Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.

Sonntag, 28. April 2019

Hitparade mit Frank Elstner (1975)


Frank Elstner ist aktuell wieder in aller Munde. Weil er über seine Parkinson-Krankheit gesprochen und gleichzeitig seine «Abschieds-Tournee» gestartet hat. Dabei führt er Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht sie auf Youtube. Erste Folge: Jan Böhmermann (Link: HIER). Na ja. Stern.de hat danach geschrieben, das Gespräch hätte die Zuschauer zu Tränen gerührt und Elstner Böhmermann «viel entlockt». «Wetten das war’s» nennt der Erfinder von «Wetten, dass?» sein neues Format.

1975 war Elstner einer der Shooting-Stars beim deutschsprachigen Programm von Radio Luxemburg, aus dem später unser allseits geliebter TV-Sender RTL hervorging. Nicht zu verwechseln mit dem Sender RTL2, der später aus dem allseits geliebten TV-Sender RTL hervorging. Apropos RTL2: Da habe ich vor wenigen Tagen eine irre starke Sendung gesehen. «Armes Deutschland» war der doppeldeutige Titel. Wunderschöne Szenen, die den Zuschauer ebenfalls beinahe zu Tränen gerührt hätten. Eine junge, schwangere Frau erklärte dem Kamera-Team, im siebten Monat würde sie dann wirklich mit dem Rauchen aufhören (aktueller Stand: fünfter Monat). Ihr Mann – eine besonders helle Kerze – antwortete darauf mit zwei denkwürdigen Statements. Erstens: Wenn er es wollte, müsste und würde seine Frau sofort mit dem Rauchen aufhören. Da er selber rauche und wisse, wie schwierig der Verzicht sei, dürfe sie weiterrauchen. Zweitens: Die Raucherei seiner schwangeren Partnerin habe auch was Gutes: Das Kind käme so schon etwas erwachsener zur Welt. Weil das Kind schon im Mutterbauch geraucht hat und rauchen macht bekanntlich erwachsen. Juti.

Zurück zu Frank Elstner: Wer die Sendung schauen (und womöglich zu Tränen gerührt werden) möchte: hier.



Samstag, 27. April 2019

Gruppe berufstätiger lesbischer Frauen sucht Gleichgesinnte ab 30 (1977)

HALLI HALLO! Ja, ich gebe zu, ich war lange weg. Die Gründe waren und sind relativ simpel: Ich hatte und habe viel um die Ohren. Da ich zuversichtlich bin, dass sich dies in naher Zukunft wieder ändern könnte, melde ich mich zurück. Wie ich schon mal erklärt habe: Wenn man länger nichts postet, fällt der schnelle, unverblindliche Schnellschuss schwer. Sofern man qualitative Ansprüche hat. Man will ja auch nicht, nur damit man hat.

Juti. Nichtsdestotrotz haben mich die vielen Nachfragen via Social Media, ob mit mir alles okay sei, gefreut und um ehrlich zu sein auch etwas gerührt. Danke dafür und Kussi!

In der Zwischenzeit habe ich zum Beispiel meine unfassbar große Zeitschriftensammlung auf den Dachboden verfrachtet, schön sortiert, nummeriert – unfassbar. Gott sei Dank habe ich einen großen Dachboden. Irre stark!

Mehr dazu später. Ich habe gestern von einem netten Leser den beim-Aufräumen-eine-alte-Emma-Ausgabe-von-1977-gefunden-Beitrag zuschgeschickt erhalten – zusammen mit dem Ratschlag: «Bezüglich Fotoroman: Lass dir Zeit! Besser ein zweites Chinese Democracy als etwas wie Indiana Jones 4!»

Ich will eigentlich kein zweites Chinese Democracy, aber – Message angekommen. Immerhin war Chinese Democracy eigentlich gar nicht so übel, im Gegensatz zu Indiana Jones 4. Ich arbeite dran.

Hier also die Konaktanzeigen aus einer 1977er-Ausgabe der Frauenzeitschrift Emma. Eine Frau (21) möchte beispielsweise  gerne an der Produktion von Filmen mit Frauen und über Frauen mitarbeiten. Ich eigentlich auch.






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