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Sonntag, 18. Februar 2018

Mode-Tipp: Sommer-Hemden (1989)

Liebe Freunde des gepflegten Hemdes: Bald ist wieder Sommer. Sie passen zu fast allem: Die neuen coolen Hemden für die heißen Sommertage sind da! Was man dazu trägt, zeigt euch BRAVO hier!

Das ist jetzt vermutlich wieder mal Mode, die 2018 nicht für Kopfschütteln, Wut und Trauer sorgt, sondern für ekstatische Begeisterung. Bis vielleicht auf diese rasengrünen Radlerhose (aka Radfahrerhose) auf dem zweiten Bild. Ansonsten sind die Zeiten vorbei, in denen man mit 80er- oder 90er-Jahre-Ergüssen schockieren konnte. Aus, finito, vorbei. Alles viel zu angesagt. So hat sich  beispielsweise der Status des meistgeklickten vongestern-Artikels aller Zeiten, «Modeknüller der 90er Jahre», im Laufe der Zeit merklich gewandelt. Einst hat man den Artikel gelesen, um sich darüber zu amüsieren, wie doof damals alles aussah. Heute dienen die Aufnahmen als Inspirationsquelle, Designer aus den angesagtesten Lofts dieser Welt geben sich auf vongestern.com die Klinke in die Hand. Hier, haste 'ne Klinke Fuffzig.

Meine Theorie: Alles was 20-25 Jahre alt ist, wird nie wieder als scheusslich oder hässlich wahrgenommen. Ab dann gilt es als kult, inspirierend, retro oder was auch immer.

Heute muss man sich in den Nullerjahren umsehen, um besagten Schock-Moment zu provozieren. 2005 ist das neue 1995. Liegt vermutlich daran, dass wir mittlerweile selbst fast zehn Jahre älter geworden sind. Kleine Prophezeiung: Als nächstes wird sich der Mode-Trend an der Jahrtausendwende bedienen. Das bedeutet für die Damen unter anderem: The Return of the Hüfthose. Hüfthose und bauchfrei – das Traumpaar der Blasenentzündung und der Nierenschwäche. Viel Glück!










Donnerstag, 24. August 2017

Neu: Super Look. Ein Slip, der sich nicht abzeichnet! (1977)


Die Firma Playtex gibt's heute noch: Playtex-onlineshop.com. Das Modell «Super Look» führt sie aber nicht mehr im Sortiment. Eigentlich schade, denn... Super Look sieht super aus!

Dienstag, 13. Juni 2017

Tu es nicht, unbekannte BRAVO-Vorbesitzerin! (1989)



Feinsäuberlich hat die unbekannte BRAVO-Vorbesitzerin den Stimmzettel zur BRAVO-Otto-Wahl 89 ausgefüllt. Aber leider nie abgeschickt. Glück im Unglück für Simply «Simpel» Red: Seine Stimme wäre ohnehin durchgestrichen und somit nischtisch gewesen. Mit einem blauen Auge davongekommen ist Den «Don't break my Heart» Harrow: Sein schriftlicher Todesstoß verschwand im Nirwana des Altpapiers.

Die unbekannte Vorbesitzerin hat – nebst des Nichtabsendens – aber noch einen zweiten kapitalen Fehler gemacht: Sie hat sich entschieden, lieber zu ihrer Lieblingsgruppe (aka Jason Donovan) zu reisen, als einen der irre starken Preise abzuräumen! Wer würde denn freiwillig die Chance auf 10 starke BRAVO-Jogging-Outfits in die Wüste schicken? Komplett mit Bermudas, langer Hose und Jacke für den Herrn – und 1 x Shorts für die Dame (das muss bei ihr reichen zum Joggen).





Mittwoch, 25. Januar 2017

H&M (1999)




Donnerstag, 15. Dezember 2016

Feten-Fummel (1996)



Silvester naht – Zeit, sich um die passende Garderobe zu kümmern! GIRL, die kleine Schwester von BRAVO, präsentierte vor exakt 20 Jahren die Anzieh-Alternativen für die junge, trendbewusste Frau. Durchs Band gelungene Kreationen aus feinstem Tuch. Ganz egal, ob Wunder-BH oder «bombastische Zottel-Jacke» – hier ist bestimmt für alle was dabei. Keine Ursache! Kussi!

Fun Fact: Beim Model handelt es sich um Anita Buri, die drei Jahre später Miss Schweiz und so etwas wie prominent wurde in der Schweiz. Zufallstreffer.








Freitag, 25. November 2016

Skimode '84/'85

Freunde: Bald ist Winter! Es sieht sogar danach aus, als würde es dieses Jahr sogar wieder etwas schneien in den Bergen. Dass Präsident Trump den lästigen Klimawandel abgeschafft hat, gibt uns Schweizern zusätzlichen Mut: Hier geht noch was! Noch nicht alle Skilifte rückbauen. Abwarten und Ovomaltine trinken. Die Gletscher sind zwar grösstenteils weg – aber die waren ohnehin überbewertet. 

Hier einige Wintersport-Ideen aus dem Katalog des Westschweizer Versandhandels Veillon, Ausgabe 1984/1985. Mehr aus diesem Katalog folgt.
















Donnerstag, 3. November 2016

Sehr schöne Mode (1991)

Es herbstet und wintert langsam. Das bedeutet nicht zwingend, dass man Pelzbesatz-Jacken – den Indikator für Ignoranz schlechthin – anziehen muss. Ganz normale Gardinen tun es auch. Früher hatte man noch mehr Herz für Gardinen. Diese wurden nach jahrelangem Küchen-Einsatz noch zu schmucken Kleidungsstücken verwurstet. Das galt übrigens auch für Duschvorhänge und Bettwäsche.

Hier wunderbare Modelle aus dem Katalog «VAC – Das freundliche Versandhaus für die ganze Familie – Winter 91/92». Das in der Westschweiz (La Chaux de Fonds) beheimatete Versandhaus – von dem ich dank Katalog heute zum ersten mal höre – gibt es übrigens scheinbar heute noch: www.vac.ch.




Sonntag, 9. Oktober 2016

Aufgestylt zur Schule? (1990)


Guten Abend, Mode-Freunde! Heute klären wir die Frage: Reicht für die Schule 'n dufter Alltags-Fummel – oder darf es auch mal etwas mehr sein? Bei dieser starken Umfrage lernen wir zum Beispiel Bob (20) kennen, der derart fleissig jobbt, dass er bei den Kleidern – sofern sie ihm optimal gefallen – nicht mehr auf den Preis schauen muss. Das Resultat seiner Ankleide beeindruckt und kann sich sehen lassen!

Wir lernen eine junge Dame namens Poppy kennen. Den Namen kann man sich wahrlich nicht aussuchen, also zügelt eure Mobbing-Zungen! Sie «zieht sich für die Schule ganz normal an, zum Weggehen etwas schöner».

Und wir machen die Bekanntschaft mit Patrick (19). Er gibt pro Monat 200 Mark Fuffzig für Klamotten aus – powered by the Eltern. Bei seiner täglichen Kleiderwahl spielt auch das Wetter eine Rolle. Clever!

Röcke hatten 1990 einen schweren Stand. Nur Steffi (16) zieht «für abends» auch mal einen an (tagsüber reicht ihr eine Wimperntusche). Natascha (16) findet Röcke unbequem. Julia (16) findet lange Röcke blöd («sieht nach Öko aus»), Minis findet sie «ordinär und aufdringlich». Poppy hat Röcke ohnehin noch nie gemocht.












Mittwoch, 5. Oktober 2016

Endlich: Die Bade-Hits! (1983)

Pünktlich auf die Badesaison werden hier wieder Trends gesettet. Damit auch alle wissen, was sie anziehen könnten/sollten/müssen, wenn das Freibad des Vertrauens die Tore öffnet. Und nun Schwimmflügel raus, Klassenarbeit! Quelle: BRAVO. Beim ersten Bild wurde der Text vergrössert, damit lesbar. Kussi!










Montag, 1. August 2016

Neulich bei H&M (1986)


1986 nahm BRAVO die Leserschaft mit in «Hamburgs witzigstes Teenie-Kaufhaus» H&M. Um zu zeigen, was es da alles Tolles gibt. Würde heute vermutlich (mindestens) unter «Publireportage» laufen, war damals aber schon reine Werbung noch ein nützlicher Leserservice. So wussten beispielsweise auch Landeier bei ihrer nächsten Grossstadt-Exkursion, wo es die irre starken Fetzen für kleine Mäuse zu kaufen gibt. Als Nicht-Hamburger ist es mir leider nicht möglich, herauszufinden, um welche der heute fünfhundert Hamburger H&M-Filialen es sich damals handelte. Wollt Ihr also etwas nachkaufen, müsst Ihr eine/n Ortkundige/n fragen. Und euch beeilen: Die meisten Stücke dürften in der Zwischenzeit ausverkauft sein – auch wenn es erst 30 Jahre her ist. Ein rundes Jubiläum, um den Artikel noch einmal aus der Mottenkiste zu holen.

Die erste H&M-«Filiale» eröffnete übrigens 1947 in Schweden (ein Damenbekleidungsgeschäft namens «Hennes», was auf schwedisch «Für Sie» bedeutet). In Deutschland gings 1980 los. In Hamburg. Vermutlich handelt es sich bei der gezeigten Filiale also um den ersten H&M Deutschlands. In Deutschland betreibt der Konzern mittlerweile ca. 400 Filialen in rund 200 Städten. Deutschland ist der wichtigste Markt des Unternehmens, rund ein Viertel des gesamten Umsatzes von rund 16 Milliarden Euro wird da erwirtschaftet. Die Marke ist rund 14 Milliarden US-Dollar wert. Apropos US: In den USA gibt es H&M erst seit dem Jahr 2000. Und 2013 eröffnete in Chile der erste Ableger auf der südlichen Halbkugel.


Mittwoch, 27. Juli 2016

Evelyn (16): Die wundersame Verwandlung (1979)


Eine Vorher/Nachher-Geschichte vom Allerfeinsten. Denn mit Hilfe des BRAVO-Styling-Teams gelang es Evelyn (16), sich von der verstörten Krähe in einen alles-überstrahlenden Schwan (D) zu verwandeln. Vom Kokon zum Schmetterling. Vom Bordstein zur Skyline. Die Ausgangslage ist eigentlich gar nicht so übel. Evelyn erinnert etwas an Gabi (15), die sich 1982 dank BRAVO von ihrem «doofen Aussehen» verabschiedete (Link: «Jetzt sehe ich nicht mehr doof aus!»). Aber vermutlich sah man, bzw. frau Ende 70er / Anfang 80er oft selten so aus. Grund: Die äusserst unvorteilhaft wirkenden Brillen, mit denen ausnahmslos alle doof aussahen und aussehen. Damals wie heute. Das ist vermutlich auch der Grund, wieso es davon noch kein Revival gab, während sonst in der Zwischenzeit jeder Modefurz rauf und runter geremixt wurde. Da wundert es auch nicht, wieso früher Kinder mit Brillen oft gehänselt wurden, während heute viele Menschen mit Brille sogar besser aussehen. Konsequenterweise änderte BRAVO nicht etwa die Brille – die Ursache allen Übels – sondern alles andere. Ausgestattet mit Polyester, das schon beim Anschauen müffelt und Röcken, Modell «Freikirche», trat Evelyn ihr neues Leben an. Hoffentlich kam alles gut! Im Nachhinein noch ein, zwei Daumen gedrückt, altes Haus!
 





Sonntag, 24. April 2016

Ich kann mir nicht mal mehr 'ne Ratte leisten (1986)


...aber die 6 Mark Fuffzich für den neuen Katalog bring ich noch auf, echt! Um ehrlich zu sein: Bogey's war mir bis anhin kein Begriff. Ich (5) war vermutlich noch zu jung, um etwas vom «irren Superkatalog» über die «Undgroundfashion from London» mitzubekommen. Da verweise ich gerne auf einen Artikel der Seite Spontis.de, der sich (vor vier Jahren) mit dem Bogey's-Katalog, bzw. dessen Mode-Kontext auseinandergesetzt hat. Da scheint sich jemand sehr detailliert und fundiert mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Das ist immer gut, egal um welches Thema es geht. Einen schönen Evening Cloth zusammen!

Sonntag, 14. Februar 2016

Outfit des Tages (1996)

Kann man machen. Brille: Fielmann. Quelle: Girl!



Freitag, 5. Februar 2016

Hipster (1998)


Es gab scheinbar mal eine Zeit, in der mit «Hipster» eine Art von Hosen bezeichnet wurde. Ging – aus gutem Grund – komplett an mir vorbei. Heute sind Hipster bekanntlich Menschen, die so unfassbar kreativ, individuell und anders sind, dass es eine Freude ist, täglich ihrer – unbewusst – gleichgeschalten Uniformierung zu begegnen. Sie definieren sich in erster Linie dadurch, sich von Hipstern zu distanzieren. Ihr Umfeld und ihre Umwelt sind sich aber einig: Es sind Hipster. Und sie wirken nicht selten etwas lächerlich äusserst kreativ, mit ihren Rennrädern, Bärten und Dutts. Sie leben vorzugsweise in Zürich oder Berlin, weil nur diese Städte ihrer grenzenlosen Kreativität und ihrem Individual-Lifestyle gerecht werden. Zürcher Hipster ziehen als ultimatives Hipster-Update nach Berlin. Dort ist man natürlich hoch erfreut über den Zuzug, denn Hipster kann eine Stadt nie genug haben. In ihrer Heimat erzählen sie dann gerne und oft, dass sie jetzt in Berlin leben, weil die Stadt so unfassbar kreativ sei und sie dort endlich so richtig ihre Kreativität ausleben könnten. Mit veganen Sneakern und Macbook im Strassencafe Soja-Latte schlürfen und so. Sie lassen sich nicht gerne in Schubladen stecken – was vermutlich daran liegt, dass sie sich bereits in einer befinden: In der Hipster-Schublade. Dort bleiben sie auch. Und tun zum Glück niemandem weh, was man ihnen hoch anrechnen muss. Kussi.

So, kurzer Exkurs, zurück ins Jahr 1998 zu den Hosen. Und den tollen Schuhen. Zum Beispiel beim Bild «Glamour». «Wer mit der Mode gehen will, kann auf Hipster nicht verzichten», schrieb Girl! damals. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert: Niemand kann auf Hipster verzichten.










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