Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Mittwoch, 23. Mai 2018

Junge Jahre, Bravo Jahre (1979)



Bravo Jahre... Deppenleerzeichen ahoi zusammen! Da gibt es kein Kuppeln und kein Schalten – da gibt's nur eins: draufsetzen und losfahren. Ich hoffe, das gilt auch für hier. Ich habe die Seite bekanntlich in letzter Zeit etwas vernachlässigt (übrigens nicht zum ersten Mal in der vongestern-Geschichte). Ich bin weiteiterhin optimistisch wie eine angestochene Wasserbüffelkuh, dass ich bald wieder mehr Zeit habe für alles. Gut, wenn ihr in der Zwischenzeit nicht gleich euer Facebook-Profil löscht, weil ihr erfahren habt, dass Mark Zuckerberg eure intimen Tinder-Chats nach Kirgistan verscherbelt hat. Inzwischen hat sich der aus allen Wolken gefallene Zuckerberg ja vor diversen Parlamenten entschuldigt – Schwamm drüber, ne? Ja? Darum: Schön da bleiben, damit man euch erreicht, wenn's brennt.

Und an all die Fotoroman-Frager, -Vorrechner und -Endzeit-Propheten: Noch ist das Jahresziel von zwei Einheiten möglich. Alles wird gut. Oder notfalls zumindest halbgut

Ach ja: vongestern.com ist jetzt sicher wie eine angestochene Wasserbüffelkuh: 2018 hat es Google endlich bewerkstelligt, den hausgeigenen Blogs mit normaler Domain eine verschlüsselte https-Verbindung zu spendieren. Eilte ja nicht, war nur schon seit ca. 150 Jahren fällig. Nur keine Eile, die Herren. Nun könnt ihr also unbeschwert lossurfen. Irre stark!

Mittwoch, 25. April 2018

Man gönnt sich ja sonst nichts: Iris Berben (1992)


Man gönnt sich ja sonst wirklich nichts. Iris Berben warb 1992 für die Kümmel-Spirituose Malteserkreuz Aquavit. Die Kampagne mit dem Claim «Man gönnt sich ja sonst nichts.» startete ungefähr 1988 und zeigte weitere Schauspieler wie Günter Strack (u.l.), Manfred Krug (u.r), Britta von Lojewski und Christoph M. Ohrt. Laut Wikipedia dauerte der Spaß bis 2003.






Montag, 23. April 2018

Eta ist in (1996)


Hier wieder einmal meine Lieblingsdisziplin: Werbetexter, die sich mit einer vermeintlichen Jugendsprache bei der Jugend anbiedern wollen. Der Auftrag, eine Stromversorger-Initiative als «besonders hip» zu verkaufen, ist aber auch nicht besonders dankbar. Die «Energievernunft»-Initiative wurde – soweit ich es via Google-Fax abschätzen kann – in den 90ern lanciert und vermutlich Ende des Jahrzehnts auch wieder versenkt. Durch den Schornstein eines Braunkohlekraftwerks geblasen.




Aber vielleicht könnt ihr – wenn ihr euch sehr beeilt – eure Chance doch noch taken. Denn die Vermutung, dass damals nicht alle der 100 Eta-Caps und 100 Eta-Shirts einen Abnehmer fanden, liegt nahe. Vielleicht liegt noch was rum in den Kellern eurer Stromversorger. Kussi, eure Stromversorger. Wer mitdenkt, macht auch heute noch mit. Und seid doch mal ehrlich: Ihr wollt doch powermäßig auch voll im Trend liegen? Coole Sprüche waren gestern, jetzt ist Action gefragt. Wenn ihr beispielsweise alle euren Fernseher auf «Aus» stellen würdet, könnten wir morgen ein Kohle- oder Kernkraftwerkerl abschalten. Aus, finito, vorbei.

Wichtiger Hinweis: Falls ihr das Lösungswort per Fax einsendet wollt, vergesst um Himmelswillen das Stichwort «Energievernunft» nicht! Sonst könnte es womöglich passieren, dass der Empfänger, (IZE-Info-Service Energievernunft) nicht nachvollziehen kann, was der gefaxte Talon mit dem Lösungswort «Energievernunft» bezwecken soll. Just sayin', geschätzte Freunde der Energievernunft. Gut befolgt ist halb gewonnen.



Samstag, 31. März 2018

Wappen bis der Arzt kommt (2001)


Was auch immer WAP ist oder war. WAP spielte eigentlich nie eine relevante Rolle, die wenigsten Menschen wussten, wie und wo man es verwendet. Umso dreister, dass WAP bis vor kurzem vom Schweizer Fernsehen als Vorwand genutzt wurde, um kostenpflichtige Gewinnspiele zu legitimieren. Diese mussten immer einen kostenlosen Teilnahmeweg bieten. Also gestaltete man den so schwierig wie möglich. Oder gleich so, dass die meisten Menschen überhaupt nicht wussten, wie es denn ginge, wenn man denn wollte.

Montag, 5. März 2018

Als wärst Du auf einem fremden Planeten: Lego (1982)



Besonders One Love: Die Krater- und Landebahnplatten. Und überhaupt: das gesamte 80er-Jahre-Lego-Sortiment. More to follow.

Montag, 12. Februar 2018

Jeden Tag auf der BSB-Homepage – mit T-Online (1999)



Backstreet's back – und ich auch. Hatte dies und das zu tun. Zum Beispiel Weihnachten feiern, Skifahren, Bier, Diverses. Dann habe ich mir auch noch überlegt, wie ich das Problem löse, dass vongestern.com langsam aber sicher ins responsive Zeitalter retten sollte. Ich habe mich stundenlang eingelesen, wie ich zu einer modernen Seite kommen könnte, die zwar modern funktioniert, aber klassisch aussieht. Zum Beispiel wie diese hier. Vermutlich müsste man nur im HTML-Code an der richtigen Stelle ein paar Befehle einbauen («Sitz!», «neue Zeile!», «skalier'!») und fertig der Hokus Pokus. Vielleicht wende ich mich dann in näherer Zukunft mal mit einem offiziellen Aufruf an alle Webdesigner, die tagsüber unterbeschäftigt in Berliner Cafés sitzen und perspektivenlos in ihr MacBook starren (Gerüchten zufolge sollen sie ca. 35 Prozent meiner Leserschaft ausmachen). Ich würde für eine gute Lösung auch ein paar harte Franken Fuffzig bezahlen.

Der erste Ratschlag aus Expertenkreisen ist meist: «Wechsle zu WordPress, Alta!» Das würe ich übrigens gerne. Denn da gäbe es sehr schöne Themes satt für 20 Mark Fuffzig. Leider ist diese Seite mittlerweile so groß, dass alle gängigen Transfer-Anleitungen technisch nicht mehr funktionieren. Umziehen is' wohl0 nich'.  Oder zumindest nicht so einfach, wie es sein könnte.

Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, bei Null zu beginnen und diese Seite hier ohne weitere Updates weiterlaufen zu lassen. Auf ewig. Das erinnert mich ein wenig daran, dass mir mal jemand gesagt hat, Google sei als Hoster schon okay, weil man so nach dem Tod zumindest online bis in alle Ewigkeit weiterlebe – kostenlos, wohlgemerkt. Wäre ja schade um die schönen Fotoromane, ne? Noch dauert dieses Szenario aber hoffentlich noch das eine oder andere Jahrzehnt – wir werden uns arrangieren. Alles wird gut!

PS: Fotoromane kommen wieder. Auch denen würde eine technisch aufgefrischte (aber optisch ähnliche) Form aber gut bekommen.

Samstag, 9. Dezember 2017

Software des Tages: Sail Simulator 2.1 (1994)


Da möchte man am sich liebsten umgehend die «Computer-Pinne» schnappen und lossegeln. Aber Obacht: Es werden 2 MB freie Festplattenkapazität vorausgesetzt! Vielleicht müsst Ihr also erst die Festplatte defragmentieren und euch anschließend schweren Herzens von einer anderen Software trennen. So ist das Leben: win some lose some.

Den Sail Simulator gibt's in der Zwischenzeit übrigens in der Version 5. Nur so, falls Ihr noch nicht wisst, was Ihr euch zu Weihnachten wünschen sollt – nebst Luft und Liebe. Erhältlich auch im guten Buch- und Fachhandel. Nicht erhältlich im schlechten Buch- und Fachhandel. Eventuell erhältlich im mittelmäßigen Fachhandel.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Samstag, 25. November 2017

Vorlieben: Einrichten von Daten-Links (1996)


Ich verstehe diese West-Kampagne von 1996 leider nicht genau. Es ging wohl darum, dass West auf www.west.de so etwas wie eine Online-Community aufzubauen versuchte. Hier wird jedenfalls der Traum eines jeden Nerds gezeigt: Die Lichtgestalt der Datenströme. Wurde nie beim Chatten gesehen. Aha. Da kriegt man gleich Lust auf eine Zigarette. Diese Anzeige wurde übrigens zielgruppengerecht im PM Magazin geschaltet.

Donnerstag, 28. September 2017

Gut geölt ist halb gebraten (1979)


Käpt'n Iglo wusste noch, was das Geheimnis guter Fischstäbchen ist: Viel Öl in der Pfanne. Und das Ganze verdoppeln. Auch wenn diese Exemplare hier eher aussehen, als hätte man sie über Nacht in ein Altölbad eingelegt, um sie richtig durchziehen zu lassen.




Mit der Pfannengröße hatte es der gute Käpt'n aber nicht so. Wie genau diese drei Fischstäbchen auf der spärlichen Bratfläche, die ihnen die Tomate noch ließ, Platz gefunden haben sollen, bleibt wohl für immer eines der größten Geheimnisse der Werbe- und Fischgeschichte.

Und wenn man bedenkt, wie sorglos damals mit dem Deppen-Apostroph im öffentlichen Raum umgegangen wurde, verwundert es auch nicht, dass Susi's Hundeschule und Willy's Wurstbude heute noch so verbreitet sind – und vom Duden sogar supportet werden («Der Apostroph wird gelegentlich zur Verdeutlichung der Grundform eines Personennamens gebraucht»). Es ist wie mit den den Echtfellkragen (aka Deppenkragen): Wenn genug dumme Menschen etwas lange genug tun, geht die unbeteiligte Mehrheit irgendwann davon aus, dass es OK, normal und gut sei.

Jemand, der zu lange an der Universität herumgedümpelt ist, könnte dieses Phänomen mit dem sogenannten Mere Exposure Effekt erklären: Je öfter man etwas, zu dem man anfangs eine neutrale Meinung hatte, sieht, desto besser findet man es am Schluss. Beziehungsweise, wenn man sich entscheiden kann/muss, entscheidet man sich dafür. Da man sich angenehm vertraut damit fühlt. Das erklärt im gleichen Atemzug auch die halbe Werbewirkungsforschung. Deshalb müssen wir uns in Zukunft wieder vermehrt mit dem Deppen-Apostroph herumschlagen und ihn ertragen.

Zurück zu den Deppen-Fischstäbchen: Vielleicht waren damals antihaftbeschichtete Pfannen noch nicht so verbreitet wie heute. Auch wenn die französische Firma Tefal bereits 1956 eine auf den Markt brachte. Aber diese echten Gusseisenpfannen waren sicherlich noch verbreiteter – vielleicht musste man darin einfach eine gute Million Liter Öl heiss werden lassen, damit das Bratgut nicht anbrannte. Denn wie sagt eine alte, chinesische Bauernweisheit: Schweineschmalz ist das Teflon des armen Mannes. Und des Profikochs, der weiß: Nur mit gut Butter schmeckt's wie bei Mutter.





Donnerstag, 24. August 2017

Neu: Super Look. Ein Slip, der sich nicht abzeichnet! (1977)


Die Firma Playtex gibt's heute noch: Playtex-onlineshop.com. Das Modell «Super Look» führt sie aber nicht mehr im Sortiment. Eigentlich schade, denn... Super Look sieht super aus!

Mittwoch, 23. August 2017

Montag, 21. August 2017

Pop Swatch (1989)



Die Pop Swatch wurde 2016 neu aufgelegt mit angepasstem Design und neuen Materialien (Silikon- statt Textilarmband). Geblieben ist die Funktion, mit der man die Uhr vom Arband ablösen und irgendwo hinclippen kann. In den 80ern und frühen 90ern gab es einen regelrechten Hype um die Pop Swatch – die (meist weiblichen) jungen Leute wollten nicht nur eine, sondern möglichst viele davon besitzen. Swatch-Uhren sammeln war damals im Allgemeinen ein verbreitetes (und nicht ganz günstiges) Hobby.

Samstag, 17. Juni 2017

Der programmierte Wahnsinn: Sega (1989)



Das Sega Master System war die 8-bit-Antwort auf das Nintendo Entertainment System (NES) und wurde in Europa 1987 auf den Markt gebracht. Die Konsole soll zwar technisch in vielerlei Hinsicht besser gewesen sein als die Konkurrenz aus dem Hause Nintendo, konnte sich aber dennoch nie richtig durchsetzen. Nintendo hatte unter anderem in den entscheidenden Anfangsjahren Verträge mit den wichtigsten Spieleentwicklern, welche diesen untersagten, ihre Games auch auf anderen Konsolen zu veröffentlichen.

Montag, 12. Juni 2017

Vorgefertigtes Haus zum Selberbauen (1964)



Ein Haus für 12'000 Mark Sechzig – geht ja noch. Ich nehme zwei! Und könnte monatlich100 Mark Fuffzig aufbringen (x). Einfach ankreuzen. Ein Fertighaus ist auch heute noch eine günstige Art und Weise, um an ein Eigenheim zu kommen. Besonders wenn man es selber zusammenbaut. Soll ja in Deutschland ein weitverbreitetes Vorgehen sein – glaubt man diversen irre starken Dokus auf RTL2 und Kabel1. Und wenn Schwiegervati und Schwiegermutti mithelfen, wird man sogar irgendwann fertig damit.

Montag, 27. März 2017

Spritzz statt ffft: Bac Spritz Deo (1989)


Viel findet man heute nicht mehr auf Google über die grossartige Innovation Bac Spritzz Deo. Liegt vermutlich daran, dass die Innovation am Ende wohl doch nicht so grossartig war.

Montag, 6. März 2017

Sonntag, 5. März 2017

Amiga 500 New Art Limited Edition (1989)


Der absolute Hit: Den Amiga 500 gab es 1989 in einer limitierten New-Art-Edition, die sich durch «starke Farben» und «flippiges Design» auszeichnete. Designed by Stefanie Tücking. Das war die Dame, welche damals die ARD-Musiksendung «Formel Eins» moderierte. Danach war sie unter anderem im SWR-Automagazin «Startklar» zu sehen. Und sie moderiert seit 1998 auf SWR3. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie – im Gegensatz zu mir – vielen Menschen auch ohne Googlen ein Begriff ist, ist also relativ gross.

Interessanterweise ist im Wikipedia-Artikel auch das Amiga-500-Design-Abenteuer erwähnt: Für den Computer Amiga 500 entwarf sie 1989 zwei Designs (Ball-Design & Leoparden-Design), in denen die Computer in limitierter Auflage (10'000 Stück) vertrieben wurden. Im Amiga-500-Artikel steht zudem, der Computer sei durch die Tückigng-Aktion zum Urahn aller Case-Moddings geworden. 

Interessant. Ebenfalls interessant: Die Anzeige oben existierte mit verschiedenen Texten. Diese wurden vermutlich auf das jeweilige Werbeumfeld abgestimmt. Oben die BRAVO-Version mit Adjektiven wie «stark» und «flippig». Auf Amigau.com findet man die selbe Werbung mit einem Text, der mit Argumenten wie «Lifestyle», «nichts für Konformisten oder Mitläufer» oder «Funktionalität verbunden mit Lifestyle» auffährt.





Mittwoch, 15. Februar 2017

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