Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Montag, 12. Februar 2018

Jeden Tag auf der BSB-Homepage – mit T-Online (1999)



Backstreet's back – und ich auch. Hatte dies und das zu tun. Zum Beispiel Weihnachten feiern, Skifahren, Bier, Diverses. Dann habe ich mir auch noch überlegt, wie ich das Problem löse, dass vongestern.com langsam aber sicher ins responsive Zeitalter retten sollte. Ich habe mich stundenlang eingelesen, wie ich zu einer modernen Seite kommen könnte, die zwar modern funktioniert, aber klassisch aussieht. Zum Beispiel wie diese hier. Vermutlich müsste man nur im HTML-Code an der richtigen Stelle ein paar Befehle einbauen («Sitz!», «neue Zeile!», «skalier'!») und fertig der Hokus Pokus. Vielleicht wende ich mich dann in näherer Zukunft mal mit einem offiziellen Aufruf an alle Webdesigner, die tagsüber unterbeschäftigt in Berliner Cafés sitzen und perspektivenlos in ihr MacBook starren (Gerüchten zufolge sollen sie ca. 35 Prozent meiner Leserschaft ausmachen). Ich würde für eine gute Lösung auch ein paar harte Franken Fuffzig bezahlen.

Der erste Ratschlag aus Expertenkreisen ist meist: «Wechsle zu WordPress, Alta!» Das würe ich übrigens gerne. Denn da gäbe es sehr schöne Themes satt für 20 Mark Fuffzig. Leider ist diese Seite mittlerweile so groß, dass alle gängigen Transfer-Anleitungen technisch nicht mehr funktionieren. Umziehen is' wohl0 nich'.  Oder zumindest nicht so einfach, wie es sein könnte.

Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, bei Null zu beginnen und diese Seite hier ohne weitere Updates weiterlaufen zu lassen. Auf ewig. Das erinnert mich ein wenig daran, dass mir mal jemand gesagt hat, Google sei als Hoster schon okay, weil man so nach dem Tod zumindest online bis in alle Ewigkeit weiterlebe – kostenlos, wohlgemerkt. Wäre ja schade um die schönen Fotoromane, ne? Noch dauert dieses Szenario aber hoffentlich noch das eine oder andere Jahrzehnt – wir werden uns arrangieren. Alles wird gut!

PS: Fotoromane kommen wieder. Auch denen würde eine technisch aufgefrischte (aber optisch ähnliche) Form aber gut bekommen.

Freitag, 18. August 2017

Xavier und die Autogramme (1999)



Willkommen zurück! Sommerpause beendet. Heute geht es um Xavier Naidoo, der in den letzten Monaten nicht zu knapp Teil der öffentlichen Diskussion war. Das war er aber schon immer, wenn auch mit etwas harmloseren Themen. Zum Beispiel, als er 1999 beschloss, keine Autogramme mehr zu geben. Schriftliche Autogrammwünsche blieben zuerst eine halbe Ewigkeit unbeantwortet, ehe sich Naidoos damaliges Label 3p von Entdecker Moses P (der vor Kurzem übrigens ein ziemlich hörenswertes Album veröffentlicht hat) schriftlich meldete. Um zu retten, was zu retten war. Denn aus Sicht des Label-Managers war das ganze Theater wohl nicht unbedingt die ideale Basis für nachhaltige Fanliebe. BRAVO griff den Skandal auf und druckte den Brief in Hessisch-Englisch-Deutsch ab:


Sonntag, 2. Juli 2017

Die Reality ist da draußen, Wondergirl! (1999)



So ist es. Im Netz trifft man tolle Leute. Zum Beispiel euch alle. Aber nie vergessen: Die Reality ist da draußen! Sie trägt ein sehr schönes Top und ebenso schöne Hosen.

Das waren übrigens die beiden sehr, sehr guten Szenen aus dem Fotoroman «love@error.de». Der Rest ist langweiliger Offline-Quatsch. Der nächste kommentierte Fotoroman wird deshalb das ominöse Satan-Schmankerl, aufgrund dessen BRAVO auf dem Index landete, sein. Oder beinahe, bin nicht mehr sicher. Das wird schon! Kussi!

Mittwoch, 28. Juni 2017

Oh nein!!! Das hat mir gerade noch gefehlt! (1999)

Wer kennt es nicht: Da kommt 'ne Nachricht. Das dauert natürlich den einen oder anderen Moment, ja? Aber im dümmsten Moment fängt der Computer zu rauchen an! Oh nein!!! Zu hülf! Wenn der elektronische Postbote zweimal klingelt...

Diese alltägliche Situation wurde 1999 im Fotoroman «LOVE@error.de» (was für ein Name!) feinfühlig und detailverliebt nachgestellt.





Es wird dieses Jahr übrigens defintiv noch einen ganzen Fotoroman geben. Ich bin aktuell nur noch nicht ganz sicher, welcher der nächste sein soll. Vielleicht sogar zwei. Double it!

Dienstag, 16. Mai 2017

Könnte das vielleicht der Satan gewesen sein? (1999)



Zumindest hatte Jaqueline (13) einen gesunden Respekt vor dem Satan. Und wahrte folglich die nötige Distanz (wenn er ihr nicht gerade abends als Schatten folgte). Ganz anders die 2 Mädchen, 14, ohne Ort, aus dem legendären Dr. Sommer-Klassiker von 1991. Zwei waschechte Neo-Fangirls des Satans. Auch wenn sie sich über ein paar Details noch nicht so im Klaren waren. Zumindest der Wille war aber vorhanden. Seit das bereits seit geschlagenen drei Wochen!





Samstag, 13. Mai 2017

Wow, ein E-Mail (1999)

...und zwar direkt in Microsoft Word '97. It's magic, Baby!


Was ebenfalls Magic ist: Dass man damals scheinbar auch in Deutschland noch das E-Mail sagte. In der Schweiz bis heute die richtige und bewährte Form. Never change a winning Genus. Und wie ich auf Wikipeda lese, auch in Österreich. Es steht also 2:1. Ich hoffe, ich konnte hier etwas Klarheit schaffen.

Wobei... Moment... auch in Süddeutschland scheint die Neutrumform Freunde zu haben. Somit steht es 3:1 – die Entscheidung. Aus, finito, vorbei – kommt gut nach Hause! Auf meiner Lieblingsseite Korrekturen.de wird das spannende Phänomen noch ausgedeutscht: «Wie bei vielen schwankenden Genera ist auch bei E-Mail ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten: Je weit südlicher man kommt, desto verbreiteter scheint die Neutrumform zu sein – in Österreich und in der Schweiz sagt man fast nur: das E-Mail

Das würde auch erklären, wieso der Münchner Fotoroman-Autor hier Restdeutschland die «das»-Form aufzwingen wollte. Ein Dirty-South-Ding.

Zur Familie der schwankenden Genera (irre starker Ausdruck für den Alltag!) gehören vermutlich auch SMS und verschiedene Zeitschriftentitel (die vs. das BRAVO). Ich gebe aber gerne zu: Wäre ich mit die E-Mail sozialisiert worden, hörte sich das E-Mail wohl unglaublich komisch und falsch an. Da müssen wir jetzt alle durch. Stark sein! Ein schwankendes, erholsames Genus zusammen!




Freitag, 12. Mai 2017

Mehr von sexy Andy! (1999)


Ja aber echt jetzt, rückt langsam raus mit dem legendären Ibiza-Shooting von sexy Andy! Es hat sich in Fan-Kreisen nämlich längst herumgesprochen. Laut Wikipedia hält er übrigens auch ein Album namens «Wishful Thinking», das ca. 2002 hätte erscheinen sollen, bis heute erfolgreich unter Verschluss. Der Rest ist eine lange, unschöne Geschichte, die irgendwo auf Kabel 1 endet. Und Türck hat 2016 ein Unternehmen zur Automatisierung von Influencer Marketing gegründet – wenn das nicht mal eine irre starke Idee ist, die den Zeitgeist ins Mark trifft! Mehr dazu auf Buzzbird.de.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Das Mädchen und der Song-Contest (1999)

Netter Versuch, liebe BRAVO-Psycho-Test-Redaktion. Uns Maja als Mädchen zu verkaufen, das «sich für einen Song-Contest mächtig ins Zeug» legt. Und genießen soll sie es auch noch – das wissen wir aber besser. Unerhört. Wir alle, die den Fotoroman «Prinz Pit und der Liebes-Rap» gelesen haben, fühlen uns etwas hinters Licht geführt.



Übrigens: Interessanter Charakter, der Vorbesitzer dieses Heftes (ich weiß, dass es ein Vorbesitzer war, denn seine Adresse steht auf dem Heft aufgedruckt). Einer, der scheu ist, aber wüsste, wie es geht. Siehe Fragen 7 und 8. Was er bei Frage 4 genau meinte, ist unklar. Frage 3 verrät: Er wäre eigentlich bereit für den Durchbruch. An alle Nerds: Achtung, Frage 6 ist eine Fangfrage! NICHT Computer ankreuzen!

Freitag, 21. April 2017

Prinz Pit und der Liebes-Rap


Yo, Bitches und Homies, alles klar? Heute gibt es eine fette, fette Party. Grund: Ich habe eine echte Perle der Fotoroman-Geschichte ausgegraben. Es ist die Geschichte, die bisher am wenigstens kommentiert hätte werden müssen. Denn sie trieft nur so von Fremdscham-Momenten. Ein Selbstläufer. Das Problem: Die Geschichte ist unfassbar komplex und komplizert. Ich habe mich folglich schweren Herzens dazu durchgerungen, trotzdem ab und zu erklärende Kommentare zu machen (aber diesmal nur unter jedes Bild und nicht wie sonst unter jedes Bild). Nur so ist  gewährleistet, dass ihr der Story folgen könnt.

Die Geschichte heisst im Original «Beats, Babes & Zärtlichkeit» und ist 1999 erschienen. 


Zur Ausnahme ist alles Deutschland-freundlich mit ß verfasst. Da ca. 85 Prozent aller Leserinnen und Leser aus Deutschland kommen und die Schweizer ß-freie Version – wie ich mir im Vertrauen und in keinem Zusammenhang mit vongestern.com habe sagen lassen – wesentlich falscher aussieht, als ich bisher dachte. Ich bin zwar ein Fan unserer kleinen Schweizer Eigenheiten, aber gleichzeitig auch ein Fan von Sprache – die so korrekt wie möglich sein sollte. Wenn man unnötigerweise über Wörter stolpert, ist das schade um den Inhalt. Und Eigenheiten haben wir auch mit ß noch genug.

Übrigens: Bei der Mehrzahl von Buffalo habe ich mich auf «Buffalos» geeinigt, da es sich um eine Marke und nicht um ein Tier handelt. Sehr wichtige Anmerkung! Kussi! 



Mittwoch, 25. Januar 2017

H&M (1999)




Donnerstag, 29. Dezember 2016

Offene Fragen (1999)



Das haben sich Kevin und Malte so gedacht, einfach zu verschwinden und die beiden weiblichen Schalke-Fans in ihrer Unwissenheit zurückzulassen. 1999 waren nämlich tatsächlich noch ein paar – oder genauer: drei – wichtige Fragen offen. Nicht verzagen, vongestern fragen. Hier werden die drei letzten grossen Geheimnisse jener Zeit feinsäublich aufgeführt. Und noch wichtiger: Die Antworten gibt's gleich mit dazu, liebe Chiffre 1/99/D4. D4 steht übrigens für "Dies + Das" (Name der BRAVO-Rubik), viertes Inserat. Zack, entschlüsselt wie eine abgehalfterte Enigma.






Und die allerwichtigste Frage natürlich:





Montag, 12. Dezember 2016

Hip Hop ist voll fett (1999)

Bitches und Homies, hergehört: Es wird fett! Heute schauen wir eine feine Dokumentation aus dem Jahre 1999 an. Es gab zwar in den letzten Monaten etwas viele BRAVO-Beiträge aus dem Jahr 1999, aber das ist eine sehr lange, komplizierte Geschichte, die ich hier keinesfalls erzählen möchte. Kurzfassung: Ich habe einen lecker' Fotoroman aus dem Jahre 1999 gescannt und musste dafür ca. eine Million BRAVOs mit Jahrgang 1999 durchblättern. Da habe ich dieses und jenes entdeckt und ebenfalls gescannt.

Ausserdem ist diese Zeit aus meiner Sicht interessant, weil das war die Hochblüte meiner Jugend – danach ging es nur noch bergab. So jung wie damals wurde ich danach nie mehr, obwohl ich es mehrmals versuchte. True Story! Erschütternd! So – nun zum Hip Hop.

Das ist ja bekanntlich eines meiner Lieblingsthemen. Besonders, wenn sich Zeitschriften wie BRAVO der aufflammenden Massenkultur annahmen und coole, fette Texte dazu schrieben. Mit sehr vielen irre starken Ausdrücken.

Der nächste Fotroman spielt übrigens auch in diesem Milieu. Er erscheint im kommenden Jahr, mit Deluxe-Box. Hochwertiger Rucksack und praktische Geldklammer mit vongestern-Prägung inklusive. Ein Meisterwerk der Rap-Geschichte. Mehr dazu später.



«Hip Hop ist voll FETT» heisst der Artikel. Hoffentlich gefällt er Euch! OK? Ja? Ne? Was?


Es geht um eine Crew namens Dichter und Denker. Starker Name, muss ich mir merken, falls ich auch mal eine Crew gründen will. Ebenfalls sehr gut: Der Name Der Bär. Muss ich mir ebenfalls merken, falls ich mal einen Namen für einen Bären suche. Das war vermutlich eine Anlehnung an den legendären Rapper Der Wolf, bekannt u.a. von seinem Mega-Hit «Oh Shit... Frau Schmidt». Er wollte scheinbar 2007 ein Comeback-Album mit dem sehr guten Namen «Wolf GTI» herausgeben, liess es dann aber bleiben. Hätte er vielleicht besser nicht seingelassen.


Das sind mal echt gute Lyrics! Eine der stärksten Passagen: Von München nach Frankfurt / Zu unsrem Onkel Kurt Cobain / Denn er ist schon gestorben / Nicht morgen, sondern heute. Stark! Da fragt man sich schon, wieso Dichter und Denker den ganz grossen Durchbruch nicht geschafft haben. Etwas später im Text kopieren sie ungeniert eine ganze Textpassage von Fettes Brot («Gangsta Rap»): Geld regiert die Welt und Leute das bedeutet / Der Wald wird abgefällt (im Original: abgepellt) / Und der Boden ausgesbeutet.

Derweilen scratchte Der Bär wie wild an seinem kleinen Mischpult und zauberte fette Beats! Nicht von ungefähr, denn die Crew war «voll real» – ganz ohne Idole und so. Wer braucht schon Idole? Erst recht nicht die Fantas aus Benztown mit ihrem popmässigen Kommerzmuffel.


Tatsächlich ein sehr starkes Piece! Weiter so!



Rap als Ventil: «Wenn ich mal eine Sechs in Mathe habe, dann lass ich meine Wut mit ein paar krassen Hasszeilen freestyle raus!» Ok! Ich muss jetzt dann auch wieder mal ein paar krasse Hasszeilen freestyle raushauen – evtl. auf Facebook oder so. A Hasszeile a day, keeps the Doctor away.

In München (D) haben die Dichter und Denker auch die Big Mommaz kennengelernt. Eine Girl-Power-Dance-Crew, die später mal «in den Charts die Props abräumen» wollte. Es kam aber noch viel besser, denn die Big Mommaz gibt es offenbar immer noch! Bigmommaz.jimdo.com. Sie hatten sogar einen Auftritt bei «Südwild» im Bayerischen Rundfunk. Und bei den VMAs und bei Spiegel TV. Die Jimbdo-Seite sieht aber nicht übermässig bewirtschaftet aus, vielleicht haben sich die Mommaz auch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Immerhin haben es ein paar aus dieser Szene geschafft, wenn den Dichtern und Denkern der Durchbruch schon verwehrt blieb.







Sonntag, 11. Dezember 2016

Mausi 99 sucht Basti 16 (1999)



Er hätte Sandra vermutlich besser seine ICQ-Nummer gegeben, unser Basti 16. Aber ein Gutenachtkuss 99 ist natürlich auch nicht schlecht. Übrigens: Früher war nie ganz klar, ob die Zahl im Chatnamen den Jahrgang oder das Alter bedeutete. Oder das aktuelle Jahr. Mausi konnte also 100 Jahre, 99 Jahre oder ungewiss sein. Basti 16 oder 83. Ich sag's ja nur.

Samstag, 19. November 2016

Sonntag, 6. November 2016

Nimm das, Britney! (1999)


Vivi und Sindy, zwei Mädels vom Dorf (D), wollten sich mal eben ganz kräftig über Britney (aka Britnay) Spears lustig machen. Toll!

Wichtigste Frage: Sindy... heisst sie wirklich so? «Eingedeutschte Form von Cindy, vor allem in der damaligen DDR gebräuchlich; Kurzform von Cynthia, einem Beinamen der Artemis, der griechischen Göttin des Mondes und der Jagd» sagt Vorname.com. Man lernt nie aus. Shindy!

Dass Britney Spears im Frühjahr 1999 plötzlich grössere Brüste hatte, kam bei vielen Fans nicht gut an. Bei den Medien schon. Denn das war ein 1A-Thema für jung und alt. Grund: Der Shooting Star schlechthin war erst 17 Jahre alt. Mal abgesehen davon, dass operative Brust-Vergrösserungen in den meisten Fällen grundsätzlich eine fragwürdige Sache sind, ist der Eingriff bei Minderjährigen, die sich in diesem Alter oft noch mehrere Jahre im Wachstum befinden, besonders zweifelhaft.




Das wurde damals schon in besagtem BRAVO-Artikel kritisiert. Sehr guter Titel: «Wie echt ist Britneys neuer Busen?»




Ganz falsch lag die ganze Empörungsmaschinerie damals nicht. Das zeigen umfassende Google-Recherchen, die auf das Qualitätsmedium Amica.de führen:

Dem amerikanischen Rolling Stone verriet ein mutmasslicher Insider bereits vor Längerem: «Britney bereute ihre Brust-OP schon bald, teilweise auch, da ihre Brust noch immer am Wachsen war. Als ihre Brüste grösser wurden, liess sie die Implantate entfernen.» Die Sängerin selbst äusserste sich nie öffentlich zu den brisanten Spekulationen. Viel Erklärung ist beim Anblick alter Bilder der Popdiva auch gar nicht nötig: Britney Spears' Brüste vollzogen eine wundersame Wandlung von normal, zu pralleren Ausmassen und wirkten plötzlich doch wieder auf magische Weise geschrumpft.

Endlich wieder mal guter Journalismus!  Mit anderen Worten: Bewiesen ist eigentlich nichts, aber gut, dass wir darüber gesprochen haben.







Samstag, 29. Oktober 2016

Diss des Tages (1999)



Gib es ihnen, Steffi! Ein Rundumschlag gegen alle Pseudo- und Möchtegern-Rapper jener Zeit. Fettes Brot natürlich ausgenommen. Fette Props, ohne Ortsangabe. Interessant ist, dass BRAVO falschgeschriebene Bandnamen (3/5) nicht korrigierte. Aus welchen Gründen auch immer: Unwissenheit, Desinteresse oder Schadenfreude. Egal: Am besten ist und bleibt ohnehin der US-Hip Hop! Da haben die Texte wenigstens etwas mit der Realität zu tun!

Gut, dass wir darüber gesprochen haben.



Sonntag, 13. März 2016

Beef of the Year (1999)

Seit der Mensch denken kann, geraten sich Rapper in die Haare. 2Pac und Notorious B.I.G. Jay-Z und Nas. 50 Cent und Ja Rule. Lil Kim und Foxy Brown. N.W.A. und Ice Cube. Drake und Meek Mill. Kool Savas und Eko Fresh. Fler und Kollegah. Bushido und Kay One. Samy Deluxe und Azad. Money Boy und die Fanta-Orsons – und so weiter. Ein grosser Rap-Beef geht jedoch oft vergessen: Thomas D. gegen Oli. P. Vielleicht deshalb, weil man bis heute nie davon gehört hat – aber das ändert sich jetzt.

Hintergrund: Oliver Petszokat spielte von 1998 bis 1999 in der RTL-Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten». Das klingt nach einer kurzen Zeit. Wird eine Sendung aber täglich Tag einem Millionenpublikum unter die Nase grieben, ist ein Jahr eine lange Zeit. Bereits im Herbst 1998 lancierte Oli P. seine zuvor erfolglos gebliebene Musikkarriere neu. Mit dem – rein objektiv – grössten musikalischen Schrott aller Zeiten. Und einem der – ebenfalls objektiv – grössten Erfolge der deutschen Musikgeschichte: Oli P. hat nicht weniger als 4,1 Millionen (!) Platten verkauft. Zum Vergleich: Alle Alben von Cro haben sich bisher ungefähr 750'000 mal verkauft. Mit dem Unterschied, dass Cro – denkt man sich den Panda-Quark weg – recht gute Musik macht. Das war eine komplett andere Zeit und die jungen Mädchen waren den Ideen und Plänen der Unterhaltungsindustrie hilfloser ausgeliefert. Ein Schrott wie Oli P. würde sich heute vermutlich gar nicht mehr verkaufen. Und das ist auch gut so. Fairerweise muss man aber anmerken, dass Oli P. ein durchaus sympathischer Typ zu sein scheint. Taucht er heute irgendwo im Fernsehen auf, macht er meist einen normalen, wenn nicht sogar den normalsten Eindruck. Er hat damals einfach die Zeichen der Zeit erkannt und die Chance auf die eine oder andere Million genutzt. Nicht zuletzt deshalb kann er heute vermutlich ein entspanntes Leben und mit seiner Partnerin einen Shop für Hundezubehör führen.

Völlig zu Recht merkte Thomas D. damals an, Olis Reime seien «unter aller Sau». Denn: Das waren sie auch. Das durften sie aber auch, denn sie spielten in einer völlig anderen (tieferen) Liga als der Rest. Das Resultat: Wut & Tränen. Ob Thomas D. wirklich die richtige Person war und ist, um Hip-Hop-Polizist zu spielen, ist eine andere Frage (allerdings stellt sich im Verlauf des BRAVO-Artikels heraus, dass Thomas D. eigentlich ziemlich der selben Meinung war ich hier – ein dufte Kerl!). Kussi.

Als ich mir die BRAVO kaufte und den Bericht über Oli. P las, war ich total geschockt und brach in Tränen aus. Die Disser müssten ins Gefängnis!
Romina, ohne Ortsangabe







Mittwoch, 11. November 2015

Montag, 29. Juni 2015

Lustig des Tages (1999)

Schlichtweg irre stark, was BRAVO da 1999 in Sachen Humor ablieferte. PS: Eure Daten hol ich mir aus dem Netz. Ihr habt doch 'ne Homepage, oder?



Dienstag, 23. Juni 2015

Macht Hip Hop böse? (1999)

Halli hallo! Heute widmen wir uns der Frage: Wie gefährlich ist eigentlich Hip Hop? Praktisch: Die Frage ist aktueller denn je, denn Hip Hop ist – zumindest in Deutschland – populärer denn je. Jeder Lümmel released heute Alben am Laufmeter und vergoldet das Ganze mit Boxen und Sondereditionen, die kein Mensch braucht (Ausnahme: K.I.Z. und die Atombomben-Box).

Für die Frage, ob Hip Hop die Jugend kaputt macht, war es aber 1999 höchste Eisenbahn. Damals befand sich die «Golden Era» auf einem letzten Höhepunkt. In jenem Jahr erschienen viele zeitlose Alben wie Rawkus presents: Soundbombing 2, Eminem - The Slim Shady LP, Prince Paul - A Prince among Thieves, Lootpack - Soundpieces: Da Antidote!, Mos Def - Black on Both Sides, The High&Mighty - Home Field Advantage und sehr viele mehr. Es wurde aber auch viel Schrott veröffentlicht. Also ungefähr wie heute. Übermässige Nostalgie ist auch hier nicht angebracht, weil es zu jeder Zeit Gutes und Schlechtes gab und gibt. Das einzige, was sich ändert, ist das eigene Alter.

Zurück zur Frage, ob Hip Hop wirklich böse macht. Diese Frage galt es 1999 zu klären. Und wer wäre hier besser für die Beantwortung geeignet als BRAVO und die BRAVO-Leser? Genau, niemand. Also: Bühne frei für die feinsäuberliche Aufarbeitung.


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