto Love Story – und glaubt mir: nicht wegen der Gläserrückerei und der Voodoo-Stecherei. Sie waren ganz einfach verknallt in den tollen Cai. Real Talk.

Oh Vanessa, du machst uns auch ganz verrückt. Und zwar in 3, 2, 1 ...

Wie eine angestochene Sau – das ist jetzt nicht abwertend oder frauenfeindlich gemeint, gell? #metoo – schreit Vanessa auf. Liegt wohl daran, dass sie wirklich angestochen wurde.

Du warst zu grob, Benny. Zügle deine Bärenpranken!

Hui, die hat's aber erwischt. Vielleicht ist an Cai doch mehr dran, als es der erste Blender-Eindruck vermuten ließ? Aber Obacht, liebe Damen: Nicht gleich wieder verlieben! Erst mal schauen, wie sich die Geschichte entwickelt.

Nicht nur Benny ist entsetzt – wir alle sind es! Und traurig! Wieso musste es nur so weit kommen, bisher lief doch alles wie am Schnürchen!? Benny fühlt der Bewusstlosen am Hintern den Puls: Nichts. Aus. Finito. Vorbei. Großes Lichterlöschen.

Wie eine leblose Gans hängt Vanessa in den Seilen. Ob es das bereits war? Kommt's gut nach Hause, Freunde! Ja? Okay? Ja? Ne? Was?

Sie lebt! Das ist schon mal gut. Darauf bauen wir jetzt auf! Mal ein Anfang hier. Step by step (uh Baby, gonna get to you giiiiiiiiirl).

Spanner-Martin äugt wieder durch sein Guckloch from Hell. Er hat es auf einer dummen Höhe angebracht: Zu hoch, um ohne Stuhl durchzuäugen; zu tief, um normal auf dem Stuhl zu stehen. So wird der Stuhlgang jedes mal zur Tortur für den Rücken.

Vanessa ist immer noch völlig down. Kein Wunder, wurde sie doch von einem Naderl gestochen wie eine angestochene Sau (immer noch nicht abwertend gemeint, ja?).

Nein!? Liegt vermutlich daran, dass dir jemand eine Nadel in den Arm gejagt hat.

Voodoo-Zampano Martin betritt den Raum – eine beeindruckende Gestalt, muss man neidlos anerkennen. Mit seinem Kreuz und seiner Palme wirkt er wie der Teufel höchstpersönlich.

Ah Martin, hereinspaziert in die gute Stube – dort drüben stehen Kekse, selbstgemachte Limo auf Stevia-Basis gibt's hier vorne.

"Besorgt"... zwinker, zwinker... versteht Ihr? Ja? Nein? Er ist gar nicht besorgt, weil eigentlich zeichnet er für die Misere mitverantwortlich. Versteht Ihr jetzt? Etwas klarer? Noch nicht? Kein Problem – mir ist lieber, Ihr fragt, wenn etwas nicht klar ist – statt dann bei der Prüfung rumzuheulen «Buhuhu, das hatten wir nicht, Herr Lehrer!». Also: Martin ist gar nicht wirklich besorgt, darum hat BRAVO das Wort «besorgt» in Anführungszeichen geschrieben. Klar jetzt? Okay, weiter geht's!

Martin spricht Klartext: Hau ab, BWL-Lümmel, die Haare meiner Schwester brauchen keinen Fremd-Bürster! Face the facts, face the Orakel!

Young Olli S. will nicht ganz einsehen, dass hier neuerdings der Teufel höchstpersönlich das Ruder in der Hand hat. Hokuspokus your ass, Freundchen – jetzt wird gestochen!

Ollah Satan, se tah treinoitknuf!

Cai gibt grünes Licht für Phase 2. Phase 2 bitte starten! Ich wiederhole: Phase 2 bitte starten! Der Adler ist gelandet. Ich wiederhole: Der Adler ist gelandet. Die Schwalben fliegen tief über Omas Haus. Ich wiederhole: Die Schwalben fliegen tief über Omas Haus. Die Wasserbüffel haben Durst. Ich wiederhole: Die Wasserbüffel haben Durst. Over and out!

Au ja, kommt schon, jetzt wird geskatet bis der Arzt kommt!

Wobei die Aussage, dass es ihr in seiner Nähe immer gut geht, etwas an den (schönen) Haaren herbeigezogen scheint. Immerhin ist sie gestern in seinen Armen fast durchgedreht vor Schmerz. Ach die Kinder... vergessen schnell. Erinnert mich daran, dass ich auch mal so jung war. Leider erinnere ich mich nicht mehr daran.

Nico und Babsi gäben eigentlich auch ein gutes BWL-Pärchen ab. Dann könnten die beiden Pärchen gemeinsam Pärchenabende durchführen und Pärchenspiele spielen, bei denen man testen kann, wie gut sich wer kennt – und bei denen dann Nico und Benny abkacken, weil sie weder das Lieblingsgericht, die Lieblingsfarbe, noch das Lieblingslied ihrer Herzallerliebsten kennen.

Die beiden Teufelsbrothers from different Mothers üben derweilen zuhause Manöverkritik. Was war gut, was könnte man nächstes Mal noch besser machen? Wo besteht Luft nach oben, bzw. unten?

Erneut holt Cai die Puppe hervor. Oh nein! Bitte nicht!

Langsam ist Martin auch nicht mehr ganz wohl beim Gedanken, dass seine Lieblingsschwester erneut gequält werden soll. Einmal ist bekanntlich keinmal – aber gleich zweimal?

Er weiß, wie's geht. Rein'gsteckt dies Steckerl!

Aua, aua, aua das tut weh: Diesmal hat's Vanessa im Bein erwischt. Erschreckend, wie präzise und zuverlässig dieser Voodoo-Zauber zu funktionieren scheint!

Die BWL-Bande ist ratlos! Kann das AIDA-Modell helfen? Für BWL-Ferne: Das AIDA-Modell hilft dem BWLer in der Not, die richtige Entscheidung zu treffen. Es steht für: Atmet er/sie? Ist Hilfe bereits auf dem Weg oder muss man womöglich selbst aktiv werden? Dieses Poloshirt sieht gut aus – ist die Marke eines Kaufes würdig und lässt sich der Kragen optional auch aufstellen? An der Uni klang das irgendwie einfacher und logischer!

Benny möchte Vanessa gerne hochtragen (für eine Extrarunde Körperkontakt) – aber diese blockt ab und will ganz alleine hochhumpeln.

Die beiden Nachwuchs-Satanisten überprüfen, ob der Fluch gewirkt hat. Wirkte gut.

Zum Abschied küsst Benny Vanessas Haaransatz und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Toi, toi, toi, altes Haus! Das wird schon wieder!

Leise leidend – leider. Sie tut einem schon etwas leid, unsere Vanessa. Wenn eine es in dieser Geschichte nicht verdient hat, dann Vanessa. NICHT UNSERE VANESSA!!

Hallo Cai, hallo, alles klar? Klar! Es ist schon wieder Freitag, es ist wieder diese Bar... und ich muss dir jetzt erzählen was mir widerfahren ist, jetzt seh ich die Zukunft positiv, denn ich bin Satanist!

Cai trägt ärmellos, damit man sein Bob-Marley-Tattoo sieht. Später will er mal etwas in der Richtung Pendeln/Hypnose/Diverses machen.

Cai wirkt derart überzeugend, dass man selbst aufpassen muss, nicht in einen Instant-Turboschlaf zu verfallen. Ich z.B. fühle mich selbst schon ganz müde. Ich ...

... muss kurz die Augen schliessen...

... Power Nap...

Verstanden!

If you're happy and you know it, clap your hands!

Hey, irre – alles weg, alles wieder gut! Beelzeb... wobei nein, wir warten noch.

Fix und Foxi von der Hypnosetherapie schläft Vanni in Windeseile ein. 

Creepy-Martin betritt das Zimmer und klatscht wie ein angeschossener Pavian in die Hände. 

Zieh' diesen Fummel an, Puppe, jetzt wird geheiratet! Frage am Rande: Sieht Nitram wenigstens weg, wenn sich seine Schwester umzieht?

Assenav inda house: Das Wort «Luzifer» im selben Bild auf zwei verschiedene Arten zu schreiben, ist auch eine Art Sonderleistung, die man erst mal schaffen – und an dieser Stelle würdigen muss.

Interessant wäre zu wissen, ob dieses Geschwafel, das die Hobby-Satanisten dauernd von sich geben, irgendeinen Sinn ergibt. Spielt «der Bann Lucifers» hier wirklich eine Rolle und wenn ja, hat er tatsächlich Vanessa getroffen?

Luzifer mit Z ist back in the game. 

Oha, das ging aber schnell – jetzt wird tatsächlich geheiratet!

Vanessa willigt ein – sie kennt ihren Ehemann zwar noch nicht wirklich gut, aber was in anderen Ländern und Kulturen funktioniert, kann ja hier auch nicht so falsch sein. Oder? Was? Ja? Ne? Ja? Wa?

Die Zeremonie geht weiter: Luzifer wird aufgefordert, die Jungfrau zur Braut zu nehmen. Allerdings hat auch er Assenav noch nicht richtig kennengelernt. Ob das gut geht? Viele Ehen werden ja wieder geschieden, bevor sie überhaupt richtig in Kraft treten. Besonders in Deutschland, da das Land ein sehr liberales Rückgaberecht hat. Das merkt man zum Beispiel bei den Amazon-Bewertungen. Da liest es oft Dinge wie «Hatte den Staubsaugerroboter jetzt ein halbes Jahr in Betrieb und die Katze hat dreimal drüber gekotzt – aber irgendwie gefällt mir die Farbe doch nicht. Geht zurück!! Ja? Was?» Oder: «Die ersten Monate war diese Unterhose wie beschrieben gut sitzend und bequem – danach fing sie plötzlich an, oben einzuschneiden. Hab' sie zurückgeschickt!» Oder: «Dies Pferdle war ausserordentlich aufgeweckt und ritt sich bestens – dann wurde es leider von einem Traktor überfahren – tot! Geht zurück!!»

Zurück zu Cai Tracid: Die Satansweihe ist gerade in vollem Gang. Etwas fragwürdig ist hier, dass Vanessa gleich «für alle Ewigkeit» mit dem Satan verheiratet wird. Ist sie damit einverstanden? Hat sie jemand gefragt? Gibt es keine Probezeit?

Martin reisst den Mund eigentlich ganz schön weit auf, wenn man bedenkt, dass er gar nichts zu sagen hat. Zuoberst steht hier der Satan höchstpersönlich, dann kommt lange niemand mehr. Dann Cai. Dann Cais Motorrad. Dann wieder lange niemand. Dann Martin und die anderen Hornochsen.

Ein altes Samariter-Sprichwort sagt: Ein Tropferl Blut hat noch niemandem g'schadet.

Ok, dann wären wir ja soweit fertig? Die Szene entwickelt nämlich langsam, aber sicher ein gewisses Nervpotential. Und sie hat eine gewisse Länge.

Zu früh gefreut: Die Szene dauert noch lange. Cai pinselt ihr den «Kelch der ewigen Verdammnis» auf die Brust. Leider lässt sich per Google spontan nichts über diesen Kelch in Erfahrung bringen. Bis auf: «Für die Ungerechten enthält der Kelch des Lebens ewige Verdammnis.» Aha, OK, alles klar.

Vanessa wird nun endgültig in den Geheimbund der sonderbaren Vögel (GDSV) aufgenommen. 

O'zapft is!

By the way: Eine heikle Stelle, um mit einem Dolch rumzufuchteln. Hoffentlich geht das gut – nicht, dass es am Ende noch Verletzte und Tränen gibt. 

Jetzt wollen sie es sogar noch schriftlich haben. Sie nehmen es sehr genau, diese Teufelskerle. Keine schlechte Idee. In der Juristenszene gibt es einen Grundsatz: Was man schriftlich hat, hat man schriftlich.

Move your Assenav: Das neue Mitglied unterzeichnet, ohne das Kleingedruckte und die AGB gelesen zu haben. Auf der linken Seite hat Cai eines seiner tollen Symbole hingezaubert. Ein Kunstwerk. AGB ist übrigens richtig, AGBs wäre falsch. Merkt euch das. Hier noch weitere Dinge, die man sich merken sollte: Ein Jubliäum ist nie zweijährig oder fünfjährig. Es heißt nicht Homepage, sondern Website. Man zeichnet sich nicht verantwortlich, sondern man zeichnet verantwortlich. «Olympiade» nennt man lediglich die Zeit zwischen zwei Olympischen Spielen.

Als starkes Give Away gibt es nun noch einen Satans-Fummel kostenlos obendrauf. 

Hier küsst ihm Vanessa scheinbar die Füße. Zum Glück gibt's die Erklärungen. Man wäre – für einmal ohne Ironie – echt nicht von alleine draufgekommen.

Oh verdammt! Was zur Satansweihe ist hier passiert??

Wieso sie sich gegen die Farbe Rot sträubt, ist mir nicht ganz klar. Rot ist doch die Farbe Luzifers (D) und sie ist seine neue Braut? Dann müsste sie doch die Farbe Rot irre stark finden? Jedenfalls hat hier BRAVO der strapazierten und erschöpften Leserschaft einen halbdurchsichtigen Body gegönnt zur Erholung. Etwas Auflockerung tut gut, ja? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber die Geschichte macht einen fertig. Aus, fertig, vorbei – meine Nerven sind am Ende! Und wir sind erst etwas über der Hälfte.

Zur Auflockerung hier mal noch ein Pferdle mit toller Tolle! (Foto: Ute Becker; Pixabay)


Die BWL-Clique ist rat- und fassungslos: Was hat sie nur, die alte Schwerenöterin? Ist dir ein Pferdle über die Leber geritten?

Benny Bimmelpimmel kombiniert knallhart: Hier stimmt doch was nicht??????????????? Ok?

Bühne frei für den Diener Gottes. Er betritt den Raum – endlich wird hier ein Gegengewicht zur ewigen Teufelsanbeterei. Ich fühle mich gleich etwas besser. Halleluja!

Da Deifi soi di hoin, du Miststick – mir wird plötzlich schlecht!

Der Religions-Teachy erreicht mit seinen 112 Jahren die Klasse nicht mehr wie gewünscht. Die haben bloß Saufen und Petting im Kopf. Zum Glück ist die heutige Jugend nicht mehr so – heute geht's um Fitness, Ficken und Finanzplanung.

HAHAHAHA! Kommt's Freunde, einen habt's ihr noch!?

Vanessa geht's nicht mehr gut. Was hat sie bloß? Etwas Schlechtes gegessen? Hat sie ihre Tage? Klärt uns endlich auf, BRAVO!! RAUS MIT DER SPRACHE!!

Des Teachies Vortrag wäre eigentlich noch interessant. Aktuell geht es gerade darum, was für uns Christen zum Inbegriff des Bösen geworden ist. 

Obwohl Vanessa ihren Mund geschlossen hat, bricht es aus ihr heraus – mit dunkler, haßerfüllter Stimme. 

Ja, was will sie uns wohl sagen, Opa? DASS SIE DIESEN SCHEISS NICHT MEHR HÖREN KANN!!! Klaro?

Pater Teachy geizt weder mit Nasenbehaarung, noch mit göttlicher Fürsorge. Komm Vanessa, kotz' dich aus! Alles muss raus! Letzte Gelegenheit, letzte Tage!
Mit Vanessa ist kreuzseitig nicht mehr gut Kirschen essen. Eigentlich schade. Früher war sie stets eine aufgeweckte, interessierte Religionsschülerin. Ihre Lieblingsstelle im holy Buch war das Lukas-Evangelium, 3.11, DVD 3, Hashtag #Eternity.

Sie muss raus – aber schnell!

Vanessa von Sinnen – sei bitte wieder artig und setze dich, ja? Ne? Was? Ja? Wa? Diesen Spruch muss ich mir merken für den Alltag. «Sei bitte wieder artig und setze dich, junges Frolein!» In neun von zehn schwierigen Alltagssituationen anwendbar.

Mensch, Benny, hat dich ein Pavian in den Arsch gebissen? Calm down, Bro! Wo ist eigentlich mein Wandteppich? Ah, da!

Wandteppich-Benny muss the Facts facen: Letzte Warnung – verzieh' dich, Christen-Lümmel!

1 Runde Hass für alle! Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Vanessa sieht mittlerweile reichlich mitgenommen aus. Als hätte sie sich mit dem Teufel höchstpersönlich zum Petting verabredet. Sie war früher ein nettes, attraktives, aufgestelltes Mädchen – und jetzt das? Pater Teachy hilf' uns! Zu Hülf! Wir haben hier einen 175 (das ist der Polizei-Code für «Nettes Mädchen vom Teufel besessen hasst plötzlich alle. Over and out!»).

Benny versteht nur noch Bahnhof. Wie konnte dies' Kratzerl bloß passieren? Was ist geschehen? Wollen Teppich kaufen?

Benny hat die gutgemeinte letzte Warnung ignoriert und erhält nun die Quittung. Wie sagt man so schön? Wer keine Ohren hat, hat eine gute Krankenversicherung. OK, sagt man nicht, aber könnte man vielleicht mal.

Aber Vanessa! Ein, zwei Pettings werden wohl noch drinliegen? So auf Teufel komm' raus!?

Vanessa wendet den Power-Move an: 3 x A, runter, rauf, 3 x B, rauf, rauf, runter, Select. Benny hat nicht damit gerechnet und wird nach hinten geschleudert wie eine abgehalfterte Hafenhure.

Ja, aber gestern war gestern und heute ist heute, Benny. Und morgen ist morgen. Übermorgen ist übermorgen. Kussi!

Endlich eine starke Schulter zum Anlehnen. Einer, der zuhören kann. Cai'ner wie du und ich. When it comes to komisches Teufelszeugs, this Man is the right Ansprechpartner. Er kennt den Friedhof wie seine Lederwestentasche. Sein zweites Zuhause. Später will er sich hier mal dauerhaft niederlassen und sesshaft werden.

Gut: Vanessa hat mit Cai den richtigen Ansprechspartner gewählt. Call 666-CAI-CAI-SATANSBRATEN. PS: Die alte Kultur, Telefonnummern in Worten auszudrücken, geht langsam, aber sicher auch verloren. Eigentlich schade. Eine wirklich schöne Zeit war das. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, um Loszulassen. Kussi! Ciao! Au revoir! Kennen die jungen Leute überhaupt noch den Zusammenhang zwischen Buchstaben und Zahlen? Ich behaupte: nein! Aus, finito, fertig, kommt gut nach Hause! Call 010090-FINITO-KUSSI!

Ja, hier auf dem Friedhof ist's schon etwas besser. Besser isses!

Die magische Farbe Schwarz und der alte Schwerenöter Luzifer höchstpersönlich wirken beruhigend. Und Baldrian-Tee mit Zitrone, Zimt und Stevia (kann Spuren von Nüssen enthalten).

Exakt. Es beruhigt ihn. Und es verleiht seiner Haarpracht den besonderen Glanz, um den ihn in der Gruft alle beneiden.

Caritas-Cai zeigt sich großzügig: ASAP will er Vanessa einen Kleidersack aus der Sammelstelle seines Vertrauens vorbeibringen – Farbe: SCHWARZ! OK!? JA?

Da, hast ein umgekehrtes Kreuzerl! Bringt Glück! (aka Pech) (aka sehr Pech) (aka Kussi!)

Herzlichen Dank! Hier, haste ne Mark Fuzzfizg und ein Kreuz (Sunny side down).

Vanessa fällt auf, dass ihr Kreuzerl verkehrtherum angenietet wurde. Cai Diekmann beruhigt: Hier geht alles mit rechten Dingen zu, alle haben so ein Kreuzerl 2.0. Der Fidget Spinner der frühen 90er.

Ich bin langsam auch fix und alle! Young Olli S. trägt übrigens ein 1A-Polo-Shirt. In den klassischen Benetton-Farben: Rot, Blau, Gelb, Grau, Braun, Kackbraun. Passt.

Komisch! Kürzlich hat sie mir noch erzählt, wie sie voll in love mit dir sei – und jetzt geht sie nicht mal mehr ans Telefon! Zu Hülf! Young Olli S. ist verzweifelt: Seine Big Love droht sich zu verdünnisieren.

Ohne Witz, Sherlock? Wir alle dachten bisher, mit Vanessa sei alles in bester Ordnung!?

Young Olli S. will Klarheit: Hier geht doch noch was? Ja? Ne? Was? Wa? Ja? Ne? Ja? Ja? Ne?

Freunde, drückt's mir die Daumen, ja? Logo! Viel Glück, toi, toi, toi!

Martin blockt am Eingang ab: Hier ist heute kein Einlass für dich. Keine Rose, kein Foto, gute Heimreise! Tschüssi, mach's gut!

Ja Freunde, hört's mal zu: Wenn ihr mir hier Stress macht, betoniere ich euch ein nasses Tuch, klaro?

Benetton-Olli platzt in Vanessas Zimmer und traut seinen Augen kaum!

Vanessa studiert gerade die neusten Nachrichten aus dem Jenseits und ist wenig erfreut über den unerwarteten Besuch. Zisch ab, Bruder – hier is' nich'!

As I said: Zisch ab, Benetton-Lümmel!

Ich will dich... niiiiie wieder küssen! (nie wieder küssen).

Auch ein Satz, den man sich merken kann: «Aber, du liebst mich doch . . . » Ach ja, stimmt, ich liebe dich ja, ganz vergessen, werter Young Olli S.! Würden Sie mir jetzt die Ehre gebieten, den Akt der Liebe zu vollziehen, Gnädigster?

Komm, lass' dich umarmen, altes Haus! Einmal ist keinmal! Morgen ist auch wieder ein Tag. Regnet's auch heftig und weint das Schwein –  morgen ist wieder Sonnenschein!

Huch – ein paar Schritte zurück, Vanessa zieht die Teufelskralle auf . . . . . . . .

Auuuuuuuuuu . . . . grrrrrr! (PS: GRRRRRRRR)

Grabscher Olli S. wird klargemacht: Hier is' nich' mehr mit grabschen! Aus, finito, fertig, vorbei!

Und ich glaube: Morgen ist auch wieder ein Tag! Kratzi, kratzi, schmerzi, schmerzi.

Hui, ein, zwei Morddrohungen und gut is'. Dann is' Ruhe. Sapperlot!

Benny schnallt seine Rollerblades auf den Rücken und sucht das Weite. So war das nicht geplant, so stand das nicht im BWL-Buch.

Suuuuper, Natas hat gewonnen (in der Verlängerung). Verdienter Sieg.

Ja, das hast du gut gemacht, Vanni, hier hast du ein böses Smiley in dein Tfehluhcs.

Nur mit der Ruhe, Herzallerliebste – sollte er Euch weiterhin unsittlich belästigen auf Eurem Gestüt... dann kriegt er gleich 1 Stich! Ein falscher Blick – Stich!

Nitras, altes Haus, hereinspaziert in die gute Stube! Deine Schwester from another Mäster ist bereits hier! Fehlt nur noch der böse Geist.


Wie vom Pavian gebissen, malt Martin mit Kreide auf den schönen Holzboden. Ist er von allen guten Geistern verlassen? Ah ja, stimmt, ist er ja.


Der Plan: Benny muss weg. Wir brauchen: 1 Foto, 3 Kerzen, 1 Schädel, etwas Kreide, einen Aschenbecher, 500 Gramm Zucker und eine Prise Salz.

Vanessa hat nur noch Verachtung für ihren ehmaligen Liebingsbruder übrig. Bei dem Foto verwundert das allerdings auch nicht. Muss man fairerweise zugeben. Touché, Vanessa!

So lasset uns den Herrn der Finsternis anrufen. Wer hat seine Nummer? Wer hat noch Guthaben?

Luzifer, altes Haus, lass ihn lodern!

Okay... das war jetzt... das war jetzt irgendwie unheimlich! Wie haben sie das gemacht? Es muss sich doch um einen Trick handeln, ja? Was? Ne? Hier, ja?

Für MC Frevler sieht's schitter aus: Es droht die Grausamkeit der Verdammnis – und die ist nicht ohne.

Zärtlich küsst Natas seine neue Muse auf die Stirn. Später könnte er sich auch etwas in den Bereichen Petting/Ritualmord/Familie/Hobby/Diverses vorstellen.

Ja um Gottes willen, schau' dich doch mal an, Freddy Krueger!

Jetzt nicht gleich durchdrehen, Olli! Nur die Kirche im Dorf lassen – vermutlich hast du dir deine Schauermärchen nur eingebildet, um die Aufmerksamkeit deiner Mitmenschen auf dich zu ziehen.

Das dachten wir alle, Teachy! WIR ALLE DACHTEN DAS! (Man muss mit ihm etwas lauter sprechen, sein Gehör ist nicht mehr das ALLERBESTE)

Unter einem windigen Vorwand lockt der Pfarrer die drei jungen Menschen in sein Haus. Treffpunkt: 3pm @Teachy's Place. Mitbringen müsst ihr nichts, für das leibliche Wohl ist gesorgt – und Messwein ist auch noch Kanisterweise da. Bis dann! Tschö!

Ja, was er wohl damit meint? Aber schön wohnen tut' er, der Religions-Teachy. Leider habe ich auf die Schnelle nicht herausgefunden, wo es ist. Auch wenn ich mich in München mittlerweile gut auskenne (durch all die Fotoromane). Aber laut Google Maps gibt es in München gefühlte 1,3 Millionen Pfarrhäuser. Nach ungefähr zwanzig Pfarrhäusern Fuffzig musste ich die Übung abbrechen. Aus, finito, vorbei! Wer es weiß, schreibt es in die Kommentare – oder es droht die Grausamkeit der Verdamnis!

Ich glaub', mich streift der Blitz: Was steht auf Bennys stylischem Pullover? We are unstopable, we are .....able, that's chew... ? Wer es weiß, schreibt's erneut in die Kommentare. Oder es droht ein Meeting beim Teachy – sagen wir 3 Uhr Fuffzig?

Eigentlich ging das Ganze schnell: Sie ist doch erst gestern oder vorgestern beim Brudi eingezogen? Eine Schnellbleiche in dunkel. Die Zeichen stehen hier leider auf nicht so gut...

Das hoffen wir alle, Opa! DAS HOFFEN WIR ALLE!!!

Wa-has solll das be-edeu-ten, e-es ta-get ja-ha schooon? Es bedeutet: Die Kratzer sehen sehr echt aus! Props an die Maskenbildnerin. Vermutlich wollte sie nach dem BRAVO-Volantariat etwas Richtung Kosmetik/Beauty/Fashion machen.

Der Pfaffi holt einen verstaubten Schmöker aus dem Regal. Es ist das geheime Buch über Satanismus. Wer kennt es nicht? Gehört in jedes gut sortierte Bücherregal.

Vanessa und Satanskult? DAS GIBT'S DOCH NICHT! DAS HÄTTEN WIR JETZT NIE GEDACHT! Sorry, Teachy, muss mich kurz setzen. Ist jetzt einfach alles etwas viel für mich. Davon konnte jetzt wirklich niemand ausgehen... und nun DAS...

Wichtig nun: Einschreiten, bevor Hopfen und Malz verloren sind. Retten, was zu retten ist. Los geht's Freunde! Auf!

Der Pfarrer muss noch kurz für kleine Ministranten – während dessen besprechen TKKG das weitere Vorgehen. Der Plan: 1.) Zu Vanessa fahren. 2.) Ihrem verdrehten Bruder einen Denkzettel verpassen. 3.) Den Abend gemütlich ausklingen lassen bei Limonade und Gebäck.

Teachyfix gibt den drei Freunden noch etwas Zaubertrank mit auf den Weg. Gegen Weihwasser ist selbst der stärkste Satan hilflos wie ein halbwüchsiger Ministrant. Stark!

Jeweils am Morgen und am Abend ein, zwei Tropfen und die satanische Verstopfung ist bald Geschichte! Bitte lest die Verpackungsbeilage oder fragt euren Teachy.

Viel Glück! Tschüssi! Macht's gut, Freunde! Ciao, ciao! Au revoir! Kussi! Bye-bye! Vater unser! Petri heil!

Martin peitscht seine Lieblingsschwester zu Höchstleistungen an, als wäre sie ein dahergelaufener Ackergaul: Schneller, schneller, da vorne! The sky is the limit, Pferdle! Nur nicht nachlassen jetzt!

Benny stellt die Fragen aller Fragen: «Glaubt ihr, dass Martin der Teufel ist?» Freundchen: Wenn hier irgendwer der Teufel sein sollte, dann wohl eher unser SurferBoy78 aka N@ta$ da3r W3i$e! Blödmann! Immerhin hier ein weiteres Puzzlestück seines geheimnisvollen Pullovers: Die zweite Zeile muss «We are uncatchable» heißen. Fehlt nur noch die dritte Zeile! Zusammenhalten, Freunde, wir haben's gleich! Indiana Jones wäre stolz auf uns.

Die drei Fragezeichen verstecken sich hintere einer Mauer. Nico, die Leuchte unten, bemerkt scharfsinnig: «Vorsicht! Sie dürfen uns nicht entdecken!» Aha. Wir gingen bisher alle davon aus, dass sie uns entdecken dürfen. Wir sind verwirrt, schockiert und auch etwas traurig.

Mensch, Kratzbacke, beeil dich! Eventuell geht die Tür auf, wenn man unten mit der Fußspitze etwas dagegendrückt, ja? Ne? Was? Ne? Ja?

Stimmt, das könnte sein: Wenn die Satansbrüder durch diese Tür gingen und sie jetzt verschlossen ist – dann könnte sie unter Umständen von innen verschlossen sein. Ansonsten gibt es hier keine Anhaltspunkte, ob die Tür von aussen oder innen verschlossen wurde. Spannend!

BENNY! VERLASS UNS JETZT NICHT! NICHT JETZT!

Wenn ich mich nicht irre, hat doch mein Dad eine Autowerkstatt? Sapperlot! Ja holt's dort a Schweißzünderl her, Freunde! Auf!

Hier Kitram, deine Nutte! Äh, pardon: Hier Nitram, deine Kutte!

Das hängt vom Kleingedruckten ab, Satans-Zampano! Lass erst mal die AGB hören.

Meine Seele sei dein und Luzifers und meines Postbotens und dessen Hundes.

A talkum a day, keeps the doctor away: Empfange das Antlitz unseres Herrn (D)!

Ein altes baltisches Sprichwort sagt: Talkum auf die Haut – Ende und Out.

Ja aber hallo? Langsam wird's mir etwas zu bunt hier. «Der Geist des Bösen soll fließen in deinen Leib!»? «Und dein Leib soll ihm gehören auf ewig!»? Kommt mal wieder klar, Sportfreunde... Wer will schon den Geist des Bösen in seinem Leib?

Cai reicht ihr den Celch. Das Problem: Das Blut des Herrn soll ihren Körper VON ALLEM REINEN befreien? Sind diese Hornochsen noch bei Trost? Moment, ich reiche Beschwerde bei der Bundesprüfstelle für gemeingefährliche Medien ein!

Nednepstulb!

Glück, glück, glück... beziehungsweise: Unglügg, unglügg, unglügg.

Hier ist der Fachmann am Werk: Benny richtet das Schweißgerät vermutlich tatsächlich gegen die Türfalle. Erst dachte ich, es handle sich um eine plumpe Fotomontage. Das Ganze macht aber null Sinn: Was genau brennt hier Benny durch? Und wieso hat dabei derart weit ausgeholt, dass dieser bemerkenswerte schwarze Fleck entstand? Aber vielleicht war hier ein Profi am Werk. Evtl. schweisst er hier das eigentliche Schloss ins Jenseits (dort, wo die Falle der Tür in den Türrahmen klickt). Evtl. ist das Bild also extrem realistisch. Ich nehme alles zurück!

Stopp! Pullover-Time! We are unstoppable - we are uncatchable - that's chewa.....?

Hier bahnt sich vermutlich langsam die verbotenen Szene an: Die *** ********* *** *** !!!! *** *******  *** ******** *** *, ****? ****! - Szene.

Cai-One erhebt diabolisch sein Schwerterl. Im Hintergrund sieht man den Schatten zweier Hörner – hat hier etwa der Teufel seine Hände im Spiel? Geht's hier womöglich gar um Satanismus? Behalten wir die Szenerie im Auge – wenn es Anzeichen auf jugendgefährende Handlungen/Okultismus/Diverses gibt, informiert bitte umgehend die Bundesprüfstelle für jugendgefährende Medien.

Vanessa fühlt sich wie gerädert.

Vanessa gönnt sich noch kurz einen Power Nap, bevor die Party losgeht.

Unsere drei Fragezeichen auf der Showtreppe... hereinspaziert! Gleich geht's los! An'gschnallt!

Neiiiiin! Um Gottes willen! P.S. «willen» schreibt man übrigens wirklich klein. Die ARD-Serie «Um Himmels Willen» schreibt sich offiziell falsch. Ich verstehe zwar die Erklärung nicht, aber es gibt eine, um Himmels willen!

Ja, die feiern tatsächlich ein Teufelsmesserl!

Was meint er mit «letzte Weihe deines neuen Herrn»? Wer ist überhaupt ihr neuer Chef? Der Teufel höchstpersönlich oder dieser dahergelaufene Möchtegern-Zampano Cai? Und: Was hat er mit ihr vor? Und: Wieso liegt hier ein Str.. äh ein Wagenrad?

Aha, er ist woh ihr neuer Herr. Sehr gut. Bzw. nicht so gut. Sie sollte doch selbst entscheiden können, wem sie für den Rest des Lebens dienen darf – wie es bei einer handelsüblichen Hochzeit der Fall ist. Jetzt haben die Frauen so lange für ihre Rechte gekämpft... und wo sind sie gelandet? Genau, auf ein Wagenrad gefesselt, in einer miefigen Gruft, vor einem Clown in roter Kutte. Apropos rote Kutte: Bald ist wieder Weihnachten – ich freue mich bereits jetzt wie ein kleines Kind! Andere Sache: Ich glaube, dies hier ist die Szene, die den Fotoroman damals fast auf dem Index hätten landen lassen. Weil hier die ganze Wagenrad- und Kuttenclown-Branche verherrlicht wird.

Ja, auch wir sind schockiert! Babsi hat zumindest mal die richtige Einstellung: «Das schaffen wir nie!» Was genau meint sie, dass man hier nicht schaffen könnte? Diese paar Loser zu überwältigen, um Vanessa aus ihrer misslichen Lage zu befreien?

Aha, sie denkt wirklich so. Ich dachte, es sei ein Witz. Sie will tatsächlich davonrennen – das hätte ich von unserer Babsi jetzt echt nicht gedacht. Interessant ist, dass die drei Fragezeichen in dieser Lautsärke und Intensität miteinander diskutieren können – dabei befinden sie sich doch nur ein paar Meter von den Gothic-Music-Freunden entfernt.

Cai – sichtlich erregt – will gerade zu einem Teufels-Petting im intimen Rahmen (nur ein paar Glotzer auf Hustensaft anwesend) übergehen, als unsere drei Lieblingshauptdarsteller die Gruft stürmen.

Eine furchteinflößende Choreographie macht klar: Mit Young Ollie S. und seiner Gang (bestehend aus einem verängstigten Mädchen und einem Kollegen) ist nicht zu spaßen.

Hier wähnt man sich in «Street Fighter Turbo» (SNES). Benny geht in furchteinflößende Kampfstellung – und Cai hat allen Ernstes das Gefühl, er könne mit Hilfe der Macht Luzifers (D) diesen streitlustigen Kampfgockel vernichten. Wir werden sehen.

Interessant: Die Satansjünger geraten in Panik – sie ordern Hilfe von unten. Das macht die Angst von Babsi nochmals etwas unbegründeter. Unter dem Strich haben wir es hier zu tun mit: 1 irrem Anführer, 4 unfähigen, verstörten Losern.

Interessant II: Cai benutzt bereits 1994 das Wort «Hurensohn». Er war seiner Zeit voraus. Heute wird das Wort bekanntlich inflationär benutzt.

Wie bitte soll man mit Weihwasser eine Fresse polieren? Vielleicht mal Hirn einschalten, Young Olli S. 

Man beachte die dynamische Schlägerei im Hintergrund. Diese Satansjünger taugen aber auch rein gar nichts im Kampf. Da nützen auch brennende Fackeln und 1kg Schminke im Gesicht nüscht.

Aha, Auflösung – er will ihm das Fläschchen ins Gesicht schmettern. Die Frage ist, ob es dafür Weihwasser braucht. Er könnte ihm alternativ zum Beispiel auch ganz einfach die Faust ins Gesicht schmettern. 

Oha – Cai wendet den Power-Move (3 x A, rauf, runter, runter, runter, B) an und entwickelt übermenschliche Kräfte. Scheint also doch mehr dran zu sein an diesem Satans-Zirkus. Wäre das vielleicht etwas für Euch, werte junge Leserinnen und Leser? Erkundigt Euch doch mal bei eurem lokalen Teufelspriester, wann die nächste Einführungsvorlesung stattfindet. Kussi, euer Dr. Vongestern, dipl. Lebensberater. 

Neiiiiiiin! Aber nicht das Weihwasser! 

Irre stark, diese Kräfte. 

Hinweg, Freunde, jetzt wird gefrevelt!

Nichts Geringeres als töten will Cai die Rasselbande für ihr unflätiges Benehmen. Konsequent ist er, das muss man ihm lassen.

Wie aufgeschreckte Fledermäuse irren die armen drei Satanslümmel herum. Martin sieht irgendwie gar nicht aus wie ein typischer Satanist. Das zeigt: Traue niemandem! Dein Nachbar, dein Mitbewohner, der Kassierer im Supermarkt – alle könnten sie Satanisten sein. Es hat noch nie geschadet mit einer gesunden Portion Grund-Misstrauen durch die Welt zu gehen. Grundsätzlich mal jeden Mitmenschen als Feind betrachten. Kussi, euer Dr. Vongestern, dipl. Lebensberater und Kommunikationsexperte. 

Oh Gott, oh Gott.

Guten Mooooorgen, Prinzessin, jetzt wird geheiratet!

Vanessa sieht nicht gut aus! Das liegt aber vermutlich primär an der weissen Schminke im Gesicht. 

Rauf, rauf, runter, rechts, runter, A, A, A, B --> schaltet das Schwert frei.

Nicht schlecht, nicht schlecht, BRAVO! Dass Cai nun noch Feuer fängt, entschädigt ein wenig für die fehlenden Pferde im Fotoroman.

Bei Cai ist wohl Hopfen und Malz verloren. Denkt er, der Satan höchstpersönlich komme mit dem Feuerlöscher vorbei? Aber der Stunt ist 1A! 1A, Freunde!

Cai, du brennst! Ah, danke für den Hinweis, habe ich gar nicht bemerkt. Kussi, euer Cai!

Meine Damen und Herren, Bühne frei für die «lebende Fackel»! Legendär! 

Cais Todeskampf ist vermutlich die gefährlichste Szene, die für einen Fotoroman je produziert wurde. Geniesst sie also ein wenig. Aber die beste Szene kommt jetzt:

Ha! G-R-O-S-S-A-R-T-I-G!

Interessant, wie schnell Cai verbrannte. Ganz koscher scheint der Typ schon nicht gewesen zu sein. Vielleicht ist bessser, ist er nun weg. Hinweg, Freunde, auf geht's nach Hause!

Oookaaaay.... er war vielleicht wirklich der Teufel! Gruselig! Ich muss weg!

Spannend!

Nichts muss, alles kann, Olli!

Huch nein, jetzt ziehen sie aber alle Register! Gänsehaut!

Hashtag Can't believe what I see!

Gut, haben jetzt alle ihre Wehwehchen weg? Dann können wir ja zum gemütlichen Teil des Abends übergehen.

Ich sag' raus, aber schnell!!



Ich will ja nicht drängen, aber: Jetzt wäre doch die Zeit reif für ein Versöhungs-Petting unter Halbgeschwistern? 

Die Abendzeitung! Tättääätätäättäätätätäätätä. Die Abendzeitung gibt's übrigens wirklich. Dies als Info für alle, die nicht aus dem Raum München kommen – oder nicht wie ich ausgewiesene München-Experten sind.

Ja Sapperlot und Kruzifix, wenn nicht mal die Polizei herausfindet, wer Cai war... Eines der letzten großen Geheimnisse der Menschheit. Die anderen beiden sind: Wer mäht nachts die Kornkreise in die Felder? Und: Wieso liegt hier überhaupt Stroh rum?

Jetzt wird gesäubert! Die Entsatanifizierung ist bereits im vollem Gang – als erstes muss das Alice-Cooper-Poster dran glauben. Weg mit diesem Schweinepriester!

Auch für die schwarzen Vorhänge hat das letzte Stündchen geschlagen. Weg damit!

Die logische Konsequenz: Auch das Teufelsbretterl wird kurzerhand unschädlich gemacht und fachgerecht in der grünen Tonne entsorgt.

Young Olli S. lässt sich feiern – die Komplimente von Tibet-Martin sind Musik in seinen geschundenen Ohren. Auch Vanessa geizt nicht mit lieben Worten – sie könnte sich nun durchaus etwas im Bereich Heirat/Petting/Scheidung mit der liebestollen Westwind-Tolle vorstellen.

Gott sei Dank, Freunde! Alles wieder gut! Keine Macht der Welt kann die Liebe zwischen Young Olli S. und Vanessa bändigen. Mir ist da etwas ins Auge gekommen... Moment... immer diese Zwiebeln...

Starke Worte zum Abschied: Für Rosenblusen-Vanessa würde Olli S. noch ganz andere Mächte besiegen. Den Teufel hat er zum Frühstück verspiesen – jetzt warten echte Gegner wie z.B. der Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. oder die Schwabinger Frisbee Buam. Kussi zusammen und folgt mir – falls Ihr unter 80 Jahre alte seid – bei Facebook und Instagram. Sonst nur bei Facebook. Hinterlasst unten einen Kommentar. Muss nicht tiefgründig sein – einfach im Rahmen eurer Möglichkeiten. Kussi!


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Kommentare:

  1. Lang erwartet, das gibt Lesestoff für ein paar Abende;) Vielen Dank für das Aufbereiten und kommentieren!

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  2. Grossartig wie immer..ich kann mich erinnern, diesen Fotoroman damals im Original gelesen zu haben. Mit damals 14 Jahren (Oder so) kam mir das alles aber etwas einleuchtender vor als heute. Besonders hot finde ich übrigens Cais Herz-T-Shirt, welches er auf dem Friedhof trägt. Kussi, over und out!

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  3. Ich habe wie immer herzlich gelacht, ganz besonders über das Guckloch auf der dummen Höhe. Eine kurze Recherche hat ergeben, das Chewan eine italienische Modemarke ist, die neben Jeans offenbar noch potthässliche Pullover hergestellt hat. Aber nicht traurig sein, es kann ja schließlich niemand gleichzeitig München- und Modeexperte sein. Niemand kann das.

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  4. und ich bin durch! Das war ja besonders...besonders diesmal. Keine Drogen, aber Satan. Mensch. Da soll nochmal einer behaupten die BRAVO sei ihrer Zeit nicht nicht voraus!
    Spannung, Spaß, nur leider weder was zum spielen, noch Schokolade :(

    Kleiner Tipp am Rande: Es gibt eine wundervolle Erweiterung für Chrome, nennt sich "Was ist das für 1 Extension" und wandelt alle ein/eins/eine/etc. pp in 1 um. Für den richtigen, intellektuellen Kick!

    Kussi

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    1. Meine Liebe, sie vergessen das Drogenpulver aus dem Ring! Also Drogen UND Satan! Jackpot!

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    2. Ja ich würde also auch meinen, dass wir das Drogenpulver getrost zu den Drogen zählen dürfen. Pferde fehlten leider, aber Rauschgift wurde in ausreichender Dosis geboten!

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    3. Das Drogenpulver habe ich aber nicht verstanden: wer musste sich das jetzt hinter die Binde kippen? Vanessa doch nicht? Oder war das einfach nur eine randomn Erinnerung, dass man in der Disko sein Glas nicht unbeaufsichtigt stehen lassen soll, von wegen Drogenpulver im Ring?

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    4. Ich glaube, alle erhielten davon ihren fairen Anteil – damit die ganze Show und Prozedur erträglich und sinnvoll wurde. Interessant ist aber eigentlich, dass überhaupt Drogenpulver nötig war – bei den restlichen Umständen hatte Cai die Sache ja auch ohne fremde Hilfe ziemlich im Griff.

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  5. Phrasen wie "Oh Gott" , "Zum Teufel" usw. verleihen dem Ganzen obendrein noch eine hübsche Situationskomik :D

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  6. Es gab mal ne Fotolovestory mit dem allseits lüpfigen Thema "Kinderprostitution in Thailand" die wär auch super, jetzt wo sie, lieber Herr Vorgestern grad so edgy drauf sind! Oder die mit der Yakuza und den deutschen Hobby Karate-Kids die komischerweise alle in die Pfanne hauen! Und in meinem Hinterkopf hats noch ne schwache Erinnerung an einen ganz tollen über ein Mädchen, das sich in nen Junkie verliebt und an ihm frei nach Dr.Sommer einen Entzug vollzieht, indem sie ihn zwei Tage lang mit alten Tshirts an ihr IkeaStockbett bindet und ihm den Schweiss von der Stirne tupft.... ach die guten alten Zeiten

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    1. Die mit dem Entzug klingt super! ;-)

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    2. An die Entzugs-Story kann ich mich auch erinnern! Hieß der Typ evtl Nico und konnte Gitarre spielen? Die war mal in so einem Fotolovestory-Heft drin... aber ich fürchte, das ist im Papiercontainer gelandet... :(

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    3. Die gute Nachricht: Viele dieser Fotolovestory-Hefter besitze ich – ich halte die Augen offen ;-)

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    4. Haha, das Heft hab ich neulich über ebay gekauft (nicht gezielt, war in nem Stapel dabei). War in der Girl. Am Ende ist der Typ clean und gewinnt nen Plattenvertrag :-D

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  7. Und um ehrlich zu sein, ich hätte unseren Jacob-Vorfahren irgendwie erwachsener in Erinnerung. Aber er war sooooooo toll (war er nicht auch noch mal in ner anderen Story ein Harley Fahrer, der seiner Freundin Türkis-Schmuck gekauft hat?) also darf ich ganz stolz sagen: ich bin Team Cai-Iac-Natas! #TeamCaiIacNatas

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    1. Das mit dem anderen Fotoroman kann ich nicht sagen – allerdings bin ich ziemlich sicher, dass du recht hast. Wer im Team Cai-Iac-Natas ist, hat vermutlich ein ziemlich gutes Gedächtnis, was unseren Cai betrifft.

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  8. Gott (sic!), was für ein Schmankerl. Wieder einmal vielen Dank fürs Aufbereiten und die Kommentare!

    Wobei ich mich die ganze Zeit fragte: Hielt BRAVO Jugendliche 1994 echt für so blöd, dass sie diesen Halbgoth-Hokuspokus als abschreckend und den rührenden Herrn Pfarrer als den Retter in der Not angesehen hätten? Oder gestaltete man die Satanisten absichtlich so dämlich, dass das Verbotene keinen Reiz haben sollte? Fragen über Fragen.

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    1. Ich bin gar nicht sicher, ob sich da so viel dazu überlegt wurde... wichtig war wohl in erster Linie, das am Ende die "Guten" gewinnen und die Bösen wieder normal, bzw zu Staub werden.

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    2. Hmm mir fehlte das so der ganze Sinn. Was sollte das mit dem Weihwasser und dem Pastor? wieviele Tage lagen zwischen Umzug und Teufelsbekehrung? Schwarz ist eine beruhigende Farbe? Das Jugendlicher habe ich zwar auch gerne die BRAVO gelesen, aber so plakativ und schlecht hatte ich das gar nicht in Erinnerung...

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  9. Es war wieder wundervoll und ich habe meinen Wein mit viel schmunzeln und Auflachen trinken dürfen...
    Aber ein paar Fragen bleiben offen: Was stand wirklich auf der Fleece-Jacke?
    Was passierte mit dem Loch in der Wand?
    Haben Olli S. und Vanessa noch einvernehmlich Petting betreiben können?
    Um das Fleece-Jacken-Problem lösen zu können habe ich den dicken Oxford ausgepackt: We're unstoppable - We're uncatchable - That's cheway(vermute ich, aufgrund des Wortes 'chew'). Hierbei ist cheway aber nicht richtig ( das Wort habe ich nicht gefunden, oder es wurde nach 1994 einfach aus dem englischen Wortschatz gelöscht, weil sich die englischen Muttersprachler von der unglaublichen Farbgebung und Message dieser Jacke nicht mehr für würdig genug fühlten dieses Wort noch benutzen zu dürfen). Besser aber nicht optimal passen würde 'That's Chewy'.

    Vielen Dank für deine große und liebevolle Mühe, die du dir bei jedem Fotoroman und auch den Anzeigen, Dr. Sommer Sachen usw. gibst. Es verschönert mir jedes Mal den Tag :-)

    Liebe Grüße aus dem Norden

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    1. Sehr gerne! Zur Jacke kann ich sagen: Chewan sei ein Modelabel gewesen, hat jemand in den Kommentaren geschrieben. Ich habe davon noch nie gehört, aber scheinbar ist die Marke "Zeitzeugen" noch ein Begriff, so z.B. hier: "Außerdem beherrschte die italienische Jeansmarke, Chewan, Ende der 80er das Modebild mit ihren aufgenähten Logos und anderen Flicken oder Aufdrucken." auf http://www.20jahrhundert.de/80er-jahre-mode.html
      Die Loch-Frage ist mehr als berechtigt. Vielleicht hat Küchen-Petting-Vati geholfen, es zuzuspachteln. Oder vielleicht wurde es auch mit einem Pferdeposter überklebt und weitergenutzt für herkömmliche Voyeur-Tätigkeiten.

      Wie man sich betreffend Petting einigte, ist unklar. Young Olli S. war sicher in der Pole Position, aber Young Nitram hatte sicher auch noch ein Wörtchen mitzureden...?

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    2. "ierbei ist cheway aber nicht richtig ( das Wort habe ich nicht gefunden, oder es wurde nach 1994 einfach aus dem englischen Wortschatz gelöscht, weil sich die englischen Muttersprachler von der unglaublichen Farbgebung und Message dieser Jacke nicht mehr für würdig genug fühlten dieses Wort noch benutzen zu dürfen). Besser aber nicht optimal passen würde 'That's Chewy'."

      Ich halte das für ein Wortspiel aus "That's the way" und Markennamen

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    3. Ich bin eine Zeitzeugin und es gab tatsächlich eine Modemarke namens 'Chewan'. Die war aber eher semi-cool und konnte über den Otto-Katalog (oder war es C&A?) bezogen werden.
      Es würde mich nicht wundern, wenn ich als Kind nicht auch mit Chewan-Pullis herumgestolpert wäre...

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  10. Was ist jetzt eigentlich mit dem Loch in der Wand geworden? Hat der Ex-Nitram das mal so eben zugespachtelt ?

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    1. Gute Frage! Zumal das Loch-Poster im Rahmen der Entsatanisierung ja ohnehin auch weichen musste – er kam also nicht drum rum, Antworten (oder zumindest Spachtel) zu liefern.

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    2. Mutti wollte doch eh das ganze Haus renovieren, paßt schon

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  11. "Kommentar im Rahmen unserer Möglichkeiten" - Du bist gut! Ich bin offen gesagt ... nun ja: Sprachlos.
    Diese Geschichte formt den Charakter. Die ist echt was ganz Spezielles.
    Daher auch dieses Mal wieder ein ganz großes Danke an Dich für die tollen Kommentare, ohne die das ganze noch weniger zum Aushalten wäre.

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    1. Sehr gerne – ich bin froh, konnte ich etwas zur Charakterformung beitragen!

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  12. Ich bin riesen fan von vanessas Jeans!!!ganz ernst. Wo bekomme ich so eine?
    Und vielen dank für die ganze Arbeit, du bist der wahnsinn!

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    1. Vielleicht irgendwie so? https://www.zalando.ch/twintip-jeans-straight-leg-blue-tw421na0l-k11.html :-D

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  13. Cai erinnert an den jungen (oder auch derzeitigen) Wilson Gonzales Ochsenknecht. Seineszeichens Sohn von Uwe und Natascha.
    Keiner? Nur ich? Ok.

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    1. Auf einzelnen Bildern ist zumindest ansatzweise nachvollziehbar, was du meinst.

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    2. Mich erinnert er eher an Taylor Lautner,ist aber auf jeden Fall der attraktivste von den Jungs. Es gab auch eine Homestory von dem Darsteller in einer späteren Ausgabe.
      Ich erinnere mich noch daran, dass es Fußball spielte und nichts mit Satanismus am Hut hatte :-)

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    3. Das war auch gleich mein erster Gedanke. Mich wundert's, dass er kein Ochsenknecht-Sohn ist ... vielleicht Neffe o.ä.? Spannend.

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    4. Dafür erinnert mich Nico massiv an Nick Carter (passt ja auch vom Namen her). Nebenbei: Lob für Vongestern, ich schaue immer mal wieder hier vorbei und kann mich jedesmal vor Lachen kaum halten.

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  14. Nina. Oder: Anin?22. Oktober 2017 um 12:33

    Ach, was war das wieder ein Freude! Ich erinnere mich aber vage daran, dass ich die Geschichte damals irgendwie gruseliger fand.

    Bist du zufällig im Besitz der Story, wo ein Fangirl die Jungs von Caught in the Act (oder war es irgendeine andere damals so angesagte Boyband?) kennenlernt? Mit den Bandboys as themselves. Die war auch ziemlich absurd, wenn ich mich recht erinnere...

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    1. Ja, ich bin (glaube ich) im Besitz dieser Story und ich erinnere mich sogar noch ebenfalls vage daran. Es war tatsächlich Caught in the Act. Könnte man mal bringen, bin aber nicht sicher, wie gut sie ist - muss ich abklären.

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    2. Da gabs sogar zwei. Die eine spielte aber eher im Drogenmilieu :-D

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  15. Wunderbar, vielen Dank Deine Arbeit! Die Kirche müsste diese sein: https://www.google.de/search?ie=UTF-8&client=ms-android-samsung&source=android-browser&q=kirche+pasinger+stadtpark&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=AXrsWZXIG_OCX-O4pvgD#gfe_rd=cr&istate=lrl:iv&rlimm=14044779095542792438 Servus aus Minga!

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    1. Maria Schutz / München Pasing

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    2. Vielen Dank! Ich bin aber bei der Maria Schutz Kirche aber alles andere als sicher – auch wenn die Bauweise tatsächlich sehr ähnlich ist. Nach intensivem Google Maps / Street View -Studium komme ich aber zum Schluss, dass es sie nicht sein kann. Nicht nur weil das Fensterglas ganz anders ist, sondern auch, weil die gezeigte Nebentür nirgends zu finden ist.

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  16. Martin kommt mit der Zeitung ins Zimmer, obwohl er dortselbst schon mit Vanessa auf der Couch sitzt, um Erlebtes zu verarbeiten?
    Warum verbrennt Cai so schnell, ist seine Kutte mit so hohem Polyesteranteil oder ist das part of the mystery?
    Und geht es nur mir so, oder hat die Bravo da ganz dreist eine Reihe von Motiven aus Rosemary's Baby entwendet?
    Aber alt wie ich bin, erinnere ich mich, das Satanismus in den 90ern durchaus als reale Gefahr galt. War eine unschuldigere Zeit damals...

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    1. - Stimmt, Druck-/Flüchtigkeitsfehler von BRAVO.
      - def. part of the mystery. Ganz so schnell werden menschliche Knochen m.W. nicht zu reiner Asche.
      - da ich den Film nicht gesehen habe, geht es vorerst nur dir so – weitere Beipflichtende nicht ausgeschlossen.
      - Geht mir auch so.

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  17. “Charon“ kenne ich nicht. Auf dem Monitor sieht's eher aus wie “Ultima 6“, IBM-kompatibler PC mit 4,77 Mhz und 8MB HDD vorausgesetzt. Soundblaster 8bit oder Adlib empfohlen. Roland 32 nicht unterstützt.

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    1. Ich kenne nur Charon, den Fährmann aus der griechischen Mythologie, der die verstorbenen Seelen über den Styx in die Unterwelt geleitet...

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    2. Das mit Ultima Ist mir auch grad ins Auge gesprungen...bin so ein nerds :/

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    3. Betr. Charon vs. Ultima verstehe ich leider nur Bahnhof. Kussi!

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  18. Ich hätte eigentlich arbeiten sollen aber dank dir hab ich die letzten ein-zwei Stunden lachend vorm Rechner verbracht.
    In einem der letzte Bilder hat die Bravo übrigens die Namen verwechselt und Benni, nicht Martin, kommt zur Tür rein mit der Zeitung...ich bin so ein Käpsele <---Schwabenexperte, falls es das mal irgendwann braucht :*

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  19. Die Babsi kennen wir doch! Hat in dem Fotoroman "Diebin aus Liebe" eine der Zicken gespielt.
    Danke für diese spannende Geschichte mit den herrlichen Kommentaren!!!

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  20. Hilfe, ich hab bei Wikipedia nachgelesen... jetzt würden mich der Gwar-Konzertbericht und der pornographische Liedtext auch interessieren...

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  21. Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass nicht kommentiert wurde, wie unser Sonnyboy Benny sich am Sack kratzt, als er bei Vanessas "Party" auftaucht. (Party habe ich hier in Anführungszeichen geschrieben. Das Prinzip wurde in einer Bildunterschrift weiter oben erklärt.)
    Aber nichts für ungut! Kussi, presto, over und out!

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    1. Die konstruktive (und berechtigte) Kritik wurde dankend zur Kenntnis genommen! Presto und out!

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    2. vielleicht wollte er in der Situation auch einfach nur Nudeln mit Pesto... und rief das im Flur laut aus

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  22. Danke für deine irre starke Arbeit mit dem Fotoroman, aber storytechnisch war dies eher schlecht. Keine halbe-Vergewaltigung und eindeutig zu wenig Pferde, selten so einen dummen Mist "gelesen"...

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  23. Vielen Dank fürs Scannen :-).

    > Die alte Kultur, Telefonnummern in Worten auszudrücken, geht langsam, aber sicher auch verloren.

    Vanity Nummern waren in Deutschland nicht verbreitet. Unter der Vorwahl 0700 bietet die Deutsche Telekom diese Service allerdings weiterhin an.

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  24. Kussi und Bussi, Danke für die Arbeit, könntest du bitte eine ausführliche Nachbesprechung erstellen? Ich möchte jetzt einfach noch viel mehr über den süß-knuddeligen Cai alias Iac alias Natas alias Satan erfahren? Hmmm, ob er heute wohl immer noch in der "Szene" tätig ist? Wahrscheinlich macht er irgendwas mit Medien? Oder die Programmplanung bei Pro7...

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    1. 1 Nachbesprechung wäre wirklich noch eine gute Idee. Auch wenn es dieses Mal nicht besonders viel zu besprechen gibt. Ich schaue mal.

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  25. Mal wieder sehr gut gemacht! Vielen Dank! Die Foto Love Stories aus den 90ern sind einfach genial !! Ich freue mich schon auf die nächsten :D

    Liebe Grüße

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  26. Jaa, endlich! Krasse Story und mal wieder sensationell kommentiert! Aber: Was ist das für 1 Fotoroman, in dem die Eltern die heißeste Szene vong Petting her haben? Wurde in der Redaktion zuviel Weihwasser verspritzt?

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    1. Danke! Es ging diesmal wirklich sehr viel Zeit und Platz für das ganze Ritual-Gedönse drauf. Aber: Gut Ritual will Weile haben.

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  27. Sehr, sehr schön, endlich wieder ein neuer Fotoroman. Deine Kommentierung ist wie immer vorzüglich, auch wenn die Vorlage jetzt wahrlich nicht so viel hergab.


    Hach ja, die Nostalgie. Damals in den 1990ern, als man die Satanisten noch als waschechte Bedrohung wahrnahm und meinte, die armen, verlorenen Teenie-Seelen vor dem Antichristen schützen zu müssen. Das war lange bevor der Gothic-Schick irgendwo Teil des Mainstream wurde und die Bevölkerung ihre Furcht vor schwarz gekleideten Teenagern mit umgedrehten Kreuzen verlor.

    Lustig ist es auf jeden Fall, dass es im Roman tatsächlich so dargestellt wird, als habe der Leibhaftige tatsächlich seine schwefligen Griffel im Spiel.

    Auch sonst erfüllt die Geschichte natürlich wieder so einige der typischen Fotoroman-Klischees, als das wären:

    - Totale Abwesenheit der Erziehungsberechtigten nach einem Alibi-Auftritt am Anfang, höchstwahrscheinlich haben die von der zwei Tage dauernden schwarzen Phase ihrer Tochter nicht mal was mitbekommen. Apropos: Jüngerin Assenav sieht in dem schwarzen Kleid gar nicht mal schlecht aus - nur so gesagt...

    - Die relative Kürze, in der sich die ganze Geschichte abspielt, wenige Tage maximal, natürlich nur komplett mit Turbo-Verliebtsein.

    - Da verbrennt der feine Herr Iac Natas einfach so vor den Augen der Gruppe und alles ist ok. Am nächsten Tag steht es sogar mit Bild in der Zeitung. Wow, haben die denn auch die Polizei gerufen? Gibt es irgendwelche weiteren Konsequenzen - oder glauben die Cops die Story, dass der gute Mann durch einen Unfall bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist, ohne das einer an Anwesenden eingegriffen hat?


    Als persönliche Anmerkung:

    Das sind mit saubere Kultisten. Beim ersten Anzeichen von Problemen geben sie Fersengeld, obwohl sie vorher ja mitbekommen haben sollten, dass der Teufel tatsächlich mit ihnen im Bunde ist.


    PS:

    Nitrams Shirt bei der "Hock-Späh-Szene" auf dem Stuhl an der Wand (Bild 147) zeigt übrigens ein Schlangen-Logo aus dem Warhammer 40k Universum - einfach mal nach Saim Hann googeln und die Bilder anschauen...

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    1. 1A Anmerkungen – das mit den Eltern ist ein Klassiker, das wurde schon bei früheren Fotoromanen bemängelt. Aber gerade in diesem Fall wäre es wünschenswert gewesen, wenn den beiden "Geschwistern" Vati und Mutti mit Tat und Rat zur Seite gestanden hätten.

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    2. Die Abwesenheit der Eltern ist mir auch aufgefallen. Haben wohl vor lauter Küchen-Petting nichts mitgekriegt.

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  28. Nach aufwendiger Recherche (kleiner Scherz, als gewandter München-Kenner und daherkommender bin ich natürlich mit allen Gotteshäusern per du), kann ich stolz verkünden: Die Kirche heißt Ts. Ialokin und liegt auf den Isar-Höhen.
    https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:St._Nikolai_am_Gasteig#/media/File:M%C3%BCnchen-Haidhausen_St._Nikolai_am_Gasteig_153.jpg

    Das Bild ist genau die Eingangstür im ersten Foto, hier kann man in der hinteren Kapelle die Eingangstür im zweiten Bild erahnen (http://muenchen.im-bild.org/sites/muenchen.im-bild.org/files/styles/galerie_800x600/public/pictures/gotteshaeuser/loretokapelle-am-gasteig/20100831162244-haidhausen-loretokapelle-mtb.jpg?itok=PgisrVrT) und hier https://goo.gl/maps/W2gWASXS8Pz sieht man links die beiden Fenster und die lange Zeile, die im Hintergrund des zweiten Bildes vom Haus gegenüber zu erahnen ist. Bloß das Cabrio hat sich erdreistet nicht bis 2008 stehen zu bleiben, damit es auf dem Street View Foto drauf ist..

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    1. 1A-Recherche bzw. Expertise! Wird mit Sicherheit Part of the Nachbesprechung!

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  29. Es war mir mal wieder ein Fest, wenn ich mich auch meinen Vorkommentierern anschließen muss und hiermit die Pferdeabstinenz explizit noch mal anprangere!!
    Vielen Dank für die Unterhaltung!

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    1. Die Pferdeabstinenz wird so bald wie möglich behoben, versprochen!

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  30. Eins A, danke, dass du den wunsch der Leser erhört hast! Auch wenn diw Geschichte wirklich etwas dürftiger war als ich noch in grober Erinnerung hatte. Aber deine Kommentare reissen es raus.

    Stellt sich die Frage, ob sichbdie Bravo mit einem dermassen oberarmfreien Satansboy wirklich so einen Gefallen getan hat - der gute wird ja jede Menge Fanpost bekommen haben.

    Ausserdem wüsste ich wirklich gern, welche Straftat die Clique da gekonnt übertuscht, müsste das nicht unterlassene Hilfeleistubg sein, einfach keinen Rettungsversuch zu unternehmen? Hm!

    Ausserdem frage ich mich, ob der gute Priester vielleicht dafür das Weihwasser mitgegeben hat, um die Brunst zu löschen? Und ist das eigentlich Standard in Münchndr Schulen, noch den Kirchenopa in den eng getakteten Lehrplan zu öassen?

    Das besagte Poster beschäftigt mich ausserdem mehr, als ich zugeben mag: Hat Martin ihr das Poster angehängt oder gerollt geschenkt? Hatbdie gute Assenav es ZUFÄLLIG passend über ein bestehendes Loch gehängt? Oder musste Brudi noch in die Wand hacken? Fällt das nicht auf? Vielleicht hängt es dehalb so ungünstig?
    Naja, ich freue mich aufs nächste Mal!

    Mit verwirrten Grüssen,

    Anne

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  31. Hallo, das war doch sehr kurzweilig dank Deiner Kommentarte, vielen Dank dafür. Ich revanchiere mich dafür gleich mal mit Haarspaltereien:
    1. Es war 0190 (und sechsmal die zwei), nicht 010090.
    2. Das sind Stiefgeschwister und keine Halbgeschwister, Petting also kein Problem.

    Mein persönlich größter Schocker an der ganzen Geschichte war der deutlich sichtbare und üppige Busch, ich bin ganz überrascht dass den noch keiner hier kommentiert hat. Dreht mal die Helligkeit Eurer Bildschirme auf und staunt.

    Meine größte Erkenntnis ist, nach 20 Jahren, das Wissen, warum alle in der Schule immer so fasziniert von dem Satanszeug waren. Die haben wohl alle diese Geschichte gelesen. (Ich habe keine BRAVO gelesen, EHRLICH).

    Meine Freundin erzählte mir mal von dieser Geschichte und dem HEISSEN Natas. Nachdem sie nun nochmal die Bilder gesehen hat ist dieses Thema vom Tisch, finito. Tschaka und Kussi.

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  32. Achtet mal auf die Überschrift von Bild "28" wo Vanessa nach dem zweiten Nadelangriff auf Ihrem Bett sitzt.
    Durch den Ausschnitt von dem Folgebild ergibt sich mit etwas Fantasie ein teuflisch vorausschauende Bedeutung in voll krassem Deutsch.

    "Den Tränen nahe, einen Aug(enblick später) sitzt Vanessa auf Cai in Vane(ssa) ihrem Bett"

    Also ich musste die Passage mehrmals lesen. :)

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  33. Ich bin ja sehr darüber gestolpert, dass die beiden Jugendlichen sich sofort als "Bruder" und "Schwester" identifiziert haben. Die haben offenbar aus tiefstem Herzen nach Familienanschluss gesucht. Normalerweise würde man bei derartigen Patchworkfamilien (vielleicht von Kleinkindern abgesehen) doch vermuten, dass die sich einfach mit Vornamen ansprechen.
    Kussi!

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  34. Der Spruch den Martin beim ersten recruiting-Versuch so glorreich anstimmte, stammt übrigens aus dem Hamlet des weirden 16th century Okkultisten Eraepsekahs( bzw.Shakespeare, für die Gottesanbeter unter euch).

    There are more things in heaven and earth, Horatio,
    Than are dreamt of in your philosophy.
    - Hamlet (1.5.167-8), Hamlet to Horatio

    Hail to Natas!

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  35. Ich bin vom Blitz gestreift!!
    Ich fühle mich bestens unterhalten :DD

    Damals wie heute finde ich es extrem schräg, dass Vanessa ihren neuen, unbekannten Bruder ins Bad lässt während sie nur Unterwäsche trägt.... und dann Haara bürsten....
    ahhhh

    Danke für all die Kommentare :)

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  36. Ein echtes Highlight. Aber es bleiben einige Fragen:

    1. Wenn Cai und seine Jünger alle Namen rückwärts sprechen, warum wird Lucifer nie zu Reficul? Klänge doch auch ganz, äh, reficool. Na gut, Bubezleeb ist dann an der Grenze zum Zungenbrecher... Vielleicht machen die es sich mal wieder leicht und entscheiden von Fall zu Fall was leichter auszusprechen ist?
    2. Wenn Cai und seine Satanistelein den Teufel als böse bezeichnen und das für sie was gutes ist, wieso wird Benny "der böse Geist" genannt? Müsste er nicht der "gute Geist" sein, nur dass für die Satanisten gut halt schlecht ist? Okay, jetzt habe ich mich selbst verwirrt.
    3. Wäre es nicht effektiver gewesen, das Weihwasser in Wasserpistolen zu füllen und dann damit SWAT-Team zu spielen? So hätte man weitaus schneller und aus der Deckung Vanessa und sämtliche Kultisten beweihwässern können. Nur so 'ne Idee... Oder ist die Wirkung stark dosisabhängig und eine Person sollte die ganze Ladung abbekommen? Oder konnten sie es nicht aus dem eher ungeeigneten Fläschchen entnehmen weil Weihwasser luftempfindlich ist? Hat da jemand Erfahrung?
    4. War Cai nun der Satan oder nicht? Wenn nicht, wieso darf er sich ungestraft Natas nennen - und wenn doch, will man uns hier echt weismachen dass eine Feuer fangende Kutte reicht um den Teufel höchstpersönlich zu töten?
    5. Und vor allem: Mussten die Kultmitglieder diese "Messe" eigentlich irgendwie einstudieren? Ich habe den Eindruck dass einfach nur jeder von denen planlos alle paar Sekunden einen Satz wie "Luzifer, wir preisen dich" oder "Luzifer, nimm dies" oder "Luzifer, mach das" sagt, so nach Gutdünken.

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    1. Kein Wunder produziert Hollywood seit Jahrzehnten nur noch müden Schrott. Alle Drehbuchautoren, die was können, sitzen in München und feilen an tollen Plots für BRAVO-Fotoromane.[/ironie]

      Noch zwei Kleinigkeiten am Rand:

      Dafür, dass Nessi nach der ersten Voodoo-Nadelattacke bewusstlos ist, hält sie den Kopf übrigens erstaunlich hoch, als Benny sie auf die Couch trägt. (Und ganz nebenbei, was für ein Backpfeifengesicht, dieser Benny!)

      Warum hat Benny dem Natas beim finalen Showdown nicht einfach eine mit der weihwassernassen Hand gescheuert? Das heilige Zeug hätte den Dämonenbengel trotz evtl. zu geringer Dosis doch zumindest geschwächt wenn nicht gleich abserviert.

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  37. Ja vielen Dank wiedermal! Hat super Spaß gemacht! Ich kann mich ans original auch noch erinnern, obwohl ich zu der Zeit eigentlich nicht mal die bravo gelesen habe. Aber vermutlich täuscht mich da mein Gedächtnis. Ich freue mich schon auf die nächste!

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  38. Mal wieder vielen Dank ("VIELEN DANK!!!!", Teachy, I got you) für die viele Arbeit und wahnsinnig witzigen Texte dazu! Ich hab mich mal wieder kaputt gekichert :) Die Zitate von "Jein", den Fantas, ... alles großes Kino!

    P.S.: Wie immer habe ich mir die Foto Love Story für einen ruhigen Abend aufgehoben, an dem ich jedes Detail ganz in Ruhe abfeiern kann. Ist (ganz ironiefrei) zu einem festen Ritual geworden wenn du was veröffentlichst :)

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  39. "Benny fühlt der Bewusstlosen am Hintern den Puls". Da bin ich vor Lachen fast von der Coch gefallen. Danke für Deine klasse Kommentare unter den Bildern, nur deswegen lese ich die Fotostorys.

    Viele Grüße,
    Moppi

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  40. Ich find ja, der Cai sieht aus wie ein Mädchen.... Nun ja....

    Ich kann mich auch noch an einen Fotoroman erinnern, da ging es um die Gothic-Szene. Da war ein Typ, der sich in eine Viola - Vio - verknallte und dann in deren Szene rein wollte... oder so ähnlich.

    Und das waren noch die 80er, d.h., der Fotoroman war in schwarz-weiß! Wobei... Bei Gothic macht das dann ja keinen Unterschied, oder?

    Kussi und Tschüß

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  41. Vielen Dank für die wie immer grandiose Aufbereitung!

    Ich erinnere mich ebenfalls noch daran, das Original gelesen zu haben. Und sogar, dass mich das damals ziemlich in seinen Bann zog (pun intended). Meine, mich im Anschluß daran sogar mit Voodoopuppen "beschäftigt" zu haben - wahnsinn, was ein paar schlechte Fotos mit einem jungen Menschen damals so anrichten konnten

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