Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Freitag, 27. Juli 2018

50 wunderschöne Poster: Was 1984 in den Jugendzimmern hing

Rouge-Pistole Reloaded: Nie waren die Sujets schöner und logischer als 1984.

Stark sein jetzt: Es gibt wieder die maximale Dosis Airbrush und Weichzeichner auf die Augen. Bisherige Beiträge: 1994 und 1987. Nun geht's noch tiefer in die 80er. 1984 waren vermutlich die wenigstens von euch im Poster-fähigen Alter – bis auf die sehr, sehr Alten. Eure Eltern zum Beispiel. Oder ihr selbst, falls ihr ebendiese Eltern seid. Hätten wir das also geklärt.

Auch diesmal stammen die irre starken Sujets aus einem Katalog des Poster-Versandhändlers Fotographica, den es heute nicht mehr gibt. Eigentlich schade. Etwas mehr Poster würden der heutigen Welt gut bekommen. Make posters, not war.



Wie bereits in einem früheren Beitrag erläutert, war das wirtschaftliche Geheimnis hinter der damaligen Poster-Hysterie der Mengenrabatt: Je mehr Poster man auf einmal bestellte, desto günstiger wurde das Einzelstück. Sammelbestellungen drängten sich deshalb auf. Kolleginnen und Kollegen wurden dazu ermuntert, sich doch auch das eine oder andere Airbrush-Pferd zu gönnen. Frei nach dem Motto: Ein Pferd ist kein Pferd. Hier noch ein romantisches Paar im Sonnenuntergang, da noch eine stilvoll inszenierte Cola-Dose – je poster, desto besser.

So kostete das Poster ab 30 Stück nur noch 3 Franken Fuffzig. Statt fast 5. 5 Franken war 1984 noch eine unfassbar hohe Summe für die geschundene Teenager-Brieftasche. Ungefähr 8 Mark Fuffzig. Teuerungsbereinigt also ca. 4 Euro. Oder um noch genauer zu sein: 8 Euro Fuffzig. War da nicht irgendein großes deutsches Trauma, dass heute bei den Preisen der Mark/Euro-Umrechnungskurs einem 1:1-Verhältnis entspricht, während beispielsweise bei den Löhnen die kohl'sche 1:2-Formel schlauerweise beibehalten wurde? Kein Wunder, fordern heute viele Deutsche die Rückkehr der Mark (welche, müsste dann noch im Detail angeschaut werden – es stünden ja mittlerweile nebst Deutscher Mark und Reichsmark auch verschiedene Underground-Märker von Reichsbürgern und Chemtrailern zur Auswahl).

Zurück zum Geschäftsmodell Fotographica: 1984 wurde das Massenbestellungsphänomen mit zwei zusätzlichen Anreizen angeheizt. Einerseits erhielt man pro 10 bestellte Poster ein Poster gratis. Andererseits wurden Turbo-Bestellerinnen ab 30 Stück mit dem wundervollen Fotographica-Kalender belohnt. Fantastisch! Die Bonus-Geschenke gingen natürlich in die Tasche der federführenden Sammelbestellerin und dienten so als zusätzliche Motivationsspritze, auch noch dem letzten Klassenkameraden ein Clown-Poster aufzuschwatzen.





Hier noch schwarz auf weiss: «Fotographica-Sammelbestellungen sind schon lange der Geheimtipp unter allen Poster-Fans!» So ist es, liebe Poster-Fans. Als dritter Anreiz winkten der fleissigen Bestellerin noch zwei unfassbar tolle Aufkleber, die jedes Schulheft zum einzigartigen Bijou machten.


So, und nun viel Spass mit den Postern from Hell.



Dienstag, 14. März 2017

Schnäppchen des Tages: Nena Europtour '84





80 Mark für einen Videofilm – geht ja noch. Dafür konnte man auch zwischen den drei Systemen VHS, Beta und Video 2000 wählen. Damals tobte ja noch der berühmte Formatkrieg in der Videoindustrie, befand sich aber in der Endphase. 1986 war VHS bereits so verbreitet, dass die beiden anderen verbleibenden (Video 2000 und Betamax) auf nicht mal mehr 5 Prozent Marktanteil kamen.

Zum Glück stand auf dem Bestellschein noch die Bemerkung «Ja, Euer Angebot ist Spitze» – sonst hätte der Video Direkt Service womöglich noch gedacht, die Nena-Fans bezahlen zum Spass 80 Mark für den Film.




Mittwoch, 15. Februar 2017

Freitag, 25. November 2016

Skimode '84/'85

Freunde: Bald ist Winter! Es sieht sogar danach aus, als würde es dieses Jahr sogar wieder etwas schneien in den Bergen. Dass Präsident Trump den lästigen Klimawandel abgeschafft hat, gibt uns Schweizern zusätzlichen Mut: Hier geht noch was! Noch nicht alle Skilifte rückbauen. Abwarten und Ovomaltine trinken. Die Gletscher sind zwar grösstenteils weg – aber die waren ohnehin überbewertet. 

Hier einige Wintersport-Ideen aus dem Katalog des Westschweizer Versandhandels Veillon, Ausgabe 1984/1985. Mehr aus diesem Katalog folgt.
















Samstag, 1. Oktober 2016

Mädchen laden zum Essen ein (1984/1985)

Freunde der Kulinarik: Hefte raus – Rezepte à discretion. Maggi startete 1984 eine denkwürdige Werbekampage: «Mädchen laden zum Essen ein». Eine Anzeige davon – den Partysalat – habe ich bereits vor vielen, vielen Jahren mal gepostet. Ob die gezeigten Protagonistinnen echt waren oder der Fantasie eines Werbers entsprangen, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Eher Fantasie – und zwar von A-Z. Trotz Aufforderung, eigene Fotos einzuschicken.

Was aber sicher echt und zeitlos ist, sind die irre starken Rezepte, mit denen Maggi damals die hauseigenen Glutamat-Bomben einer jungen Käuferschaft schmackhaft machen wollte. Von der Annahme ausgehend, dass junge Leute nur dann kochen, wenn es möglichst schnell geht und die einfachen Anweisungen jeder Trottel versteht.

Deshalb sind die Rezepte alle nochmals einzeln, vergrössert und in bestechender 4K-Qualität aufgeführt. Inkl. Kalorien-Angab.

Am Ende (August '85) versuchte die zuständige Agentur, das Konzept auch noch auf männliche Freundeskreise zu erweitern. Das gelang – Eintracht Frankfurt in Ehren – so mittelmässig. Vermutlich sagte Maggi bald einmal: «Is' jetzt ma' langsam gut hier, ja?» Guten Appetit!









































Samstag, 5. März 2016

Chip (1984)

Da hatte er gut lachen, der Mikrocomputer-Nerd. Denn 1984 existierte das Magazin «Chip» bereits seit acht Jahren. Der Titel gehört zu den ältesten Computer-Magazinen Deutschlands und wird in insgesamt 14 Ländern Europas und Asien herausgegeben.




Retter der von Bites und Bytes überforderten Frauenwelt: In dieser Rolle gefiel sich die Chip-Leserschaft scheinbar besonders gut.


Montag, 26. Mai 2014

Disco-Besuch for Dummies (1984)

Briefmarkensammlung 2.0
«Mädchen», Teil 2: Besagte Zeitschrift startete 1984 eine reizende Serie «Psycho-Tips als Fotostory». Hinter diesem geheimnisvollen Titel versteckt sich folgende Idee: Eine kurze Fotostory wird erzählt, danach erklärt ein Doktor der Psychologie – nennen wir ihr Dr. Dirks (so wird er übrigens auch nachher genannt – was die unfähigen Protagonisten alles falsch gemacht haben. Die Tipps und Tricks behalten ihre Gültigkeit auch noch Jahre nach Erscheinen (1984). Denkt daran, wenn ihr nächsten Samstag in die Dorf- (oder Grossraum-) Disco geht. Die Serie macht Lust auf mehr (auf weitere Folgen, nicht auf Petting). Mal schauen, ob ich noch weitere Folgen finde.

Der Ratgeber stammt übrigens aus dem selben Heft wie gestern die Videospiel-Umfrage. Da seht ihr mal, wie gehaltvoll damalige Jugendliteratur war. Als wäre das nicht genug faszinierend, folgt bald noch ein weiterer Artikel aus diesem Heft (Thema: Garçon-Mode).


Sonntag, 25. Mai 2014

Videospiele – sind auch Mädchen süchtig danach? (1984)

Diese tiefgründige Umfrage erschien in der Zeitschrift «Mädchen» (44/1984). Videospiele waren 1984 «DER Freizeit-Renner der Saison». Und der nächsten Jahrzehnte. Das konnte man damals aber noch nich wissen, weil man sich vermutlich wieder einmal auf dem Zenit der technischen Möglichkeiten wähnte. Wer denkt, dass man 1984 nur Pong oder Pacman spielte, irrt. Das folgende Video gibt einen guten Überblick über den damaligen State of the Videospiel-Art. Und die schönen 8-bit Soundtracks damals... Hach! Danach die Statements.


Freitag, 11. Oktober 2013

VW Polo Fox (1984)

40 PS, Vebrauch: bei 90 km/h: 5,6; bei 120 km/h: 7,6 im Stadtzyklus:7,6 l/100km. Farben: Türkisblau und Saimagrün.





Dienstag, 9. April 2013

Ohne Zwicken und Zwacken: h.i.s. for her (1984)

H.I.S. war der erste Jeans-Hersteller, der alle Modelle in unterschiedlichen Längen und Bundweiten anbot. Das Passformkonzept machte die Marke in den 80ern zu einem der erfolgreichsten Anbieter von Damen-Jeans. Ohne Zwicken und Zwacken.



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