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Sonntag, 23. September 2012

Der Mercedes der Zukunft (1979)

Der Bundesministerium für Forschung und Technologie (BFT) initiierte und förderte 1979 ein Projekt, welches in die automobile Zukunft blicken sollte. Zukunft, das bedeutete 1979 das Jahr 2000. 110 Millionen Mark wurden bereitgestellt und an verschiedene Hersteller vergeben. VW und BMW entschieden sich für die kleinste Klasse, Audi und Porsche (!) nahmen sich der Mittelklasse an. Die Daimler-Benz-Forscher hingegen beschäftigten sich mit der Oberklasse und zeigten das Resultat in der Zeitschrift «Auto Motor und Sport» (Nr. 17, August '79). Besonders schön war die Zukunftsvision nicht und mit Gasturbine liefen Autos 20 Jahre später ebenfalls selten. Bemerkenswert hingegen beispielsweise, dass schon 1979 von Benzinmotoren mit abschaltbaren Zylindern die Rede war. Und von einem «Routenrechner», der «als elektronischer Atlas das Auffinden der kürzesten Verbindung zwischen Star- und Zielort» ermöglicht. Dr. Bernd Strackerjan, Leiter des Damiler-Benz-Projekts «Forschungswagen», warnte aber vor zuviel Elektronik im Auto: «Wir wollen dabei keinen Bordcomputer, wie er aus Amerika bekannt ist. Das würde doch nur dem Spieltrieb nützen und den Fahrer von seiner eigentlichen Aufgabe ablenken.»













Kommentare:

  1. Sieht ja vom Heck her ein bisschen aus wie der: http://static.pagenstecher.de/uploads/c/cc/ccb/ccbe/2008-Chrysler-Crossfire-Coupe.jpg

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    1. Wenns mehr als das Heck wäre, müsste Chrysler mal über die Design-Bücher... ;-)

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  2. Sieht doch aus wie der CLS shootingbrake ;) und flacher Bug zur Erhöhung der passiven Sicherheit für Fussgänger ist ja aktuell auch ein Thema bei den Fahrzeugbauern---LG

    Tolle Seite, macht richtig Spaß!

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