Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Mittwoch, 1. Oktober 2014

Dienstag, 13. Mai 2014

Ein Zigarettchen im Schlüpper (1958)

Diese tolle Herrengarnitur aus Schiesser-Doppelripp Super verdeckte – nebst zu vernachlässigenden Körperteilen – auch den Bauchnabel. Äusserst praktisch, um ihn vor dem Fussel-Terror aus dem Pullover-Lager zu schützen. Wer nicht dauernd entfusseln muss, hat Zeit für wichtigere Dinge im Leben. Zum Beispiel ein Zigarettchen in Ehren oder andere sportliche Betätigungen. Make Love, not Fussel-Terror!


Sonntag, 11. Mai 2014

Muttertag, 11. Mai 1958




Mittwoch, 7. Mai 2014

Happy Birthday, Max Grundig (1958)


Heute würde Max Grundig seinen 106. Geburtstag feiern, wenn er nicht 1989 verstorben wäre. Zumindest musste er die Insolvenz 2003 und die anschliessende Verschacherung seines Lebenswerkes an das türkische Unternehmen Arçelik nicht mehr mitansehen. Auch 1958 feierte Grundig – grosse Überraschung – am 7. Mai Geburtstag. Und dieser war, man rechne, runder, als viele, die danach noch folgen sollten. Grund genug für die «Revue», den Hauszeichner Karl Winkler zu einer elektronischen Zukunftsvision anzustacheln. «Ein Grundig, lustig zu sein» – zum Beispiel mit dem Programmumwandler mit eingebautem Sexografen. Und dem vollautomatischen Hausaufgabenerlediger. Und dem automatische Quiz-Löser. Und dem Grossbildfernseher mit Porno-Garantie. Eigentlich dank Internet alles eingetroffen. Nur der im TV eingebaute Hähnchengrill ist durch die Flachbild-Revolution in weite Ferne gerückt.


Dienstag, 8. April 2014

Meteor-Kühlfilter (1958)

Rauchst du noch oder frierst du schon? 1958 wurde es endlich möglich, «ohne Bedenken gleich einen tiefen, vollen Zug» zu nehmen. Denn: Dank des revolutionären Kühlfilters wurde Rauch neu angenehm temperiert. Und gesund. So gesund, dass die Werbung empfahl, nach einer anstrengenden Tennis-Partie gleich zur Meteor zu greifen. «Das gibt neue Frische, das belebt den ganzen Menschen».



Sonntag, 9. März 2014

Mottengesindel (1958)

«Retten Sie den häuslichen Frieden»: Wie eine Kriegserklärung klingt diese Paral Werbung von 1958. «Paral-Puder und Maral-Mottenfluid mit dem bekannten DDT-Wirkstoff machen radikal Schluss mit dem Mottengesindel.» Bekanntlich machte DDT nicht nur Schluss mit dem Mottengesindel, sondern setzte auch der restlichen Umwelt zu. Weil DDT chemisch stabil ist, baut es sich schlecht ab und lagert sich bei den Freunden am Ende der Nahrungskette ab. Beim Menschen steht der Wirktstoff nicht nur in Verdacht, krebserregend, sondern neuerdings auch z.B. «förderlich» für die Krankheit Alzheimer zu sein. Greifvögelbestände gingen beinahe ein, weil sie plötzlich zu dünne Eier legten – DDT machte es möglich. In den 70ern kam zumindest der Westen auf die glorreiche Idee, das Insektizid zu verbieten. Heute wird es nur noch in überschaubar aufgeklärten Ländern wie Indien oder Nordkorea verwendet. Und auf dem afrikanischen Kontinent, wenn es Malaria-Mücken an den Kragen geht.

Sonntag, 3. Februar 2013

Mehrbusen: Wunder- und Hilfsmittel (1958-1968)

Faszinieren leicht gemacht: Busenfreunde
Thema heute: Busen im Wandel der 60er-Jahre. Das klingt auf den ersten Blick unerhört tiefsinnig - ist es aber nicht. Im Grunde genommen sind es Inserate für Busen-Wundermittel - angefangen 1958, aufgehört 1968. Damals waren die Frauenzeitschriften voll davon - heute wird die Zielgruppe wohl etwas subtiler auf die Schönheitsideale der Industrie getrimmt.
Die Sammlung wird im Laufe der Zeit erweitert und vervollständigt werden - vongestern.com nimmt den selbst erteilten Bildungsauftrag ernst.


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