Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Montag, 6. März 2017

Freitag, 19. Februar 2016

Eine kritische Untersuchung: Gehören Frauen ans Steuer? (1963)


(Text nachfolgend grösser, ohne Cartoon)







Donnerstag, 30. Oktober 2014

Es muss ja keine Entscheidung fürs Leben sein (1963)

«Zart-würzig und nervig»? Eine schöne Cinzano-Anzeige aus der goldenen Mad-Men-Ära, als Werbung noch gut war. Oder zumindest mutiger. Also besser.



Dienstag, 30. September 2014

Lufthansa-Cocktail (1963)


Was muss früher die Fliegerei romantisch gewesen sein... als Airlines noch Zeit, Lust und Geld hatten, eigene Cocktails zu kreieren. Heute ist man froh, wenn man einen Sitzplatz reservieren darf und die Kniescheiben nicht vom Vordermann zerschmettert werden. Entstanden ist der Cocktail scheinbar Ende der 30er Jahre – ob man damals Zeit und Lust für solchen Firlefanz hatte ist eine andere Frage. Ab Mitte der 50er Jahre wurde er von den schönen Flugbegleiterinnen an die Passagiere der ersten Klasse verteilt. Der fruchtige, von der Firma Carl Mampe hergestellte Likör wurde hierzu nach Lust und Laune mit Sekt gemischt. Die Nachfrage wurde so gross, dass der Cocktail nach und nach auch ausserhalb von Flugzeugen zum beliebten Szenegetränk wurde. In den 70ern verschwand Lufthansa Cocktail aus den Fliegern, weil der Flugverkehr für den Pöbel erschwinglich wurde und so jeglichen Glanz verlor. Carl Mampe ging irgendwann hops und mit ihm das Gesöff. 2005 wurde der Klassiker zum 50-Jahr-Jubiläum der Fluggesellschaft von der Berentzen-Gruppe neu aufgelegt – mit original Rezept und orginal Design. Und so kam es, dass man das Getränk noch heute kaufen kann. Für Berlin gibts allerdings keinen Sonderpreis mehr, dieser Sonderzug ist abgefahren (nach Pankow).

Samstag, 13. April 2013

An den Herd gekettet (1963)

Metall Zug Elektroherd (1963): Echte weibliche Identifkation mit dem heimischen Herd. Heute ist Metall Zug ein Konzern, welchem unter anderem V-Zug angehört. V-Zug ist laut der Studie «Reader's Digest Trusted Brands 2013» die Küchengeräte-Marke, welcher in der Schweiz am meisten vertraut wird - die bedingungslose Identifikation ist also geblieben. In Deutschland, Belgien, Portugal und Finland vertraut man übrigens am liebsten Miele. Wer den Werbetext nicht lesen kann, aber möchte, klickt «weiterlesen».



Sonntag, 3. Februar 2013

Mehrbusen: Wunder- und Hilfsmittel (1958-1968)

Faszinieren leicht gemacht: Busenfreunde
Thema heute: Busen im Wandel der 60er-Jahre. Das klingt auf den ersten Blick unerhört tiefsinnig - ist es aber nicht. Im Grunde genommen sind es Inserate für Busen-Wundermittel - angefangen 1958, aufgehört 1968. Damals waren die Frauenzeitschriften voll davon - heute wird die Zielgruppe wohl etwas subtiler auf die Schönheitsideale der Industrie getrimmt.
Die Sammlung wird im Laufe der Zeit erweitert und vervollständigt werden - vongestern.com nimmt den selbst erteilten Bildungsauftrag ernst.


Freitag, 9. September 2011

Go Gay Haarspray (Helene Curtis), 1963

Ein Markenname, der sich irgendwie nicht so recht durchzusetzen vermochte: Go Gay - für normales Haar.



Freitag, 17. Juni 2011

Ein Schlüpfer auf den Sozialismus: DDR-Frauenmode 1962/1963

Heute betrachten wir Frauenmode aus der demokratischsten aller deutschen Epochen (vom 13-jährigen Reich einmal abgesehen): Der DDR. Väterchen Staats sozialistische Bevormundung machte selbstverständlich auch vor dem Kleiderschrank der Republik nur ungern Halt. 1962 wurde in der britischen Vogue erstmals ein Minirock abgebildet, was der Gesellschaft Gesprächsstoff für das restliche Jahrzehnt à Discretion bot. Davon bekam der DDR-Bürger nicht allzuviel mit - was auch nicht nötig war, denn Versandkataloge zeigten planwirtschaftliche Alternativen auf. Zum Beispiel das "Versandhaus Leipzig" - ein 1956 gegründeter und 1968 in "Centrum Versandhaus" unbenannter Betrieb erster Güte. Viel mehr konnte ich auf die Schnelle leider nicht Erfahrung bringen. Den Inhalt des Katalogs Herbst/Winter '62/'63 möchte ich der mode- und geschichtsinteressierten vongestern-Leserin (und Leser) trotzdem nicht vorenthalten. Teil 1 zeigt Frauenmode. Diese war offensichtlich darum bemüht, gerade so wenig zu zeigen, dass das gemeine Volk nicht auf falsche Gedanken kam. Und gerne wurde zur Auflockerung eine sozialistisch angehauchte Durchalteparole platziert. "Dieser umfassende Versandhauskatalog will aber auch helfen, Ihre Wünsche nach anderen Konsumgütern zu erfüllen". Wir gucken gerne, Teil 1:



Samstag, 14. Mai 2011

25 Autowerbungen, 1963 - 1969

Heute gehts wieder einmal um die 60er Jahre. Mal etwas ganz Neues. Aber keine Angst, auch die 80er melden sich bald zurück - noch schlüpfriger, noch fotoromaniger, noch starschnittiger. Aber erst schauen wir wieder mal Autowerbungen an. Zeitlich bewegt sich der Spass zwischen 1963 und 1969 und nebst den Marken, die noch heute in aller Munde sind, treffen wir auch deutsche Klassiker wie NSU an. Oder den französischen Autohersteller Simca, der einst im Auftrag der deutschen Besatzer Teile für das NSU-Kettenrad produzierte.
Ebenso D&M Burgert Plastics, eine Stuttarter Firma, die damals mit schnittigen Plastik-Karossierien Volkswagen in Sportwagen verwandelte (KS 330 Nizza).


Samstag, 30. April 2011

Die Frau und das Auto, 60er Jahre.

Die Frau und das Auto - man kann sich auch lieben, ohne sich zu verstehen. Geschlechterspezifische Autodiskussionen sind mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und haben ihre letzten Rückzugsräume an Stammtischen oder in "ich-so-sie-so"-Abendfüllern von Mario Barth und Michael Mittermeier gefunden. Das schöne Geschlecht parkt heute sogar seitwärts ein (und sei es mit Hilfe des Einparkassistenten). Einfach toll!
Die Entwicklung von der lächelnden Beifahrerin zur selbstbewussten Lenkerin vollzog sich jedoch nicht über Nacht. In den 60er Jahren waren die Rollen noch klar verteilt: Das Auto war Chefsache und Chef der Mann. Ein bequemer Beifahrersitz und ein beleuchteter Schminkspiegel in der Sonnenblende - im Rahmen der Möglichkeiten wurde der Frau jedes nur erdenkliche Zugeständnis gemacht. Der Rahmen: Möglichst Hände weg von Lenkrad und Gaspedal. Dieses liebevolle Verhältnis wird nicht zuletzt deutlich, wenn man Werbung für Autozubehör aus jener Zeit betrachtet und das machen wir jetzt.


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