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Samstag, 18. Juni 2016

Prinzessin Zitrone bei den Franzosen (1995)


Endlich wieder ein neuer Fotoroman! Jetzt mit starken Erklärungen zu jedem Bild. Die Veröffentlichung wäre eigentlich pünktlich zum Beginn der Europameisterschaft geplant gewesen, aber mir kam ein kleines Hochwasser (Keller) dazwischen. Weite Teile der Geschichte «Prinzessin Zitrone bei den Franzosen» (Originaltitel: «Happy Horror Holiday») spielen in Frankreich. Eine schöne Gelegenheit, einmal über die Landesgrenzen hinaus einen Blick in eine fremde Kultur zu werfen. Wie lebt er, der Franzose? Wo liegen seine Stärken, wo seine Schwächen? Was berührt ihn, was beschäftigt ihn, wo drückt der Schuh?

Diesmal wird besonders viel Wert auf einen feinfühligen interkulturellen Austausch gelegt. Brücken bauen. Grenzen überwinden. Sich die Hände reichen. Zusammenrücken. In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, sich gegenseitig zu verstehen. Nur wer sich versteht, kann sich respektieren. Und: Nur wer den Franzosen versteht, versteht die Welt. Hoffentlich habt Ihr in Französisch besser aufgepasst als unsere Titelheldin. Für alle anderen werden die wichtigsten Stellen im vorliegenden Fotoroman übersetzt und erklärt. Bis dann, au revoir!


Legen wir los! Alexa heisst eigentlich Alexandra. Gut zu wissen – denn bisher gingen wir davon aus, dass sie eigentlich Trauthilde heisst. Sie ist schüchtern, zurückhaltend und wie genau der geplante Amerika-Urlaub mit dem kommenden Zeugnis zusammenhängt – wir werden sehen.

Meet Konny: Auch sie nimmt's mit der Schule nicht so genau, hat aber auch keinen Urlaub zu versauen. Conny sieht merklich älter aus als 15. Das liegt wohl an ihrer Frisur, die heute frühestens nach dem zweiten Kind getragen wird.

Huch, der Wecker! Alexa steht der Schrecken wortwörtlich ins Gesicht geschrieben.

Hühner-Witz am Morgen, Kummer und Sorgen.

Halli hallo, Alexa, hier spricht deine Mami. Stark: Mutti trägt einen Pullover mit tollen gelb-braunen Zier-Stickereien. Vielleicht hat ihr aber auch der Dackel das Frühstück auf das feine Tuch gekotzt. 

OK. Kussi.

Huch, Alexa feiert heute Geburtstag! Dann wollen wir es uns natürlich auch nicht nehmen lassen, ihr von Herzen zu gratulieren und ihr nur das ALLERBESTE für die Zukunft zu wünschen. Halt die Ohren steif, altes Haus! Weiter so! Go, go, go!

Alexa ist noch etwas müde und kann die guten Grüsse noch nicht richtig einordnen. Kommt Kaffee, kommt Rat.

Huch! Alexa hat offenbar Probleme in der Schule. Verzweifelt schickt sie ein «Bitte-mach-dass-ich-nicht-sitzenbleibe»-unser Richtung Himmel.

Wenig später verabschieden sich Mutti und Tochti, als wäre es foreverever. Ist aber nur für zwei Stunden Fuffzig. Interessant: Mutti hat sich gar nie gefragt, wieso ihrer Tochter eine Laus über die Leber gelaufen ist – viel lieber tröstet sie, bis sich die Balken biegen.

Alexas Klasse ist offensichtlich nicht die Allerhellste – dennoch schafft sie es, sich im Notenbusiness im unter Bereich der Skala festzunageln.

Empathie-Trampel Conny deutet an: Hier wird heute noch rasiert! Wie und wo genau, lässt sie offen.

Conny scheint eine Zicke ersten Grades zu sein. Wie von allen guten Geistern verlassen prügelt sie (psychisch) auf die arme, verstörte Alexa ein. DAS wird ihr noch leid tun.

Kratzi kratzi – Conny geizt nicht mit Reizen der armen Alexa. Diese glaubt aber immer noch an ihr grosses USA-Abenteuer. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gut nachvollziehbar, will Alexa Connys Wurstfinger aus ihrem Gesicht haben und schlägt die Hand weg. Im Stile einer Dame fordert diese sie umgehend zu einem Faustkampf vor der Tür auf.

Äh, guten Morgen, Frau Dietrichs, hereinspaziert in die gute Stube! Hier gibt's Kaffee, dort drüber steht der Eierlikör. P.S. Wo ist eigentlich der Küchenvorhang hingekommen?

Helene Dietrich ist im grossen und ganzen zufrieden mit der Leistung. Nur zwei Lümmel haben verlümmelt. Wir verraten an dieser Stelle aber noch nicht, wer es sein könnte, sonst ist die ganze Spannung raus. Aus, finito, fertig lustig.

Oh nein! Nicht unsere CONNY! Davon konnte wirklich niemand ausgehen. Diese Nachricht trifft mich jetzt härter als geplant. Richtiger Hühnerhaut-Moment!

...aber jetzt verschont wenigstens unsere Alexa! Cross Fingers! Touch Wood!

NEIN! Einfach unfair, diese Welt. Derweilen freut sich Conny wie ein hinterhältiger Spitzbube über das Scheitern ihrer Mitstreiterin. Ulrike (ganz links) geht in Gedanken nochmals durch, ob die Anmeldung zur «Frisur '95/'96» wirklich eine gute Idee war. Es war.

Ausgelassene Feierstimmung in der Klasse – besonders der Kandidat rechts von Alexa tut sich als Party-Bombe hervor. Hyper, hyper! Hurra, school's out, Freunde! Fee-riii-eeennn!!!

Jetzt geht's aber richtig ab, Freunde!

Alexas Zeugnis: Religion war sie klasse – das erstaunt wenig, bei ihrem ständigen Herumgebete. Sport sehr gut! Kunsterziehung: gut ("Kunsterziehung" ist übrigens ein lustiges Wort). Musik: gut. Leider haperte es in Sachen Mathematik und Französisch (französisch, hihihi) gewaltig! So können wir sie natürlich nicht in die nächste Klasse lassen, unsere Alexandra Beckmann.

Wie ein Häufchen Elend sitzt die Ärmste über ihrem Versagerschein und weiss weder ein, noch aus.

Weil sie ihren Eltern ihr Zeugnis nicht zumuten kann, beschliesst Alexandra, sich umzubringen. Damit werden Mutti und Vati wesentlich besser klarkommen. Eine tote Tochter geht ja noch, aber ein «Mangelhaft» in Französisch?? C’est la goutte d’eau qui fait déborder le vase.

Beim Lesen ihres Abschiedsbriefes stellen wir uns nochmals die Frage, ob sie in Deutsch wirklich «befriedigend» war, oder ob man ihr da post mortem auch noch ein «mangelhaft» unterjubeln könnte.

Halli hallo! Reagieren wir hier vielleicht etwas über, junges Fräulein? Vielleicht erst mal eine Capri Sonne über den Schock?

Richtig gut, dass man als dahergelaufener Passant zu diesem ungesicherten Dach einfach per Lift und offener Tür Zugang hat. Geländer und Sicherheitsvorkehrungen sind ohnehin überbewertet.

Hat doch eh alles keinen Zweck hier. Aus, finito, fertig, Schluss! Kommt gut nach Hause!

Ein geistesgegenwärtiger Kindesentführer Vater – dank Spazierstock besonders authentisch wirkend – und sein Sohnemann entdecken das arme Mädchen. Huhu! Winke, winke!

Die Kommissare Dick und Doof betreten den Schauplatz. In ihren majestätischen Uniformen versprühen sie Autorität, Vertrauen und Zuversicht. Hier geht noch was! Daumen drücken jetzt! Noch ist Alexa kein Fall für die Strassenreinigung.

Die freundlichen Onkel helfen dem verwirrten Mädchen.

Inspektor Doof kombiniert haarscharf: Wenn das Mädchen derart Angst vor ihren Eltern hat, dass sie sich am liebsten umbringen möchte, ist es vielleicht keine schlechte Idee, sie im Polizei-Audi heimzufahren. Clever!

Sagt mal jemand dem armen Mädchen, dass Schulnoten primär sie selbst interessieren sollten?

Mutti trägt immer noch ihren Dackel-Strick, als sie dem Trio Infernale die Tür öffnet. Halli hallo, hereinspaziert, was gibt's Neues? Any News, my dear Friends, ja?

Vati, heute in edlem Duschvorhang gekleidet, kommt hinzu und beruhigt die Polizisten: «Keine Sorge, wir haben immer schon gewusst, dass unsere Tochter nichts zustande bringt». Inspektor Doof appelliert noch einmal an das pädagogische Gewissen der Eltern: «Seien Sie bitte nicht so streng mit ihr». Komischerweise stellt sich dann heraus, dass die Eltern überhaupt noch nie streng waren, wenn Alexa schlechte Noten nach Hause gebracht hat. Die Geschichte macht also schon jetzt unglaublich viel Sinn – so mögen wir es.

Jetzt wird auch klar, wieso es mit Amerika nun Essig ist: Die Nachprüfung findet Ende Ferien statt und auf der Freiheitsstatue lernt es sich schlecht. Und ja: Vatis Hand wirkt da etwas deplatziert. Und nein: Du kriegst den Duschvorhang nicht wieder, Mutti.

Mutti ist nach dem Selbstmordversuch der Tochter bereits wieder in Feierlaune. Die 15 Kerzen hat sie schön gleichmässig rund um den ganzen Kuchen verteilt. Bis auf das beachtliche Loch zwischen sieben und neun Uhr.

Pustekuchen!

Jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Zuerst eine tolle Weisheit: «Am besten lernt man Fremdsprachen in dem entsprechenden Land». Deshalb haben die Eltern unsere Alexa bei einem Ferien-College in Frankreich (F) angemeldet. Zusammen mit einer noch unbekannten Person. Wir verraten an dieser Stelle erneut nicht, um wen es sich handelt. Denn die Spannung soll ins Unermessliche steigen. Ins UNERMESSLICHE, hört Ihr?

vongestern-Weisheit Nr. 234 (zum Ausschneiden und Sammeln).

Back in the days war der Flugverkehr noch wesentlich einfacher organisiert: Eine halbe Stunde, bevor das Flugzeug «ging», konnte man noch im öffentlichen Bereich die Zeit verplempern.

Hach, was für eine Überraschung! Es ist Conny! Davon konnte man jetzt wirklich nicht ausgehen! Starker Move der Eltern! Ob sich Alexa und Conny gut verstehen, ist absolut Nebensache.

Was gibt's da nicht zu raffen? Mit der guten Stimmung ist es jetzt wohl Essig, was?

Ein Herz und eine Seele: Die beiden Frischverliebten besprechen ihre Urlaubspläne.

Ganz "zufällig" "kippt" Conny ihren "Kaffee" über Alexas "Hose" *zwinker*. Verstanden? Habt Ihr das zwischen-den-Zeilen-Lesen im Griff? Oder benötigt Ihr erklärende Erläuterungen? Hier zum Beispiel hat Conny den Kaffee gar nicht zufällig, sondern absichtlich über Lexis Beinkleid gekippt. Jetzt etwas klarer? Gerne, keine Ursache. Tschö!

Falsche Schlange: Conny (15).

Den Ausdruck "etwas nicht umsonst getan haben" habe ich in diesem Zusammenhang auch noch nie gehört. Vermutlich eine innerdeutsche Angelegenheit. So lernt man nie aus. Und am Ende sind alle zufrieden.

Duschen im Flugzeug – kennt Ihr eigentlich diese dümmliche Werbung mit Jennifer Anniston? Betäubt von den vielen Öl-Dollars, hat sie in einem Flugzeug einen Albtraum. Nämlich träumt sie, sie flöge in einem Flugzeug ohne Duschen. Könnt Ihr Euch das vorstellen? EIN FLUGZEUG OHNE DUSCHEN!! Damit der Werbespot noch etwas an Dummheit zulegt, wünscht sie sich am Ende an der Bar, dass das Flugzeug noch eine Extrarunde dreht. Das freut sicherlich die zusammengequetschten Normalpassagiere im Unterdeck, die primär fliegen, um von A nach B zu kommen. Vermutlich reicht ein Vermögen von 110 Millionen Dollar noch nicht aus, um solche peinlichen Engagements ablehnen zu können.



Zurück zur Story. Conny zickt rum. Frisur hält.

Zurück, die Prinzessin! Ein klein wenig hat sie hier was von dieser Münchner Jetset-Zicke, die vor Jahren mal im Dschungelcamp war. Gleich hab ich's. Moment. .................................................... Georgina irgendwas.

Wenig später: Halli hallo à Cannes (das ist Französisch und bedeutet: Herzlich willkommen in Cannes!). Georgina kann es nicht lassen und schiesst weiter Giftpfeile Richtung Conny (Ostdeutsch: «Ghönnie») wie eine feuerspeiende Hafenhure.

Bereits an der Rezeption entpuppen sich die beiden Neo-Freundinnen als lustiges Duo. Und ebenfalls bereits an der Reception entpuppt sich die Rezeptions-Frau als bösartige Französin, die sich in ihrer Freizeit Schnecken, Froschschenkel und Gänseleber mästet. Wir wollen hier keine Vorurteile zementieren, aber dass es hier gerade eine waschechte Ächz-Französin in diese Foto-Love-Story verschlagen hat, kann ja wohl kein Zufall sein? Ja? Ne? Wa?

Apropos verstehen: Wer den Bluna-Spruch versteht, ist alt  schon etwas älter (aber immer noch jung). Kussi! Alexa hingegen ist genervt. Stellt sich der alte Drachen blöd oder kann sie kein Deutsch? Der Franzose spricht per Definition Deutsch, also soll sich die Alte nicht so anstellen. Sonst heute ohne Froschschenkel ins Bett, klar?

Entwarnung! Die Alte spricht Deutsch, zickt aber noch rum. Die Drohung mit dem Froschschenkel scheint gewirkt zu haben. So lockt man jeden Franzosen aus der Reserve. Könnt Ihr euch merken – Hashtag «Life-Hack».

Die Fronten sind geklärt, die Gans im Stall. Fazit: Hausordnung steht – wer zickt, fliegt.

Ein fröhliches Happy Horror Holiday zusammen! Darf ich vorstellen: Die Hausordnung.

Kann leider nicht nur kein Schwein, sondern auch kein Mensch lesen. Ausser ich. Also habe ich die heilige Schrift für euch abgeschrieben. Hat viele Stunden Arbeit, literweise Schweiss und Kübel voller Tränen gekostet. Und zwei Mark Fuffzig Spesen. Plus zwei Lebensmittelkarten. War's mir aber wert. Man gönnt Euch ja sonst nichts.
Kurze Zusammenfassung: Alles ist verboten. NACH HAUSE GESCHICKT.


Der Froschschenkel-Drachen macht klar: Extrawurst is' hier nich'! Das trifft die beiden Damen besonders hart, denn sie stehen – wie fast alle Deutschen – auf Wurst und leben strikt nach der Regel «Three times wurst a day, keeps the doctor away». Hier wird nicht über unsere Wurst diskutiert, die Würde der Wurst ist unantastbar! DAS lassen wir uns nicht auch noch nehmen! DAS NICHT! Und jetzt ab nach oben!

Die feinen Damen gingen eigentlich davon aus, ein Einzelzimmer mit Seeblick zu beziehen. Es wurde ein Doppelzimmer mit Seekuh. Alexa – sie heisst eigentlich Alexandra (nur damit endlich die Spannung aus diesem Rätsel raus ist und Ihr euch wieder auf die Geschichte konzentrieren könnt) – hat sich in Windeseile vom Schock erholt und zeigt ihrer Kontrahentin, wo der Schlüpper hängt. Ihr raffinierter Rock lässt sich mit wenigen Handgriffen wahlweise zum Putzlappen und zum Badetuch umfunktionieren. Clever!

Alexa (aka Alexandra) erkennt als Erste den Ernst der Lage: Wird hier nicht kooperiert und zusammengespannt, ist die Schlacht schneller verloren, als der Franzose «Maginot-Linie» buchstabieren kann. Also beisst sie in die saure Zitrone und reicht Cönnie die Hand (sobald sie ihren Rock fertig gerichtet hat – kann sich nur noch um Stunden handeln).

Conny hat zur Feier der erfolgreichen Friedensverhandlung ihren schönsten Putzfrauen-Umhang angezogen. Starker Fummel!

Plötzlich kommt – wie von der Gans gestochen – ein aufgebrachter Franzose hereingefuchtelt! Entwarnung: Es ist nur der Französischlehrer.

Der Lehrer ist ein Franzose, wie er im Französischlehrbuche steht. Gerade eben hat er einer Gans ein Baguette über die Rübe gezogen und will sie nun zu einer guten Flasche Rotwein verspeisen. Dazu hört er französische Chansons, in denen ältere Männer – von Akkordeon begleitet – blutjunge Mädchen besingen.

Monsieur Gänsebraten stellt klar: Wir sind hier nicht auf dem Maskenball! Grund für seine Rüge: Die beiden Damen haben sich aufgedonnert, als würden sie ihre Croissants auf dem Hafenhurenstrich verdienen.

Sieht wohl nicht gut aus, wa? Die beiden Französisch-Granaten stolpern über die einfachsten Einsteigerfragen und landen Hals über Kopf in der Anfängerklasse. Mon Dieu, nè?

Stimmt! Touché! Starke Rückhand, Konny!

Instinktiv zieht es die beiden zur Hafenpromenade. You can take a Hure out of the Hafen, but you can't take the Hafen out of the Hure! Pünktlich zum ersten Ausflug entfacht auch der erste Streit zwischen den zwei Zicken: Alexa quengelt nur rum und findet es «todeslangweilig» in Frankreich. Ein abschliessendes Urteil, denn unsere Nachwuchs-Georgina kann Land und Leute bereits nach wenigen Stunden umfassend einschätzen.

Besser so: Zonen-Conny hat die Armlängen-Regel verinnerlicht und hält sich strikte daran, Bayern-Flittchen.

So, genug, jetzt wird die Gans an den Hörnern gepackt: Wie von der Tarantel gestochen geht die schnaubende Conny auf das zerbrechliche Wesen Alexa los und stösst sie in den nächstbesten Strassengraben. Im Hintergrund kommen zwei Mofa-Lümmel angelümmelt.

Vorsicht!! Mensch, das war knapp! Mensch, das war wirklich knapp! Unfassbar, wie dynamisch dieses Szene inszeniert wurde! Man wähnt sich mitten im Beinahe-Unfall. Wie 3D, nur in 2D.

Sofort fliegen die Fetzen: Marco stellt die aufmüpfige Verkehrsbehindererin zur Rede und will wissen, how much der Fish ist.

War natürlich nur ein kleiner Spass, in Tat und Wahrheit haben sich die beiden gleich auf Anhieb irre sympathisch gefunden. Klasse Wendung hier, ne? Starker Spass, wa? Ja? Gut!

Hatte, hatte, Augenklappe: Ängstling Adrian nähert sich dem Geschehen und glänzt gleich mit Sprüchen, die sich bös' gewaschen haben.

Lediglich ein paar Minuten (!) später ist Alexa wieder auf den Beinen. Marco und Adrian sind froh: Endlich treffen sie in Frankreich auf Deutsche! Hat etwas gedauert, aber gut Deutsch will Weile haben. Was bildet sich der Franzose bloss ein, sich in diesem Frankreich derart auszubreiten?

Interessant ist, dass sich niemand für den Gesundheitszustand von Marco interessiert. Immerhin hatte er einen Roller-Unfall – hat aber nicht so ein Theater veranstaltet wie unsere Prinzessin Zitrone, die lediglich von ihrer Freundin etwas umgeschubst wurde. Zumindest trägt der Roller keine Beule davon – sonst hätten sie der Vermietung womöglich noch zwei Franc Fuffzig und ein halbes Kilo Froschschenkel abdrücken müssen.

Alles paletti: Jede hat sich für einen der deutschen Verkehrsrowdies entschieden. Jetzt wird geheiratet!

Die Jungs haben ihre Roller wieder flottgemacht. War sicherlich ziemlich schwierig, bei den vielen Beulen und Beschädigungen, die die Fahruntersätze beim Crash davongetragen haben. Aka keine. Auf zur Eisdiele, Freunde! Der Franzose macht lecker Eis – das kann er! Man kann ihm vieles vorwerfen, aber DAS kann er! Oder war das der Italiener?

Es wird geflirtet, dass sich die Balken biegen. Bester Flirtspruch bisher: «Keine Panik, du musst dich nur ganz eng an mir festhalten». Es geht ihm gar nicht um ihre Sicherheit, versteht ihr? Er will Körperkontakt - etwas klarer jetzt? Ja? Nicht? Egal, wir müssen weiterfahren.

Gute Frage: Wo fahren wir eigentlich hin? WhatsApp, ist eine Überraschung.

Interessant: Jetzt bezeichnet Alexa ihre ehemalige Erzfeindin schon als «Zwilling». So schnell geht's manchmal im Leben. Besonders bei Frauen. In fünf Minuten wird Alexa Conny wohl die Augen auskratzen. Ganz easy, das Ganze.

Das Flirt-Feuerwerk unserer vier Freunde birgt ein gewisses Nervpotential. Momentane Quote: Ein Flirt pro Satz.

Prinzessin Zitronenlümmel ist hin und weg.

Wie einst die beiden Strassenköter Susi und Strolch (aka Strolchi) zelebrieren die beiden Frischvermählten ihre Liebe zur Eiswaffel.

Der Trick hat funktioniert: Jetzt wird geheiratet!

Schmatzi, schmatzi.

OH verdammt, schon neun; aber man hätte um acht im College eintreffen müssen. Müssen, müssen, Wasserbüffel. Fazit: Man hätte also vor eineinhalb Stunden aufbrechen müssen, um rechtzeitig bei Onkel Froschschenkel zu sein.

Nett: Die zwei Gentlemen bringen unsere zwei Problemtöchter zurück zur Franzosen-Pauke. Alles klaro! Tschüssi! Kussi!

Conny kombiniert haarscharf und stellt fest: Marco steht auf sie! Dieses Gerücht ist allerdings noch unbestätigt – es weisen erst rund 100 Bemerkungen und Handlungen Marcos darauf hin. Weitere 100 sollen noch folgen. Also noch nicht an die grosse Glocke hängen, bitte. Fazit: Die Franzosen-Folter könnte sich doch noch als nützlich erweisen.

Hoppla! Wir... äh... Der Franzosen-Teachy wirkt nicht, als wolle über Sinn und Unsinn einer einstündigen Verspätung diskutieren. Verständlich. Eigentlich wollte er heute an einer Frosch-Degustation teilnehmen, aber die beiden deutschen Neophyten haben den Plan durchkreuzt.

Alexa zaubert eine Ausrede, die sich gewaschen hat, aus dem Köcher. Wie eine Heilige stösst sie ein «Wir-kennen-uns-noch-nicht-so-aus»-unser gen Himmel. Stark! Hoffentlich wird das helfen!
Georgina, Schutzheilige der schlechten Ausreden e.V.

Aucune Excuse hier! Non! So pas! Fini? Claire? Oui? Quoi? Resultat der Diskussion: Hausarrest satt für alle Beteiligten!

Am nächsten Morgen haben Conny und Alexa ihre erste Französischstunde. Le Pauker avec la Pauke (hihihi) möchte noch kurz was sagen.

Alexa bringt es auf den Punkt: Dieser Teachy ätzt total! Leider haben die beiden Schwachmaten nur ihre neuen Aufrisse (D) im Kopf. Die restliche Klasse – alles Mädchen – macht einen wesentlich motivierteren Eindruck (E).

Wenn, wenn, wenn... die beiden jungen Damen verstehen noch nicht, dass das Leben kein Wunschkonzert ist.

Der Teachy wird bösy: Mademoiselle Conny, was hat er gerade gesagt?

Conny hat die Frage des Teachys leider nicht gehört, da sie in Gedanken gerade dabei war, einen Paarungsakt mit Marco (17) zu vollziehen. Tschuldigung. Wird nicht wieder vorkommen. Excusez-moi, mon maitre!

Hey, Teachy, leave us Kids alone!

Mensch, Alexy, meinst du, der Alte lässt uns gehen? Ja klar. Ah nein – doch nicht.

Als ich anfing, diesen Roman zu untertiteln, fand ich diesen Jeans-Stil ziemlich lustig. In der Zwischenzeit habe ich auf der Strasse mehrere Frauen mit genau diesem Modell gesehen. Und diese Frauen sahen aus, als würden sie den ganzen Tag Modezeitschriften lesen (dafür sonst nichts). Fazit: Zeitpunkt für dumme Witze knapp verpasst. Ein ander Mal wieder, OK? Ja?

Zuvorkommend: Damit Hanni und Nanni die Zeit hinter Gitter sinnvoll nutzen können, hat der Teachy ihnen dufte Bücher mit starken Übungen mitgebracht.

Monsieur bleibt hart wie Kruppbaguette: Hier wird sich nicht unerlaubt von der Truppe entfernt!

Kompliziert: Bevor die Menschen Mobiltelefone hatten, war das Zukommenlassen einer Nachricht eine halbe Wissenschaft. Besonders, wenn man nicht einmal wusste, auf welchem Zeltplatz sich der Empfänger befand.

Oh Alexa, es ist davon auszugehen. Sonst wäre der Fotoroman nämlich an dieser Stelle beendet. Aus. Finito. Aber Obacht, liebe Freunde: Wir haben erst ca. einen Drittel dieser äusserst SPANNENDEN Geschichte hinter uns gebracht. HÖRT IHR?? EINEN DRITTEL!!!! Fazit: Dieser Lümmel wird sich nochmals zeigen.

Mann, Laschi, lass Power rüberwachsen! Hier ist er schon wieder, unser Adrian.

Cool it, Freunde! P.S.: Erklärung: Seine Kraft braucht er noch fürs Petting.

Yabbadabbadoo! Was für ein irre starker Spruch. Erinnerung an mich: Merken! Was weit weniger yabbadabbadoo ist: Die Aktion hier sieht aus wie eine Fotomontage. Ist aber wohl keine, weil eine Fotomontage 100 x aufwendiger gewesen wäre, als ein echter Sprung. Vermutlich einfach etwas komisch ausgeleuchtet. Das sehe ich als ambitionierter Hobby-Fotograf mit eigenem Studio im Keller natürlich sofort. Falls Ihr also eine Model-Karriere anstrebt: Einfach melden, ich bring euch ganz gross raus! Nur Top-Seriöse Nackt- Bikini- Modefotos! Spätere Heirat nicht ausgeschlossen! Stark!

Die beiden Beach-Balls warten sich derweilen einen Wolf. Matt Damon (r.) kombiniert haarschaft: Hätte, hätte, Strandbarklette. P.S. : Ich habe gar kein eigenes Foto-Studio. Fotografiere aber gerne. Land und Leute. Und Hunde. Eigentlich nur Hunde. Aber das recht überzeugend – schon der eine oder andere Hund hat dank meiner Sedcard den internationalen Durchbruch geschafft.

Körperfett-Adi kommen langsam Zweifel: Er kann sich schlichtweg nicht vorstellen, dass ihn ein duftes Mädchen je einfach so versetzen würde. Komm, ab ins College, checken. Ätzi.

Bonjour gnä' Frau, wir sind wegen Conny und Alexy hier! Der Empfangsdrachen holt die beiden Tagräumer zurück auf den Boden der Realität: Hier is' nich', hier is' höchstens Hausarrest.

Wir müssen ihnen was ganz Wichtiges sagen. Nämlich, dass ihre Familien bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen – und das Flugzeug in den Reichstag krachte, die gesamte Bundesregierung auslöschte und so in ganz Deutschland vorübergehend die Anarchie ausgerufen wurde. Bis eine Gruppe ambitionierter Paviane aus dem Berliner Zoo die Macht an sich riss und seither mit harter Hand die menschliche Zivilbevölkerung unterdrückt. Der humane Untergrund (HUG) empfiehlt deutschen Staatsangehörigen, die zu Zeit im Ausland verweilen, den Aufenthalt auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Ah nein. Doch nicht. Wir müssen ihnen sagen, dass wir beim Beachball auf sie gewartet haben, sie aber nicht kamen und wir uns ein wenig in sie verguckt haben. Irre wichtig, alter Drache!

Kommt nicht in die Tüte, hier herrscht striktes Petting-Verbot!

Mensch, oberkrass, die Alte! Aber ENTWARNUNG! Marco (r.) hat bereits eine Idee im Köcher. NYC verzagen, Marco fragen!

Die wollen doch nicht etwa... nein!? Sich als Mädchen verkleiden, um Mädchen zu erobern? Nein!?! Das gab's bisher erst im Film «Manche mögen's heiss». Und «Endlich blond – jetzt wird geheiratet». Und «Zwei Männer verkleiden sich als Frau und starten irre durch». Und die Fortsetzung «Zwei Männer und ein Baby verkleiden sich als zwei alleinerziehende Mütter und gehen auf Brautschau». Und «Zweischwanzkatzen» (mit Till SCHWEIGER!!!!!!).

Ein guter Film! Man beachte auch die extrem cool getextete oberste Zeile. Hoffentlich lassen sich davon möglichst viele Texter inspirieren. Denn wir brauchen dringend mehr so coole, kurze Sätze. Mit Punkt. Alles gesagt. Punkt. Bitte mehr davon! Und keine Angst: Ihr seid bestimmt nicht "so 2000". Coolness ist zeitlos

Nach diesem kurzen Exkurs zurück zur Geschichte. Adolf und Margret Astor donnern sich auf, bis sich die Balken biegen. Bzw. jetzt kaufen sie erst mal ein, bis der Arzt kommt.

So, nun donnern und polstern sie sich auf. Was auffällt: Die Beiden sind irre cool drauf. Beispiel: Auf den Spruch mit dem Busenfetischisten muss man in so einer Situation erst mal kommen. Ne? Wa? Was? Na also!

Stimmt, diesen Film gab's ja auch noch. Aber im Vergleich zu den anderen eher zu vernachlässigen. Die Anspielung auf Tony Curtis und Jack Lemmon --> «Some like it hot». Ernsthaft: Guter Film.

Diese Fotos wurden mal für ein Filmplakat verwendet – ist aber eine zu lange Geschichte, um sie hier zu erzählen. Vielleicht später (aka nicht).

Ja aber hallo! Klappt ja wie am Schnürchen! Rein in die gute Stube! Halli hallo!

Unter uns gesagt: Adrian hat in dieser Aufmachung etwas von Visa Vie. Das kann man wohl als Kompliment für beide Seiten gelten lassen.

DA geht's lang! Wenn der Deutsche als Weib verkleidet einmarschiert, ist der Franzose nicht mehr zu bremsen! Auf! The Dachboden is the Limit! Zimmer 33-45 belegen die Damen!

Unsere beiden Keinspassküken sitzen sich derweilen den Hintern ins Bett. Oh Conny, ich bin ja so unglücklich!

Die beiden heissen Feger sind bei Zimmer 33 angekommen. Jetzt wird geklopft.

Unsere beiden Kussis erkennen die zwei Tölpel nicht. Ein Wunder. Spielplatz. Zwei Damen.

Halli hallo, wir haben gar keine Schwestern! Und wieso liegt hier Stroh? Georgina ist ausser sich vor Wut. Tschüss! Au revoir! Adieu! Ciao ciao! Kussi! 

Hach, was 'ne Überrasche hier! Bombe geplatzt!

Heilige Mutter Gottes, ich glaub' mein Schwein pfeift Bonanza!

Abgesehen davon war die Verkleidung aber auch irre stark. Muss man auch mal sagen. So unter uns. Jetzt mal ganz ernsthaft. Spass beiseite: War doch eine starke Verkleidung? So... oder etwa nicht? Ja? Ne? Was? Ne?

Wichtige Erklärung zu diesem Bild: Alexa ist ja so glücklich! Und Adrian erst! Er dachte schon, sie wolle nichts mehr von ihm wissen!!!!!!!!!!!!!!! Könnt Ihr folgen?

Stolz berichten die beiden Heldinnen von ihren Taten. Zerberus ist übrigens in der griechischen Mythologie der dreiköpfige Höllenhund, der den Eingang zur Unterwelt bewacht, damit kein Toter herauskommt und auch kein Lebender eindringt. Also kein schlechter Spruch von unserer Alexa. Respekt! Dafür, dass sie in der Schule abkackt, hat sie ganz schön was in der Birne. Unterschätzen wir sie besser nicht, unsere Prinzessin Zitrone!

Hach, hör doch auf, alter Charmeur!

Plötzlich steht der Franzosen-Onkel im Raum und will wissen, was es mit den Männerstimmen auf sich hat. Oder haben ihm seine alten Franzosen-Lauscher etwa einen Streich gespielt?

Marco macht sich umgehend an den alten Grenouille-Turbo ran, macht ihm den Hof und spielt seinen Teutonen-Charme geschickt aus. Stark!

Zack zack ist der alte Connaisseur um den Finger gewickelt und ein 1A-Petting-Ausflug unter Dach und Fach.

Ja, es ist aber auch lustig!

Das haben wir mittlerweile mitbekommen, alter Charmebolzen!

Klingt nach einem vernünftigen Deal: Transen-Petting gegen Lockerung der Haftbedingungen. Welcher Franzose würde hier Nein sagen?

Adi Vie schüttet noch etwas Öl ins Feuer und feuert ihre Kollegin herzhaft an! Unsportlich!

Also, Freunde, um 20 Uhr wartet der alte Lüstling im «La Canna Suisse». Ist übrigens ein Restaurant, das es heute noch  gibt in Cannes.
Hier, ein Beweisfoto, powered by Google Streetview. Zum Glück haben die an den richtigen Stellen noch etwas Datenschutz betrieben und sogar den Teachy unkenntlich gemacht! Sieht im grossen und ganzen aus wie eine ziemlich abgefuckte Rumpelbude – aber so mag er's, der Franzose. Offenbar – laut Tripadvisor – ist das wirklich ein Schweizer Restaurant, das Speisen wie Fondue oder Raclette serviert. Ein Stück Schweiz im Ausland. Man kriegt während des Fernwehs umgehend wieder Heimweh. Hat übrigens eine 1A-Website: www.cannasuisse.fr - (c) 2007. Man sucht zwar vergeblich eine Speisekarte (wäre ja auch etwas zu viel des guten auf einer Restaurant-Website), dafür erhält man ein tolles Responsive-Design, das sowohl auf dem Amiga 500, wie auch auf dem C64 gut aussieht.

Ja, kurz ein Segelboot ausleihen und bedienen – die einfachste Sache der Welt.

Drama-Queen Alexa stellt klar: Das Drama war in Griffnähe. Nur ein französisches Wunder hat die beiden Frischverliebten doch noch zusammengebracht. Langsam drängt sich dieser Titel für die Geschichte auf: «Regatta der Liebe». Oder: «Petting mit Pfiff auf dem Segelschiff». Weitere Vorschläge folgen. Geduld!

«Liebes-Not im Segelboot»! «Pettingbord voraus»! «Brise der Liebe»! Starke Titel! Später mehr!

Captain Hühnerbrust weiss: Wir wollen noch ein Stück rausfahren. Die beiden Turtelvögel ähneln sich hier eigentlich sehr. Als wären es Geschwister. Lovers with the same Mother.

Wenn Ihr die Augen zusammenkneift, merkt Ihr, was ich meine. Ist doch verblüffend!? Ja?

Ha, ha, ha! Irre starke Stimmung hier!

Hör mal zu, Alexa, hier wird heute noch was im Bereich Petting abgeseilt. Klaro? Der Frenchman ist ja auf Achse.

Marco versucht noch, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Aber das is' nich' hier. Mitgegangen, mitgehangen. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer Pferd säht, wird Pferdeäpfel ernten.

Ja, es ist wirklich sehr lustig hier, was? DJ Bobo und Georgina lassen die Funken sprühen.

Tschüssi, macht's gut, haltet die Ohren steif! Wird schon schief gehen! Hals und Beinbruch! Hühnerbrust und Ratatouille! Mast- und Schotbruch! Ahoi, ihr Süsswassermatrosen! Auf ein baldiges Wiedersehen, Freunde! Gebt auf euch acht! Ruft an, wenn ihr heil angekommen seid! Ciao ciao! Au revoir!

Erklärung: Sie meint: Sie wollen noch etwas spazierengehen. Ihr versteht schon, oder? Spazieren... versteht Ihr? Zwinker, zwinker! Ihr versteht nicht? Hmm... gut,  Moment bitte, es gibt die Realtalk-Version.

Äh, das war die falsche Version, Pardon.

Äh, das war die falsche Version, excusez-moi!

Voilà la version correcte!

Eine Szene, wie sie sich in Frankreich tagtäglich abspielt. Hier aber ist alles nur gespielt – Conny ist gar nicht seine Schwester.

Heftig.co! Ihr werdet nicht glauben, wie der süsse Hund links reagiert, als ihm sein Herrchen seine Zunge in den Rachen steckt!

Endlich losgeworden, die beiden Störsender – jetzt wird geheiratet!

Oh ja!

Schmusen, schmusen, ran' an den Busen! Aber da hat Adrian die Rechnung ohne den Wirt gemacht...

Alexa klärt die Fronten: Hier is' nich'! Noch nich'! Später vielleich'!

Nur noch das Top, aber dann ist Stopp. Ok?

Starke Einstellung! Der Junge zeigt Charakter! 1A! So viel Verständnis! Danke! Es gibt auch noch gute Menschen auf dieser Welt! Ein Silberstreifen am Horizont bei so viel Not und Elend!

Der alte Franzose ist hin und weg von der rassigen Transen-Sirene. Später will er noch ihre Froschschenkel marinieren und ihre Fettleber mit Liebe stopfen.

Prost Ihr Säcke!

Klaas Klever: Marco nutzt die Gunst der Stunde und kauft seine neue Petting-Flamme frei. Preis: Wird sich zeigen. Mit der Gabel deutet er schon mal an: Hier kann noch was gehen!

Dem alten Charmeur Marco kann man einfach nichts abschlagen. Ausser vielleicht den Kopf, sollte er sich im Laufe des Abends als Gans herausstellen. 

Je suis Charlie Pierre!

Langsam wird aus Sympathie Liebe. Aus Worten werden Berührungen. Aus Männerhänden Frauenhände.

Und ich empfinde sehr viel für dieses Restaurant mit der tollen Dekoration!

Dafür, dass der Stand dunkel ist, ist es eigentlich ganz schön hell.

Oh ja!

Ja, ist jetzt dann auch mal gut hier! Petting-Adi geizt nicht mit Liebesschwüren und Superlativen. Als nächstes macht er ihr vermutlich einen Heiratsantrag und hält ihr einen Bausparvertrag unter die Nase.

Lehrer Pierre geht in die Offensive: Jetzt wird geheiratet! Margret (r.) zickt noch rum, will es aber eigentlich auch.

Der charmante Franzose lässt keine Chance auf körperliche Zuneigung verstreichen und sucht ununterbrochen die Offensive. ll faut battre le fer tant qu’il est chaud (zu Deutsch: Die falschesten Fledermäuse zieht es zur chauvinistischsten Tante).

Marco muss abblocken: Bis hierhin und keinen Schritt weiter, gieriger Franzose! Aber wir alle wissen: Quand le vin est tiré, il faut le boire (zu Deutsch: Wer A sagt, muss auch Petting sagen).

Conny schläft bereits, als Petting-Alexa zurück kommt. Jetzt wird wachgerüttelt! Ebenfalls wichtig: Wieso liegt ein Feuerzeug auf Connys Nachttisch? Raucht sie etwa? Wir sind schockiert, enttäuscht und auch etwas traurig. Nun noch etwas zum wichtigen Thema Salzstangen: Es muss sich um eine Packung der Marke Ja! handeln – BRAVO hat aber wohl das Logo mit Absicht verdeckt. Denn Product Placement gab's nur gegen eine Mark Fuffzig (vgl. Coca-Cola, bisherige Fotoromane).

Die heilige Maria Alexa wieder im Element: Erst Sex, dann beichten, dann Himmel.

Jo mei! Habt's wenigstens a Verhüterli g'nommen, Rammelfreunde?

Der Flirt mit der heissen Teutonen-Milf hat beim alten Franzosen längst vergessene Lebenskräfte mobilisiert.

Cönnie hat gut lachen. Wieso eigentlich?

Wo ein verliebter Franzose, da ein Weg: Ruckzuck hat sich Alexas Hausarrest in Luft aufgelöst. Sonst noch Wünsche? Monsieur spielt gerade in C-Dur.

Ey Frenchman, lass mal mit Marco alias Margret alias The Symbol treffen!

Starker Deal: Die Herren machen sich zum Affen, damit die Damen ihre Ruhe haben.

Beim Nachmittags-Petting wird Realtalk gesprochen: Oh Alexa, endlich! Conny hat sogar ihren schönsten Badeanzug aufgespannt.

Oh, Conny, endlich!

Eines muss man der heutigen Jugend lassen: Sie spricht auch mit geschlossenem Mund – nicht nur einfache Sätze wie «Oh Alexa, endlich», sondern «Ja, aber das geht nur, wenn Fischers Fritz noch mal in Frauenkleider schlüpft.»

Alexa konfrontiert Marco mit dem heiklen Thema: Hier ist erneute Transen-Action gefordert, sonst macht der Teachy wieder Stress. Erstaunlicherweise setzt sich Segeltuch-Conny nicht für ihre grosse Liebe Marco ein, sondern fällt ihm in den Rücken. Man bedenke, dass sie wieder alleine zuhause sitzen wird, während Alexa und Adrian ein Heavy Petting absolvieren. Könnt Ihr der messerscharfen Analyse folgen? Vermutlich nicht.

Aus, finito, hier läuft nichts mehr, gehen Sie nach Hause: Marco denkt etwas weiter als seine Flamme und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Diesem hämischen Grinsen kann man wohl keinen Wunsch ausschlagen.

Och komm, Marco, sei kein Frosch – erst recht nicht in Frankreich. Auch hier wieder: Die selbstlose Conny setzt sich für andere ein, als gäbe es kein Morgen. Zwar profitiert sie vom gelockerten Hausarrest – aber wenn sie sowieso nur zuhause im Bett rumgammelt, ändert sich die Situation nicht gross. Klaro hier?

Na gut, einer geht noch. Aber dann ist wirklich Schluss, Freunde, gell? Ja? Ne? Was?

Ein Gaudi!

Einfach irre witzig hier! Lacht ruhig mit, es ist genug Lustig für alle da! Zugreifen, Freunde!

Hihihi. Nicht.

Und wie schön! Marco sieht aus wie eine wunderschöne Prinzessin aus dem Märchen «1000 und eine Karotte». Monsieur Pierre zeigt an: Da geht's lang für das Niveau.

Haben wir Marcos sehr markantes Kinn eigentlich schon thematisiert? Nein? OK! Los geht's! Aus Respekt vor Michael Schumachers Schicksal wird an dieser Stelle jedoch auf den Michael-Schumacher-Vergleich verzichtet. Der nächstbeste Kinnträger ist vermutlich einer von den Daltons. Markante Kinnformen sprechen übrigens für Durchsetzungsstärke und Zielstrebigkeit. Marco zum Beispiel ist fest davon überzeugt, Monsieur le Pierre heute noch ins Bett zu kriegen.

Zum Glück ist "Margret" immer noch mit Gänsefüsschen geschrieben, sonst würden wir womöglich vor lauter Östrogenen den Wald nicht mehr sehen.

Le Pierre (F) geht in die Offensive. Er will jetzt mehr und mit seiner Zunge das germanische Teufelsweib beglücken. Doch Marco wird es plötzlich zu viel. Eigentlich lebt er nach dem Motto «Nur ein Kuss, dann ist Schluss» – aber diese Regel bezieht sich eher auf dufte Sprachstudentinnen, nicht auf sabbernde Rotwein-Turbos mit französischem Migrationshintergrund.

Ein kleiner Kuss muss hier ja wohl drin liegen, ja? Zick' mal nicht so rum, Maggie!
Da staunt Ihr, wa? Den Hintergrund habe ich – powered by jahrelanger Photoshop-Erfahrung – gekonnt weggestempelt. War eine höllische Arbeit, aber das Resultat entschädigt für alle Mühen. Der Weg zu diesem Bild war weit. Während meine Freunde feierten und Spass hatten, sass ich zuhause und habe an meinem finalen Kunstwerk gearbeitet. Von einfachen Skizzen im Kopf, bis hin zu den definitiven Entwürfen und schliesslich der eigentlichen Arbeit. Um die Weinflasche auszuwählen, habe ich mich durchs ganze Sortiment eines Schweizer Detailhändlers getrunken. Der Gezeigte (Château Pech-Latt) bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit einem guten Touch Nachhaltigkeit. Da geht jedem Franzosen das Herz (und die Leber) auf.  

Jäh wird der Franzose aus seinen Träumen gerissen: Perücke, Perücke, Wissenslücke. Dieses teutonische Superweib ist nicht halb so weib, wie es die Werbung verspricht. Sacré dieu, Freunde, jetzt wird's spannend! Wurde auch langsam Zeit. So langsam, aber sicher würden wir zum spannenden Teil übergehen. Kurz noch austrinken, dann sind wir bereit.

Oha, wie eine angestochene Furie in the Slaughterhouse explodiert Pierre. Am helllichten Tag. Vor all diesen Leuten.

Marcos irrer, psychopathischer Blick verheisst nichts Gutes. Vermutlich fängt er bald an, aus dem Mund zu schäumen.

Da, hast 'ne Mark Fuffzig und deine Haarpracht zurück. Mit freundlichen Grüssen, Dein Franzose. Marco versucht noch, Conny raus aus dem Drama zu halten und wirft sich wagemutig vor seine Angetraute (Erklärung: bildlich, nicht wörtlich). Netter Versuch, Kinn Wilde...

...denn schon bald heisst's: Koffer packen, die Damen. Hier is' nich' mehr! Damit die beiden Zöglinge unterwegs zum Flughafen nicht auf dem Drogenstrich ihr Taschengeld aufbessern, bringt sie der Maestro höchstpersönlich hin.

Hätte, hätte, Billighalskette: Künftig überlegen wir vorher, meine Damen, ja? Und mit diesen ausladenden Blicken wird's ohnehin nichts mit Strafmilderung.

Wütend und traurig erreichen die beiden Heldinnen nach ihrer kurzen, aber heftigen Frankreich-Tour wieder deutschen Boden. Positiv: Hier ist wieder alles deutsch angeschrieben. Negativ: Noch immer nicht sprechen sie französisch und die beiden Dorflümmel haben sie auch aus den Augen verloren. Aber Obacht: Lexi hat bereits eine irre starke Idee im Köcher.

Stark! Darauf muss man auch erst kommen! Thumbs up! Gefällt mir!

Clever: In all der Zeit, in der die Damen mit den beiden Herren herumgeschmust haben, kam niemand auf die Idee, die Adressen oder zumindest die Nachnamen auszutauschen. Späteres Kennenlernen ausgeschlossen.

Toll. Die Fotos helfen jetzt weiter: Wenn man sie drei Minuten anstarrt, erscheint die Adresse von Transen-Marco in 3D.

Love on Planet Groove (D): Conny macht Alexa DAS grosse Geständnis. Jetzt macht diese sicher einen Aufstand, weil... Moment...

Ok, super Antwort auf ein Geständnis. Was soll ich da sagen? Ich hab' mit Adrian geschlafen!!! Ein tolles Gespräch.

Ähm, Augenblick, fehlt hier ein Bild? Oder wieso muss Alexa Conny trösten? Ist sie schwanger? Wächst das Kind jetzt zweisprachig auf? Gibt es eine Zukunft für die Beiden? Gibt es in München überhaupt zweisprachige Kitas mit Früh-Algebra? Ist Früh-Algebra nicht gewährleistet, würde ich heute gar kein Kind mehr in diese furchtbare Welt setzen – die Chancengleichheit wird sonst im Keim erstickt. Früh-Chinesisch aber bitte erst ab dem Kindergartenalter, wir wollen die süssen, kleinen Racker ja nicht überfordern, ne? Sie sollen ja auch noch Kind sein  – und sich wie ganz normale Gleichaltrige an der Geige austoben dürfen. Gruss, euer Dr. Jochen Vongestern, Kinderbeauftragter Stadt München.

Die beiden Helden haben mittlerweile auch den geordneten Rückzug Richtung Stuttgart (D) angetreten. Später wollen sie was im Bereich Event-Management oder PR machen. Beruhigend: Sie steigen in München (D) aus. Unser Lieblingsschauplatz! Hashtag Fotoroman-Tour.

Wie willst du in dieser riesigen Stadt Alexa finden, du Träumer? Der einzige Hinweis, den wir haben, ist, dass sie an der Alpenstrasse 143b, dritter Stock, Zimmer vis-à-vis Küche wohnt. Aber das hilft wohl auch nicht weiter.

Nein, alle Häuser einer Strasse abklappern geht natürlich nicht, das würde womöglich eine ganze Stunde dauern – Zeit und Geld, das wir nicht haben. Aber Achtung! Danger-Adi hat bereits eine Idee!

Hereinspaziert in die gute Apotheker-Stube! Alexa weiss noch nicht genau, wie sie es sagen möchte und macht mit «Ich möchte gern einen Schwangerschaftstest» einen Anfang. Später sollen weitere Versionen folgen, falls der Apotheken-Teachy nicht versteht.

Der seriös wirkende Apotheker – Nebenberuf Hauswart im BRAVO-Redaktionsgebäude – bietet an: Hier kann an Ort und Stelle in den Becher gepinkelt werden. Alexa möchte ihr Wasser eigentlich lieber in den eigenen vier Wänden, in vertrauter Umgebung bei einem guten Glas Wein lassen. Zusammen mit ihren Liebsten. Conny eilt ihr mit einer starken Begründung zur Hilfe: «Ja, dann sehen wir gleich das Ergebnis». Das wäre in der Apotheke natürlich nicht möglich. Hier müsste man erst viermal mit Goldenshower-Uwe um den Block joggen und zwei «Vater unser» beten.

Nein, der ist sehr unzuverlässig. In sechs von zehn Fällen sagt er das Gegenteil, in den restlichen vier Versuchen etwas Unmögliches. Zum Beispiel: «Schwanger mit Seekuh-Drillingen».

Pillen-Uwe mahnt zur Vorsicht: Gut gezielt ist halb ermittelt.

Leider konnte die Alpenstrasse nicht ganz das halten, was sie versprochen hatte: Spiel, Spass, Petting. Stattdessen gibt's eine schmiergefettete Anhängerkupplung in den Hintern und ein paar dumme Zelt-Sprüche von Visa Vie.

Ah ok, der Zelt-Spruch war ernst gemeint.

Die zwei lustigen Schweinehirten sind mittlerweile bei Apu Nahasapeemapetilon eingetroffen und kaufen eine Dose Spraylack Fuffzig.

Adrian hat bereits Erfahrung mit Treibgas und weiss: Dieser Stoff knallt echt rein! Erst wollen die beiden Weltenbummler aber noch einen kurzen Tweet an die Wand zimmern.

Kommt gut! Jetzt bloss nicht nachlassen!

Ah nein, oh doch, kommt auch gut. Die echte Farbe knallt tatsächlich echt rein! Gemach, Freunde, wir biegen ins Schlussviertel ein.

"Conny" ist übrigens bereits fertig geschrieben, Wackelaffe.

Der angehende BWL-Student Adrian weiss: Nur wer mit einer klaren Botschaft kommuniziert, kann im Bereich Petting einen Return on Investment verbuchen. So funktionieren die heutigen Medien. Die Story zählt, der Kanal ist egal. Und was ebenfalls zählt: Die Schuhe. Unter Segelschuhen läuft an der Münchner BWL-Akademie (MBA) gar nichts. Kann man gleich zuhause bleiben und beispielsweise in einem Batik-Shirt vergammeln. Könnt Ihr mir glauben, ich kenne meine Wahlheimat München wie meine Westentasche. Ich sag's ja nur. Viele hier wollten was im Bereich BWL machen, scheiterten dann aber an den strengen Schuh-Codes der deutschen Hochschulen.

Derweilen hat Alexa bereits die Familienplanung in Angriff genommen. Wo bringe ich den Balg unter? Wie ernährt er sich? Wie verbringt er seine Freizeit? Wie verbringe ich meine Freizeit? Muss ich sonst noch etwas wissen?

Ah stark, da die Plakat-Botschaft! Dufte Guerilla-Out-of-Home-Kampagne, die Adrian und Marco hier fahren! Stark! Leider können wir den Text bisher nur gut lesen – wir möchten ihn aber sehr gut lesen können... BRAVO... hallo?

Ah super, schon besser! Auf zum Campingplatz Langwieder See! Auf Wiederseh'n am Langwieder See!

Ey irre! Der Campingplatz liegt also in München! Stark! Ist ja gleich um die Ecke. (Erklräung: Wir befinden uns bereits in München)

Tassen hoch, er hat dich wenige Tage, nachdem er dich geschwängert und dir die ewige Liebe geschworen hat, noch nicht vergessen! Solche Märchen gibt's nur in München (und Umgebung).

Ypiih. Nichts wie hin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Alexa wird plötzlich ernst: Erst muss sie noch über den Test pinkeln. Conny signalisiert: Ich bin immer für dich da!

Wichtig: Anleitung genau durchlesen! Man könnte nämlich wirklich vieles falsch machen.

Oh nein!

Halli hallo, herein spaziert in die gute Stube! Hier wird gerade Geschichte geschrieben!

Nein, sie weiss nicht, was das bedeutet – sie hat nur so getan, als hätte sie die Anleitung genau durchgelesen und sieht nun zum Spass so aus, als würde in den nächsten fünf Minuten die Erde durch einen Stosstrupp Paviane erobert und innert 24 Stunden komplett vernichtet.

= sie bekommt ein Kind = ihr Leben wird sich ändern = sie wird umplanen müssen, obwohl sie eigentlich noch eine Ausbildung machen wollte = sie kann immer noch in der neuen RTL2-Dokusoap «Läuft bei mir – Teenie-Mütter starten durch» mitmachen.

Ach was, die Idee war irre stark! Nicht gleich hadern, Spray-Teufel! Der Campingplatz Langwieder See scheint übrigens ein äusserst kleiner, schmucker Platz mit Seeanschluss. Man muss nur eine vielbefahrene Strasse überqueren und zack, gebucht.

Ok, so wirklich schmuck ist der Campingplatz offenbar nicht (ich habe mich soeben durch eine Campingplatz-Bewertungsseite gelesen – kein Aufwand zu gross, kein Weg zu weit). Aber hey: Für einen Städtetrip nach München (West Germany) reicht's! Und die Toiletten sollen sauber sein – ein echtes Plus! Daumen hoch! Grosses Indianer-Like!


Halli hallo, hereinspaziert! Ich habe jetzt dieses Bild sehr lange mit Google Maps verglichen und komme nicht drauf, wo das sein soll. Ortskundige daher, es geht hier um die lückenlose Aufklärung eines schrecklichen Verbrechens.

Yabbadabbadoo! Auch diese Stelle scheint mir schleierhafter Lokation zu sein. Vielleicht haben sie irgendwas umgestellt, damit sie noch mehr Wohnwagen aufs Areal zwängen können – oder wir befinden uns auf einem anderen Campingplatz. Glaube ich zwar eher nicht. Was wäre die Motivation der BRAVO-Redaktion, uns anzulügen??? :-(

Ich glaub' mich laust der Affe!

Oh ja! Adrian dachte schon, sie würden nicht mehr kommen! Und jetzt sind sie da! Stark!

Da auf dem Bild oben im Hintergrund eine Tanne zu sehen ist und das hier die einzige Tanne in Town zu sein scheint, gehe ich davon aus, dass wir uns da befinden. Auch wenn der Ort nicht viel Sinn macht – oder sind die beiden Mädchen etwas via Feld gekommen? Kurz: Die Vermutung liegt nahe, dass wir hier an der Nase herumgeführt werden. Und das macht mich traurig – und auch etwas wütend.

Tja, it's all about the Batik. Ah ja, bitte notieren in der Liste «Trends, die in naher Zukunft wieder auftauchen werden»: Batik-Shirts.

Obacht, Alexa hat Adrian was Wichtiges zu sagen. Spoiler: «Ich wünsch' mir zu Weihnachten einen kleinen Hund!»

Ja, was will sie wohl damit sagen? Genau: Sie wünscht sich zu Weihnachten einen kleinen Hund.

Oh-my-God! OMG! (P.S. OMG = Oh my God! Kussi!) Was jetzt? Und was passiert mit dem kleinen Hundi? Der kommt wohl ins Heim. Beziehungsweise, er kann direkt ins Heim und muss nicht noch den Umweg über Alexa machen. Vielleicht besser, dann gewöhnt er sich erst gar nicht an seine temporäre Schlummermutter.

Ja, wie gesagt: Das mit dem Heim wäre zum Beispiele eine gute Lösung. Aber müsst ja nicht zuhören, Jungvolk.

Ach kommt, das wird schon! Wir werden ja nicht gleich durchdrehen jetzt, gell?

Gut zu wissen: Adrian wird immer zu Alexa halten! Unvorhersehbare Naturereignisse wie Hagel, Hochwasser oder Schwangerschaft natürlich ausgeschlossen. AGBs akzeptieren ja ( ) nein ( ) vielleicht ( )

Da staunt Ihr, ne?

Showdown beim Frauenarzt. P.S.: Sie haben einen Termin. P.S.2: Sie weiss schon.

Dr. med. Tolle Tolle (er heisst wirklich so, kein Scherz!) kommt gleich zur Sache: Weshalb sind Sie hier, Frolein? Wo drückt der Schuh, wo laust der Affe? Alexa redet nicht lange um den heissen Brei und gesteht: Der Braten ist in der Röhre. Ich wiederhole: Der Braten ist in der Röhre. Der Adler ist gelandet. Die Schwalben in Südengland fliegen tief. Ich wiederhole: Die Schwalben in Südengland fliegen tief.

Jo mei, Frolein, wie kommen's denn auf so a wirre G'schichtn? Verhütung kein Thema hier?

Kein Verhüterli, denn: Sie waren zusammen in den Ferien... und dann ist es einfach passiert. Alles klar, schlüssige Erklärung.

Der Doktor hat einen pickelharten Plan: Machen Sie sich frei, dann sehen wir weiter.

Fräulein Beckmann fühlt sich sichtlich unwohl, aber diese Suppe hat sie sich selbst eingebrockt. Dr. Tolle beruhigt: Entspannen, dann tut's bestimmt nicht weh – sonst aber höllisch!

Einmal mehr sendet Alexa ein Gebet hinauf zum lieben Gott. Das macht man im Freistaat Bayern so. Der da oben wird's schon richten.

Der Doktor mahnt zu mehr Entspannung. Bei einem derartigen Gekreische kann er einfach nicht in Ruhe arbeiten und sein per Fernstudium angeeignetes Wissen abrufen. Wie war das doch nochmal mit dieser Schwangerschaft?

Der Doktor googlet kurz – auf dem Monitor kann er genau erkennen, was die Symptome wären: Übelkeit, dicker Bauch, emotionale Schwankungen, Fresssucht – da Alexa nichts davon aufweist, hat sie gute Chancen, noch einmal mit einem blauen Auge davonzukommen.

Mit einem speziellen Messgerät misst der Doktor sicherheitshalber noch den Umfang von Alexas Taille. Von seinem Studium an der freien Universität Bozen (ITA) weiss er: Schwangere haben da oft etwas mehr als nötig. Aber Entwarnung: Alexa scheint mit 42 cm knapp noch im Bereich des Normalen zu liegen.

Doktor Tolle ist mit der Faktenlage etwas überfordert. Später will er nochmals in Ruhe seine feinsäuberlich ausgedruckten Studienunterlagen studieren. Vielleicht findet er da was.

O'zapft is! Aus Filmen weiss Dr. Tolle: Ein richtiger Doktor nimmt sicherheitshalber immer noch Blut. Man weiss nie, wozu man es später noch verwenden kann.

Also, Fräulein Beckmann. Genaueres kann ich Ihnen erst sagen, wenn ich das entsprechende Kapitel zum Thema Schwangerschaft nochmals repetiert habe die Laborergebnisse eingetroffen sind. Fazit: Alexa muss noch zwei Tage zittern, aber dann ist auch mal gut.

So sehen also zwei Tage zittern aus: Raus aus der Praxis, rein ins Bett.
Nein!


Schon besser!

Plötzlich Panik, Trauer und Entsetzen: Alexas Eltern im Anmarsch. Adrian schaltet schnell: «Wir müssen hier irgendwie raus». Gut kombiniert, weiter so!
Panik. Alexas Alten versperren den Weg. Marco hat folgende Idee: Man könnte alles den Eltern alles erzählen. Interessiert sie sicherlich ungemein.

Neuer Plan: Die beiden Herren verstecken sich, die beiden Damen ziehen sich was über.

Gute Idee, gutes Versteck: Das Schlafzimmer der Eltern.

Halli hallo, hereinspaziert, willkommen zuhause! Tolles Hemd, Vati!

Ja, äh. Wieso sind die Eltern einen Tag früher zurück gekommen? Spoiler: Man erfährt es nicht.

Es war einfach wundervoll und ich bin schwanger! Herr Beckmann nähert sich derweilen Cönny an und geht auf Tuchfühlung. Geht da noch was?

Ja, ging alles klar. Bis auf alles.

Was für ein Finale jetzt! Die zwei Hobby-Transen betreten noch einmal die Bühne, Applaus, Appplaus!

Kennt Ihr eigentlich die Redewendung «gebüffelt wie ein Büffel?» Nicht?

Starkes Lügengebilde! Hält jeder Recherche stand.

Hemd-Uwe zeigt sich kooperativ. Für einmal will er Güte walten lassen und die beiden Nachhilfelehrerinnen nicht an Ort und Stelle verprügeln. Verdient hätten sie es ja.

Super Stimmung jetzt! Die Frage ist: Passiert hier noch was oder können wir den Vorhang vorzeitig senken?

Vati hat sich instant verliebt in die schönen Schweinebäuerinnen und könnte sich durchaus auch mehr vorstellen mit den beiden.

Einfach spitzenmässig! Jetzt gibt's sogar noch die Petting-Freikarte obendrauf! Petting für alle, lasst es krachen!

Absolut nicht auffällig, dass du dich derart freust, zusammen mit zwei älteren Nachhilfelehrerinnen und einer ehemaligen Erzfeindin zusammen eine Nacht in deinem Kinderzimmer verbringen zu dürfen. Verheimlichst du uns etwas was, junge Dame? Es sind wohl die Hormone. (Sie ist schwanger!)

Die Lehrerin hat sich zur Feier des grossen Tages mit ihrem schönsten Tuch eingewickelt. Die beiden Lernleuchten lassen durchblicken: Yes, we Cannes!

Oh, we cannes glaub' doch nicht so gut.

Interessant ist, dass die Lehrerin die beiden am selben Tisch die Prüfung schreiben liess, obwohl der ganze Raum leer war. Wohl noch etwas grün hinter den Ohren, was das Prüfungs-Business betrifft, die Dame, ne?

 Und, denkt Ihr, es klappt? Schreibt es in die Kommentare! Not.

Ja sagt schon, wie ist der Test ausgefallen? Es ist super spannend – erst recht, weil die beiden Damen so gut gelaunt sind! Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass sie erneut durch die Prüfung gefallen und jetzt komplett am Ende sind!

Nein!? Du machst Scherze!?! Echt jetzt??? Yiiipiiih!

Die eine Sache ist also unter Dach und Fach. Jetzt wäre da aber noch die andere Sache... Ihr versteht... «die andere Sache»... zwinker, zwinker. Die Schwalben fliegen tief über Südengland. Ich wiederhole: Die Schwalben fliegen tief. Der Braten wird in wenigen Tagen serviert. Ich wiederhole: Der Braten wird in wenigen Tagen serviert.

Halli hallo zurück bei Dr. Google. Er hat sich inzwischen schlau gemacht und sich ein wenig in die Materie eingelesen. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind: Alles nur eine Windei-Schwangerschaft! Ich kann es nicht fassen! Ein Windei (nicht zu verwechseln mit einer Windel) ist eine Fruchtanlage, die schon sehr früh in der Schwangerschaft zugrunde geht. Vermutlich ein Thema, das weniger lustig ist, wenn man schwanger werden will. Aber bei Alexa war's ja zum Glück Glück im Unglück.

Draussen am Empfang gibt's noch eine Schale mit Verhüterlis, bedient euch da! Ausschussware, die wir kostenlos von einer berühmten deutschen Kondom-Fabrik erhalten. Sieht aus wie neu, weist maximal kleinste Fehler auf, die von blossem Auge meist nicht einmal sichtbar sind – klasse, wa?

Oha, die feine Dame ist auf den Geschmack gekommen und entscheidet sich an Ort und Stelle für den Königsweg! Darf's vielleicht sonst noch etwas sein, die Dame? 500 Gramm Rinderhack vom Schwein?

Am Abend wird auf das Windei des Tages angestossen – das haben sich alle Beteiligten verdient! Toll gemacht, Mädchen! Jetzt ist wieder alles paletti!

Vor lauter Glück strahlt Alexa wie ein französischer Atom-Reaktor nahe der Schweizer Grenze.  Zur Feier des Tages hat Vati ein zurückhaltenderes Langarmhemd mit etwas zu kurzen Ärmeln angezogen.

Och Mutti, jetzt wird's aber albern... ACHTUNG: Noch eine Überraschung!

Ja, wen haben wird denn da? Hereinspaziert in die gute Stube!

Inspektor Paps ist dem Schwindel auf den Fersen. Hier stinkt doch was zum Himmel? Schamlos lügen die Jungen den Alten ins Gesicht, ohne mit der Wimper zu zucken.

Jetzt bei Beckmann: «Hilfe, ich habe mich in Ihre Tochter verknallt!» Und sie sich in ihn. Und er sich in sie. Und ich mich in diese tolle Geschichte, die einfach alles bot. Zum Beispiel ein Segelboot. Ok, Pferde fehlten. Drogen leider auch. Null kriminelle Energie inda House! Enttäuschend! Zumindest etwas Auslandserfahrung konnten wir sammeln. Und etwas Französisch wasserbüffeln. Passend zur EM in Frankreich.

Inspektor Schlau grübelt immer noch. Aber hey, lass' gut sein. Du kommst ohnehin  nie dahinter. Denn die Auflösung ist derart komplex, da kommt NIE jemand dahinter. Noch in tausenden von Jahren werden sich Roboter-Paviane fragen, wie das plötzliche Verschwinden der beiden Damen möglich sein konnte. Und durch zwei ihnen auffällig ähnelnden Typen ersetzt wurden.

Oh Meister verzeih', wir wissen es auch nicht!

Merci, dass es Dich gibt! Je t'aime. Eine dramatische Geschichte hat doch noch ein wunderschönes Ende gefunden – lange Zeit konnte man ja nicht davon ausgehen. Aber jetzt ist auch mal gut. Wo etwas zu Ende geht, kann Neues entstehen. Mit anderen Worten: Vielleicht gibt es wieder mal einen Fotoroman auf dieser Seite. Mit Drogen und Pferden. Oder zumindest etwas Gläserrücken. Oder Umweltschutz. Wie immer können Kommentare, Fragen und Anmerkungen zur aktuellen Folge unten platziert werden. Nichts kann, alles muss.


Kommentare:

  1. Puh, geschafft. Spannung bis zur letzten Sekunde. Alles gut gegangen! Was für ein Ritt.

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  2. Ich hab mich wieder mal köstlich amüsiert. Meine Highlights:

    Die Kommissare Dick und Doof und der lang drauf hingearbeitete Witz mit dem Roboter Affen! ��

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    1. Bei der ersten Erwähnung der Roboter-Affen war eigentlich nicht geplant, nochmals auf dieses sensible Thema zurück zu kommen. Aber es kam alles anders...

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  3. "Ich glaub' mein Schwein pfeift Bonanza!"
    Das lasse ich mir einrahmen und über dem Bett aufhängen.

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  4. Die ganze Geschichte ergibt überhaupt keinen Sinn.

    1. muss man, um sitzenbleiben zu können, zum 1. Halbjahr einen blauen Brief gekriegt haben.
    2. Die Eltern stornieren einen Tag vor der Abreise den Flug für ihre Tochter und melden sie stattdessen an einer Sprachschule an?
    Wenn sie sich das leisten können und noch einen Platz kriegen …
    oder haben sie das schon deutlich vorher gemacht und Alexa angelogen?
    3. Alexa macht einen Schwangerschaftstest 2 Tage nach dem Sex? Da bekommt sie ganz sicher kein Ergebnis. Die genauesten Tests kann man 10 Tage später mit dem Morgenurin machen.
    4. Wenn der Test positiv ist, ist sie schwanger. Punkt. Nur in ganz ganz seltenen Fällen ist eine Zyste dafür verantwortlich, das muss aber ärztlich behandelt werden.
    5. Wenn der Test positiv ist, wird auch im Blut hCG (das Schwangerschaftshormon) sein.
    6. Ein »Windei« kann man nicht am Blut, sondern am Ultraschall erkennen. Nämlich dann, wenn der Folikel nicht wie erwartet gewachsen ist. Die hCG-Konzentration braucht dafür eine Weile, um wieder auf einen nicht nachweisbaren Wert zu fallen, und zwar erst dann, wenn das unbefruchtete Ei wieder abgestoßen wurde (also sie ihre Tage bekommen hat.)
    7. Aber es ist geil, wenn sich Jugendliche Hormone reinpfeifen, ohne im Geringsten über die Nebenwirkungen aufgeklärt zu werden. (googelt mal die Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille, da wird einem schlecht.)

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    1. "oder haben sie das schon deutlich vorher gemacht und Alexa angelogen?"
      --> ich habe es so verstanden. Das Ganze war doch von langer Hand geplant.

      Da Schwangerschafttests nicht mein Hauptfachgebiet sind, werde ich die restlichen Anmerkungen bei einer allfälligen Nachbesprechung schonungslos zur Sprache bringen.

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    2. Das ist aber ziemlich fies von den Eltern.
      Was mir auch noch aufgefallen ist, Alexa ist schüchtern? (Steht so in der Beschreibung) Dafür geht sie aber mächtig ran, und ihre Outfits passen auch nicht zu ihrer Beschreibung.
      Und warum sagen die vom College nicht den Eltern bescheid, wenn sie die beiden zurück schicken? Die lassen 15-jährige einfach so gehen?

      Warum ist mir eigentlich früher nie aufgefallen, wie abstrus diese Fotolovestorys sind?

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    3. Ergänzung zum Gynäkologenbesuch: In der Frühschwangerschaft wird ein vaginaler Ultraschall gemacht und keiner über die Bauchdecke. Kein Wunder, dass der Arzt nichts sehen konnte. :D

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    4. Also die Unaufgeklärtheit einiger Antworten hier widert mich an.
      In den 90ern war das mit der Schwangerschaft noch ganz anders. Möchte nicht auf Details eingehen.

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  5. Ich bin begeistert! Vor allem von Kinn Wilde. Und am Ende habe ich echt erst "Windel" gelesen.

    Interessanterweise kam die Mode von 1995 bei der Ü18-Generation wohl erst 1998 an. Dafür aber so richtig.

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  6. Als ich meine Ehrenrunde gedreht habe wusste ich schon vor dem letzten Schultag wie der Hase läuft . Deutsch , Englisch, Mathe und FRANZÖSISCH, alles 5 . Die Nebenfächer waren alle 1 und 2 , hat aber auch nichts mehr gebracht .

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  7. Ein Traum. Die Storyline, die bildliche Umsetzung, die Untertitlung (ist das ein Wort?), da stimmte einfach alles. Möchte aber doch noch eine Lanze für den Modegeschmack der Mutter bzw. den Dackel brechen. Mir kam es eher so vor als ob eher das durch die Löcher hervor scheinende Hemd etwas unglücklich gewählt war.

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    1. Das freut mich – auch für die Mutter. Die Re­ha­bi­li­tie­rung iheres Dackel-Pullis ist mit Sicherheit eine späte, aber wichtige Genugtuung für sie.

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  8. Normalerweise bin ich ja für Männer in Röcken zu haben (siehe z.B. hier: http://youvegotaluckyface.tumblr.com/post/144668523590/agameofdeath-beat-alls-the-rage-in-germany), aber die hier sahen echt nicht gut aus

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    1. Ich finde diese Bereitschaft, sich öffentlich in Frauenkleidung zu werfen für die Freundin ganz reizvoll :D

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  9. DANKE, DANKE, DANKE, lange nicht mehr sooo gelacht!! :-))) Liebe Grüße aus München - ich würde mich mit einer Vor-Ort-Recherche am Langwieder See Campingplatz revanchieren. ;-)

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    1. Mich freut jeder Kommentar aus München besonders – das ist ungefähr so, als hätte Karl May plötzlich Rückmeldung aus Amerika erhalten.

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  10. Schön dokumentiert aber die Story mit dem Pferd und DJ Tommy Cool T war besser :D

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    1. Eine Story ohne Pferd ist eigentlich gar keine Story. So gesehen ging es diesmal eigentlich nur um Schadensbegrenzung.

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  11. Interessant auch, dass die Mutter von Alexa (die übrigens eigentlich Alexandra heißt) offenbar auch eine Perücke im Schrank hatte – oder hat Margret (padron, ich meine natürlich "Margret") sich bloß die Rückenhaare hochgekämmt?^^

    P.S.: "Monsieur bleibt hart wie Kruppbaguette", ich hau' mich weg x)

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  12. Ich hätte der komplexen Story nicht folgen können ohne die vielen hilfreichen Kommentare ; )
    Kussi aus München

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    1. Schön, dass die Erläuterungen ihren Zweck erfüllen – Kussi aus der Erklär-Zentrale in die Fotolove-Story-Hauptstadt.

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  13. Sind wir nicht alle ein bißchen Bluna?

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    1. Interessant: Ich bin auch schon älter und kenne diesen Ausdruck nicht. Oder kommt es daher, dass ich keine Deutsche bin? *grübel*

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    2. Witzigerweise kenne ich den Bluna-Spruch auch noch, obwohl ich bei Erscheinen der Geschichte erst vier Jahre alt war, der war in meiner Umgebung noch Ende der Neunziger und in den ersten Jahren des Jahrtausends noch ziemlich verbreitet.

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  14. Conny ist rabiatere Zeitgenossin der beiden, immerhin will sie sich mit Alexa vor der Tür prügeln. Später schubst sie sie vor ein Mofa. Interessanterweise ist sie es aber dann die den Moralapostel spielt.."Jo hobt`s denn net verhütet?!" :`D

    Ps: Heute mobbt man sich auf Facebook, damals haben sich auch die Mädels ordentlich geprügelt. An den Haaren zerren inklusive...Dummer Spruch - Kieferbruch. Die DD = "Duckface Damen" von Heute vertragen das nicht. Die bevorzugen lieber eine böse Message per Whatsapp mit 15 aussagekräftigen Emoticons am Ende!

    Naja Wayne juckts...:-D

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  15. Toll auch, wie wenig sich Connys Eltern für ihre Tochter zu interessieren scheinen. Es wird nicht für nötig gehalten, die 15-jährige zum Flughafen zu begleiten, wenn sie höchstwahrscheinlich zum ersten Mal alleine in ein fremdes Land reist. Auch, dass sie aus diesem nicht zurück kommt, weil sie auch nachdem die Sprachreise offiziell beendet gewesen wäre einfach weiter bei Alexa wohnen bleibt, scheint nicht zu besorgen. Da ist es nur konsequent, dass der neue Freund auch nicht den eigenen, sondern gleich Alexas Eltern vorgestellt wird.

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    1. Zum Flughafen haben sie sie aber begleitet, wenn ich mich richtig erinnere. Ansonsten völlig korrekter Einwand.

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  16. Super Story - mal wieder!
    Aber fehlen nicht - mal wieder - zwei oder drei Bilder bei der Spraydosenaktion?
    Bitte - mal wieder - nachträglich einfügen, jedes Bild ist kostbar!

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  17. "Mensch, pass doch auf, du doofes Huhn ..." ich habs für echt gehalten :) Mal wieder eine Super-Arbeit von dir! Vielen Dank für den lustigen Sonntagabend.

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  18. Ich bin echt froh, dass die Gute dann doch nicht schwanger war. Sonst wäre uns wohl eine Fahrt nach Holland auf Marcos Mofa nicht erspart geblieben.

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  19. Fabelhaft wie immer! Ich habe lauthals gelacht! Danke für deine Mühe!

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  20. Ich hab mich schier bepieselt gestern abend! Meine Güte nee, ist das durchgeknallt! Die lustigen "Anpassungen der Story an die Realität" sind ja gestern schon ausführlich gewertet worden. Und Deine Kommentare dazu sind mal wieder extraklasse! Das Warten hat sich gelohnt!

    Übrigens, die Conny ist doch eigentlich Melanie Müller! (Ja, genau die aus dem Dschungelcamp)

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    1. Danke – auf Melanie Müller hätte ich eigentlich selbst kommen sollen, dann wäre das irre starke Dschungelcamp-Duo perfekt gewesen!

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  21. Ich schwöre beim heiligen Wasserbüffel, der Adrian hat bei Hostel mitgespielt. Der Typ, der den beiden Touristen empfiehlt, in die Slowakei zu fahren. Der hier http://vignette3.wikia.nocookie.net/hostel/images/7/7c/Alexei_Hostel_2006.jpg/revision/latest?cb=20101205014417

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  22. Ah, endlich wieder ein herrlich kommentierter Fotoroman. Ich habe da schon lange drauf gewartet und wurde nicht enttäuscht. Bisher habe ich hier nicht kommentiert, diesmal juckt es mich aber schon in den Fingen ob der Qualität dieses Machwerks. Viele Klopper wurden ja schon erwähnt, aber ich will auch mal meine "Highlights"aufschreiben.

    - Parenting like it's in the 1990's: So, da unternimmt das 15-jährige (!) Fräulein Tochter also einen Selbstmordversuch und wird dann am nächsten Tag mit der Klassenzicke einfach so in einen Flieger nach Frankreich gesetzt, um dort an einem heruntergekommenen collége einen mehrwöchigen Sprachkurs zu absolvieren, an dem ihre ganze schulische Zukunft hängt, während die Eltern quasi unerreichbar (it's the 90's) einen Trip durch die USA machen. Äh, ja, genau…

    - Die sehr mysteriöse Abwesenheit von Connys Eltern. Sie scheinen sich ja nicht gerade viel um ihre Tochter zu kümmern, haben aber offenbar kein Problem damit, ihrer Tochter diesen Sprachkurs zu finanzieren.

    - Laut Hausregeln müssen die Damen um 22 Uhr im Zimmer sein, später ist es dann auf einmal nur noch 20 Uhr?

    - Überhaupt das collége. Eventuell war es in den 90ern noch so, aber heutzutage wären die Eltern, die sich so einen Trip führ ihre versetzungsgefährdete Tochter leisten, wohl - gelinde gesagt - not amused, dass die einfach so bei der kleinsten Verfehlung kommentarlos in den Flieger nach Hause gesetzt wird. Und ohne die Eltern zumindest einmal informiert zu haben. Ok, hier waren die jetzt natürlich nicht greifbar, siehe USA, aber dennoch, eine höchst komische Schule.

    - Die Jungs fahren also von Cannes über München nach Stuttgart, so, so…

    - Mal wieder ein sehr merkwürdiger Faktor Zeit. Ich gehe mal davon aus, dass der Kurs gut 4 Wochen gedauert hätte - die Sommerferien dauern 6 Wochen, die Nachprüfungen sind immer so ein bis zwei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres - in der Geschichte steht sogar, die Nachprüfungen seinen Anfang Herbst. Dann haben wir grob folgenden Ablauf:

    Tag 1: Alexa(ndra) und Conny (Adenauer?) werden am Tag nach Zeugnisvergabe in den Flieger gesetzt. Sie kommen noch am selben Tag an, werden vom Lehrer getriezt, äh erstbeurteilt, laufen durch die Stadt, treffen die Jungs, gehen ein Eis essen, verlieben sich, kommen zu spät zurück (21 Uhr) und bekommen dafür Hausarrest.

    Tag 2: Tag in der Klasse, anschließend Lernen im Hof. Die Jungs kommen nicht rein, verkleiden sich als Charlies Tantenpaar, kommen damit rein, holen die Mädels raus. Anschließend geht’s zum Strand. Marco trifft sich verkleidet mit dem Lehrer während Alex zum ersten mal Sex mit Adrian hat.

    Tag 3: Nochmals Unterricht. Anschließend Treffen der Gruppe. Marco muss wieder den Lüstling von Lehrer beflirten, diesmal fliegt der Schwindel aber auf.

    Tag 4: Abreise der Mädels nach Hause. Cornelia wohnt zunächst bei Alex, damit der geplatzte Kurs nicht auffliegt, wenn sie vor der Zeit bei ihren Eltern aufkreuzt - glücklicherweise sind die Eltern Alexa ja in den USA und kümmern sich nicht wirklich darum, wie es ihrer suizidgefährdeten Tochter in Frankreich geht.

    "Einige Tage" später: Beim Lernen denkt unsere Alessa doch mal wieder an eine mögliche Schwangerschaft nach dem Sex, daher: Kauf des Tests in einer Apotheke. Die Jungs sind den Mädels jetzt endlich / erst (?) hinterhergefahren und malen das Plakat. Alexa testet sich positiv schwanger. Abends Treffen auf dem Campingplatz.

    Nächster Tag: Besuch beim Frauenarzt. Untersuchungserbenis in zwei Tagen. Abends kommen Alexas Eltern zurück - einen Tag zu früh.

    Zwei Tage später. Nachprüfung (Kurz vor Schuljahresbeginn), die beide bestehen. Ergebnis beim Frauenarzt, das befruchtete Eizelle ist "glücklicherweise" abgestorben, juche. Ende.

    => Also sofern die "einigen Tage" Lernen nicht den Großteil der Ferien, ergo so 3-4 Wochen abgedeckt haben, ist das was sehr merkwürdig mit der Zeitfolge.

    mfG
    Ferox21

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    1. Dufte Analyse, herzlichen Dank! Da drängt sich schon fast eine Nachbesprechung auf...
      - Stimmt. Vielleicht kennen sie ihre Tochter aber auch einfach zu gut und haben den Selbstmordversuch als Teenager-Furz abgetan. Zumal es kein Versuch war, nur ein unverbindliches Abklären der Möglichkeiten. Aber ich als Eltern hätte wohl keine entspannte USA-Reise gehabt. Mutti & Vati hingegen schon.
      - War – besonders in Funk und Fernsehen – oft so, dass Eltern, die nie zuhause waren, den Kindern als Gegenleistung alles finanzierten.
      - Stimmt, ein astreiner Fehler. Diese schlampige Arbeitsweise der Fotoroman-Redaktion erschüttert mich!
      - Ja, eine komische Schule – aber nicht vergessen: Eine französische Schule. Und spätestens nach diesem Aufklärungsroman kennen wir ja den Franzosen.
      - Der Umweg kostet nur ca. 3 Stunden (mit dem Auto). Es gibt Städte, die lägen weniger am Weg, zum Beispiel St. Petersburg oder Hong Kong.
      - Stimmt. Auch dieser Punkt stimmt mich nachdenklich, wütend und traurig. Skandal!

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  23. Sheriff Donnerknall20. Juni 2016 um 22:23

    Wieder einmal ganz großes Kino! Hab mich köstlich amüsiert.
    "Goldenshower-Uwe" HAHAHA...
    Vielen vielen vielen Dank dafür. So findet ein scheiss Arbeitstag doch noch ein fröhliches Ende.

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  24. Herrlich, mal wieder ein grandioser Spaß für die ganze Familie! Unübertroffen brilliant, oder einfach gesagt: IRRE STARK. Bei dem Til-Schweiger-Poster habe ich gebrüllt. Auf 90% der gefälschten Panels bin ich hereingefallen und wegen der Rammelfreunde ohne Verhüterlis ist glaub bissl was ins Höschen gegangen. Ergo ein vollster Erfolg.

    Was mich nur wundert: Warum musste sie nur Französisch lernen, aber kein Mathe? Ist Mathe nicht eigentlich das Hassfach der Nation? Muss sie nicht zwei Nachprüfungen machen? Oder was bedeutet »mangelhaft«? Ne 5? Ist die nicht »ungenügend« eigentlich? Gibt’s nicht 6 Noten? Fällt man bei zwei »ungenügend« nicht auch automatisch durch? Gibt mir mal wer Nachhilfe in Sachen deutsches Schulsystem bitte, oder haben die BRAVO-Boys&Girls wieder mangelhaft gearbeitet? (Bin leider Ösi, in Ostdeutschland lebend, daher weiß ich nix).

    Danke vorab und danke nachträglich und überhaupt: Man sollte viel öfter mal »Danke« sagen!

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    1. Weiss leider nicht wie die Prüfungs-Vorgaben waren damals (evlt. konnte man in einem Fach abkacken? – bei uns konnte man das m.W.) - jedenfalls freue ich mich sehr über die Till-Schweiger-Plakat-Erwähnung. Da ich das auch im Nachhinein noch ein klein wenig lustig finde. Kussi!

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    2. Man konnte eine Fünf mit einer Eins, oder zwei Zweien ausgleichen. Es ging aber auch darum, ob es Haupt- oder Nebenfächer waren. Eigentlich wiegt eine Fünf in Mathe (Hauptfach) mehr als eine in Französisch. Obwohl, ich glaube, ich hatte in irgendeinem Jahr auch 2 Fünfen, und bin trotzdem nicht sitzengeblieben. Das war aber auch Niedersachsen. Und bei 3 Fünfen war ganz sicher Schluss.
      Also muss sie nur in einem Fach eine Nachprüfung machen.

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    3. Eigentlich bleibt man nur mit zwei 5 oder einer 6 sitzen . Wie es mit den Regeln für die Nachprüfung ist weiß ich nicht , da ich keine machen konnte. (siehe Kommentar oben , ich hatte all Hauptfächer 5) Um die Qualifikation für die Oberstufe zu bekommen (1999 NRW) durfte ich keine 5 in einem Hauptfach haben oder ich hätte sie durch eine 3 in einem anderen Hauptfach ausgleichen müssen . Ich stand Mathe, Deutsch , Englisch 4, und Französich 5 . Auch als Hauptfach galt bei uns der Wahlpflichtbereich in der 9. Das war bei mir Englisch/Erdkunde und dort hatte ich eine 3 . Allerdings war der Wahlpflichbereicht zwar bei einer 5 auszugleichen , durfte aber nicht zum Ausgleichen benutzt werden (warum ? keine Ahnung ) Ich stand mit der französichen Grammatik auf Kriegsfuß , lesen , übersetzen und Vokabeln konnte . Und auf Grund meiner 1 in sämtlichen Vokabeltests meinte meine Lehrerin , sie könnte die 4 geben wenn ich eine solide 4 in der letzten Klassenarbeit schreiben würde . Ich habe dann die gesamte Lektion des Buches auswendig gelernt und meine 4 bekommen (und danach Französisch ganz schnell abgewählt )

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    4. 5 ist mangelhaft, 6 ist ungenügend. Was den Rest angeht - keine Ahnung, dafür war ich zu gut in der Schule. :D

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    5. Heute ist es so (und ich glaub da hat sich nicht so viel geändert), dass man nur eine 5 haben darf, diese aber mit anderen gleichwärtigen Fächern ausgleichen muß. Und bei ner 6 ist man ganz klar raus. Aber Schüler kennt seine Noten definitiv vor der Zeugnisausgabe, außer vielleicht in Sport. :D Und wenn die Gefahr besteht das einer durchfällt, werden die Eltern rechtzeitig informiert. Das wird auch 1995 schon so gewesen sein, denke ich mal.

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  25. Habt Ihr eigentlich das tolle T-Shirt beachtet, das Adrian trägt, als Alexa ihm sagt, dass sie schwanger ist?

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    1. Genau. Ich finde das irgendwie ausgesprochen passend :-)

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  26. "1000 und eine Karotte" - da war vorbei bei mir. Vielen Dank auch, dass du "Nach dem Top ist Stopp" wieder einwandfrei integriert hast. Wobei die FLS schon fantastische und konsequente Vorlagen für einen Einbau liefern. Wäre es eigentlich möglich für die Münchentour einen Ex-Bravo-Redakteur einzuladen, der ein paar heiße Backgroundinfos zu etwaigen Entstehungsprozessen solcher Romane liefert? <3 für all` die Lacher!!!! Kussi!

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  27. Zunächst einmal: vielen vielen Dank für die tollen Fotostorys! Es ist immer wieder ein Vergnügen, diesen Kram zu lesen.

    Viele der Dinge, die mir beim Lesen aufgefallen sind, wurden schon genannt. Trotzdem kann ich mir einige Anmerkungen nicht verkneifen:

    - Die Vorstellung sagt, dass Alexa(ndra) ein schüchternes Mädchen ist, sich fürchtet, sitzen zu bleiben und sich nicht auf den kommenden Amerikaurlaub freut. Also wird der Status vor Beginn der Geschichte beschrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird ihr Alter als 15 angegeben. Da sie am Tag als die Geschichte beginnt auch Geburtstag hat, wird sie demnach an diesem Tag 16???

    - Heißt Conny in Wirklichkeit Cornelia? Constanze? Conradine? Bei ihrem ersten Auftritt trägt sie ein T-Shirt mit der tollen Aufschrift „sexy space girlz“. Sooo 90er ^^

    - Die schüchterne Alexa betet ja am Anfang relativ viel. Für so ein frommes, zurückhaltendes, junges Mädchen hat sie sehr viele Piercings in den Ohren. Ok, vielleicht sind das auch nur Dekoteile und keine richtigen Piercings, aber die legt man ja zum Schlafen ab, oder? Seltsamerweise verschwinden diese Teile nach dem Umstyling im Flugzeug. Dem Text zufolge soll sie ja im „sexy Outfit und voll geschminkt“ wieder von der Toilette zurück kommen. Seltsam, dass sie zu dieser Gelegenheit ihren Ohrschmuck ablegt.

    - Zeugnisse, mit denen man sitzen bleibt, werden einem ein paar Tage vor der eigentlichen Zeugnisvergabe zugeschickt, so dass man gar nicht die in der Fotostory dargestellte Schmach auf sich nehmen muss, dass alle Klassenkameraden das mitbekommen. Vielleicht ist das aber auch eine besondere Schikane der bayerischen Schulbehörden?

    - In Bild 8 des Klassenzimmers sieht man im Fenster die Spiegelung der Beleuchtungsschirme.

    - Woher wussten Alexas Eltern davon, dass Conny auch sitzenbleibt? Hat Alexa das erzählt? Kennen sie Connys verschollene Eltern? Warum dachten sie, das wäre eine tolle Idee, die beiden zusammen wegzuschicken? Warum hat Conny zugestimmt, aus Sadismus?

    - Ich dachte, Alexas leuchtendgelbe Suizidhose hätte später noch mal an Conny im College einen Auftritt. Aber bei näherer Betrachtung unterscheiden sich die Hosen in Details. Es muss also zwei solcher extravagant gefärbten Beinkleider geben.

    - Bild 32, bei Alexa zuhause, ist sooo wunderschön. Das himmelblaue Sitzmöbel mit dem blauen Plüschbärenkopf kontrastiert so zauberhaft mit Alexas zitronengelber Hose. Im Hintergrund das pittoreske neobarocke Telefon. Vorne links im Bild eine gelbe Rose. Muss man auf sich wirken lassen.

    - Ohne den Strand von Cannes zu kennen: Gibt es da nicht noch weiteres Publikum, welches Anstoß an wilden Techtelmechteln von Jugendlichen nehmen könnte?

    - Sind Marco und Adrian volljährig oder leiden auch sie am 90er-Eltern-Syndrom?

    - Wie geht die Beziehung der vier Turteltäubchen eigentlich weiter? Führen die dann Fernbeziehungen zwischen Stuttgart und München? Oder ziehen alle in eine WG bei Alexas Eltern, weil Baum?

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    1. Meine Schulzeit in Bayern ist nun auch schon eine Weile her, Angaben also ohne Gewähr, aber wenn ich mich recht erinnere wurde man - bzw. bei minderjährigen die Eltern - schon vorher schriftlich darüber informiert, dass man das Klassenziel in den Fächern XY nicht erreicht. Fall Alexa wäre also nicht möglich gewesen. Überreicht wurde das Zeugnis trotzdem (iirc)erst am Zeugnistag.

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  28. Das war definitiv einer abstrusesten Plots aller Zeiten.

    Vor allem sei gesagt:

    1. Moniseur Pétting (Teachy) hat sich eigentlich an einen minderjährigen Jungen ranmachen wollen, was ihn aber nicht weiter gestört hat. Selbst wenn er "sie" für eine Lady gehalten hat: Alter geifernder Sack macht sich an jugendliche Dame ran?
    Das hätte ich an Trannys Stelle ja gelöst mit dem Satz: "Also sie heben das Hausarrest auf oder ich zeig Sie mal richtig schön an!"

    2. Es wird bestimmt RICHTIG schwer sein für den Besitzer des beschmierten Gebäudes herauszufinden wer die Urheber waren. Ich hör schon die Polizeistreife auf dem Campingplatz brettern... (Profitipp: Wenn Graffiti, dann vielleicht ohne eigenen Namen und Standortangabe.)

    3. In welcher Schule wird das Ergebnis der Nachprüfung direkt korrigiert?

    4. Die Story hat mehr Löcher als ein Golfplatz!

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    1. ...und natürlich ein fettes DANKE! <3
      Die kommentierten Fotoromane sind einfach mega stark. Irre! Yabadabadoooo!

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    2. Wegen Punkt 2. haben sie sich ja extra eine große weiße Plakatwan ausgesucht - die zufälligerweiße leer war.

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  29. Noch nicht gelesen, aber GEILO!!!! Danke, danke, danke, danke, danke, danke! Das ist so mega, so hammer, so - WOW!!! DANKÄÄÄÄÄ!

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  30. Hat denn vor lauter (berechtigter) Euphorie über einen neuen Fotoroman noch keiner diese seltsame Zimmerdeko im allerersten Bild bemerkt? Spitzendeckchen unter der Nachttischlampe und als Maxiversion über dem (zeitgemäß) furchtbar gemusterten Betthaupt? Soweit ich weiß bzw. mich erinnere, war sowas selbst 1995 nicht mehr in geschweige denn ironisch gemeint (Hipster waren damals ja noch Hosen).

    Dies war auch der erste kommentierte Fotoroman, den mein Mann lesen "musste". Sein erster Kommentar: "Was ist denn das für ne Story? Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn!" Da es sich aber um betreutes Lesen handelte, konnte ich ihn beruhigen: "Jaja, das muss so sein."

    Vielen Dank für die ganze Mühe, die du dir mit diesen Storys immer machst - echt irre stark!

    Kussi aus Dresden, Elli

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  31. Irre stark wieder!!!

    Meine persönlichen Highlights:

    * Hausregel Nummer 1: Hier wird nur Französisch gesprochen! De facto: Döner komplett auf deutsch.


    * Die Tatsache, dass die zwei Flitzer anscheinend Null komma Null gelernt haben, und dann trotzdem bestehen. Wtf?


    * "Teachy"


    * Dieser krass korrupte Lehrer!

    * Die Gisela im Hintergrund https://2.bp.blogspot.com/-1aWOsTKVVpM/VrC-fJBfjzI/AAAAAAAAQ9Y/ad8wJO4Z8ZU/s1600/Happy-Horror-Holiday-234.jpg

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    1. Giiiiselaaa! Ich schmeiß mich weg... Aber ja, der Name passt. Sie denkt sich sicher auch "endlich wird hier mal was geboten im Urlaub!"

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  32. Durften die beiden eigentlich einfach so zurück fliegen als Minderjährige? Braucht man dafür nicht die Einverständniserklärung der Eltern und eigentlich auch eine Begleitperson oder alternativ eine Stewardess die ein Auge auf die beiden hält? Und wer hat den Flug gebucht und bezahlt? Die Eltern könnens ja schlecht gewesen sein. Das nette College wohl auch nicht und 95 waren Flüge wohl auch noch nicht für 20 Euro, äh ich meine natürlich 40 Mark zu haben.

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    1. Wenn man das 16 Lebensjahr vollendet hat, gibt es bei 95% der Airlines keine Probleme. Ob man eine Begleitung benötigt, hängt von den Regeln der Airline ab (meiner Erfahrung nach)

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  33. Wie immer: gaaaanz großes Kino - Merci!

    Da fällt mir ein: Ich hatte mal einen Lover aus München - woher auch sonst?! - der hat irgendwas im Bereich Medien ;P gemacht und hatte dementsprechende Kontakte. Und der hat - wahrscheinlich aufgrund dieser Kontakte - mal in einer Fotolovestory mitgespielt. Als Zahnarzt, soweit ich mich erinnern kann. Die Story selbst oder ihr Titel ist mir leider nicht mehr erinnerlich... Und leider leider - selbstverständlich nur aus Gründen der Hintergrundinformationsbeschaffung! - hab ich auch keinen Kontakt mehr zu dem Herrn. Den könnte ich sonst fragen wie so eine Produktion abgelaufen ist. Menno.

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    1. Könntest du das nicht aufleben lassen? Zu Recherchezwecken ...? :-D

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    2. Hab ich mir ehrlich gesagt kurz überlegt, aber das ist schon 15 Jahre her... Also eher nein ;)

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  34. Oh, ih vergaß: Der Dude aus dem Hostel-Film sieht Adrian wirklich erstaunlich ähnlich, allerdings hat Adrian blau-grüne Augen (Vgl. Bild 28), und der Dude braune. Schade hätte sonst gut gepasst: Einmal "was mit Medien", immer "was mit Medien"! Oder Kontaktlinsen.

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  35. Ich bin schon längere Zeit über mehr oder weniger stille Leserin und erfreue mich immer wieder dieser völlig abstrusen, absolut unlogischen, pädagogisch äußerst bedenklichen Fotoromane, die von dir so gnadenlos ans Licht der vongestern-Öffentlichkeit gezerrt werden - gewürzt mit deinen wunderbaren Kommentaren! Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe machst und ich hoffe noch auf viele weitere irre starke Fotoromane! Sie versetzen mich in die Zeit zurück, als ich mit meinen Freund/innen im Urlaub in Kärnten am Strand lag und mich schief gelacht habe über diese sinnentleerten Storys! (natürlich waren die Foto-Love-Storys absolut uncool, aber gelesen wurden sie trotzdem immer wieder gerne!) Vor dieser Story hatte ich übrigens den Eindruck, dass es in Deutschland (bin Ösi) keine Nachprüfungen gibt... na ja, man lernt eben nie aus.

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    1. Apropos... ich finde deine Titel übrigens viiiel besser als die Originale... wie kommst du nur immer wieder auf so was? Deswegen wurde die Eierbecherhose wohl auch so oft aufgerufen... weil sich wahrscheinlich jeder gefragt hat, was wohl eine Eierbecherhose sein soll...

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  36. Hab ganz viel Pipi in den Augen, und ein bisschen in der Hose. Die Kommentierung ist der Hammer xD

    Ich bin 33 und habe seit gut 20 Jahren keine Bravo mehr in den Händen gehabt. Trotzdem kam mir die Geschichte sehr vage bekannt vor. Bei dem Bluna-Spruch fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich habe diesen sinnbefreiten Schund tatsächlich als 11- oder 12-Jährige im Original gelesen. Ich bin erschüttert.

    Mal ganz von all den vielen Logiklöchern abgesehen, finde ich doch das Befremdlichste an der ganzen Sache, dass da allen Ernstes zwei Teenager nackt aufeinander liegend fotografiert wurden, während sie so taten, als hätten sie Sex. Ich gehe doch mal schwer davon aus, dass es sich tatsächlich um Teenager handelte? Selbst wenn die Darsteller schon 18 waren, finde ich es trotzdem noch befremdlich. Noch einen Tick schlimmer als die Sex-Szene finde ich allerdings das Foto von Alexa (sie heißt eigentlich Alexandra) im Gynäkologenstuhl. Da ist wirklich gar nichts geschickt verdeckt oder sonstwas, man sieht sogar den Ansatz der Pobacke - will heißen, das Mädel lag da wirklich nackt mit gespreizten Beinen vor dem ganzen FLS-Team. WTF???

    Ich hab früher echt nie drüber nachgedacht, wie hochgradig WEIRD das alles ist.

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    1. Ich glaube, dass man da den Ansatz einer rosa Unterhose sehen kann, passend zu ihrem ersten Bikini.
      Weird finde ich aber auch, dass sie nach der Untersuchung anscheinend zur Blutabnahme und Besprechung ihre Hose nicht wieder angezogen hat

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  37. Storyline für JEDE Fotostory Petting/Sex Szene:

    1. Es ist IMMER der Junge der die Initiative erreicht und mal mehr oder weniger bestimmt versucht das Mädchen zum Sex zu überreden.

    2. Das Mädchen reagiert zuerst IMMER ablehnend bis abweisend und artikuliert ihr nein mal mehr oder weniger stark.

    3. Der Junge lässt sich davon NIE abhalten und versucht es nur umso deutlicher.

    4. Das Mädchen gibt irgendwann widerstrebend nach und das ganze nimmt seinen Lauf?

    Was ist denn das für eine Botschaft die da an Jungs oder Mädchen gesendet wird?
    Hier war das im Vergleich zu anderen Geschichten ja sogar noch recht harmlos...

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  38. Ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen und nochmal sagen: DANKE!

    Die Ungereimtheiten wurden ja größtenteils schon benannt. Was bisher noch nicht angesprochen wurde und mich doch irritiert hat ist, dass es lt. Bravo anscheinend kein großes Problem war, wenn männliches Lehrpersonal unangemeldet in den Zimmern von Schülerinnen auftauchte. Heutzutage (und wohl auch damals schon) hätte es für den Teachy ganz schön viel Ärger geben können, wenn er gerade zufälligerweise das Zimmer betritt, während sich eine junge Dame beispielsweise gerade umzieht.

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    1. So wie der sich allgemein benimmt, schient ihm das sowieso ziemlich egal zu sein. Dieser Charakter nutzt es ja schon ziemlich aus, dass die Mädels so von seiner Gunst abhängig sind.^^

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  39. Wieder einmal Danke für die gute Unterhaltung! :)

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  40. Logiklücken und fragwürdige Erzählmuster etc. wurden ja ausreichend seziert, deswegen nur das Lob an dich: Grandios wie immer! Finde auch die vermehrt genutzte Unterstützung durch Photoshop hervorragend - Teachy mit Gans...herrlich! Auch bei mir machte es übrigens beim Bluna-Spruch "klick" - habe den ebenfalls im Original gelesen.

    Freue mich ehrlich auf den nächsten Roman, der hoffentlich bald kommt.

    Nur bei der Bewertung der Emirates-Werbung liegst du daneben. Die ist nämlich ganz großes Kino, in vielerlei Hinsicht. Und übrigens nicht nur, weil natürlich auch in in Rachel Green verliebt war.

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  41. Danke sehr dafür! Ich würd jetzt gerne eine weitere lesen, die ich noch nicht kenne. Aber da muss ich wohl auf die nächste FLS mit Pferd warten. Ein Umstand, der mir immer wieder auffällt: ein süd-koreanischer Freund von mir sagt andauernd "Never trust a (f*cking) horse." Weiß er mehr als wir? Finden wir das in der nächsten FLS heraus? Fragen, die nur eine FLS beantworten kann. Subtext is klar.
    Danke nochmal.

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  42. Juchu, eine neue Fotolovestory! <3 Kussi dafür aus der Nähe von München (so Richtung Regattastrecke). Leider kenne ich den Campingplatz nicht. Sieht aber sehr schön aus auf Googlemaps, direkt am See, zwischen zwei Autobahnen. Es war mir wie immer ein Vergnügen. Bis zum nächsten Mal.

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  43. Juchu, eine neue Fotolovestory! <3 Kussi dafür aus der Nähe von München (so Richtung Regattastrecke). Leider kenne ich den Campingplatz nicht. Sieht aber sehr schön aus auf Googlemaps, direkt am See, zwischen zwei Autobahnen. Es war mir wie immer ein Vergnügen. Bis zum nächsten Mal.

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  44. Über das Sex-Grafiti und den Sherlock-Holmes Nachwuchs habe ich Tränen gelacht - danke. ;)

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  45. Bin mehr oder weniger zufällig über Facebook auf den Blog hier gestoßen und habe mich einen kompletten faulen Sonntag lang köstlich über die Fotoromane amüsiert. Irre stark!!!

    Die Prinzessin Zitrone stammt sogar aus meiner aktiven Bravozeit, plötzlich kamen die Erinnerungen zurück. Es gab irgendwann auch mal eine Story mit ganz üblen Satanisten, die schwarze Messen feiern und was man halt so macht als Satanist. Die würde hier auch sehr gut hinpassen. ;-)

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  46. Die Fotoromane und Deine drollige Kommentierung haben mir mein Grippe-Wochenende gerettet. Ich bin begeistert und will mehr!!

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  47. So, habe jetzt alle von Dir kommentierten Fotoromane gelesen und mich oft genug kaputt gelacht. Die Geschichte hier war fast so gut, wie die mit dem Pferdemist, oder die Teufelspille. Die Fotostories ohne Kommentar sind leider nur halb so witzig. ;) Kommt denn bald Lesenachschub? :D

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    1. Sehr guter Einsatz! :-D Ja, Lesenachschub ist in Arbeit. Offen ist aber, wie lange es noch dauert bis zur grossen Release-Party.

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  48. Das Schlimme daran ist: Ich kann mich an den erinnern! Den hab ich damals in der Bravo gelesen. Erschreckend, mit was man sich seine Festplatte zumüllt!

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