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Mittwoch, 16. September 2015

Kurti und die Teufelspille (1996)

Die Pille macht mich total scharf!
Freunde des Fotoromans, es geht weiter. Die heutige Story «Kurti und die Teufelspille» ist aber alles andere als zum Lachen. Es ist eine tragische, traurige Geschichte, die nachdenklich stimmt. Und die euch hoffentlich auch etwas eine Lehre sein wird. Aber nicht verzagen: Es gibt auch Petting, DJ-Kultur, Angela Merkel, Paviane und sogar – als Premiere – eine offizielle Pause! Falls das Bedürfnis besteht, findet wieder eine offizielle Nachbesprechung statt (da gäbe es noch einige wichtige Hinweise, auch zu Witzen, die ihr evtl. nicht lustig findet/versteht). Falls nicht, lassen wir es sein. Damit auch diesmal jeder Tölpel der Handlung folgen kann, habe ich wieder wertvolle Verständigungshinweise unter die Bilder geschrieben. Und wie immer gilt: Es lädt den ganzen Fotoroman auf einmal – Flat-Kacke ist also Pflicht, denn es sind ungefähr eine Milliarde Terrabytes an Daten.  Man könnte durchaus mal drüber diskutieren, ob die Seite auch technisch mal im 21. Jahrhundert ankommen sollte. Aber das machen wir ein ander mal  – z.B. am Freitag, wenn vongestern.com den 5. Geburtstag feiert. Film ab.

Herzlich willkommen zu einem neuen Abenteuer der bebilderten Art. Spiel und Spass garantiert. Titel: «Rave mit dem Teufel». Das klingt etwas gruselig, aber nicht gleich abschalten. Dranbleiben!

Darf ich vorstellen: Die Rave-Clique, die uns in den nächsten 330 Bildern auf Schritt und Trip verfolgen wird. Der lange Lulatsch – Ricky – ist der Held der Geschichte. Mit ihm beschäftigen wir uns noch tiefgründiger, als uns allen lieb ist. Bully (15) wird vor allem durch seine irre starke Frisur von sich reden machen. Mad Max sitzt leider im Rollstuhl – BRAVO hat ihm zu Ehren gleich bei der Vorstellung einen halben Roman verfasst. Reiche, aber herzlose Eltern soll er haben und seinen Rollstuhl hat er mit Boxen ausgestattet. Völlig mad eben, unser Max. Die Clique ist für ihn so etwas wie eine Ersatzfamilie. Das geht schon jetzt richtig ans Herz hier, wer eine Träne verdrücken will, soll das ungeniert tun. Wer nochmals auf die Toilette muss, soll das jetzt erledigen, nachher sind keine Pausen mehr eingeplant. Höchstens eine oder zwei.

Meet Sina: Sie ist 14, sieht aus wie 16 und verhält sich wie 18 (Raves, Drogen, Zahnbleaching). Sie ist zwar nicht im Rollstuhl, aber zumindest ein Scheidungskind. So hat jeder Leser und jede Leserin eine Identifikationsfigur, denn bekanntlich stammt 90% der BRAVO-Leserschaft aus zerrütteten familiären Verhältnissen. Also mit Sina sind wir schon jetzt mal voll down. Habt Ihr euch eure ganz persönliche Lieblingsfigur schon ausgesucht?

Falls nicht: Hier wären noch Patrick (17), Migrationshintergrund, DJ und Haarträger. Und seine Schwester Minny (14), Otto Normalverbraucherin ohne Migrationshintergrund; eine wie du und ich. Eine, mit der man Pferde metzgen kann. Minnyminni (ba-baa-ba-baba) und Sina sind allerbeste Freundinnen. Forever.

Ah, sie gehen sogar neuerdings in die selbe Klasse. Klasse! Das sind ja Neuigkeiten. Bitte mehr davon. Da sie beides Streberinnen ersten Grades sind, dürfen sie zur Belohnung zum ersten «Afternoon Rave». So, das waren die Hard Facts, jetzt gehen wir zum soften, entspannten Teil über.

Der Texter verwendet oft und gerne den Ausdruck «Afternoon Rave». Lieber einmal zuviel. Was ist das überhaupt? Ein Rave am Nachmittag? Müsste ich jetzt spontan nicht haben, aber jedem das Seine. Also: Sina wird von ihrer Mutter erwischt, wie sie sich gerade ein flippiges Teil aus ihren ollen Klamotten schneidert. Hierzu benötigt sie nicht nur eine Schere, sondern auch die Nähmaschine, die sie praktischerweise auf dem Bett platziert. Früher hatten Nähmaschinen doch ein Fusspedal, diese hier hingegen funktioniert mit reiner Willenskraft. It's all in your mind, lasst euch das gesagt sein. Alles Kopfsache. 

Seht ihr? Wie von Zauberhand wird die Maschine bedient. Sollte sie das Pedal mit ihrem Hintern bedienen, nehme ich alles zurück.

Ja, das sieht wirklich scharf aus! Gut geschneidert, Sina. Besonders stark: Die beiden verschiedenen Grüntöne von Träger und Rest ergänzen sich hervorragend.

Die Mutter versucht noch, ihre Lendenfrucht vor dem modischen Fettnapf zu bewahren, aber wie immer weiss es die Jugend besser. Resigniert schickt Mutti ein Stossgebet gen Himmel – möge der liebe Gott diesen Fummel in die nächste Kleidersammlung befördern. Fummel for Africa.

Fetzen-Minny betritt die Bühne. Im Hintergrund das Plakat zum Anlass – das Artwork erinnert ein wenig an dasjenige dieses Fotoromans. Vielleicht kennen sich die beiden Grafiker. Vielleicht ist es aber auch nur ein verblüffender Zufall. Oder ein Wunder. Oder eine Verschwörung. Wir werden alle sterben!!

Sina und Minny erspechten DJ Patrick an den Reglern. Auf der Tanzfläche haben sich erst ein paar verlorene Loser eingefunden. Hoffentlich wird das bis 20 Uhr noch besser, sonst müssen wir uns vorzeitig ausklinken.

Sina kann ihre Rolligkeit nicht verstecken – halli hallo!

Der aufgestellte Schweinehirt Paddy kommt den beiden jüngeren Damen frech – nicht die feine Art, Latzhosen-Lümmel.

Sind die beiden nicht süss? Wie aus dem Gesicht geschnitten. Fast wie Bruder und Schwester!

Wie so üblich, hat der DJ den Dancefloor betreten und tanzt sich einen Wolf. Grund: Sina hat es ihm sofort angetan. Und er es ihr auch. Afternoon Petting nicht ausgeschlossen.

Alles klar, zisch ab. Rave geht vor.

Eines will aber noch gesagt sein: When it comes to Drugs, better keep your Pfoten away, Mädchen! Have you heard? It is me serious!

Gerade, als es so schön entspannt gewesen wäre, stürmt die Clique herein. Der Anfang vom Ende. Anschnallen, die Kindergartengeschichte ist vorbei, jetzt wird einen Gang hochgeschaltet. Next Level Shit.

Wie ein von einer Tigermücke gestochener Berggorilla tanzt Ricky alles in Grund und Boden – darunter auch Rave-Nachwuchshoffnung Sina (14).


Zum Glück federt Mad Max den Aufprall ab.

Komischerweise gehen jetzt alle auf den armen Rollstuhlfahrer los. Angerempelt wurde sie doch von Ricky?

Mad Max schmeisst die Fuffies durch den Club und lädt alle zu einer Limo ein.

Nach «erspechten» ein weiterer Ausdruck, den man sich merken sollte: «Jetzt guck' nicht so ungeil!». Egal. Die beiden Parteien nähern sich mit Pauken und Trompeten an.

Jeder gibt seinen irrsten Spruch zum Besten, um Eindruck beim jungen Gemüse zu schinden. Klappt hervorragend. Zum Beispiel «der liebe Ricky», «das Monster Bully» und «der unheimliche Rolli». Ist ja gut jetzt.

Wie gesagt: Ist ja gut jetzt. Interessiert hier niemanden (bis auf uns).

Paddy macht sich – pünktlich zur Sperrstunde – noch ein letztes Mal zum Affen und stimmt die Hymne «I can't stop raving» an. Dune... von all den Schrott-90er-Happy-Hardcore-Projekten war Dune definitiv das beste (Ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage: Ich bin noch heute ein wenig Dune-Fan...aber nur heimlich). Kein Wunder, flippt unser Paddy aus, als hätte ihn eine rollige Tarantel in den Hintern gestochen.


Stark: Für die ältere Fraktion der Fete ist die Party um 20 Uhr noch nicht zu Ende. Nur: wohin? Klar – Rollstuhl-Kalle wird's richten. Weil seine Eltern nichts mit ihm zu tun haben wollen, bezahlen sie ihm u.a. eine eigene Wohnung, während sich seine Kollegen zuhause noch das Katzenklo mit der Katze teilen müssen.

Sina weiss: Wenn sie nicht auf der Stelle ihren Hintern nach Hause bewegt, droht ihr Riesentrouble@home. Minny weiss: Es wartet Riesenspass@MadMax'Bude.de 

Das letzte Stückchen Würde der Gruppe verabschiedet sich – von nun an sind unsere neuen Freunde auf sich alleine gestellt. Und Sina: Bring me back, nicht take me back. Minny und Mad Max: Hey yo, nicht hey ho.

Hereinspaziert, jetzt wird geraved bis die Oma ruft.

Meet Dagi D., den Hasen von Rolling Max. In seinem XXL-Käfig fänden eigentlich 20-30 Hasen-Einheiten Platz, aber Tierfreund Maxi gönnt ihm ein Einzelzimmer. Wie sie es halt mögen, unsere Liebsten. Soziale Kontakte sind ohnehin überbewertet.

Rammel-Dagi geniesst die Streicheleinheiten seiner weiblichen Fans. Als nagendes Fluchttier liebt er es besonders, wenn ihm der Stummelschwanz massiert wird. 

Raver durch und durch: Wie eine in Panik geratene Rinderherde tanzt die heisseste Clique nördlich des Äquators zu «We've got it goin' on» von den Backstreet Lümmeln (BSL). Ricky präsentiert der tobenden Menge ein vakuumiertes Rindsfilet.

*flüster* *flüster* *...dringend was nachwerfen...* Worüber sprechen diese zwei Männer bloss? Basketball?

Was Sina nicht ahnen kann: Die beiden Affen sprechen über Ecstasy – ein Rauschgift der übleren Sorte, das man heute nur noch unter anderen Bezeichnungen kennt und konsumiert.
Die Trottel-Gang entdeckt die neuste Ausgabe von BRAVO Sport – sie liegt rein zufällig herum und könnte wohl noch ein paar neue Käufer gebrauchen. Jetzt kommen wir auch Bullys späterer dämlichen Frisur auf die Schliche. Obwohl ich  Ivica Mornar nicht kenne. Das geht euch alten Frankfurtern und alten Kroatinnen sicherlich anders.
Ich les' mal nach in Wikipediarsch: «Mornar wechselte zur Saison 1995/96 von Hajduk Split in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt. In 19 Spielen erzielte der gelernte Stürmer allerdings nur zwei Tore, woraufhin er die Eintracht nach nur einem Jahr wieder verlassen musste.» Also doch keine echte Eintracht-Legende. Aber seine «flippige Flat-Frisur» (auch bekannt unter dem Namen «behinderte Blöd-Frisur») lebt in unseren Herzen weiter.

Gute Idee! Bully hat ein Gesicht, das die Frisur tragen kann. Könnte nicht jeder. #realtalk.

Sieht irre stark aus! Sina zeigt bereits Anzeichen der Rolligkeit – Bullys Testosteron-Überdosis zieht alle in ihren Bann. Spätere Heirat nicht ausgeschlossen.

Bully macht Dehnübungen, während Mad Max eine Dose voller Glücks-Tabletten präsentiert. Die BRAVO-Redaktion musste hierzu wieder einen halben Nachmittag lang Aspirin einfärben. Resignation nach viereinhalb Tabletten. Noch zu bemalen: zweieinhalb Tabletten.

«Ich schmeiss eine Runde» wird hier neu definiert. Schmeisst er eine Runde oder schmeisst er eine Runde?

Ok, jetzt wird klar: Er schmeisst eine Runde! Sina wird's – when it comes to drugs – zu Recht mulmig in der Magengegend. Bully führt seinen Gorilla-artigen Balztanz vor und Haarspangen-Doro deutet an: Hier geht noch was!

Ja komm, mach schon, sei kein Frosch. Ricky beichtet: Wir hatten schon bei Cotton Eye Joe gehörig einen sitzen. Ob Sina eine Nacht über diesen Schock schlafen muss? Ja? Ne? Wa? Ja?
Also gut! Deal! Mit seinen Wurstfingern teilt Ricky die Pille. Knacksi knacksi knrschknrsch. An seinem rechten Arm trägt Ricky einen Vorgänger der Apple Watch: Der Wurstfinger-Screen konnte zwar nur eine Farbe darstellen (hier: Edition iRot), das Armband hingegen liess sich noch als dufter Räucherstäbchen-Halter nutzen. Stark! 

Gruppendruck 2.0: Die arme Sina wird bedrängt wie eine rollige Zuchtstute, die sich aus Versehen in das Ferienlager der Vereinigung halbwüchsiger christlicher Zuchthengste (VHCZ) verirrt hat. #pferdetalk.

... oh Lord, kumbaya!

Mad Max schafft klare Verhältnisse: Sina klingelt kurz durch, widmet sich aber dann wieder dem Rauschgift. Hier wird auch klar, was es mit den Rollstuhl-Boxen von Maxi auf sich hat: It's a Sony!

Maxi Max stemmt sein 2,5kg-Mobilmonster in Sinas Richtung. Eigentlich solltet Ihr Sinas Text noch nicht lesen, aber da Ihr es ohnehin bereits getan habt: Tut es!

Doro hat hier was von der jungen Merkel (D). Ricky hingegen weiss, wie man sich bei diffizilen Telefongesprächen in einem Umkreis von 50cm verhalten muss: Dinge wie «Psst, sonst merkt ihre Mutter noch was» sagen. Mutti.

Ihr wisst nicht, was ich mit der «jungen Merkel» meinte? Die Auflösung hier! #merkeltalk.
Mutti lässt sich zum Ecstasy-Experiment (Mo. 20:15, RTL2) überreden. Na gut, dann mach' ma. Pony-Milf präsentiert hier übrigens das erste tragbare Telefon Deutschlands.

Sina hält's erstmal wie bei der Verhütung: Eine halbe Pille muss reichen.

Grosses Kino! Wird auch entsprechend ausgeschlachtet von der Fotoroman-Redaktion. Könnten wir das Bild noch etwas detaillierter haben?

Mmmmh...
Sina geht bereits nach wenigen Minuten ab wie Nachbars Zäpfchen: Unkontrolliert mit den Armen schwingend, fordert sie schnellere, härtere Beats! Die Stunde von Rednex hat geschlagen!

Oh-oh...

Gut, dann gut.

Ja, starke Idee, Stirn-Schnäuzer! Zack, ein paar Stunden später. This Zeitsprung is brought to you by your favourite Rauschgiftle.

Hahahaaaaaa – echte Top-Stimmung hier! Ansteckend! Minny schminkt Quasimodo, Sina kreischt Ricky an und Doro macht es sich auf Maxis Rolli bequem – starke Clique!

Endlich hell: Die Wurstfinger zeigen #halbsechs – Zeit für die Piste. Pulver gut!

Ohne Worte...

Monoptreturuseus? Läuft bei euch! Vermutlich wieder mal ein Münchner-Ding.

Polenwange Sina hat sich neckisch gegen eine Säule gelehnt und erwartet das Balzgehabe des in Fahrt gekommenen Männchens. Mit ihrer bunten Kriegsbemalung signalisiert sie: Ich bin zum Paarungsakt bereit!

Yeah! Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf! Gebt's zu: Ihr habt daran *schmatz* gezw*schmatz*eifelt!

Satansauge unterbricht die ganze Szenerie lautstark, um eine geplante Diskretion anzukündigen.

Huch, ein mysteriöser Priester wartet hinter der Siegessäule eures Vertrauens.

Polen-Lolli versteht die Welt nicht mehr: Was läuft hier eigentlich ab? Was sie noch nicht weiss: Ekzsdztasy wachsen weder auf Bäumen, noch liegen sie im Supermarkt auf. Man muss sie beim Siegessäulen-Dealer um die Ecke kaufen.

Klasse Stimmung hier! Die zwei Geschäftspartner sind ein Herz und ein Seele, ergänzen sich perfekt.

Ein Totenkopf über des Dealers Wurstfinger... hoffentlich kein Omen!

Über Sinas Naivität kann Young-Merkel nur lachen. Man hat sie schon – back in the 80's – mit männlichen Hormonen vollgepumpt, in der Hoffnung, sie könne bei der Drachenflug-WM '85 was reissen. Das einzige, was riss, war die Leine. #truestory.

Teufelszeug!

Minnyminny ist schon ziemlich aufgeregt: Es ist sechs Uhr nullnull und 20-Uhr-Sina lümmelt immer noch zugedröhnt mit älteren Lümmeln lüm. Rickina verarbreden sich für ein Kart-Rennen. Indoor.

Das ging aber ratzefatzeruckzuck: Sina hat sich bereits halsüberkopf in Ricky verliebt. This emotionaler Wandel is brought to you by the Rauschgiftle of your Vertrauens.

Am nächsten Tag trifft sich die Trottel-Gang bei der Kart-Bahn. Die beiden Frischverliebten stürzen sich derart ungestüm aufeinander, dass jedem (!) der restlichen anwesenden Personen ein blöder Spruch über die Lippen rutscht. Mit Copperfield-Schiffer-Sprüchen kann man heute aber nicht mehr punkten. Damals wurde man gemobbt, wenn man Schifferfield-mässig nichts zu bieten hatte.

Kurze Einführung: «Es kann wirklich nichts passieren». Uff, das war nötig. Immerhin befindet sich unsere Sina seit gestern permanent im Premieren-Stress: Rauschgift, älterer Bock, jetzt Rennsport – späteres Rennpetting nicht ausgeschlossen.

Fair: Rollstuhlfahrer Bülly darf auch mitfahren – im Gegenzug verspricht er dem Sieger des Rennens die güldene Teufelspille. Ob das gut kommt? Denkt ihr? Na? Ja? Ne?

Zum Glück hat Dori die 15cm-Plateau-Monster angezogen – sie bekäme sonst womöglich nicht genug Druck auf die Pedalen.

Sina beklagt doch noch was im Bereich Muffensausen. So viele PS hatte sie noch nie unter dem Hintern. 1 PS – Stichwort «Ferien auf dem Reiterhof» - war bisher das höchste aller Gefühle. Ricky beruhigt: «Ich bin ja bei dir». Rennen beginnt...und tschüss.

Bully konnte das Rennen für sich entscheiden, weil seine Frisur den nötigen mentalen Vortrieb gab. Und Ricky ständig auf die kreischende Sina warten musste. Jetzt freut sich der stolze Sieger auf den Trip Satans.

Red Bull sponserte offensichtlich schon immer dumme Menschen bei leichtsinnigen Vorhaben. Hier: Stirnschnäuzer schmeisst Teufelszeug. Und jetzt geht's ab in die Disco!

Ricky will Maxis Schlüssel, damit er Sina in Ruhe seine Briefmarkensammlung zeigen kann. Ganz kostenlos gibts die Sturmfreiheit aber nicht. Sturmfreiheit klingt fast wie eine Nazi-Band, isses aber nicht – und das ist auch gut so. Das Wort gibt's übrigens wirklich und hat sogar einen eigenen Wikipediarsch-Eintrag, sehe ich gerade. Habt Ihr es schon mal verwendet? «Und, Angelika, hast du deine Sturmfreiheit genossen?»

Mad Lüstling ist auf jede Briefmarkensammlung vorbereitet – damit er nichts verpasst, hat er im Schrank eine 1A-Spanner-Kamera bereitgelegt. Man gönnt sich ja – bis auf ein paar Pillen – sonst nichts.

Fair: Ricky macht nichts, was Sina nicht will.

...der wird doch nicht etwa...

...doch! Irre stark, Ricky! Später kann sich Mad Lauch einen über Dagis Stummelschwanz wedeln.

Och komm, noch eine Schicht liegt drin. Primat Ricky hat wohl noch nie was von der Westen-Regeln gehört. «Nur bis zur Weste, 's ist für uns alle das Beste!»

Ok, eine nehmen wir noch. Aber dann ist wirklich gut. Aus, finito, fertig.

Ricky kommt mit einem irre starken Plan um die Ecke: Briefmarkensammlung auf Ecstasy

Sina hat sich schnell überreden lassen. Bedenkt man, dass sie vor wenigen Stunden noch eine überzeugte Rauschgift-Gegnerin war, hat sie nun in wenigen Sekunden drei Gänge hoch geschaltet und liegt halbnackt mit einem Halbprimaten auf Maxis Kuschelwiese.

Instant Dialog-Klassiker! «Hey Ricky. Das wolltest du doch eigentlich nicht tun?» «Bist du dir da so sicher? Eigentlich will ich nämlich mit dir schlafen». Bäbäääää. Und wieso liegt hier Stroh?

Etwas klein hier, die Schrift, aber es ging nicht anders. Kurze Zusammenfassung für Sehbehinderte, pardon, Menschen mit Sehbehinderung: Sina fands – angepeitscht durch das Rauschgift – irre stark und bereuts auch nicht. Ricky fands ebenfalls extrem gut – so gut wie nie. Kurz: Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Drogen scheinen doch nicht so des Teufels zu sein, liebe Kinder. Etwas verwirrend noch der Titel: Sina in der Falle! Ob das gut kommt????????? Schreibts in die Kommentare!

Premieren-Sina sieht plötzlich viel älter aus. Sogar die ersten grauen Haare zeigen sich. Es gab doch mal so ein Online-Tool von Microsoft, mit dem man das Alter von Personen ermitteln konnte. Moment mal... *googel* *googel* kchchhchchchtrüürtprekdkajfk (Modemgeräusche). Genau: How-old.net. «Der Server unter how-old.net konnte nicht gefunden werden.» Na toll, was soll das? Jetzt war Microsoft seit Paint 1.0 endlich wieder mal zu was nütze, aber vermutlich benötigten sie den Serverplatz für die neuen Windows-10-Fehlermeldungen und haben die beliebte Seite abgeschaltet.

Nick Carter trägt dick auf: Nie wieder will er Sina alleine lassen. Klingt eigentlich recht fast schon etwas beängstigend. Darf sie zumindest alleine zur Toilette?

Pure Leidenschaft! Bisher wurde noch nicht ganz klar, was die Kehrseite der ganzen Drogengeschichte ist. Bis jetzt finde ich Ecstasy einfach stark!

Die Lumpen-Clique stürmt herein wie eine Pavian-Herde auf Kokapflanze. Diskretion wird hier grossgeschrieben. Alternativ hätte Ricky auch einfach die Wohnung abschliessen können, aber seine grauen MDMA-Zellen arbeiteten wohl nur noch im «Unter der Weste nur das Beste»-Modus. Es fällt auf: Stirn-Schnäuzer Bully hat immer einen seltendämlichen Spruch auf der Lippe. Den Typen möchte man wohl nicht in echt kennen.

Horny Max wittert heisse Action. Doch verpasst hat ER natürlich gar nichts: Er hat ja alles auf VHS-C-Kassette. (hihihihihi) (HIHIHIHIHIHIHI)

So richtig warm wird Sina mit der Situation nicht. Es gibt aber auch schönere Wege, geweckt zu werden, als von einer rolligen Pavian-Herde aus dem Schlaf getrampelt zu werden.

Aha, jetzt erklärt sich auch Bullys Verhalten: Er ist auf Teufelspille. TEUFELSPILLE, versteht ihr? Nein, ihr versteht wohl nicht. Moment, ich schreibs nochmals: TEUFELSPILLE!

Doro-Baby, mach dich nackig, hier kommt die Bully Parade!

Bully ist komplett ausser Kontrolle. Interessant bei den Fotoromanen: Spezialfähigkeiten der Darsteller werden konsequent eingebaut. Beim Bewerbungsfragebogen lautete wohl eine Frage: «Kannst du etwas, was andere nicht können?» Bullys Antwort: (x) Handstand. Und: (x) Dumme Frisuren.


Mad Max hatte 1996 bereits ein Handy. Ein Early Adaptor, liebe BWL-Studenten. Weil Maxi so cool ist, hat sich danach die halbe BRAVO-Leserschaft auch ein Handy gewünscht. Oder zumindest einen Pager. Oder zumindest einen CD-Player. Oder zumindest einen Walkman. Oder zumindest einen Game Boy mit beleuchteter Lupe. Oder zumindest die neuste «Dance Now!»-Kassette.

Ist klar! War wohl der mysteriöse Dealer von nebenan.

Damit Rickys toller Spruch, den er bei jeder Gelegenheit zum besten gibt, nicht unbeachtet verpufft, hier der offizielle Hinweis: «Der Typ vom E-Werk» ist eine starke Bezeichnung für einen Ecstasy-Dealer! Irre stark sogar! Toll gemacht, Ricky! Hier hast du ein Leckerli!

Die beiden Turteltäubchen strahlen sich an wie zwei havarierte Atomkraftwerke. Love is in the Air!

Hihihihihihih, einfach stark, unser Ricky! Toller Typ! Ein «heisses Häschen» sei auf dem Video... versteht ihr? Nicht? Wirklich nicht? Also moment, ich erkläre es euch: ... Klar jetzt?

Husch jetzt, zisch ab, wir brauchen einen Szenenwechsel. Das ganze Gesülze hier wird langsam zur Qual.

Ja, wir freuen uns auch auf morgen. Dort ist die Tür.

Ah, da haben wir den Dealer. Sieht aus wie Kurt Cobain für Arme. Er interessiert sich offenbar auch für Sina, das beste Pferd im Stall. Zur Belohnung gibt's sechs Pillen satt. Interessant wäre zu wissen, wie BRAVO diese Teufel-Motive auf die Traubenzucker gepresst hat. Haben sie wirklich kleine Stempel angefertigt? Vermutlich sass eine Praktikantin, die eigentlich die Backstreet Boys interviewen wollte, eine halbe Woche daran. Aber es hat sich gelohnt. Dieses Teufelswerk ist für die Ewigkeit!

Jetzt kommts... sässen wir im Kino, ginge jetzt ein raunendes Gekicher durch die Ränge. Man ahnt den kommenden Witz. Oder? Ihr auch? Nicht? Och...

Kchchchchchchchchcchhhhhh. Das war der Lacher des Tages. Ab sofort gibts nichts mehr zu Lachen. Aus. Finito. Fertig. Nada! Viskas baigta! është e gjatë! это конец! To koniec! Se acabó!  

Haha, «den richtigen Hasen»... versteht ihr? Nicht? Wirklich nicht? Also: Mit «Hase» meint er hier natürlich Sina! Jetzt etwas klarer? Ist der Eurocent gefallen? Apropos gefallen: Mir ist zu Ohren gekommen, wenn es vielen von euch gefallen würde, gäbe es eine kurze Pause. Können wir machen. Jetzt geht's noch. Später ist dann etwas schwieriger, weil die Geschichte derart spannend ist, dass jegliche Unterbrechung fehl am Platz wäre.

Die Hundeschnauze steht für: Mit dem Hund raus. Der Rest sollte ja selbsterklärend sein – sonst ungeniert nachhaken. Besser jetzt fragen, während der Klausur beantworte ich dann keine Fragen mehr! Wir warten noch, bis alle wieder hier sind... kurz nachzählen... 22, 23, 24, gut, wir sind vollzählig, es geht weiter!
Voller Freude erzählt Maxi am nächsten Tag Ricky vom geplanten oben-ohne-Shooting beim Drogenhändler seines Vertrauens.

Die beiden Frischverliebten lassen den Rest der Welt wissen: Hier läuft was! Hier entwickelt sich eine junge Liebe! Hier ensteht etwas Grosses! Die junge Merkel ist bereits etwas neidisch.

Oder zumindest einen Streichelzoo? (Anmerkung der Redaktion: Dieses Bild entstand, als Merkel ihren grossen TV-Streichel-Auftritt hatte. Es wurde mittlerweile komplett von der Gegenwart eingeholt  –  bleibt aber trotzdem im Roman, weil drei freie Mittwoch-Nachmittage dafür drauf gingen, um diese an der Perfektion kratzende Fotomontage zu erstellen. Diese Mühe soll nicht vergebens gewesen sein!)
Sina ist hin und weg: Endlich ein Model-Job am Start! Und erst noch im Keller eines Rauschgifthändlers, der tagsüber mit einer Mönchskutte getarnt Menschen erschreckt.

Merkel und Rolli stärken Sina den Rücken. Sie wissen: Diese Model-Idee ist die beste Idee aller Zeiten! Vielleicht sogar noch besser!

«Studio X» – klingt schon mal vertrauenserweckend. Willst du es dir vielleicht nicht doch nochmal überlegen, Sina? Ne? Wa? Ja? Denn passieren könnte dir so allerlei – das wissen wir erfahrenen Fotoroman-Leserinnen und Leser.

Der schmierige Kurt wartet bereits im Keller und begrüsst das Paar frenetisch. Hallihallo, hereinspaziert, macht's euch gemütlich, hier hat's Saft und da duften Fummel!

Verständlich: Der Freund soll abzischen. Kurti kann sich sonst nicht konzentrieren. Er vergisst sonst womöglich, mit welchem seiner Wurstfinger er den Auslöser tätigen muss. Und das wollen wir ja alle nicht, oder? Oder??? Ja also.

Ja, ist wirklich alles seriös – bis auf alles und ein paar weitere Details.

Kurt ist ungeduldig. Er muss danach noch flippern und für «MTV Unplugged» üben. Üben, üben, üben, versteht ihr?

Erstmal den Fummel hier anziehen, ausgezogen wird später.

Hilfsbereit: Kurt bietet seine Hilfe beim Umziehen an. Wie es sich für ein professionelles Modeshooting gehört, spaziert das Model direkt von der Strasse vor die Linse. Die ganze Schminkerei ist ohnehin überbewertet.

Mit einer sehr grossen (!) Polaroid-Kamera schiesst Kurti erst einmal ein paar Polaroid-Fotos. Allgemeines Befinden: Total gut!

Auf dem Tisch liegt ein Game Boy der ersten (und einzig wahren) Generation, die neue «Dance Now!» (Doppel CD, 40 Euro Fuffzig), ein paar Mark Fuffzig, Hals-Bonbons für Kurtis Stimme – und der Totenkopf-Ring, bekannt aus Funk und Park.

Jetzt muss Sina scharf kombinieren. Den Ring hat sie schonmal am Dealer gesehen. Und jetzt liegt er hier. Bedeutet? Na? Ne? Wa? Kurt unterbricht Sinas Gedankenkombiniererei und mahnt schelmisch zur Weitermache.

Kurt hat noch nicht, was er wollte. Er hat sich eher etwas im Busen-Bereich vorgestellt. Sina wird sofort von Komplexen heimgesucht. Wusste sie es doch: Sie ist nicht gut genug für das Model-Business. Dabei hatte sie sich schon darauf gefreut. Und jetzt ist alles aus! Fertig! готово је!

Ach was, das wird schon, zieh erst mal diesen hyperscharfen Fummel an: Latzhose für Dreijährige, kombiniert mit Plastikhemd, Modell «Porenfreund».

Ah, das war gar keine Latzhose. Kurti möchte mehr Bein sehen, schliesslich schiesst er hier keinen Nonnenkalender. Er hat sich da eher was im Bein-Bereich vorgestellt. Sina ist da anderer Ansicht. Sie hält sich strikt an den Grundsatz «So viel Bein darf's maximal sein!»

Kurt kann seine Wurstfinger nicht von der vierzehnjährigen Nachwuchshoffnung lassen. Wobei, Nachwuchs ist übertrieben, heute gehört man in dem Alter bereits zu den alten Eisen im Model-Business. Die Routiniers, die alten Hasen, denen früher oder später im Gespräch unter vier Augen von der Chefin der Ruhestand ans Herz gelegt wird.

Huch! In der Falle! Ob sie diesem Schmierfinken entkommt? Das hätte ich von Kurt nicht gedacht. Der war doch immer so ein freundlicher, aufgestellter Mensch? Ein Lebensfreund, ein Sonnenschein, ein Optimist, einer, mit dem man Pferde-Lasagne essen konnte!

So, jetzt reichts dann langsam hier!

Für die Akten: Sie hat gute Zähne, 1A-Gebiss

Beruhigend: Im Hintergrund stürmt Ricky heran, als hätte ihn eine heiratswillige Tarantel in die Klöten gestochen. Angry Kurt hat ihn noch nicht bemerkt und ist noch voll fokussiert auf Sina-G (14).

Ayayay, Tarantel-Tarzan naht mit Gebrüll!

Kurt denkt immer noch, er könne hier die Regeln aufstellen. Ein folgenschwerer Irrtum, wie wir gleich sehen werden. SPOILERALARM!!!
Jetzt geht's rund: Kurt liest Ricky die Leviten: «Dich inhalier ich doch zum Nachtisch!» (nicht zu verwechseln mit «Dich installiere ich doch zum Nachttisch!»)

Aber hallo! Der kann was! Wie dieser Tarzan von TKKG, der konnte auch immer was – aber nur so Warmduscher-Kampfsportarten wie Judo oder Karate. Wie kommt es bloss, dass der per Zufall Kickboxen beherrscht, wie seine eigene Westen-Regel? Das folgende Dokument gibt Aufschluss. Es wurde bisher von den sowjetischen Besatzern unter Verschluss gehalten und nun Spiegel TV erstmals zugänglich gemacht! Stark!

Sina ruft Ricky wertvolle Inputs zum Thema «Dealer – artgerecht und gesund: Der richtige Stall für meinen Dealer» zu.

Jetzt trägt Ricky dicke auf. Aber manch' ein Fotografen-Lümmel versteht nur die Sprache der Morddrohung.

Schnell verschwinden hier, dieser Ort ist kein guter Ort. Vielleicht sogar der schlechteste Ort der Welt.

Rickys innere Stimme hatte ihn gewarnt. Oder vielleicht auch nur die Tatsache, dass ein Dealer womöglich nicht der seriöseste aller Nackt-Fotografen ist? Er wusste doch, dass Fotograf = Dealer? Oder etwa nicht? Hä? Ne? (ich weiss es selber nicht mehr – schreibt's in die Kommentare!)

Gute Idee: Kurti nicht anzeigen, sonst erfährt es Mutti. Noch bessere Idee: Kurti trotzdem anzeigen.

Schrecklich! Ebenfalls schrecklich: Sina trägt immer noch den Plastik-Fummel. Ihren eigenen Fummel hat sie wohl bei Kurti liegen gelassen. Alles in allem hat sie einen guten Deal gemacht: Tausche selbstgemachten Grün-Fummel gegen  starken Plastik-Fummel! Jetzt darf sich der Dealer mit dem Grünzeug abmühen – geschieht ihm recht!

Pfoten weg, Lüstling! Sperrzone! Mamma mia, die heutige Jugend – keine Sekunde kann man sie aus den Augen lassen. «Pfoten auf dem Bein – lass es sein!»

Glück im Unglück: Das Erlebnis hat die beiden zusammengekittet, als gäbe es kein Morgen. Gibt es aber – so viel sei an dieser Stelle bereits verraten. Spoileralarm!

Kurti jammert Maxi den Kopf voll: Ärger mit der Alten, zuhause nur Stress, Arbeit is' nich'.

Von wegen Generation Y: Dieser junge Mann weiss genau, was er will – und zwar Sina. Und er hat auch schon einen Plan. Kommt am besten gleich mit, Freunde, jetzt wird die Sache angepackt.

Hereinspaziert in die gute Stube, this is where the Magic happens! Wir wollten immer schon mal wissen, wie ein Drogenlabor aussieht – jetzt wissen wir es.

Maxis Augen leuchten – er ist ausser sich vor Freude. Endlich in eine kriminelle Sache verwickelt! Ohne Ausweg und so, KLASSE!

Die Regeln sind auf dem Tisch, Kurti spielt mit offenen Karten. Für Maxi gilt: Hier hängst du drinne, Alta!

Hardcore Vibes im Drogenlabor: Kurti ist der Meister der Reagenzgläser. Hier ein bisschen Pülverchen, da ein bisschen Schemie und fertig ist die absolute Hardcore-Pille!

Da seht ihrs: Im Kolben köchelt die Pille. Wie ein lecker Süppchen, nur eher im Hardcore-Bereich.

Echt scharf, Freunde! Und unser Maxi ist an vorderster Front dabei. Wenn er noch zehnmal fragt, darf er als erster lecken.

Ah nein, doch nicht, sorry. Diese Pille ist schon vergeben. Versuchen Sie es später wieder oder besuchen Sie unsere Internetseite. Aber wer ist der oder die Glückliche, der oder die zuerst von der verbotenen Hardcore-Frucht naschen darf? Wir sind schon etwas gespannt. So, rück raus jetzt!

Ja wer denn?? Mensch Kurti, jetzt rück schon raus!

Beruhigend: Die Pille wurde noch nie getestet. Aber bringt die volle Dröhnung. Gut.

Gebongt, Freunde, dann können wir die Labor-Szene ja langsam abschliessen.

Ja, 'ne irre starke Chance! Und einen Plastik-Fummel gab's gratis mit dazu.

Ja, ist ja gut, bist der Held, hier hast ein Leckerli.

Das hätten wir alle nicht gedacht von unserem Kurti. Er hat uns alle verletzt. Unser Misstrauen missbraucht. Mit unseren Gefühlen gespielt. Dabei war er immer ein flotter, junger Mann mit Träumen, Wünschen und Plänen. Mal lachte er, mal weinte er. Und dann das. Erschütternd – die Stimmung ist im Keller. Mensch, Kurti.

Lecker!

Maxi versucht, sich auf Pillen-Basis ein Rest-Vertrauen zurückzukaufen. Ob das gelingt?
Hier herrscht noch etwas dicke Luft, aber es wird besser. Die Teufels-Pille interessiert unter dem Strich mehr als Sinas Innenleben.

Das einzige, was du haben musst, ist ein Frisör, der nicht auf Crack ist.

Ja komm, bleib doch. Hier ist so schön. Wunderbare Stimmung und so.

Dagi Dee macht sich selbständig. Erstmal das Lied skippen. Backstreet Boys in Ehren, aber irgendwann ist genug.

Noch etwas an der Pille lecken, *lecki* *lecki* – Dagi ist ein echter Geniesser-Typ.

Gruppendruck wird hier grossgeschrieben. Voll amtlich – vielleicht ein Pillchen mit auf den Weg, der Herr?

Na also, her das Ding, Schwamm drüber, wäre ja schade, wenn unsere Klicki an so'nem'm' Schwachsinn vor die Hunde ginge, Freunde! Rein die Pille!

Tschö zusammen, see you, mach's gut alter Freund, Kussi, Bussi, Schmatz, Schmatz – dort ist die Tür.

Stirnbully ist hin und weg. Angie weiss nicht so recht. Aber Maxi Max hat sie extra besorgt, also habt euch nicht so.

Huhh, ich bin ja ganz nackt: Schnäuzi und Angie sind geschockt. Grund: Mit Dagi ist irgendwas. Ich verrate noch nicht was, um die Spannung ins Unermessliche zu peitschen. Erste Anhaltspunkte: «Der rührt sich ja gar nicht mehr!» Huhh!?

Tot! Aus! Finito! Ende! C'est la fin, mes amis (zu deutsch: Wo kann ich hier bitte die Bild-Zeitung bekommen, mein Spanischer Freund?)! Dieser Hoppel-Peter macht nicht den Eindruck, als würde er heute noch grosse Sprünge machen. Vielleicht etwas später, im engen, intimen Rahmen.

So kann's gehen, Freunde. Dagi war erst noch fit und munter wie ein Turnschuh, jetzt ist er steif wie ein toter Hase. Das Problem: Er war noch ganz jung! Er hätte sicherlich noch fünf, sechs Jahre in seiner Einzelzelle ausgeharrt. Einfach nur traurig!

Maxi Max ist aufgewühlt und am Boden zerstört. Sein Hasi Has' hat das zeitliche gesegnet. Dagis Füsse symbolisieren eindeutig: Da geht's lang, 'gen Himmel. Ein freundliches Ave Maria zusammen!

Huhh! Funky Doro hat 1 und 1 zusammengezählt und das Resultat lautet: ÄRGER IM ANMARSCH! Denn: Was beim Tierversuch resultiert, kann 1:1 auf den Menschen umgemünzt werden. Ausser meistens, aber hier scheint der Rückschluss rückschlüsselig.

Ricky ist bereits auf dem Hasen-Trip seines Lebens und wirbelt Sina herum, als wäre sie Freiwild (das Wild, nicht die Band).

Kchihihihi, noch lacht sie.

Seine irren Augen verraten: Hasenbraten.

Oh Ricky, oh Sina, oooooooh. Und jetzt alle: Oooooohhhhhh.

Ich dachte vorher, er sei bereits auf Rauschgift, aber scheinbar ist er nüchtern wie Klosterfrau Melissengeist. Sorry, kommt nicht wieder vor.

Oder ist er doch auf Drogen? Oder doch nicht? Oder will sie das Thema einfach mal generell ansprechen? So unter vier Augen und so. So à la: Jetzt mal unter vier Augen hier. Versteht Ihr wie? So eher so... unter vier Augen, ok?

Erkenntnis des Tages: Ecstasy sind Drogen. DROGEN!! Hört Ihr? D R O G E N!!!!!!

Cool down, Alte, alles im dunkelgrünen Bereich. Was soll schon passieren?

Ricky scheint von allen guten Geistern verlassen zu sein und fällt wie ein Bauernlackel auf die Knie. Später will er mal was im Bereich Medien oder PR machen.

Huch, was hat er? Huch!

Eindrücklich, diese realistische Darstellung eines Rauschgift-Rausches. Ich kann mich eigentlich nur an Eine noch realistischere erinnern...

Das soll aber keine Werbung für Drogen sein, Kinder. Pfoten weg! Husch, husch, weg!
Sina, Liebste, mir ist kotzübel. Sina unterstreicht mit ihrem Blick: Höchste Eisenbahn jetzt, Arzttermin!

Wie ein angesengter Ackergaul schäumt Ricky aus dem Mund. Später will er was im Bereich PR/Kommunikation machen. Oder etwas im Bereich Schaum.

In der Hoffnung, ihn zu reanimieren, rammt Sina Ricky mit voller Wucht ihr Knie in den Kopf. Nichts! Nada! Aus, finito! Frauenlogik Starke Logik: «Wir müssen hier weg!» Als wäre der Ort an Rickys Misere Schuld. Auf Hawaii würde es ihm auch nicht besser gehen.

Dagi war auf der Stelle tot. Übrigens: Klasse Taktik hier – zuhause rumlümmeln und Panik schieben hält Ricky sicherlich davon ab, die Pille zu schlucken. Falls er nicht schon bereits geschluckt hat wie eine abgehalfterte Hafenhure. Und irgendwo herumschäumt wie ein abgehalfteter Ackergaul.

Tagesmotto: «Wir haben bisher jede Pille überlebt!» Das stimmt zuversichtlich, Hoffnung kommt auf. Ob Schäumi überleben wird? P.S. Hier noch eine Social-Media-taugliche Hipster-kompatible Version von Maxis Spruch. Man muss ja etwas mit der Zeit gehen hier. Ja? Ne? Wa?

Ein Lösungsansatz wäre: Mobiltelefon. Kennt Ihr? Hinterwäldler!

Was verstehst du genau nicht? Kurti hat ja alles bis ins kleinste Detail ausgeführt – hätte man es dir aufzeichnen sollen? Nächstes mal einfach anrufen (Mobiltelefon!).

Ja, das ist jetzt unsere grösste Sorge – was wäre gewesen, wenn DU die Pille genommen hättest? Man kommandiere den Notarzt ab und stelle Stirnschnäuzer ein Care-Team zur Seite. Auf der Stelle!

Genau! Kreisch! Auf geht's! P.S.:  «Monopteros» ist ein eindeutiger Beweis, dass diese Geschichte in München spielt (Hab's gegoogelt!). Das spielte bisher noch keine – bis auf alle.

Stirnschnäuzer stellt konstruktive Fragen: «Du meinst, wir sollen sie suchen?». Nein, sie meint, ihr sollt euch lustige Frisuren rasieren und euch danach beim Afrikaner um die Ecke einen gegrillten Pavian-Hintern gönnen.

Dafür, dass jede Sekunde zählt, seid Ihr schon ziemlich lange am Lamentieren, Freunde! Freunde, auf geht's! Freunde!

Jetzt spitzt sich die Dramatik zu. Wer schwache Nerven hat, soll jetzt präventiv zum Obstbrand greifen oder abschalten.

Die gute Nachricht: Er atmet noch. Die schlechte Nachricht: Der liegt da wie tot.

Uneigennützig wie er ist, stellt Pillen-Max seinen aufgemotzten Rollstuhl als Transportmittel zur Verfügung. Vorsorglich legt er noch Captain Jack auf. So rennt es sich besser. Stark!

«Kümmert mich nicht um mich» - ja hätten sie dich aus dem Rollstuhl kippen sollen, junger Mann? Nur mit der Ruhe, ist genug für alle da. Nicht drängeln!

Interessanterweise legt Maxi-Max den grössten Eifer an den Tag. Vielleicht hätte er sich vorher überlegen sollen, ob er im Pillen-Bereich wirklich so dick auftragen soll. Aber ich sag's ja nur. Auf mich hört ohnehin niemand hier.

Langsam wird den Damen und Stirni mulmig in der Magengegend: Ricky wird bleich und bleicher. Selbst ein Toter, der schon mehrere Wochen lang von Würmern heimgesucht wird, hat einen gesünderen Teint.

Ein Glück – da – ein Notarztwagen. Huhu, Freunde, anhalten, wir präsentieren einen Kandidaten für den Wettbewerb «Teint des Jahres 1996».

Die Notärztin schaltet schnell: Wir müssen ihn in den Wagen schaffen! Ich dachte eigentlich, man müsse ihn auf der Strasse liegen lassen, aber das ist jetzt mal wirklich eine gute Idee!

Die taffe Notärztin beru-higt die aufgeschreckte Meute. Ist ja alles gut, er wirkt etwas tot, aber im Herzen ist er lebendiger als ein frischgeschlüpftes Ackerfohlen!

Sorry, hier heute kein Eintritt für euch! Die Türsteherin ist hart wie Kruppstahl und macht klar: Hier und jetzt ist der Ausgang für euch zu Ende, Freunde! Ein ander mal gerne! Kommt gut nach Hause! Wir machen auch nur unseren Job. OK?

Hier hilft kein Hundeblick, Frolein: Kein Eintritt heute für euch! Gerne ein ander mal.

Sauerstoff ist immer gut – der Ursprung jeglichen Lebens. Selbst Paviane brauchen den Stoff, um korrekt zu funktionieren. Und Pferde! Pferde brauchen besonders viel Sauerstoff und bringen deshalb unser Klima an die Grenzen des Machbaren. Trotzdem möchten wir sie nicht missen!

Connected! Ricky wird alles verabreicht, was die lokalen Pferde übriggelassen und noch nicht weginhaliert haben. Viel ist es nicht, aber einen Versuch ist's wert.

Ist gut, kannst' ja doch nichts machen hier. Richtig dramatisch jetzt.

Ein auf und ab! Atmung top, Puls flop! Gut, aber sehr schwach. Mehr dazu später.

Verflixt und zugenäht: Was ist hier los? Der Blutdruck verabschiedet sich. Adieu, au revoir, ciao a tutti!

Enorm geweitete Pupillen... wichtige Erkenntnis: Der Junge steht offenbar unter Drogen! Jetzt haben es auch noch die zwei letzten Menschen auf Mutter Erde mitbekommen. Davon konnte man jetzt wirklich nicht ausgehen, wenn eine Lümmel-Clique im Rollstuhl einen bewusstlosen Pavian anliefert.

Wein doch nicht, Sina, alles wird gut :-( Wir müssen jetzt alle stark sein.

Jetzt geht doch mal nicht gleich vom Schlimmsten aus... (unter uns gesagt, im Vetrauten: Geht ruhig mal vom Schlimmsten aus, die Zeichen stehen etwas durchzogen. Gruss!).

IntTubieren... merken... Generation YouTube... jetzt gut zuhören und etwas fürs Leben lernen!

Tubus... ja. Reicht jetzt langsam mit dem Fachschinesisch. Wir fassen zusammen: Tubus drin, Affe tot.

Super: Rolling Max beschliesst, in Zukunft Ricky keine Pillen mehr zu geben. Starkes Versprechen zur richtigen Zeit, so mögen wir es!

Oh-oh: Der Doktor greift zum Elektroschock. Frau Doktorin beglotzt das Häufchen Elend ungläubig. Das hätten wir besser machen können, junger Mann!

*strom* *strom* *zack* *zack* - Daumen drücken!

Der Arzt weiss: Hier geht noch mehr! The Spannung of the Autobatterie is the Limit! Komm, geben wir ihm noch ein Wättchen.

Diese Kurve sieht gar nicht gut aus – die sollte eigentlich ausschlagen wie eine trächtige Hafenstute!

Das war's, aus, finito, Ende, kommt gut nach Hause. Hier gibt's nichts mehr zu sehen. Gehen Sie weiter!

Diese Kurve sieht gar nicht gut aus – die sollte eigentlich zumindest ein wenig ausschlagen wie eine altersschwache Altersstute im Rollstuhl Altersheim!

Ricky bekommt die letzte Tuchfüllung und macht sich auf den Weg in eine bessere Welt, wo 72 wenig abgehalfterte Zuchtstuten mit Bildungsauftrag auf ihn warten.

Die Doktorin überbringt die traurige Nachricht: Hier gibt's nichts mehr zu sehen, aus, vorbei, Ende, kommen Sie gut nach Hause! Es hat mich gefreut, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Tschüss! Tschüssi! Au revoir! Kussi! Ciao ciao! Schmatz!

Doooch! Ist wirklich alles deine Schuld. Aber mach dir deswegen keinen Kopf, keiner von uns ist perfekt.

Young Merkel bezichtigt die Ärztin der schamlosen Lüge! Ah ja, stimmt, alles nur erfunden, um euch zu foppen. Türen auf, hier ist euer Freund Ricky, fit und munter wie ein Turnschuh!

Endlich kommt DJ Migrationshintergrund wieder ins Spiel. Er hat weise Worte am Start, da er schon zwei Jahre älter ist und deshalb weiss, wie der (tote) Hase läuft. Fast noch bessere Ratschläge hingegen hat Minny auf Lager: «Du musst versuchen, nicht mehr daran zu denken!» Ja, ist auch schon lange her, nach einem Tag muss man langsam versuchen, zurück ins Leben zu finden. Das Leben muss schliesslich weitergehen und ewig kann man nicht trauern, ne? Ja? Wa?

Besonders Eindruck hat Sina gemacht, dass Ricky ihr ewige Ecstasy-Abstinenz geschworen hat. Dass er dies auf Teufelspille gemacht hat – Nebensache. 

Let's pansch some to make the schnelle Mark.

Der Tod Rickys war den halbwüchsigen Cliquen-Lümmlern eine eindrückliche Lehre. Manchmal muss erst was passieren, bis sich was ändert. Ein Schuss vor den Bug. Mal ein blaues Auge davontragen. Mal ins kalte Wasser geworfen werden.

Diese Einsicht kommt ja gerade noch rechtzeitig – wobei... nein, dieser Rollstuhl ist abgefahren. Verdammt!

Kondolenz-Kurti schaut vorbei, um sein Beileid auszusprechen. Er hat einen Versandhauskatalog dabei, aus dem sich Maxi zur Entschädigung etwas aussuchen darf.

Och nö, doch kein Beileid, doch kein Katalog – es ist die Tageszeitung. Ricky hat es in Farbe auf die Titelseite des lokalen Hofbräu-Anzeigers geschafft.

Nicht schlecht: Die haben hier wirklich eine Zeitung gedruckt! So viel Liebe im Requisiten-Detail wird hier honoriert.

Eine feierliche Feier im kleinen Rahmen. So klein, dass Rickys familiäres Umfeld aus Rücksicht auf die Gammel-Clique abgesagt hat – zu viele Köche würden den Abdankungsbrei nur verderben.

Ein Priester, wie er im Buche steht! «Sein tragisches Ende hat uns alle sehr betroffen gemacht!» – ergreifend! Nach der Feier will sich der Pfarrer noch mit Ministranten zum Ping Pong treffen.

Max ist bereits besorgt um seine eigene Zukunft: Jetzt hat er niemanden mehr! Ergreifend! Vielleicht wird ja Kurti sein neuer bester Freund?

Auch hier: Grossartig inszeniert – Hut ab, BRAVO! Das sieht alles sehr authentisch aus, auch wenn es etwas den Anschein macht, der Pfarrer trage Jeans und Turnschuhe unter seiner Ping-Pong-Kutte.

Zwei schnüffelnde Polizisten betreten den Schauplatz. Der Thriller ist lanciert!

Ein einziges Häufchen Elend – was ist bloss aus unserer einst so irre starken Clique geworden?

Tag, die Herren! Hereinspaziert in die gute Stube, Tee ist aufgesetzt, wir sind gerade noch kurz am trauern und gehen dann zum fröhlichen Teil des Abends über.

Der Pfarrer findet einfach immer die richtigen Worte! Auch er hat einen lieben Freund verloren, den er schon seit Kindesbeinen gekannt und geschätzt hatte.

Der Pfarrer verspricht Rache: «Rickys Tod darf nicht ungesühnt bleiben!» Er stachelt die Masse an, hetzt – wie es eben ein guter Pressesprecher Gottes tun sollte.

Den Migranten-Brudi (17) hat der Wut-Pfaff bereits im Sack. Seine leeren, hasserfüllten Augen kommunizieren: Hier geht noch was! Den letzten Gruss hat die Clique wunderschön in strammer Schrift in weisse Halstücher gezimmert. Fehlt nur nur «Meine Ehre heisst Treue» oder «Finger im Po, Mexiko». Eine tolle würdige Feier. Wir werden sie noch eine Weile in unserer Erinnerung behalten.

Und hopp, und ab! Runter mit dem Gesteck, morgen ist auch wieder ein Tag (für die meisten).

Dieses Bild ist besonders wichtig, denn darauf sieht man diverse Sachen, die man auf dem Bild zuvor noch nicht gesehen hat. Zum Beispiel: Nichts.

Jeder wirft Ricky noch einen Spruch hinterher, während der Pfarrer mit seiner Kinderschaufel versucht, die Zeremonie zu einem vorzeitigen Ende zu bringen. Er hat heute noch wa' vor.

Ah OK, offensichtlich gehört der Schaufel-Teil zum offiziellen Trauer-Teil in Deutschland. Pardon. Ich wollte nicht unhöflich sein. Bitte nicht böse sein. Wir respektieren eure Bräuche. *schaufi schaufi*.

Und ob!

Bullen-Alarm in Maxens Buderl: Die Clique weiss wirklich nichts, Herr Kommissar! Och, Sie wissen doch, wie das ist, so auf 'nem Rave, ja? Da kursiert das Zeug einfach, wa? Ne? Ja?

Integrations-Tony und Merkel-Lilly setzten den armen Rollstuhlfahrer unter Druck. Ja denkt denn hier niemand an die Rollstuhlfahrer? Die haben es sonst schon nicht leicht im Leben. Echt jetzt!

In die Enge getrieben, rückt der arme Maxi Max raus. Zumindest mit einer Art Wahrheit Light. Vermummt my Ass, Freundchen. Hier gibt's keinen Rollstuhl-Bonus!

Der Kriminalkommissar hakt nach: Jo mei, hobn sie wirkli nix geseng? Dass konn ma ja fast ned glam, Freinde!

Die Polizisten appellieren nochmals an das Gewissen unserer sieben sechs Freunde.

Locken-Alfredo spricht Tacheles: Raus mit der Sprache Maxi, wir müssen diesen Typen auslöschen!

Paddy verspricht: Hier werden Köpfe rollen! Wesentlich interessanter: Angies Hose! Wenn man 30 Sekunden dagegen starrt, erlebt man die Wiederauferstehung der Twin Towers (†2001) in 3D (†2014).

Angie hakt nach: Hast du eine Spur, Flüchtlingsjunge? Einen Verdacht? Etwas aufgefallen im Bereich «aufgefallen»? Na? Ne? Ja? Ja?
Huch! Wie die Jungfrau zum Kinde kommt Sina auf die Idee, der auffällige Totenkopfring des Dealers könnte was mit dem auffälligen Totenkopfring des miesen Fotofragen zu tun haben. Aber Obacht Freunde: Noch handelt es sich um reine Spekulation. Der mutmassliche Dealer-Fotograf wollte zu den Vorwürfen bislang keine Stellung nehmen. Und auch wir wollen an dieser Stelle Spekulationen nicht kommentieren. Noch, Freunde, gilt die Unschuldsvermutung!

Zack, nächstes Bild, schon hat Lambada-Hans den erstbesten Fotografen im Würgegriff. Der wollte eigentlich gerade ein gemütliches Picknick veranstalten mit Freunden und Familie –  und ist noch etwas überrascht, was der Gorilla-Aufmarsch plötzlich soll.

Eye-of-the-Tiger-Sina kommt hereingestolpert – hereinspaziert die Dame, hereinspaziert, der Herr! Fühlt euch wie zuhause, hier hat's Brause, hier haben wir ein kleines Picknick vorbereitet. Och, junger Mann, da hinten, die Schuhe ziehen wir bitte aus, ja? Ne?

Der wildgewordene Killer Paddy L. will den verstörten Fotokünstler lynchen – am besten hier und jetzt, auf der Stelle. Zum Glück eilt Zeugin Sina herbei und klärt auf: Dieser Jammerlappen hier ist unschuldig wie die Unschuld vom Lamme. Apropos Lamme: Patrick hat geistig schon das nächste Lynch-Opfer im Hinterkopf. Vielleicht etwas im Bereich Kurt Cobain?

Jetzt zeigt sich der arme Fotograf auch noch kooperativ und verrät den aufgeregten Kindern, wo sich der echte Foto-Lümmel versteckt. Bzw. er weiss es nicht, aber er würde es verraten, wüsste er es. Klar?

Sina hat wieder ihren Warn-Kiefer ausgefahren und durchbohrt mit ihren Stielaugen ihr Gegenüber. Der arme Fotograf ist mit seinen Nerven bereits jetzt fix und fertig. Er will nur noch nach Hause.

Scharf kombiniert, Sina Watson: Der Fotograf ist unschuldig! Eigentlich überraschend, denn Fotografen haben sonst meist mehrere Leichen im Keller. So ist er, der Fotograf. Aber das habe ich glaub auch schon mal irgendwo geschrieben.

Die Szenerie hat schon fast etwas Okkultisches: Im flackernden Kerzenschein schwört die verbitterte Sina Rache.

Hier hat sich jemand künstlerisch verwirklicht und wunderschöne Denkblasen gezeichnet. Freihand! Um die linken zwei Blasen noch auszufüllen, wie das im Denkblasen-Business normalerweise so üblich ist, reichte dann die Test-Version von Corel Draw 1.2 LE (2 CD ROM) leider nicht aus.

Auf geht's, Freunde, jetzt müssen Köpfe rollen! Mad Max... er hod doch wos z' verbergn, Freinde!

Hi, Leute, was geeeht, was geeeht, ich sag's dir ganz konkreeeet: Jetzt rollen hier Köpfe! Aus dieser Nummer kommst du nicht mehr raus, Freundchen! Diese Nummer ist nicht rollstuhlgängig, hier ist Ende Feuer, aus, finito!

Starker Pullover, Maxi! Zurück zum Thema: Er windet sich noch, aber seine Körpersprache verrät: Hier ist bald Ende Feuer, hier rollen bald Köpfe.

Gekonnt setzt Locken-Jesus den armen, handicapierterten, jungen Mann unter Druck. Sein Druckmittel: Die Polizei. Ok, die fiel bisher noch nicht damit auf, sonderlich viel aus den Zeugen herauszukitzeln – aber das muss Maxi ja nicht wissen.

Aha, geht doch – ganz ohne Brechstange: Tante Doro gibt sich einfühlsam und drückt hemmungslos auf die Tränendrüse. Und zack, raus ist die Wahrheit.

Max will sich noch etwas aus der Verantwortung stehlen, er hat schon was anderes vor. Aber die anderen sollen doch schon mal vorgehen und den Dealer zur Strecke bringen. Köpfe, jetzt!

Verdammt! Kurti kennt ja auch Sina wie seine Westentasche! Er kennt langsam jede und jeden hier – so ist er, unser Kurti: Sozial, umgänglich, einfach ein irre starker Typ! Sina trägt heute eine von indigenen Hausfrauen in Handarbeit genähte Jacke aus Büffelhodenleder. Später will sie mal was im Bereich Ethonlogie/Büffelwissenschaften machen.

Das klappt! Noch ein kurzes Stossgebet gen Himmel, die irre Halluzinationen-Legins aufgezogen – und schon bereit, ein paar Heads zu droppen!

Ah ja, Make-up noch – und nicht sparsam sein hier, das Zeug muss weg, ruhig auch mal etwas dicker auftragen, die Paste.

Zack, in der Disko halten unsere fünf Freunde Kriegsrat – das sieht man allerdings erst auf dem nächsten Bild. Ich musste hier wieder ein besonders Breites in zwei Stücke schneiden, weil sonst der aufschlussreiche Text unlesbar geworden- und die tolle, tanzende Meute nicht mehr erkennbar gewesen wäre. Versteht ihr? Nüsch? Ach herrje... moment, ich stelle es grafisch dar, dann sollte der Reichspfennig fallen:

Etwas klarer jetzt?
Unauffällig rottet sich die Lümmel-Clique zu einem Halbkreis zusammen und bespricht die Taktik. Geistesblitz: «Verteilen wir uns unauffällig». Gute Idee – aber erst noch etwas im Kreis stehen und geheimnisvoll die Köpfe zusammenstecken und ernst gucken – wie man es halt in der Disse so macht, ja?

Uns allen ist der Laden hier etwas zu heiss, Sina. Hier gibt's eine Rauchmaschine und grelle Lichter, die zum Takt der lauten Techno-Musik blinken! Das ist nun wirklich nicht jedermanns Sache.

Das war wohl nichts! Lagebesprechung. Sina legt einen bemerkenswerten Eifer an den Tag und peitscht die anderen vier Schlaftabletten nach vorne. Da geht's lang, rollende Köpfe are the Limit!

Huch, ist da am Ende noch jemand anders inkognito am Stizzle? Perücken-Sina kann es nicht glauben – wie kann man nur auf die bescheuerte Idee kommen, verkleidet in einer Disco aufzutauchen?

Gute Idee, wenn man unerkannt bleiben will: Das auffälligste Alleinstellungsmerkmal anbehalten. Der Stirnschnäuzer will Kurti spontan erst mal eins in die Schnauze hauen – ein guter Eisbrecher für ein angeregtes Gespräch.

Ohne die Haare sieht Kurti eigentlich gar nicht aus wie Kurti. Eher wie ein halbwüchsiger Lümmel im Skilager.

Mutter, der Mann vom E-Werk ist da. Skilager-Peter geht in die Offensive. Besonders Sinas Naturzöpfe haben es ihm angetan. Er könnte sich durchaus etwas im Bereich schmusen vorstellen hier. Na, Freunde, schauen wir mal, wie sich diese Romanze entwickelt – Gefallen gefunden haben die beiden Turteltäubchen jedenfalls schon, vielleicht legt der DJ jetzt ja etwas im Bereich Slowdance auf? Abwarten!
Viel scheint Peter (formerly known as Kurty – noch formererly known as The Symbol) aus der bisherigen Geschichte nicht gelernt zu haben. Gerade eben ist ihm einer seiner besten Kunden aus dem Kundenportfolio weggestorben, schon bringt er seine Teufelspille wieder unter die Leute. Es muss wohl wieder mal erst was passieren??? Ja???

Hui, jetzt geht's aber Schlag auf Schlag: Sina lässt ihre Top-Verkleidung auffliegen – im Hintergrund braust Tony heran, in Rage wie ein Berggorilla, dem man sein Wochenend-Domizil weggeholzt hat.

Mützen-Peter fackelt nicht lange und donnert Locken-Tony seine Hufe in die Kronjuwelen. Dieses Argument zieht immer. Gegenargumente: keine.

Schwupps, verschwindet der Dealer in der tanzenden Menschenmenge – ein 1A-Versteck, die sieben Raverinnen und Raver bilden einen unüberwindbaren Schutzwall. Zum Glück kümmert sich die Clique um Patrick. Auch wenn nicht ganz klar wird, was es da zu kümmern gibt. Viel mehr, als warten, kann man da nicht. Blöd anglotzen nützt nüsch.

Bei weitem das dynamischste Bild dieses Fotoromans. Man fühlt förmlich, mit welcher Wucht der trotzige Mützen-Peter seinen Wanderschuh gegen die Tür tritt. Selten so viel auf Zelluloid gepresste Bewegungs-Energie gesehen. So wie dieses Türschloss aussieht, hätte er die Tür auch einfach öffnen können – aber dies ein Detail.

Locki und Schnäuzi nehmen die Verfolgung auf wie läufige Bluthunde auf Crack.

Das hat die Clique ja fein hingekriegt: Dealer aufhetzen, entkommen lassen und den armen Maxi zuhause schutzlos ausgeliefert bereitstellen. Allfällige Racheaktionen nicht ausgeschlossen.

Kurti geht Maxi Max an die Gurgel. Er erhält nun die Quittung für sein unrühmliches Verhalten – auf allen Hochzeiten tanzen geht selten gut. Ausser man ist ein sehr guter Tänzer.

Mütze kennt keine Gnade und wirft den armen Maxi aus dem Rollstuhl. Jetzt geht er wirklich zu weit!

Kurti scheint ja eine besonders helle Leuchte zu sein: Obwohl er weiss, dass ihn mehrere halbwüchsige Hobby-Detektive in Bälde bei der Polizei verpfeifen werden, will er noch kurz einen potentiellen Zeugen ermorden. Ob sich das mildernd auf das Urteil auswirken wird, ist noch offen.

Etwas unbequem, aber gut zugedrönt tritt Max seine letzte Reise an. Das wars, aus, fertig, finito! Au revoir!

Zwei Pillen sollten reichen – Homöopathie für Fortgeschrittene!

Als wären die beiden Übelpillen für einen gefesselten, am Boden liegenden Rollstuhlgänger nicht schlimm genug, wird dieser jetzt auch noch per Faustschlag ins Jenseits befördert. 

Clever: Um alle Spuren zu verwischen und es wie ein ganz normaler Überdosis-Tod aussieht, entfesselt Kurti Paket-Max. Da wird die Spurensicherung sicher nie drauf kommen.

Wichtig auch, dass Killer-Kurt in der ganzen Wohnung seine Fingerabdrücke verteilt hat. Stellt sich die Polizei nicht allzu dumm an, könnte sie – kombiniert mit den Aussagen der Lümmelbande – dem Täter so auf die Spur kommen und ihn ins nächstbeste Kittchen werfen.

In der U-Bahn-Station wird noch etwas lamentiert, bevor man beschliesst, langsam nach Hause zu gehen.

Nein, sie gehen zu Mad Max. Vielleicht keine schlechte Idee – der kann die eine oder andere lebenserhaltene Massnahme vertragen.

Huch, da liegt ja Stroh – und Mad Max! «Der liegt ja wie tot!» Ein wichtiger Hinweis, Bully – der Rest der Lümmeltruppe dachte, er liege da wie quicklebendig. Aufklärung ist wichtig, Freunde, auch wenn's manchmal unangenehm ist, die Wahrheit an- und auszusprechen. Andere hätten in dieser Situation vielleicht den Teppich gelobt: «Starker Teppich hier, der liegt ja da wie frisch geknüpft von einem persischen Teppich-Gott!»

Kreisch! Hysterie ist nur der Vorname dieser Szene. Der Nachname: HYSTERIE! Die Büffelhodenjacke bewahrt Sina vor der sofortigen Dehydration.

Merki stellt die entscheidende Frage: Sollten wir nicht lieber einen Arzt rufen? Antwort: Nein, das ist nicht nötig, denn der letzte vergleichbare Fall hat sich ganz von selbst wieder erholt. Ok, mit etwas Nachilfe der Notärzte. Ok, er hat sich nicht erholt, sondern ist gestorben – trotzdem: Nichts überstürzen jetzt! Besser noch etwas Fokus auf Doros irre starke Treter!

Merki und Sina haben bereits mit der Trauerarbeit begonnen und versuchen, den Tod ihres fünftbesten Freundes aktiv zu verarbeiten.

Locki Luke hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: Hier liegt noch was drin! Noch ist nicht Ende Feuer! Man bringe mir Wasser, etwas Salz und meine Operationshandschuhe!

Produktiv: Stirnschnäuzi redet auf den Bewusstlosen ein.: «Hörst du uns? Du musst das jetzt trinken!» Auflösung: Er hört euch nicht, da er bewusstlos ist.

Bereits zum zweiten Mal heute wird dem armen Maxi die Nase zugehalten, um ihm zwanghaft etwas einzuführen. Vermutlich nicht sein Glückstag.

Sina hat den dankbaren Job des Kotz-Device-Managers übernommen und fühlt sich in dieser Rolle sichtlich wohl. Später will sie vielleicht eine Weiterbildung im Bereich Büffel-PR oder Büffel-Kommunikation machen.

So ist brav: Max kotzt sich doch noch seinen Frust von der Seele. Derart angefeuert werden Kotzende selten – also auch ein Moment zum geniessen. Sina macht ihren Job aber gut und mit Leidenschaft. Solche Leute brauchen wir!

Tick, Trip und Track begeben sich zur Dusche. Auch unsere aufgestellte Kotz-Device-Managerin muss nach den Strapazen der vergangenen Minuten gestützt werden. Sie möchte nur noch nach Hause, ein warmes Bad im Kamillen-Bereich, etwas Kuschelrock und ein paar Teelichter.

Wo... wo kommt.... ihr denn her? Max lallt noch etwas, aber das ist ganz normal, das wir jeder Tierarzt bestätigen können. Nach der Narkose sind sie jeweils zwischen Tisch und Bänken, aber bald ist er wieder ganz der Alte, unser Maxi!

So eine Situation wünscht sich doch jeder: Angezogen in der Badewanne und irgendein Schreihals, der einem die Brause über den Kopf hält und «Kämpf dagegen an!» schreit.

Besonders wichtig in dieser Situation: Diese Duschbrause sollte dringendst wieder mal entkalkt werden! Hierzu legt ihr sie einfach in ein grosses Glas, gefüllt mit dem billigsten Speiseessig, den ihr beim billigsten Discounter finden könnt. Mit Gewürzen und so. Der ist im Normalfall so billig, dass ihr an der Kasse sogar noch Geld erhaltet, damit ihr ihn mitnehmt. Dagegen ist jedes Entkalkungsmittel so teuer, dass einem die Lust am Entkalken vergeht und sie euch aus dem Laden tragen müssen, wenn ihr den Preis erfahrt. Jetzt fragt ihr euch sicher, wieso ich das alles weiss. Auflösung: Ich wohne seit Menschengedenken in einem Gebiet, in dem der Kalk sozusagen unverdünnt aus dem Wasserhahn sprudelt und man froh sein muss, wenn ab und zu noch ein paar Tropfen Wasser dabei sind. Die Gründe sind geologischer Natur und sollen an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden. Der Entkalkungs-Shit ist aber real: Die Frage ist, ob ihr morgens in der Dusche von 50 Laserstrahlen durchbohrt werdet, oder ob euch ein liebliches Warmwasser-Bouquet eure Sinne streichelt. Das hat damit zu tun, dass die Löcher der Brause nach und nach durch den sich ablagernden Kalk kleiner und kleiner werden. Da der Druck gleich bleibt, werden die einzelnen Strahlen der Dusche immer dünner und schärfer. Ihr seht: Wenn ihr im Bereich Kalk etwas dem Herzen habt, könnt ihr euch jederzeit an mich wenden. Falls ihr in einer Grossstadt wohnt, wird euch das aber nicht betreffen: Aus euren Hähnen fliesst ohnehin das aufbereitete Wasser irgendwelcher Club-WCs, aus dem abgerichtete Bakterin das Kokain und die Fäkal-Kollegen weggefressen haben. Realtalk! Bzw. Realkalk! Unser verkalktes Wasser hier kommt straight outta Berg (namentlich Jura) und wird anderswo in Flaschen für eine teure Mark Fuffzig verkauft. Das erklärt auch, wieso der Münchner Pillen-Lümmel ein ähnliches Problem hat: München liegt bekanntlich Tür an Tür zur Nordwestschweiz. Hier ist man eher noch etwas im Bereich Echt-Gebirge und Echt-Wasser unterwegs. Falls ihr bis hierhin gelesen habt: Respekt! Nehmt mit auf den Weg: Bei anderen kommt Evian aus den Hähnen – im Gegenzug müssen sie aber auch im Kalk-Bereich tätig werden, sonst sieht es im Duschbereich zappenduster aus.

Meet the Weisheiten: Du Idiot – Der Dealer war hier? – Das war ein klarer Mordversuch!

Maxi ist aufgebracht – er wollte doch gar nicht, aber er musste!

Die Clique hat noch eine Nacht über Maxis brandheisse News geschlafen und macht sich jetzt gut gestärkt und voller Motiviation auf zum Drogenlabor. Nur nichts überstürzen, morgen ist auch noch ein Tag.

«Schau dich mal um»... ja schau dich doch selber mal um, hast ja nichts besseres vor momentan?

Per Zufall findet Paddy ein Brecheisen. Das liegt oft irgendwo rum und wenn man mal irgendwo eins sucht, findet man bestimmt eines

This is eben where the Magic happens! «Für ein paar Pfennige mixen sie hier den Tod» – wie David Guetta, nur günstiger. Maxi Max macht sich den einen oder anderen Vorwurf. Hätte ich das geahnt... wie hätte er nur können? Gerade ER? Ja habt ihr denn überhaupt kein Herz?

Hier gehen einige Lichter auf. Stirni ist hin und weg: «Die panschen das Zeug hier einfach irgendwie zusammen!» Ja, ok, so einfach ist es dann auch wieder nicht, junger Mann. Ein halbschlauer Tölpel wie du könnte sich hier bestensfalls einen WC-Stein mit Schwächen im Wirkungsbereich zusammenpanschen.

Und hopp! Bully macht kurzen Prozess und befördert die Hobby-Apotheke ins Jenseits.

Ah, halli hallo, rein in die gute Stube! Kurti ist zurück und hat lecker Kuchen mitgebracht.

Kurti hat seine Gitarre mitgebracht – später will er seinen neuen Freunde noch ein paar Songideen zeigen.
Die Party steht unter dem Motto: Gib Kurti keine Chance! Schnäuzi schnappt sich den Geissfuss, um dem ungebetenen Gast gehört eins über die Rübe zu ziehen. Späteres Schädelsplittern nicht ausgeschlossen.

Nicht schlecht: Kurti ist hellwach und kickt – während er oben mit Paddy ringt – untendurch Bully ins Zwischenkoma. Das war jetzt etwas ungeschickt von unserem Freund Stirni.

Hui, jetzt gehts ab! Die Bude brennt, gekämpft wird aber bis zum bitteren Ende. Bis die letzte Teufelspille gesühnt und alle Flausen aus Kurtis Kopf geprügelt sind. Kurti wird übrigens immer noch konsequent nur «der Dealer» genannt. Vermutlich, damit das Publikum keine Sympathien, ja gar eine emotionale Bindung zu ihm aufbauen kann. Da haben wir's hier schon einfacher: Unser Kurti ist tief in unseren Herzen verankert.

Erstmal verbrennst du, dann schauen wir weiter.

Hui, starke Effekt! Vermutlich lief hier «Fire» von Scooter am Set und hat die Crew zu Höchstleistungen angestachelt.

Die Gruppe berät, was zu tun ist. Maxis diplomatischer Vorschlag: «Lasst dieses Schwein verrecken!». Bei Patrick macht sich die soziale Ader bemerkbar – hatte er es doch als Kind selbst nicht leicht und weiss, wie es ist, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Sein Vorschlag: «Lassen wir ihn erst etwas anrösten und retten ihn dann!»

Liebevoll legen die beiden Freunde eine Kuscheldecke über ihren neuen besten Freund. Mensch Kurti, was machst du auch für Sachen!? Kurti seinerseits ist ganz erschöpft von der vielen Herumtollerei und gönnt sich einen Powernap.

Ist ja gut Maxi, wir wissen, dass er dich auch umbringen wollte. Brauchst nicht gleich herumzuschreien, die zwei Onkel von der Polizei sind nicht taub. Die zwei Beamten dehnen Kurtis Wirbelsäule bis zum Gehtnichtmehr durch – sie wollen schauen, ob noch alles so funktioniert, wie es soll.

Ja freilich! Schön durchbiegen, das alte Chassis!
Patrick schreit wie eine wildgewordene Pavian-Tarantel auf die beiden Beamten ein. Er will erzählen, was er gesehen und erlebt hat. Alles muss raus! Kurti hingegen geht in Gedanken schon durch, welches Buch er als erstes aus der Gefängnisbücherei holen wird. Hoch im Kurs: «Hanni und Nanni und die Teufelpille» – das Buch beleuchtet das Thema Verhütung kritsch und gibt eine Einführung in die Welt der veganen Pferdeerziehung.

Ja, genau, für immer – vermutlich wird er zu fünfmal lebenslänglich verurteilt, weil er etwas mit seinem Chemiebaukasten herumgespielt hat. Sieh es ein – dieser Rollstuhl ist abgefahren. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Oder wie Aristoteles sagte: Life's a Bitch, and then you die.

Ok!
Wunderschöne Schlussworte: «Leider laufen noch zu viele Dealer frei rum». Leider gibt es immer noch zu viel Not und Elend auf dieser Welt. Manchmal würde ein Lächeln, ein Blick, eine Geste diese Welt ein Stück besser machen. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei denen, denen die Sonne nicht auf den Kopf scheint. Oder bei denjenigen, die ihre fünf-mal-lebenslängliche Haftstrafe absitzen, weil sie ein paar halbwüchsigen Affenlümmeln ein paar Schemikalien veräussert haben. PS: Nicht vergessen: Morgen grosse Protokoll-Party auf dem Revier euren Vertrauens! Ihr könnt ungeniert noch Leute mitbringen, jede Aussage willkommen!

Interessant ist, dass hier das Grab derart angehäuft ist. «Beerdingen» kommt doch von «unter die Erde bringen» – nicht von «solange mit Erde überschütten, bis nichts mehr zu sehen ist»? Ok, andere Länder, andere Sitten, ich will euch nicht zu nahe treten. No offense hier, jeder nimmt so Abschied, wie er den Shit fo' real hält. Es soll Kulturen geben, die essen ihre Toten auf – die eigentliche Beerdigung findet dann in indivduell hinter der Hütte statt, im intimen Rahmen. Also schämt euch eurer Erdhügel nicht!
Welch' ein Happy End in letzter Sekunde! Wobei... eigentlich ist das Ende hier skandalös traurig. Ein von uns allen geliebert Mensch ist von uns gegangen und das viel zu früh. Nein, ich spreche nicht von Knast-Kurti, sondern von Ricky. Aber man merkt auch: Hier wollte die BRAVO-Redaktion ein Exempel statuieren und die Jugend derart verstören, dass sie nachhaltig die Finger von jeglichen Drogen lässt. Clever!

Das wars, Freunde, lest noch die Credits – auch wir danken z.B. H&M für den tollen Fummel, den das Unternehmen den Darstellern zur Verfügung gestellt hat. Habt ihr übrigens bemerkt, dass das Copyright-Zeichen wie ein lachendes Smiley aussieht? Ein Hinweis? Vielleicht etwas im Bereich Illuminati? Verpasst nicht die Nachbesprechung – falls ihr Inputs habt, schreibt sie in die Kommentare. Dort könnt ihr übrigens auch eure Gefühle beschreiben, wenn ihr ganz einfach mit jemandem teilen möchtet, wie es nach dieser aufwühlenden Geschichte in euch aussieht. Tschö!


P.S.: Kommentare jeglicher Art willkommen! Besonders hier! Kommentare hier werden für die Nachbesprechung bevorzugt behandelt und geliebt.
Hier gehts zur Nachbesprechung!

Kommentare:

  1. First xD . Nein Quatsch. Deine Statements sind wie immer der Knaller. Wenn ich bedenke das ich genauso zur Schulzeit, etwa 8./9. Klasse damals so rumgelaufen bin, ja hau mir ab. Mit dem Kram hatte ich zum Glück nie zu tun, wusste aber wohl welche Folgen das haben kann. Ebenso zugute halten muss ich, das es gut ist, auch nicht immer nur die 99,98% der gleich(tiefen)gründigen Storys geschrieben werden. Manchen mags aufrütteln.

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  2. Großartig! Ich werde nie wiede eine Extasy nehmen!!!111drölf!

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    1. Yeah! Bildungsauftrag erreicht!

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    2. Irgendwie hast du es geschafft die ganze Zeit keine klare Meinung zu Extacy zu äußern haha

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  3. Super irre stark! Hatte zwar gehofft dass Patrick und Sina am Ende noch zusammenkommen, aber das wäre wohl zuviel des Guten gewesen!

    Aber da hat Bravo so ein ernstes Thema sehr gekonnt umgesetzt und die Schattenseiten der wilden Partyszene beleuchtet.

    Was mich mal interessieren würde: Waren damals Drogenkonsum wirklich so gängig wie heute Vollbärte und Selfiesticks?

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    1. Ja, der Selfiestick ist das neue Ecstasy! Vollbärte sind aber wie am verschwinden - es besteht Hoffnung.

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  4. Wunderbar, welch Amüsemang! Doro hätte damals in Sachen Styling meine Zwillingsschwester sein können. Das E-Werk war übrigens zu dieser Zeit ein Münchener Club, Pardon, eine Disco/ Ravetempel/ Abhotte-Hütte.
    Da hat er immer sein Unwesen getrieben, der Typ vom E-Werk.

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    1. Meine München-Unkenntnis wird mir immer mehr zum Verhängnis... ich muss nach München! Das würde sich wohl für alle künftigen Fotoromane lohnen...

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    2. Das muss man doch bestimmt als Forbildungsreise verbuchen können!

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    3. "Typ vom E-Werk" als Bezeichnung für "Typ der Ecstasy verkauft" find ich aber viel charmanter ;)

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  5. Großartig wie immer!
    Besonders Frau Merkel, der Hund und der Exkurs zum Wasser hat mir gefallen. Ja, wir in München haben keinen Britta Filter sondern werfen unseren Kalk in den Entsafter, wenn wir Wasser wollen.

    Apropos, Spaßfakt: Als er den letzten Rest Pferdesauerstoff bekommt, steht der Wagen direkt neben der Universitärts Tierklink der LMU :D

    Mich Überrascht ja, was für ein Aufwand tatsächlich für die Beerdigung getrieben wurde, das hätte ich der Bravo gar nicht zugetraut. Ansonsten bin ich etwas enttäuscht, dass Sina am Ende nicht in den Armen des anderen Kerls landete, mit einem klassischen "ich werde ihn immer lieben, aber ich muss auch nach vorne sehen!", wie es dieses Hai Roman schon so taktvoll geschafft hat.

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  6. Wie immer Tränen gelacht! !!!!! Vielen Dank!

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  7. Hey yo, wieder mal ganz vorne im Bereich Ablachen! Trotz des traurigsten Fotoromans ever... RIP Dagobert! Er war doch noch so jung :(

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  8. Dune, absolute Hitlieferanten!

    Ansonsten, phantastisch, wie immer. "Afternoon Rave", ein interessantes Konzeot und diese Rollstuhlbschallung Marke DIY mit Paketband befestigt, traumhaft.

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  9. how-old.net geht doch noch … und behauptet satte 36!

    Ich bin noch nicht ganz durch aber es ist mal wieder fantastisch!

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    1. Huch, stimmt! Damals, back in the days, war die Seite wirklich down! Ein Fall für die Nachbesprechung!

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    2. how-old.net hat sich verbessert! Sina wurde auf 29 geschätzt. Fantastisch!

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  10. Ich muss sagen, das ist die traurigste Geschichte, die ich je gelesen habe. Der Einfluss von Drogen darf wirklich nicht unterschätzt werden. Sie machen aus Menschen Monster oder hilflose Sklaven des Kicks.
    Ich meine, Bully sah schon vorher nicht gut aus, aber der Stirn-Schnäuzer ist wirklich das furchtbarste, was ich je gesehen habe.
    Ich weiß nur nicht, was die restliche Geschichte dann noch soll, irgendwas mit Kurt Kobain und Angela Merkel. Unnötiger Mist....

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  11. AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHH bin ich denn die Einzige, die sich ganze 200 Bilder lang kaum auf die Handlung konzentrieren konnte, weil sie sich drüber aufgeregt hat, dass Mad Max zwar nicht GEHEN aber Kart fahren kann???????
    AAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!

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    1. nein bist du nicht. ich hab mich mit einer kraft von ungefähr 20 tonnen pro quadratzentimeter fazialpalmiert.

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    2. Ne, ist mir auch aufgefallen, aber nachdem es noch viele andere Grade der Behinderung gibt und soweit ich mich erinnern kann nicht explizit erwähnt wurde, dass er vollständig gelähmt ist, hab ich im Zweifel für die Bravo Schreiberlinge entschieden.

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  12. Hoffentlich feiert der Stirnschnäuzer bald sein Revival, schließlich wiederholt sich Mode immer wieder. Ansonsten vielen, vielen Dank dafür, es war mir ein inneres Blumen pflücken!

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  13. Das "Stark Freunde" aus dem Grab ist aber nicht Original, oder?!

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    1. So original wie Varoufakis' Finger!

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    2. Nein, das ist eine heimtückische Fälschung. Pünktlich zum Ende habe ich das exakte Schrift-Setting der Fotoromane herausgefunden (es ist eine ganz normale kursive Arial, ohne jegliches Tuning) – es wird also in Zukunft je länger, je schwieriger, Realität und Fälschung zu unterscheiden.

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    3. Nein, das ist Helvetica. Sieht fast so aus wie Arial, aber schau dir mal das große 'R' an

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    4. Ah ok, danke für den Hinweis, wird notiert!

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    5. Als Schweizer solltest du "Helvetica" erkennen! :)

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  14. Wäre vongestern.com investigativer Journalismus, wäre es interessant, herauszufinden wer die Leute auf den Fotos in der Realität sind und wie sie jetzt zu ... z.B. ihren damaligen Frisuren stehen. Oder auch zu grenzwertigen Bettszenen im Jugendalter. Wurden damals im Impressum Namen genannt?

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  15. Wow, mal wieder ein echter Knaller und ein weiteres Highlight!

    Ein paar Erkenntnisse hab ich auch aus der Story gewonnen:
    - Drogen sind böse (gut zu wissen!)
    - Böse Menschen sind eigentlich immer haupt- oder nebenberuflich Fotografen und wollen unschuldigen Mädels an die Wäsche oder schlimmeres (ein echter Dauerbrenner in den Lovestorys)
    - Wenn man mal Mutti für eine auswärtige Nacht angeflunkert hat, kann man den Rest der Woche machen was man will.
    - Pedale werden überbewertet, egal ob an Nähmaschinen oder an Go-Karts (mit was gibt Rollstuhlfahrer-Max Gas?)
    - Dem Notarzt bloß keine wichtigen Hinweise auf die Art eines Notfalls geben. Die fahren sowieso nicht ins Krankenhaus, sondern geben gleich Elektroschocks bei noch vorhandenem Puls, damit man auch sicher tot ist.
    - Nach Mordversuchen auf jeden Fall auf eigene Faust ermitteln und zur Not auch mal Beweise für kriminelle Machenschaften im Gordon Freeman-Style kleinklopfen
    - Meine Dusche muss gar nicht wehtun und wie eine Tropfsteinhöhle aussehen (wir Unterfranken sind so ziemlich die Härtesten in ganz Deutschland...beim Wasser)
    - Raver sind doof (wussten wir Metaler auch damals schon)

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  16. PS: noch eine klugscheiserische Anmerkung (buuuuhhh!!!): Es haben sich ein paar Flüchtigkeits-/Tippfehler eingeschlichen (und ich meine nicht die teuefels-URL)!
    An sich nicht weiter schlimm. Aber schade, wenn dadurch auch der eine oder andere Witz oder der Lesefluss leidet. Z.B. Identifikationsfehler im Wer-wird-Millionär-Bild (der Typ mit dem Stirnschnauzer ist nicht Mad Max, sondern Bully). Gleicher Verwechslung noch mal später beim Auffinden vom bewusstlosen Max ("Ein wichtiger Hinweis, Max", obwohl es Bully ist, der sprach. Max war ja bewusstlos!)

    Schon klar, dass bei den vielen genialen Wortkreationen jede automatische Rechtschreibprüfung Amok läuft. Aber vielleicht doch noch mal mit einem Auge drüberlesen vor dem Veröffentlichen?

    Weil ich gerade Zeit habe, lege ich per Zweitsichtung noch ein paar Bonuskorrekturen drauf: "Wirkundsbereich", "Dich installiert ich doch zum Nachttisch", "Identifaktion", "entswickelt". Falls Doppel-S/scharfes-S und Apostrophe keine anderen Regeln in der Schweiz haben, wären diese auch einen Blick wert.

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    1. Du bist ja wirklich ein fürchterlicher Klugscheisser :-D Aber danke für die Hinweise, du hast natürlich recht - ich bin eigentlich überhaupt kein Freund solcher Stolpersteine. Es ist aber nicht ganz einfach, bei so langen Texten alle Fehler zu sehen (habs tatsächlich erst durchgelesen und ca. 1000 Fehler gefunden), da es in Blogger keine automatische Rechtschreibeprüfung gibt. Ich könne höchstens alles ins Word rüberkopieren, aber das ist mir etwas zu mühsam. Das Millionärs-Bild habe ich gleich entfernt, denn es hatte noch einen anderen Überlegungsfehler drin (die richtige Anwort müsste doch grün sein und die eingeloggte Gelb?), vielleicht korrigiere ich das Bild noch. Doppel-S: Das Problem ist, dass es dieses Zeichen in der Schweiz gar nicht gibt, wir haben es irgendwann im 16. Jahrhundert abgeschafft. Ich hoffe eigentlich immer noch, dass Deutschland auch mal nachzieht, das würde mir hier einiges erleichtern – denn eigentlich sollte es auch für Deutsche nicht falsch aussehen. Und ca. 80% aller Leser sind Deutsche...

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    2. PS: Das Doppel-S wird unter anderem Thema sein bei der obligaten Nachbesprechung. Und einige Punkte, die du oben aufgeführt hast. Also nicht verpassen!

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    3. Man kann mit Blogger den kostenlosen "Windows
      Live Writer" benutzen, der kann sowas und macht so lange Posts auch angenehmer.

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    4. Du hast zumindest einen österreichischen Fan ;)

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  17. Schockierend. Die junge Liebe wurde offensichtlich zugunsten schnöder Drogenaufklärung geopfert (wurde evtl. von der BzGA gesponsort?), Drama ohne Happy-End und warum hat eigentlich niemand versucht den Hasen zu reanimieren...

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  18. Beim Hund /Playmobil-Piratenschiff konnte ich nicht mehr. Zu viele emotions.
    Ganz groß!!

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  19. Erwähnenswert finde ich auch die Moral von der Geschicht. Anstatt "Finger weg von Drogen" lautet sie in meinen Augen eher "Drogen, gerne doch. Aber nur vom Dealer deines Vertrauens, der Ahnung vom Kochen hat".
    Ansonsten: Heißer Shit am Puls der Zeit!

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  20. Also die BRAVO-Fotostorys warn auch schon mal besser... A
    Als erstes die (schon öfters erwähnte) Sache mit dem Rollstuhlfahrer beim Kartfahren... FACEPALM
    Dann war die Sina nach ihrem romantischen Stelldichein, als die restlichen Kids aufgetaucht sind, auf einmal wieder vollständig bekleidet, obwohl sie vorher noch ganz keusch wollte dass alle rausgehn, was aber offensichtlich keiner gemacht hat.
    Dann ist mir noch das unglaublich hässliche (Fake?)Tattoo auf dem Oberarm des Fotografen aufgefallen, und dass der und Ricky und Mad Maxi einfach IMMER mega fettige Haare hatten. (War das damals in in den 90ern? Ich bin erst '95 geboren...).
    Der Krankenwagen fährt natürlich nicht ins Krankenhaus, sondern bleibt erstmal stehen und elektroschockt wenn der Kerl noch lebt. Sehr kompetent. Wahrscheinlich haben die die Leiche gleich noch selber auf den Friedhof gefahren - wenn der eh schon mal da liegt... ein Leichenwagen wäre ja dasselbe in schwarz.
    Dann zerschlagen ein paar 14jährige Kids lieber selber den Chemiebaukasten von dem Mann vom E-Werk, anstatt die Bullen zu holen, stehen ca. 5 Minuten lang 1 m neben einem riesen Feuer (das dann auf einmal wie durch ein Wunder aus ist), kriegen es nicht gebacken den Dealer zu viert zu besiegen und haben dann noch unglaublich realistische Rußflecken im Gesicht.
    Seufz.

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    1. Kompliment an dich, und danke, dass du dir die viele Arbeit machst! Die Fotostorys sind immer das Highlight meiner Nachmittage.
      PS: Das "Stark, Freunde!" aus dem Grab wäre mir gar nicht aufgefallen, du Meisterfälscher!

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    2. Ja, gelige Fettfrisuren waren in den späten 80ern und frühen 90ern der Hit. Bullys Stirnbart dagegen hat sich wohl nur in gewissen Nischen durchsetzen können. Ich glaub, Ronaldo (nicht Cristiano) hatte mal sowas.

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  21. Niemals in der Geschichte der Menschheit hat irgendjemand freiwillig solche Klamotten getragen. Rave oder nicht Rave.

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  22. Hat jemand den Zeithorizont der Geschichte kapiert?

    Oder erlebt hier ein 14 Jähriges Mädel in zwei Tagen, mehr als manche Menschen in einem kompletten Leben?

    - Sie geht zum ersten Mal auf einen "Rave" zum abdancen
    - Sie ist zum ersten Mal auf einer Hausparty
    - Sie nimmt zum ersten Mal harte Drogen (hat sie mit 14 überhaupt schon Mal Alkohol getrunken?)
    - Sie verliebt sich zum ersten Mal in einen Jungen
    - Sie hat zum ersten Mal Sex (auf Drogen!!!)
    - Sie hat beinahe unfreiwillig ein zweites Mal Sex, sprich erlebt zum ersten Mal sexuelle Gewalt
    - Ihre große Liebe stirbt in ihren Armen und macht sie so mit 14 zu einer Art Witwe und emotionalem Frack

    Und das alles passiert in gefühlt zwei Nachmittagen???

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    1. Emotionaler Frack, nicht schlecht :-) Kleidungsstück mit romantischen Gefühlen? Habe den Zeithorizont auch nicht kapiert, ging alles so Schlag auf Schlag...

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  23. Mich deucht, bei der Beerdigung fehlt ein Bild, denn da ist ein Sprung in der Story, der mich den Faden kurzzeitig verlieren lässt.

    Ansonsten war 199x sicher schon Corel Draw 6 für die Sprechblasen verantwortlich. Und gegen Kalk hilft übrigens auch prima Zitronensäure!

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  24. Ist eigentlich irgendjemandem aufgefallen dass die gute Sina nach dem Sex viel dunklere Haare hat? Und das diese einige Bilder später wieder blond sind? Kommt das jetzt von den Drogen oder dem ersten mal?
    Ansonsten ist es mir immer eine Freude wenn es eine neue Foto-Love-Story mit Kommentaren gibt. Diese habe ich damals sogar in echt, Woche für Woche in der Bravo verfolgt.
    Bitte weiter so!

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  25. Einfach geil!! In einem rutsch durchgelesen und bis zum ende gelacht. Die frage, ib die stimne aus dem grab zum original kommt, stellte ich mir,auch. Es gibt noch eine bravo photo stiry mit drogen, da verliebt sich ein maedchen in jemanden und dan leben die in einelager vor einer rolltreppe und am ende stirbtein junge. Ich weiss ich bin erstmal enddankbar das es diesr geschicfte gab, aber die andere changierte zwischen strunzendaemlich und melodramatisch und war einfach geil. Gibts fie auch mal? Die hier war sooi heftig das muss wiederholtwerden!!" Danke!!! ( sorry fuer die rechtschreibung meine handy tastatur ist schrott )

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  26. Wie immer großartig! Ich habe viel gelacht und freue michs ehr auf die Nachbesprechung! :)

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  27. Großes Kino, große Gefühle. Danke dafür, hab mich gut amüsiert. Die Story kenne ich sogar noch aus meinen damaligen Bravo-Zeiten. Peinlich, aber was will man machen... Bravo lesen war halt damals so Brauch. ;-)

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  28. Starke Story, Freunde! Ich habe gelacht. Viel gelacht. Nicht mehr halten konnte ich mich beim begeisterten "Stark, Freunde!" aus dem Grab. (allerdings frage ich mich, wie jemand nicht merken kann, dass diese Blase nachträglich hinzugefügt wurde?! Ist doch offensichtlich xD)
    Meine irre starken Anmerkungen:
    - Der Hase sieht aber verdächtig echt tot aus o.O Was ist da passiert?!
    - Warum müssen die einander ständig beim Vornamen nennen? Weil sie sonst vor lauter Drogen nicht mehr wissen, wie sie heissen? (z.B. beim Kotzbild: Raus damit, Mad Max! Das schaffst du, Mad Max! und noch zwei madde Maxes hinterher -.-
    - Sorry, aber Minny sieht aus wie ein irre hässlicher Kobold. There, I said it.
    - Dafür, dass sie Ricky gerade mal ein paar Tage (2? 3?) kannte, macht die gute Sina aber ganz schön auf gebrochene Witwe. Wie Minny so schön sagte: sie sollte einfach aufhören, dran zu denken.

    Ich freu mich riesig auf die Nachbesprechung!
    Greets aus Thun, where the water's kalkig

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  29. Ich habs schon auf Facebook gepostet, aber es ist einfach zu wichtig, um dort unterzugehen: ich will unbedingt ein T-Shirt mit Aufdruck "WIR HABEN BISHER JEDE PILLE ÜBERLEBT!" (inkl Smiley)

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    1. Würde ich dir mit grösster Freude geben, aber eine Produktion ist momentan noch nicht konkret geplant.....

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  30. Das Warten hat sich gelohnt, wieder einmal eine herrlich schwachsinnige Story und die richtigen Kommentare dazu! Wie schon dem Kollegen gestern um 16:06 Uhr ist mir aufgefallen, dass Sina die anderen erst noch bittet, rauszugehen, bis sie wieder angezogen ist und dann plötzlich ohne weitere Erklärung angezogen wieder da steht. Fehlt dort ein Bild? Das Bild, auf dem Bully mit Doro tanzt (man kommt sich richtig dumm dabei vor, solche Namen zu benutzen) trägt die Nummer 9, dann folgt ein Bild, auf dem die Nummer nicht zu sehen ist und das nächste Bild, auf dem Bully seine neben dummen Frisuren einzige Spezialfähigkeit (Handstände) präsentiert, hat die Nummer 12. Hinzu kommt, dass man dort links noch einen kleinen Teil eines anderen Bildes sieht, der aber nicht zu dem vorherigen Bild passt. Ich hoffe auf Klärung in der Nachbesprechung!

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  31. Als die liebe Sina ihre Weste und dann auch ihr Shirt halb ausgezogen hat, musste ich sofort an "Nach dem Top ist Stop!" Spruch denken! :D klasse geschrieben, wie immer!

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    1. Ja, so gings mir auch! Privileg eingefleischter vongestern-Fans :D

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  32. Ich weiß, wir sind alle zum Spaß hier, aber ich lese die Storys jetzt seit zwei Jahren und langsam regt mich echt auf, dass Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Missbrauch in fast jeder Story als billiges, schnelles Drama herhalten müssen, das zwei Bilder später dann schon abgehakt und vergessen ist. Zur Polizei geht nie eine, es hat fast nie Konsequenzen, meist geben sich die Mädels selbst noch Schuld (denkt an die Eierbecherhose) und das Trauma ist danach wie weggeblasen. Wenn der süße Boi aber nicht zurück ruft, ist das Stoff für drei Hefte.
    Ich weiß, die Storys sind Schrott, aber das und so Kommentare wie bei der Porno Story ("eine greifen und abreagieren" und ähnliche Knaller) geben mir schon schwer zu denken, was uns da eigentlich in jungen Jahren geprägt hat.
    Ja, sorry, ich bin schon wieder ruhig. Irgendwas stimmt mit Hasi nicht.

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    1. Ich finde deine Meinung völlig legitim.

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    2. Ich gebe zu, ich hab mir das auch schon überlegt. Und auch, was ich als Mutter dazu denken würde. Aber uns hat damals wohl gerettet dass wir die Foto-Love-Stories nie ernst genommen haben

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    3. genau meine Meinung.
      in jeder Fotostory wird das junge unerfahrene Mädchen vom älteren Jungen solang gedrängt bis er bekommt was er will.

      Was ist denn das für eine Botschaft?
      An die Mädchen, dass es mit 14 Jahren schon Mal Zeit wird seine Jungfräulichkeit zu verlieren.
      Und an die Jungs, dass man nur hartnäckig blieben muss und Nein nicht automatisch nein heißt.

      Irgendwie schon fragwürdig aus heutiger Perspektive.

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    4. In dieser Fotostory sogar, dass man dem Mädchen nur ein paar Drogen geben muss, damit sie williger wird, was noch um einiges fragwürdiger ist

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  33. Volle Zustimmung zumKommentar von rainbow, aber vielleicht lag es auch an der 1996 bereits enorm verkürzten aufmerksamkeitsspanne der kids?
    jedenfalls war ich
    1) ehrlich schockiert über den todestwist (und die aktion im rettungswagen.. die kids stehen draussen rum und warten, ohne einen wertvollen hinweis zu geben?)
    2) verwundert über die münchenzentrologie der bravoredaktion (monopedingsbums, ist das common?
    3) erheitert über den auffällig ähnlichen style von minny und doro, die sich oft sogar farblich exakt ergänzt haben
    und 4) bin ich mir ziemlich sicher, dass das dealer-tattoo ein abziehbild aus einer früheren bravo war, ich habe die nbämlich gehortet wie einen schatz und auf den tag gewartet, an dem ich endlich cool genug dafür bin.

    fazit: raven und dumme frisuren sind doof, kurt werde ich immer lieben. nur die fotografierreei sollte er lassen.

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    1. Für die Bravo war es einfach super bequem, ihre Sachen in München zu machen, weil man so einfach um die vier eh schon fest angestellte Leute aus der Redaktion dazu abstellen konnte, die die Story in ein paar Tagen runter gerissen haben und das so ziemlich billig gehalten wurde.

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    2. Haha, jaa das mit dem Tattoo ist mir auch aufgefallen. Ich hatte das damals auch in meiner "Sammlung".

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  34. Gut ist auch, wenn man sich vorstellt, daß in wirklich jeder Szene, in der der Rollstuhl vorkommt, immer noch in Endlosschleife "Captain Jack" läuft.

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  35. Was mich besorgt: in den Credits steht nichts davon, dass in dieser Foto-death-story keine Tiere geschädigt wurden. .. Musste Dagobert also wirklich sterben? Wie er da auch in den Armen von Mad Max lag.. Mein trauriges Highlight der Geschichte.

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    1. Die Frage stellten sich auch damals viele BRAVO-Leser :D
      Ich erinnere mich noch, dass in einer späteren Ausgabe deshalb dazu eine Stellungnahme kam. Die Redaktion versicherte der besorgten Fangemeinde, dass er lediglich fachärztlich betäubt wurde und inzwischen wieder fröhlich seine Möhrchen knabbert.

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  36. Müsste bei dem Hasenvideo nicht der Ton mit drauf sein? So ganz durchdacht haben die das nicht.

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  37. Mir geht nur eins-EINS-eins im Kopf rum:
    Wo war Rickys Familie bei der Beerdigung? Mama und Papa haben kein frei bekommen? Oma und Opa waren auf ner Kaffeefahrt?
    Wie gut, dass er wenigstens gute Freunde mit hübschen Frisuren und sinnvollen Hobbies hatte.
    Mein Gott, es ist so traurig !!!

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    1. Haha, ja, das hab ich mir auch gedacht! Keine Eltern, keine Verwandten, keine halbe Schule wie es sonst bei solchen Fällen üblich war... nur seine Clique. Vielleicht war er ja der uneheliche Bruder von Mad Max und wurde auch von den Eltern kalt gestellt :D

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  38. Hey, endlich hab ich die Story auch durch.
    Vielen Dank für die Mühe, das muss ja echt ewig dauern (drei Nachmittage, oder?)

    Ich würde übrigens gerne beim Gewinnspiel teilnehmen: Es wurden 27 mal Pferde erwähnt und 15 mal Paviane. Was hab ich gewonnen? :)

    Achja, ich glaube es fehlt ein Bild bei der Friedhofszene, bei dem die Polizisten auftauchen. Zumindest hab ich dazu kein Kommentar gefunden. Aber viele fleißige Leser sind hier :)

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  39. Danke für den Fotoroman, ich habe musste die ganze Zeit Tränen lachen während dem lesen, is mir schon lange nicht mehr passiert... :D

    Ich dachte vom Dialekt übrigens nicht, dass du auch Schweizer bist, setzte eher auf Österreicher. Das mit dem Jura gab dann einen Hinweis. ;-)

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  40. jaja nobody likes klugscheißer, aber in der szene wo unsere feschen helden am monopterodactylus abraven, handelt es sich bei sinas kriegsbemalung nicht um die polnische flagge

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  41. Habe nur ich mich gefragt, woher Sina auf einmal ihr Roter-Stern-Moskau-Outfit zur Perücke (unbedingt die Gürtelschnalle beachten!) hatte, nachdem sie sich vorher zum Weggehen noch selbst was nähen musste?

    Und was hat es eigentlich mit dem "Brett" auf sich? - Der Spruch ist mir in den 90ern nicht untergekommen, aber da war ich auch noch etwas zu jung, um mich in Dealer-Kreisen rumzutreiben. Aufklärung erbeten!

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    1. "Und was hat es eigentlich mit dem "Brett" auf sich? - Der Spruch ist mir in den 90ern nicht untergekommen,"

      Der Ausspruch, dass etwas ein Brett sei, soll wohl bedeuten, etwas sei cool, geil, stark etc. War auch etwas überrascht, dies in einer 90er-Jahre-Fotolovestory zu lesen. Ich kenne den Spruch nur aus den aktuellen Ausgaben der Videospiele-Zeitschrift "Games Aktuell".

      Würde mich ebenfalls über nähere Infos freuen.

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    2. Ich kann voller Stolz sagen, dass ich den selben Gürtel hatte wie Sina! Nur noch viiieeel cooler: auf meiner Giganto-Gürtel-Blüte waren Herzen und Peace-Zeichen eingeprägt. Den hab ich sogar zu meiner Konfirmation getragen - zusammen mit Schulterpolster-Lederblouson. Oh yeah.

      Ist mir aber auch aufgefallen, dass Sina da auf einmal rave-taugliche Klamotten hatte...war sie etwa zwischendurch noch shoppen?! Was die alles erlebt in so wenigen Tagen...

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  42. Also das Warten hat sich gelohnt! Hab sauber abgelacht, war mal wieder irre stark! Die Kleidung lädt ja absolut zum schwelgen in der Vergangenheit ein, genauso hab ich damals auch ausgesehen ;-)) Und die Gitarre in der Hand vom Kurti hat der Herr vongestern.com aber sauber gephotoshopt??? ;-))

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    1. "Und die Gitarre in der Hand vom Kurti hat der Herr vongestern.com aber sauber gephotoshopt??? ;-))"

      Hoppla,
      hab' die für echt gehalten...nach nochmaligem Nachschauen muss ich Dir Recht geben - gut gemacht ;-).

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  43. "Damit auch diesmal jeder Tölpel der Handlung folgen kann, habe ich wieder wertvolle Verständigungshinweise unter die Bilder geschrieben."

    Vielleicht war es von Dir anders gemeint, aber ich finde diese Bemerkung den Lesern Deiner Seite gegenüber unangebracht - lesen sie Deine Kommentare doch als lustige Ergänzung zur Fotolovestory oder als Hauptmotivation.

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    1. Nein, also ich persönlich lese sie, um der komplexen Handlung folgen zu können - zu viele Protagonisten, zu viele Emotionen, zu viel Action, das hat mich damals schon überfordert. Hoffe auf weitere kommentierte Romane!

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    2. @ Gerry: Tut mir leid, aber das mute ich den Lesern guten Gewissens zu. Es ist eine lange Tradition, dass die Kommentare auf Erklärungs-Basis begründet werden – und selbst beim ersten Roman wären alle schlau genug gewesen, der Geschichte zu folgen. Ich erkläre zwar sowas normalerweise nicht (Witze soll man nie erklären, auch wenn Humor immer subjektiv ist), aber da du dir die Mühe gemacht hast, es konstruktiv zu kritisieren, gibt's auch eine ernstgemeinte Antwort.

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  44. Jawoll, da ist sie!
    Ich bin erst vor kurzem auf diese vorzügliche Seite gestoßen und war äußerst angetan von den Fotoromanen (inkl. Kommentaren latürnich). Schon damals™ erhoffte ich mir, dass DIESE Geschichte mal an der Reihe sein wird! Et voilá: Instant flashback!
    Anno Knack habe ich diesen Fotoroman for real gelesen (und mich selbst zu Pickelzeiten köstlich darüber amüsiert). Ich konnte mich noch an diese bescheuerte Frisur erinnern (dachte allerdings, Vorbild sei ein BVB-Kicker gewesen) und an den Salzwassereinsatz. Beim ersten Auftauchen der TEUFELSPILLE (!!!!!) fühlte ich mich wirklich wohlig-warm :).
    Vielen Dank für die Mühe und selbstverständlich (Soll ja nich' unner'n Tisch fall'n, nech?) für die grandiosen Kommentare! Meine Hochlichter: Der Director's Cut, der Wasserexkurs und die Drogenaffen. Beinahe wäre auch meine Tastatur draufgegangen, als ich - einen Schluck Salzlauge mit Teufelspille im Mund - beim Kommentar zu den Grabkränzen fast die Beherschung verlor und die Flüssigkeit gerade noch zurückhalten konnte. Äh....

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  45. Wie genau ging das mit dem Entkalken nochmal?

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  46. Findet Ihr nicht auch das die Satitäterin ein bisschen wie Mutter Beimer in "Jung" aussieht?
    Ich bin ja bei der Kalkwasserexkursion ich fast gestorben vor lachen.
    Tja damals waren die Kids halt bretthart und bockstark. Die haben sogar die Verhütungspille Ihrer Mutter überlebt.

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  47. Sagt mal Freunde, trägt Sina nicht die Latzhose von dem toten Kickboxer nach Ihrem kleinen Schäferstündchen?

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  48. Tsssss, nicht DORO hat "was von der jungen Merkel", sondern Minny! Auch wenn die beiden frisurentechnisch einen ähnlichen Style fahren.

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  49. In die Hosen gepinkelt habe ich mir bei der streichelwütigen Merkel und der Suche nach einem Flüchtling. Das war fies!

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  50. Sina ist laut how-old im Grauhaar-Bild übrigens 36 ;)
    Falls es jemanden interessiert.

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    1. Sehe grade, dass das jemand vor gut einem Jahr schon rausgefunden hat. Sorry!!!!

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  51. Nachdem ich zur Lolita-Geschichte verlinkt wurde, habe ich jetzt auch dieses Prachtexemplar gelesen, und mich lange, lange nicht mehr so amüsiert. Meine Rippen tun weh vor lachen - herzlichen Dank dafür (Schadensersatzklage steht aus). Was mich hier aber endgültig ausgeknockt hat, war der spontane Kalk-Exkurs. Als jemand, der aus dem Voralpenland nach Untefranken gezogen ist, kann ich die 90-10-Ratio sehr gut nachfühlen. Nichts geht über Laserduschen am Morgen :D

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  52. Überragend. Danke für eine unterhaltsame Nacht! :D

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  53. Lieblingsstelle war ganz klar: Falls er nicht schon bereits geschluckt hat wie eine abgehalfterte Hafenhure. Und irgendwo herumschäumt wie ein abgehalfteter Ackergaul.

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  54. ähhh, in welchem Land genau sinkt die Erde nicht ab, wenn sie aufs Grab geschaufelt wurde??? (würde hier ja im Impressum nachschauen, aber ich find keines...)

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  55. Die habe ich (wie auch die Zitronen-Prinzessin und den Werbelümmel) damals im Original gelesen. Währenddessen das, was einige Vorredner wegen Rollstuhl und Kart-Fahren anmerkten damit erklärt ist, dass Rollstuhl nicht gleich vollständige Bewegungsunfähigkeit bedeutet und es auch Arten von Gehbehinderung gibt, bei denen die Betroffenen, die einen Rollstuhl nutzen, aber technisch zum Beispiel in der Lage sind Rad zu fahren, was man auch in der Reha oder Krankengymnastik übt (außerdem könnte er nach wie vor Gehen können, aber sehr unsicher oder sehr langsam und deshalb im Alltag im Rolli sitzen) hat uns als Jugendliche mit Behinderung was ganz anderes verwundert: Wieso lebt der nicht im Heim? Dass BRAVO unrealistisch ist war uns klar, aber wenn die Eltern ihn abschieben und er minderjährig ist, dann hätte er realistisch im Heim oder einer Pflege-WG wohnen müssen. Wäre das schon zu viel verlangt gewesen an Realismus? (So fragten wir uns damals.) Außerdem haben wir uns gefragt warum nirgendwo erwähnt wird, dass er auf eine Sonderschule geht? Es war damals nämlich gar nicht so einfach da nicht hin zu müssen und wenn seine Eltern ihn abgeschoben haben, dann hatten die auch keinen Bock sich mit dem Behördenkram auseinanderzusetzen, den unsere Eltern für die Gesamt- und Realschulen an der Backe hatten. Und natürlich dieses Stereotyp: Behinderter ist entweder mitleiderregend oder macht krumme Dinger und muss sich „Freunde“ kaufen, ist als ungesagt bösartig, das hat uns noch am meisten aufgeregt, glaube ich. Irgendein Rollstuhlfahrer, den ich kannte hat deshalb auch an die BRAVO geschrieben. Natürlich ohne Antwort zu erhalten.

    Worüber ich damals wie heute stolpere ist dieses ganze ge-„Mad Maxe“ als es ernst wird. Ein „Maximilian!“ und die Dringlichkeit der Sache wäre klar gewesen, aber die Dramatik hin. Über die Beerdigung haben wir uns damals schon amüsiert.


    Freue mich schon auf neue Fotoromane!

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  56. Ich habe die Story vor knapp zwei Jahren als Lesezeichen gespeichert, weil ich mir dieses Mammutwerk für einen besonderen Tag aufheben wollte. Heute war ein ganz normaler Tag, aber ich habe es trotzdem endlich gelesen. Fantastisch und verstörend.

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