Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Dienstag, 26. August 2014

Angst vor der Fernsehsucht? (1965)



1965 versuchte Graetz, die Angst vor einer möglichen Fernsehsucht aus den Köpfen potentieller Kunden zu argumentieren. Und tat dies derart souverän, dass jeder Suchtexperte feuchte Augen bekommen dürfte. «Natürlich gibt es Menschen, die so labil sind, dass sie einfach nicht abschalten können. Aber – Hand aufs Herz – meinen Sie wirklich, dass Sie dazu gehören?» (...) «Und deshalb sollten Sie Ihren insgeheim schon längst vorhandenen Wunsch wahrmachen. Und sich ein Fernsehgerät kaufen.» Sie hatten ja recht, die Werbefritzen.

Freitag, 11. Mai 2012

Auch eine Möglichkeit: Shoe Coloring (1965)

Früher (als bekanntlich alles besser war) kaufte die Dame von Welt nicht dauernd neue Schuhe, sondern lackierte ihr Paar um, wenn es nicht zum Kleid passte. Wie Fingernägel, nur Schuhe. Das zumindest will uns die unten gezeigte Werbung für das "Lady Esquire - Instant Shoe Coloring" weismachen. Ob wirklich jemals eine Frau davon Gebrauch gemacht hat, steht in den Sternen. Ebenfalls interessant wäre die Information, wie oft sich Schuhe umlackieren liessen. Wurde die neue Farbe einfach drübergepinselt oder musste das Objekt der Begierde erst gesandstrahlt werden? Zog die Dame auf dem Bild auch mal ein grünes Kleid an und wenn ja, bereute sie dann ihre bunten Sünden vergangener Tage?




Samstag, 14. Mai 2011

25 Autowerbungen, 1963 - 1969

Heute gehts wieder einmal um die 60er Jahre. Mal etwas ganz Neues. Aber keine Angst, auch die 80er melden sich bald zurück - noch schlüpfriger, noch fotoromaniger, noch starschnittiger. Aber erst schauen wir wieder mal Autowerbungen an. Zeitlich bewegt sich der Spass zwischen 1963 und 1969 und nebst den Marken, die noch heute in aller Munde sind, treffen wir auch deutsche Klassiker wie NSU an. Oder den französischen Autohersteller Simca, der einst im Auftrag der deutschen Besatzer Teile für das NSU-Kettenrad produzierte.
Ebenso D&M Burgert Plastics, eine Stuttarter Firma, die damals mit schnittigen Plastik-Karossierien Volkswagen in Sportwagen verwandelte (KS 330 Nizza).


Samstag, 30. April 2011

Die Frau und das Auto, 60er Jahre.

Die Frau und das Auto - man kann sich auch lieben, ohne sich zu verstehen. Geschlechterspezifische Autodiskussionen sind mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und haben ihre letzten Rückzugsräume an Stammtischen oder in "ich-so-sie-so"-Abendfüllern von Mario Barth und Michael Mittermeier gefunden. Das schöne Geschlecht parkt heute sogar seitwärts ein (und sei es mit Hilfe des Einparkassistenten). Einfach toll!
Die Entwicklung von der lächelnden Beifahrerin zur selbstbewussten Lenkerin vollzog sich jedoch nicht über Nacht. In den 60er Jahren waren die Rollen noch klar verteilt: Das Auto war Chefsache und Chef der Mann. Ein bequemer Beifahrersitz und ein beleuchteter Schminkspiegel in der Sonnenblende - im Rahmen der Möglichkeiten wurde der Frau jedes nur erdenkliche Zugeständnis gemacht. Der Rahmen: Möglichst Hände weg von Lenkrad und Gaspedal. Dieses liebevolle Verhältnis wird nicht zuletzt deutlich, wenn man Werbung für Autozubehör aus jener Zeit betrachtet und das machen wir jetzt.


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