Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Mittwoch, 5. Oktober 2016

Endlich: Die Bade-Hits! (1983)

Pünktlich auf die Badesaison werden hier wieder Trends gesettet. Damit auch alle wissen, was sie anziehen könnten/sollten/müssen, wenn das Freibad des Vertrauens die Tore öffnet. Und nun Schwimmflügel raus, Klassenarbeit! Quelle: BRAVO. Beim ersten Bild wurde der Text vergrössert, damit lesbar. Kussi!










Sonntag, 21. Februar 2016

Strand-Knigge für die junge Dame (1967)

Halli hallo, bald ist wieder Badezeit. Doch der Auftritt am Strand will gelernt sein. Übung macht die Badenixe. Mit diesen nützlichen Tipps und Tricks seid ihr mit Sicherheit für den grossen Auftritt gerüstet. Keine Ursache! Kussi.








Samstag, 27. Juni 2015

Spengler: Damenmode (1971)

Heute wieder einmal eine echte Rarität, die es sonst nirgends zu sehen gibt. Das einst grösste Schweizer Modehaus Spengler gab früher ein «Journal für Mode + Lebensgestaltung» heraus. Die rund 145 Seiten bestanden vor allem aus Mode, die man bestellen konnte. Zusätzlich gab es vereinzelt Artikel über Mode («Welche Schuhe zu welcher Mode?»), Beauty («Ihr Make-up zu den neuesten Modefarben»), Jugend («Lassen Sie ihrem Sohn die erste Liebe»), Kinder («Zum ersten Mal auf dem Thron») usw. Also ein Versandkatalog für Fortgeschrittene. 2004 wurde das finanziell angeschlagene Unternehmen Spengler von Schild – einem ebenfalls traditionsreichen Schweizer Modehaus – übernommen.

Die Geschichte von Spengler ist nicht uninteressant. Der Gründer Walter Spengler – einst Eisenwaren- und Metallhändler – reiste in den 60er Jahren nach Paris, um namhafte Designer zu überzeugen, exklusive Kollektionen für ihn zu entwerfen. Bei Pierre Cardin zum Beispiel gelang es ihm – dem Coutier brachte der dieser Schritt einigen Ärger mit empörten Berufskollegen ein. Die Nähe zu Stardesignern suchte (und fand) Spengler auch in den 70ern. So gehen verschiedene der unten gezeigten Fummel auf das Konto des (ein Jahr später verstorbenen) italienischen Modeschöpfers Emilio Schuberth und des Pariser Stardesigners Jacques Esterel. Esterel verstarb übrigens drei Jahre später.

Spengler war ein Patron der alten (und guten) Schule. Kurz vor der Übernahme durch Schild schrieb die Schweizer Wochenzeitung Weltwoche: «Rauchen war in der Zentrale in Münchenstein strikte und überall verboten. Dafür wurde im Personalrestaurant schon biologisch-dynamisches Essen angeboten, als noch kaum jemand wusste, was das war. Ja, die Gesundheit. Im obersten Stock liess Walter Spengler ein Hallenbad einbauen, eine Sauna, einen Fitnessraum, auf dass sich die Belegschaft ertüchtige. Fürs Kader stand darüber hinaus ein Masseur bereit. Er durfte von jedem Manager pro Tag eine Stunde in Anspruch genommen werden – während der Arbeitszeit. In Videovorführungen bekamen die Angestellten wöchentlich Bildung verabreicht. Dabei ging es nicht nur ums perfekte Verkaufen. («Luege, lose, verchauffe», lautete das Motto. Aufmerksam sein und die Kunden nicht voll labern.) Nein, es ging um geistige Erbauung. Autogenes Training, Yoga, Philosophisches. Antiraucherfilme.»

1983 wurde das Unternehmen von Sohn Christian Spengler übernommen – und verlor im Laufe der Jahre durch aufkommende Konkurrenz wie H&M ständig an Marktstärke und Relevanz. 2004 wurde erst der Versandhandel eingestellt, im selben Jahr gingen alle Fillialen des Modehauses an Schild über. Damenmode hier. Herrenmode folgt (teilweise ziemlich lustig).


Freitag, 27. April 2012

Als die Disco-Kugel schwimmen lernte: Bikinis 1967

Hilfe, es sommert sehr. 1967 hielt es die "Neue Revue" erst Mitte Juni für nötig, die neuste Bademode zu präsentieren ("süsser und frecher"). Definitiv zu spät. Um Abhilfe zu schaffen, leitete die Menscheit nach Jahrzehnten akribischer Vorarbeit den Klimawandel ein. Endlich ist es möglich, an Ostern Schnee und Ende April hochsommerliche Temperaturen zu haben. Badehose raus, klasse Arbeit!
Zurück zum Thema: Bikini-Mode 1967. Besagte Zeitschrift verzichtete dafür leider auf Farbfotos (bis aufs Titelblatt). Das ist schade, denn die 60er Jahre machen nur in Farbe Spass. Dafür sind die Bikinis knapp geschnitten, besonders im Gesässbereich. Das tröstet etwas über die fehlende Farbe hinweg.



Freitag, 22. April 2011

Bademode '87: Klemmbikini & Co.

Die 80er Jahre verstehen lernen beginnt bei den formschönen Autos und endet bei Bademodetrends, die sich nur bedingt durchzusetzen vermochten. Aus diesem Anlass heute der Klemmbikini. Die Bezeichnung an sich strahlt schon den Charme eines defekten Kühlschranks aus - verbindet man doch "klemmen" mit unangenehmen Vorgängen, die man, bzw. frau sicherlich nicht mit Tätigkeiten unweit geschlechtsrelevanter Zonen assoziieren möchte. Auch wenn an dieser Stelle bemerkt werden muss, dass man, bzw. frau zu jener Zeit noch vieles wollte, was heute unverständlich scheint - z.B. schöne lange Haare in toupierte Vogelnester verwandeln, aber dazu später mehr.


Donnerstag, 17. März 2011

40 x Beldona Bademode & Unterwäsche 1983

Beldona ist der grösste Damenunterwäsche- und Bademode-Detailhändler der Schweiz. Wer hierzulande 70 Filialen betreibt, lacht einem sozusagen an jeder Strassenecke entgegen. 1983 feierte das Unternehmen sein 25jähriges Bestehen - Grund genug, knapp 30 Jahre später einen verstohlenen Blick in den damaligen Jubiläumskatalog zu werfen. Dieser fällt dann auch erstaunlich unspektakulär aus - was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass viele Modeeinflüsse die Gegenwart mittlerweile wieder eingeholt haben, als gäbe es kein Gestern. Ausserdem produziert und vertreibt Beldona - glaubt man den Preisen - seit je qualitativ auf hohem Niveau... und was gestern auf hohem Niveau war, ist es in den meisten Fällen auch heute noch. Diese Tatsache soll nicht darüber hinweg täuschen, dass sich in der an dieser Stelle präsentierten 83er-Kollektion die eine oder andere Design-Perle befindet, die ihre 70er- und 80er-Einflüsse nicht kaschieren kann (kaschieren - eine Wortwahl, die sich im Zusammenhang mit Bademode und Unterwäsche geradezu aufdrängte). 2010 wurde Beldona übrigens von Triumph aufgekauft. Aber genug der langen Worte, hier kommen die Bilder:


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