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Freitag, 25. Februar 2011

Coca Cola Magic Music Sound Cockpit! 1987

Bereits beim Maggi-Radio riefen wir uns in Erinnerung, wie gerne früher Produktverpackungen mit Radios oder Stereoanlagen gefüllt wurden, um diese dann in Wettbewerben zu verschachern. Die legendäre, aufklappbare Cola-Dosen-Hifi-Anlage ist mir leider noch nicht vor den Scanner gelaufen, dafür kann ich an dieser Stelle eine andere Rarität präsentieren: Das Magic Music Sound Cockpit. Dieses Prachtsexemplar gab es 1987 zu gewinnen:







Eine überdimensionierte Getränkedose, in welche man sich zwängen konnte, um Musik zu hören. "Tapedeck, Verstärker und Speaker intern. Alles schallisoliert". Wieso die Dose, welche auf einer Seite ohnehin offen war, schallisoliert sein musste, steht in den Sternen. Ob es wirklich so angenehm war, sardinenmässig in einer Büchse gequetscht Musik zu hören? Die Lautsprecher direkt am Ohr, Bedienfeld irgendwo unter dem Ellenbogen und seitliche Bewegungsfreiheit eines ungarischen Mastkaninchens - zumindest Sammler dürften am Sound Cockpit ihre helle Freude haben. Leider lässt sich per Google diesbezüglich nicht besonders viel rausfinden - besser gesagt gar nichts. Hier nochmals zur Ansicht:


Coca Cola Magic Music war eine mehrminütige abgefahrene Werbeshow, die im ZDF Werbefernsehen ausgestrahlt wurde. Die Moderatorin hiess Cora und ist oben auf der Anzeige zu sehen.


Cora präsentiert in "Coca Cola Magic Music" den Hauptgewinn (1987)
  
Der Zufall wollte es so, dassdie besagte Sendung auf YouTube zu finden ist - nicht irgendeine, sondern die mit Hauptgewinn Sound Cockpit. Man beachte auch die fortschrittliche Computer-Animation im Intro!



Danke an den Uploader silvester72.

Kommentare:

  1. cool das hier zu finden ..freu freu.. da ich die dose bei mir stehen habe

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  2. Wieso beneidenswert? Früher war das ding echt genial Aber heute Ist es leider nur noch ein großer funktionsfähiger staubfänger.

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  3. die ZDF-Werbesendung erinnert irgendwie auch an die amerikanische Coke-Werbung aus der Zeit mit "Max Headroom", zomindest das stottern und die Sonnenbrille.

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  4. Ich glaube man kann sich heute kaum noch vorstellen wie viel Arbeit solch eine Sendung gemacht haben muss. Man musste ja so ziemlich jeden Effekt, und jedes Stottern einzeln in den Schnittcomputer eingeben. Bei manchen Effekten in dem Video musste man sogar jedes einzelne Bild per Paintbox bearbeiten.

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  5. Hallo Anonym,
    2011 hast Du geschrieben Du habest diese Box...
    gibt es die noch ? Funktioniert das noch alles?
    Ich bin da auf der Suche, wer hat noch eine und gibt diese ab?
    Viele Grüße Frank

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