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Sonntag, 5. Juni 2011

Zigarettenwerbung (Ende 60er Jahre): Bis die Köpfe rauchen!

Heute verschlägt es uns einmal mehr in die 60er Jahre. Der Beitrag über die Zigarettenwerbung der 80er stiess - glaub man der Statistik - auf reges Interesse (das meistgelesenste Posting aller Zeiten - noch vor Klemmbikini und Steghose). Musste Tabakwerbung in den 80er Jahren zumindest beiläufig mit dem Hinweis versehen sein, dass der Dunst der grossen, weiten Welt nicht nur cool, sondern unter Umständen auch tot macht, durfte in den Sechzigern noch geworben werden, als gäbe es kein Morgen. Schliesslich wusste man es nicht besser. Bzw. man wusste es, aber man wollte es lieber nicht wissen. Man wusste, dass man es wissen könnte, wenn man es denn wissen wollte. Ein wenig so wie in Deutschland ein paar Jahrzehnte zuvor. Zumindest gaben sich die Grafiker beim Gestalten der Anzeigen Mühe und platzierten hie und da auch eine sehenswerte, rauchende Schönheit. Grund genug, etwas genauer hinzuschauen.

Marlboro, 1968: Freude am Rauchen!
Marlboro, 1968: Frischen Elan - wer sucht das nicht?
Marlboro, 1969 (Frankreich): Durch die blaue Brille gesehen.
Royale Menthol, 1969 (Frankreich): Vous fumez une blonde?
Royale Menthol, 1969 (Frankreich): 2.50 F / paquet - Tabaksteuer für Anfänger.
Muratti Ambassador, 1969 (Frankreich): Gut argumentiert ist halb überzeugt.
Reval Naturrein Cigaretten, 1968: Pop Art!
Ernte 23, 1968: Nur reifer Tabak wird verlesen.
Lincoln Cavendish, 1968: Heute ist er nicht mehr überall dabei, der Mann, der Lincoln raucht.
Marlboro, 1969: worldwide begeisternd!
Camel Filters, 1971: Der weis(s)e Gentleman schweigt und geniesst.
Pall Mall, 1971: Die Rückseite des Magazins hat schon bessere Zeiten gesehen.


Kommentare:

  1. Was waren dies für Zeiten, als der Zigarettenwerbung freien Lauf gelassen wurde. Phantasiereiche Werbung strahlte und von den Plakatwänden und wollte uns verführen und überzeugen. Heite ist diese Werbung verboten und seht her, wie öde die Plakatwände geworden sind, wie unsere politsche Natur.

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  2. Ich rauche nicht zu viel, einmal ist keinmal.

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  3. yolo an krebs sterben eh viele leute.

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