Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Dienstag, 6. März 2018

Datenschutz-Tipp des Tages (2001)

Der heutige Datenschutz-Tipp wird präsentiert von BRAVO. Er ist auch heute noch anwendbar. Wenn Ihr also in diesem Internet einem «umfangreichen Online-Formular» über den Weg läuft, nehmt euch ruhig Zeit, es akribisch genau auszufüllen. Denn: It's all for the reibungslose Kommunikationn. Schuhnumer nicht vergessen!




Jetzt seid Ihr vermutlich 1A neugierig geworden, was es sich mit diesen «Messengern» auf sich hat, ja? Ne? Was? Gerne liefere ich den GANZEN Artikel über sie nach. Und er wir euch interessieren, denn: Messenger seien THE NEXT BIG THING. Oder noch krasser formuliert: Messenger sind die neuen E-Mails! DIE NEUEN E-MAILS!

So sah der gesamte Artikel aus – danach gehen wir nahtlos zum Text über (zwecks Lesbarkeit).


Ok, ich merke, zumindest am Desktop könnte man den wundervollen Text auch so bereits lesen. Zum Beispiel: «Auf Wunsch ertönt ein Christina Aguilera-Sample, sobald eine E-Mail im Postfach landet».

Hier aber nochmals den Text in XXL:




Und nun wünsche ich Euch viel Spaß und Erfolg mit dem Zauber-Tool Instant Messenger. ICQt mich doch mal an. Falls Ihr mir auf den Senkel geht, streiche ich Euch einfach aus dem Notizbuch (?) – so einfach geht das. Bei Fragen, Anregungen, Kritik, Lob, Petting: networld@bravo.de.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Techno-Pop in Frankfurt (1991)




Mittwoch, 14. Februar 2018

Musik ist wichtiger als Essen (1989)


Hier ein kleiner BRAVO-Artikel aus dem Jahr 1989. Sehr gut geschrieben. Gleich der erste Satz ist dufte: «Für den einen ist Heavy Metal die Offenbarung, der andere steht auf Bros.» So ist es. Und Kaufhaus-Detektiv Axel weiß: «Wenn ich einen jüngeren Kunden in mein Büro bitten muß, so geschieht das immer häufiger, weil eine CD-Platte in einer Manteltasche verschwand.» CD-Platte raus, Klassenarbeit! Und Tim weiß: «Popmusik ist Schrott, primitiv, zerstört musikalisches Empfinden und das feine Gehör.»

Ein feines Gehör zusammen, hier der Artikel zum Nachlesen – ein interessantes Zeitdokument, lange vor Spotify und YouTube:



Mittwoch, 1. November 2017

Techno ist die Musik der Zukunft! (1994)


Don't stop raving! Und noch viel wichtiger: don't stop writing about Techno-Musik... ES IST DIE MUSIK DER ZUKUNFT! Ich sag's ja nur.

Montag, 28. August 2017

Frisur des Tages (1983)

Zum Wochenanfang ein irre starker Frisurentipp: Schrill und schockig – was will man mehr? Das war wirklich sehr, sehr gut; damals.


Falls Ihr schon sehr alt seid und die Sehkraft eines ausgewachsenen Maulwurfs habt, hier die kleingedruckte Färb-Anleitung:

Besonders gut kommen die lustigen Strähnen zur Geltung, wenn Ihr stufig geschnittene Haare habt. Die neuen Haarfarben gibt es in vielen knalligen Tönen für ca. DM 4 in Kaufhäusern und Drogerien. Das Auftragen ist ganz einfach: Mit einem kleinen Bürstchen (wie bei der Wimperntusche) wird die Farbe in die Haare gestrichen. Danach müßt Ihr sie ca. fünf Minuten trocknen lassen. Wem die Farbe zu intensiv ist, der kann die Strähnen vorsichtig etwas auskämmen. Nach dem Trocknen könnt Ihr die Haare auch noch mit anderen Farben übermalen. Daniela hat sich die Haare auf einer Seite grün eingefärbt und die Spitzen mit gelber Farbe etwas aufgehellt. Probiert selber mal aus, was Euch am besten gefällt. Wenn es schiefgeht, dann braucht Ihr die Haare nur mit Wasser durchzuspülen, und schon ist die Farbe wieder raus....

Alles klar? Dann mal ran an die Farbtöpfe, jetzt wird aufgeknallt!


Quelle: BRAVO, 1983


Freitag, 18. August 2017

Xavier und die Autogramme (1999)



Willkommen zurück! Sommerpause beendet. Heute geht es um Xavier Naidoo, der in den letzten Monaten nicht zu knapp Teil der öffentlichen Diskussion war. Das war er aber schon immer, wenn auch mit etwas harmloseren Themen. Zum Beispiel, als er 1999 beschloss, keine Autogramme mehr zu geben. Schriftliche Autogrammwünsche blieben zuerst eine halbe Ewigkeit unbeantwortet, ehe sich Naidoos damaliges Label 3p von Entdecker Moses P (der vor Kurzem übrigens ein ziemlich hörenswertes Album veröffentlicht hat) schriftlich meldete. Um zu retten, was zu retten war. Denn aus Sicht des Label-Managers war das ganze Theater wohl nicht unbedingt die ideale Basis für nachhaltige Fanliebe. BRAVO griff den Skandal auf und druckte den Brief in Hessisch-Englisch-Deutsch ab:


Sonntag, 2. Juli 2017

Die Reality ist da draußen, Wondergirl! (1999)



So ist es. Im Netz trifft man tolle Leute. Zum Beispiel euch alle. Aber nie vergessen: Die Reality ist da draußen! Sie trägt ein sehr schönes Top und ebenso schöne Hosen.

Das waren übrigens die beiden sehr, sehr guten Szenen aus dem Fotoroman «love@error.de». Der Rest ist langweiliger Offline-Quatsch. Der nächste kommentierte Fotoroman wird deshalb das ominöse Satan-Schmankerl, aufgrund dessen BRAVO auf dem Index landete, sein. Oder beinahe, bin nicht mehr sicher. Das wird schon! Kussi!

Mittwoch, 28. Juni 2017

Oh nein!!! Das hat mir gerade noch gefehlt! (1999)

Wer kennt es nicht: Da kommt 'ne Nachricht. Das dauert natürlich den einen oder anderen Moment, ja? Aber im dümmsten Moment fängt der Computer zu rauchen an! Oh nein!!! Zu hülf! Wenn der elektronische Postbote zweimal klingelt...

Diese alltägliche Situation wurde 1999 im Fotoroman «LOVE@error.de» (was für ein Name!) feinfühlig und detailverliebt nachgestellt.





Es wird dieses Jahr übrigens defintiv noch einen ganzen Fotoroman geben. Ich bin aktuell nur noch nicht ganz sicher, welcher der nächste sein soll. Vielleicht sogar zwei. Double it!

Dienstag, 13. Juni 2017

Tu es nicht, unbekannte BRAVO-Vorbesitzerin! (1989)



Feinsäuberlich hat die unbekannte BRAVO-Vorbesitzerin den Stimmzettel zur BRAVO-Otto-Wahl 89 ausgefüllt. Aber leider nie abgeschickt. Glück im Unglück für Simply «Simpel» Red: Seine Stimme wäre ohnehin durchgestrichen und somit nischtisch gewesen. Mit einem blauen Auge davongekommen ist Den «Don't break my Heart» Harrow: Sein schriftlicher Todesstoß verschwand im Nirwana des Altpapiers.

Die unbekannte Vorbesitzerin hat – nebst des Nichtabsendens – aber noch einen zweiten kapitalen Fehler gemacht: Sie hat sich entschieden, lieber zu ihrer Lieblingsgruppe (aka Jason Donovan) zu reisen, als einen der irre starken Preise abzuräumen! Wer würde denn freiwillig die Chance auf 10 starke BRAVO-Jogging-Outfits in die Wüste schicken? Komplett mit Bermudas, langer Hose und Jacke für den Herrn – und 1 x Shorts für die Dame (das muss bei ihr reichen zum Joggen).





Samstag, 13. Mai 2017

Wow, ein E-Mail (1999)

...und zwar direkt in Microsoft Word '97. It's magic, Baby!


Was ebenfalls Magic ist: Dass man damals scheinbar auch in Deutschland noch das E-Mail sagte. In der Schweiz bis heute die richtige und bewährte Form. Never change a winning Genus. Und wie ich auf Wikipeda lese, auch in Österreich. Es steht also 2:1. Ich hoffe, ich konnte hier etwas Klarheit schaffen.

Wobei... Moment... auch in Süddeutschland scheint die Neutrumform Freunde zu haben. Somit steht es 3:1 – die Entscheidung. Aus, finito, vorbei – kommt gut nach Hause! Auf meiner Lieblingsseite Korrekturen.de wird das spannende Phänomen noch ausgedeutscht: «Wie bei vielen schwankenden Genera ist auch bei E-Mail ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten: Je weit südlicher man kommt, desto verbreiteter scheint die Neutrumform zu sein – in Österreich und in der Schweiz sagt man fast nur: das E-Mail

Das würde auch erklären, wieso der Münchner Fotoroman-Autor hier Restdeutschland die «das»-Form aufzwingen wollte. Ein Dirty-South-Ding.

Zur Familie der schwankenden Genera (irre starker Ausdruck für den Alltag!) gehören vermutlich auch SMS und verschiedene Zeitschriftentitel (die vs. das BRAVO). Ich gebe aber gerne zu: Wäre ich mit die E-Mail sozialisiert worden, hörte sich das E-Mail wohl unglaublich komisch und falsch an. Da müssen wir jetzt alle durch. Stark sein! Ein schwankendes, erholsames Genus zusammen!




Freitag, 12. Mai 2017

Mehr von sexy Andy! (1999)


Ja aber echt jetzt, rückt langsam raus mit dem legendären Ibiza-Shooting von sexy Andy! Es hat sich in Fan-Kreisen nämlich längst herumgesprochen. Laut Wikipedia hält er übrigens auch ein Album namens «Wishful Thinking», das ca. 2002 hätte erscheinen sollen, bis heute erfolgreich unter Verschluss. Der Rest ist eine lange, unschöne Geschichte, die irgendwo auf Kabel 1 endet. Und Türck hat 2016 ein Unternehmen zur Automatisierung von Influencer Marketing gegründet – wenn das nicht mal eine irre starke Idee ist, die den Zeitgeist ins Mark trifft! Mehr dazu auf Buzzbird.de.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Das Mädchen und der Song-Contest (1999)

Netter Versuch, liebe BRAVO-Psycho-Test-Redaktion. Uns Maja als Mädchen zu verkaufen, das «sich für einen Song-Contest mächtig ins Zeug» legt. Und genießen soll sie es auch noch – das wissen wir aber besser. Unerhört. Wir alle, die den Fotoroman «Prinz Pit und der Liebes-Rap» gelesen haben, fühlen uns etwas hinters Licht geführt.



Übrigens: Interessanter Charakter, der Vorbesitzer dieses Heftes (ich weiß, dass es ein Vorbesitzer war, denn seine Adresse steht auf dem Heft aufgedruckt). Einer, der scheu ist, aber wüsste, wie es geht. Siehe Fragen 7 und 8. Was er bei Frage 4 genau meinte, ist unklar. Frage 3 verrät: Er wäre eigentlich bereit für den Durchbruch. An alle Nerds: Achtung, Frage 6 ist eine Fangfrage! NICHT Computer ankreuzen!

Dienstag, 7. März 2017

Samstag, 4. März 2017

Busen des Tages: Der Bomberbusen (1989)


Ist ja unerhört! Dem Mädchen mit dem Bomberbusen (nicht zu verwechseln mit dem Jungen mit der Mundharmonika) reicht es nicht, dass ihr – Bomberbusen sei Dank – die ganze männliche Schülerschaft zu Füssen liegt. Nein, sie geht auch noch aktiv gegen ihre Geschlechtsgenossinnen vor und gönnt ihnen nicht mal die kümmerlichen Reste, die übrig bleiben.

Interessant wäre natürlich, die Sicht des Mädchen mit dem Bomberbusen zu hören. Eine Gegendarstellung drängt sich auf. Kann immer noch nachgereicht werden: Gingst du 1989 in Osnabrück zur Schule, hast ca. Jahrgang 1975, verdrehtest mit deinem Bomberbusen der halben Schule den Kopf und gingst aktiv gegen fünf Mädchen (14) aus deiner Klasse vor? Dann melde dich! Wir haben viele Fragen.

Machtest du dich gezielt an die Jungs ran, in die sich die fünf Mädchen (14) verknallt hatten? Versuchtest du vorsätzlich, sie ihnen auszuspannen, um sie eifersüchtig zu machen? Verbreitest du Lügen über deine Mitschülerinnen? Hast du irgendwann gecheckt, dass du mit deinem Verhalten nicht weiter als bis zu einer gewissen Oberfläche kamst – und das dich ziemlich einsam machte? War es vielleicht doch nicht der Busen allein, der die Jungs so anzog? War da vielleicht von der Gegenseite auch ein wenig Neid im Spiel? Wie selbstbewusst waren deine Mitschülerinnen? Gaben dir deine vermeintlichen Konkurrentinnen durch ihr Verhalten sehr viel Macht? War das Leben mit dem Bomberbusen vielleicht auch nicht so einfach, wie es die fünf Mädchen (14) vorstellten?



Dienstag, 14. Februar 2017

BRAVO TV (1996)



Hier ein paar alternative Fakten: Heike Makatsch (Bild) moderierte BRAVO TV genau ein Jahr lang (August 1995 bis August 1996). Die Sendung wurde 1993 lanciert und verabschiedete sich 2010 auf Nimmerwiedersehen in eine Winterpause, die nun schon sieben Jahre dauert. RTL2 stiess das Format aber bereits Ende 2002 ab und überreichte die brennende Fakel mit den besten Genesungswünschen an das ZDF. Von dort aus ging es via Pro7 und schülerVZ (haha!) weiter in die Versenkung. Das war jetzt schon mal sehr interessant, aber es wird noch interessanter: Laut Wikipedia wurde BRAVO TV bereits in den Jahren 1985 und 1986 auf Sat.1 ausgestrahlt. Erinnere sich, wer kann!

Die Mutter aller BRAVO-TV-Moderatorinnen war Kristiane Backer, die bereits zum Islam konvertierte, als es noch underground war (nämlich 1995). Darauf folgten noch Namen wie Jasmin Gerat, Lori Stern, Nova Meierhenrich, Enie van de Meiklokjes oder Gülcan Kamps. Um nur ein paar zu nennen. Wer hat noch nicht, wer will nochmal?






Montag, 13. Februar 2017

Tu es nicht, Bernd! (1991)

Sehr schlimmes Problem des Tages: Bernd und seine Clique – bestehend aus Freund Adelbert und dessen Freundin Lisa – haben sich im Geräteschuppen des Vertrauens die Schamhaare grün lackiert. Komischerweise blieb der Lack aber dran. Normalerweise löst sich ja Lack beim ersten Windstoss in Nichts auf, aber in diesem Fall erwies er sich als hartnäckiger Zeitgenosse.





Sehr souverän die Antwort von Dr. Sommer: Mit der Schere stutzen, soweit es geht! Bis hierhin, aber keinen Milimeter weiter, Freunde! Und zuvor noch einen Fachmann im Farbengeschäft konsulutieren und «für einen Freund» fragen – er wird bestimmt keinen Verdacht schöpfen. Spoiler: Er wird.




Freitag, 3. Februar 2017

Upgrade des Tages (1991)





Montag, 16. Januar 2017

Verschiedene Probleme, 1972



Halli hallo! Hier zwei Briefe von BRAVO-Leserinnen aus dem Jahr 1972. Sie stammen übrigens nicht von Dr. Sommer. Sondern aus der damaligen Rubrik «BRAVO Zentrale». Dort konnte sich melden, wer «etwas zu meckern» hatte. Die BRAVO-Redaktion schuff das Problem dann mit ein, zwei Sätzen gekonnt aus der Welt.

Zuerst Irmtraud. Übrigens ein toller Name! Wäre das vielleicht was für all die Retro-Hipster, die ihr Kind Maximilan, Hans oder Emil nennen. Nächstes mal gibts vielleicht 1 Mädchen, vong Storch her. Irmtraud beklagte sich also, dass sich ihre Tanten darüber beklagten, dass der Minirock mit 20cm oberhalb Knie vielleicht etwas gar Mini sein könnte.

Der Witz: Die Körpergrösse spielt keine unwesentliche Rolle, wenn man beurteilen will, ob 20-Zentimeter-oberhalb-Knie noch hui oder bereits pfui sind. Messt's bei euch nach. Wenn es noch hui ist, seid ihr vermutlich eher grossgewachsen. Sonst eher die empfohlenen 10-12 Zentimeter anpeilen.

Fall 2: Hier hatte die dunkelhäutige Patrizia M. mit einer vermeintlich überlasteten Lehrerin zu kämpfen. Vielleicht war sie aber auch nur eine ganz normale Rassistin. Auch wenn in der Diskussion wohl eher das Wort «Flittchen» als «übles, gehässiges Schimpfwort» beanstandet wurde. Denn das N-Wort war damals noch im Sprachgebrauch verankert. Laut Wikipedia wurde «Neger» im Duden erst 1999 erstmals mit der Anmerkung «wird heute meist als abwertend empfunden» markiert. Nur nichts überstürzen, aber wurde dann irgendwann auch mal Zeit.

Der Ratschlag «Vielleicht würde der Direktor anders reagieren, wenn einer Deiner älteren Angehörigen mit ihm sprechen würde.» ist an Lameness auch nicht zu überbieten. Das hätte Dr. Jochen Sommer mit Sicherheit anders gelöst. Wobei: Wir erinnern uns an den schroffen Dr. Sommer der frühen 70er – vielleicht besser, hat er sich hier rausgehalten.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Offene Fragen (1999)



Das haben sich Kevin und Malte so gedacht, einfach zu verschwinden und die beiden weiblichen Schalke-Fans in ihrer Unwissenheit zurückzulassen. 1999 waren nämlich tatsächlich noch ein paar – oder genauer: drei – wichtige Fragen offen. Nicht verzagen, vongestern fragen. Hier werden die drei letzten grossen Geheimnisse jener Zeit feinsäublich aufgeführt. Und noch wichtiger: Die Antworten gibt's gleich mit dazu, liebe Chiffre 1/99/D4. D4 steht übrigens für "Dies + Das" (Name der BRAVO-Rubik), viertes Inserat. Zack, entschlüsselt wie eine abgehalfterte Enigma.






Und die allerwichtigste Frage natürlich:





Montag, 12. Dezember 2016

Hip Hop ist voll fett (1999)

Bitches und Homies, hergehört: Es wird fett! Heute schauen wir eine feine Dokumentation aus dem Jahre 1999 an. Es gab zwar in den letzten Monaten etwas viele BRAVO-Beiträge aus dem Jahr 1999, aber das ist eine sehr lange, komplizierte Geschichte, die ich hier keinesfalls erzählen möchte. Kurzfassung: Ich habe einen lecker' Fotoroman aus dem Jahre 1999 gescannt und musste dafür ca. eine Million BRAVOs mit Jahrgang 1999 durchblättern. Da habe ich dieses und jenes entdeckt und ebenfalls gescannt.

Ausserdem ist diese Zeit aus meiner Sicht interessant, weil das war die Hochblüte meiner Jugend – danach ging es nur noch bergab. So jung wie damals wurde ich danach nie mehr, obwohl ich es mehrmals versuchte. True Story! Erschütternd! So – nun zum Hip Hop.

Das ist ja bekanntlich eines meiner Lieblingsthemen. Besonders, wenn sich Zeitschriften wie BRAVO der aufflammenden Massenkultur annahmen und coole, fette Texte dazu schrieben. Mit sehr vielen irre starken Ausdrücken.

Der nächste Fotroman spielt übrigens auch in diesem Milieu. Er erscheint im kommenden Jahr, mit Deluxe-Box. Hochwertiger Rucksack und praktische Geldklammer mit vongestern-Prägung inklusive. Ein Meisterwerk der Rap-Geschichte. Mehr dazu später.



«Hip Hop ist voll FETT» heisst der Artikel. Hoffentlich gefällt er Euch! OK? Ja? Ne? Was?


Es geht um eine Crew namens Dichter und Denker. Starker Name, muss ich mir merken, falls ich auch mal eine Crew gründen will. Ebenfalls sehr gut: Der Name Der Bär. Muss ich mir ebenfalls merken, falls ich mal einen Namen für einen Bären suche. Das war vermutlich eine Anlehnung an den legendären Rapper Der Wolf, bekannt u.a. von seinem Mega-Hit «Oh Shit... Frau Schmidt». Er wollte scheinbar 2007 ein Comeback-Album mit dem sehr guten Namen «Wolf GTI» herausgeben, liess es dann aber bleiben. Hätte er vielleicht besser nicht seingelassen.


Das sind mal echt gute Lyrics! Eine der stärksten Passagen: Von München nach Frankfurt / Zu unsrem Onkel Kurt Cobain / Denn er ist schon gestorben / Nicht morgen, sondern heute. Stark! Da fragt man sich schon, wieso Dichter und Denker den ganz grossen Durchbruch nicht geschafft haben. Etwas später im Text kopieren sie ungeniert eine ganze Textpassage von Fettes Brot («Gangsta Rap»): Geld regiert die Welt und Leute das bedeutet / Der Wald wird abgefällt (im Original: abgepellt) / Und der Boden ausgesbeutet.

Derweilen scratchte Der Bär wie wild an seinem kleinen Mischpult und zauberte fette Beats! Nicht von ungefähr, denn die Crew war «voll real» – ganz ohne Idole und so. Wer braucht schon Idole? Erst recht nicht die Fantas aus Benztown mit ihrem popmässigen Kommerzmuffel.


Tatsächlich ein sehr starkes Piece! Weiter so!



Rap als Ventil: «Wenn ich mal eine Sechs in Mathe habe, dann lass ich meine Wut mit ein paar krassen Hasszeilen freestyle raus!» Ok! Ich muss jetzt dann auch wieder mal ein paar krasse Hasszeilen freestyle raushauen – evtl. auf Facebook oder so. A Hasszeile a day, keeps the Doctor away.

In München (D) haben die Dichter und Denker auch die Big Mommaz kennengelernt. Eine Girl-Power-Dance-Crew, die später mal «in den Charts die Props abräumen» wollte. Es kam aber noch viel besser, denn die Big Mommaz gibt es offenbar immer noch! Bigmommaz.jimdo.com. Sie hatten sogar einen Auftritt bei «Südwild» im Bayerischen Rundfunk. Und bei den VMAs und bei Spiegel TV. Die Jimbdo-Seite sieht aber nicht übermässig bewirtschaftet aus, vielleicht haben sich die Mommaz auch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Immerhin haben es ein paar aus dieser Szene geschafft, wenn den Dichtern und Denkern der Durchbruch schon verwehrt blieb.







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