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Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.

Donnerstag, 1. September 2016

Hyper, Hyper, Kussi WTF (2016)

Viele meiner sehr geschätzten Leserinnen und Leser haben in den vergangenen Wochen immer wieder versucht, die Verbreiter gewisser Bilder auf die Hintergründe dieser Bilder hinzuweisen. Leider ohne Erfolg. Spätestens wenn von mir eigentlich sehr geschätzte Reichenweiten-Blogs wie Schleckysilberstein auf den Zug mitaufspringen, besteht evtl. Handlungsbedarf. Deshalb hier mal ein weiterer Aufklärungsversuch.





Vongestern.com verstehen – Perlen der Bravo Foto Love Story

Viele Foto-Love-Story-Bilder, die Ihr als Perlen der Foto-Love-Story-Geschichte abfeiert, wurden von mir höchstpersönlich verändert. Neudeutsch: Es sind Fakes. Nicht, um irgendwen in die Irre zu führen, sondern um die sehr geschätzten (und scheinbar äusserst medienkompeteten) Leserinnen und Leser meiner kommentierten Fotoromane zu unterhalten. Ich ging nie davon aus, dass jemand die doch sehr offensichtlichen Umschreibungen und Fotomontagen nicht verstehen könnte.

Sorry, aber denkt Ihr ernsthaft, BRAVO texte ein Bild mit «Hyper, Hyper! Techno! Kussi! Scooter»? Habt Ihr ernsthaft das Gefühl, BRAVO verpasse einem Pferd eine Sprechblase und lässt es «Halli, hallo! *wieher* *schnaub*» sagen? Sagen!?

Dieses eine Scooter-Bild da, da habe ich sogar den Hintergrund verändert – sieht man das nicht? Die Perspektive stimmt überhaupt nicht, die Feiernenden im Hintergrund stammen aus einer völlig anderen Zeit.

Klaut doch die orignalen Bilder und lacht darüber, falls sie lustig genug sind. Aber langsam mache ich mir fast ein wenig Sorgen um den guten Ruf der damaligen Autoren. Die – man mag es kaum glauben – keine Pferde zum sprechen gebracht haben. Und auch das Wort «Kussi» nicht verwendet haben.

Da das Internet meist nur Bild versteht (und Lang Wort nicht lesen mag), publizieren ich bald die Kollektion aller Bilder, die man nur mit Bedacht als Original weiterverbreiten sollte. Oder mit etwas Menschenverstand.

Kussi zusammen.




Mittwoch, 31. August 2016

Pro & Contra Rap (1991)


Heute wird diskutiert. Die Frage ist aktueller denn je. Der Rap breitet sich bekanntlich in rasanter Geschwindigkeit im deutschsprachigen Raum aus. Früher oder später muss sich jeder entscheiden: Pro oder Contra Rap? Ausgelöst hatte die hitzige Diskussion damals der Brief von Christina P. aus Braunschweig. Leider fehlt mir die Nummer 6 / 1991, sonst hätte ich das Zeitdokument der Rap-Geschichte natürlich beigelegt. Wer das Heft hat: Bitte Brief scannen und mir senden.

Besondes gewichtig scheint mir das Statement von MC Party (14). Als echte Vertretung der Szene kommt er zum Punkt: «Bei den meisten Anti-Rappern sind die Sprachzellen nicht soweit entwickelt, dass sie einen solch präzisen Sprechgesang cool runterrattern und gleichzeitig auch noch dazu tanzen könnten».

Und Harald F. Mantel – er war schon Mantel, als es noch Underground war – klärt auf: «Dass die Rapper immer nur Oldies nachsingen, stimmt überhaupt nicht, oder hat sie schon mal eine Oldie-Version von «Me so horny» oder «Sally, that Girl» gehört?» Bamm, diese Punchline sass.






Dienstag, 30. August 2016

Montag, 29. August 2016

Unterschriftensammlung (1991)


Nein, das werden wir nicht, Sandra! Nein, nein und nochmals NEIN! Übrigens: Erklärungen und Entschuldigungen, die auf Wetten basieren, sind fast immer ein direkter Fall für den Papierkorb. Eine Weisheit für den weiteren Lebensweg. One for the Road. «Hihi, meine Kollegin und ich haben gewettet, wer in einer Stunde mehr Nummern erhält, hihi, gibst du mir deine?» NEIN! Es wird zwischenmenschlich eigentlich sehr selten wirklich gewettet. Oder wettet Ihr mit eurem sozialen Umfeld? Na also – die meisten Wetten sind Erfindungen. Hätten wir das also wissenschaftlich untermauert und zementiert.

Nichtsdestotrotz: Interessant wäre zu wissen, wie viele Unterschriften Sandra damals zugeschickt bekommen hat. Allzu viele wohl nicht. Denn die Motivation, für diese Unterschriftensammlung alles fallen und liegen zu lassen, dürfte sich bei den meisten Leserinnen und Lesern in überschaubaren Grenzen gehalten haben. Wenn man schon Unterschriften sammelt, möchte man ja meist einen nachvollziehbaren Nutzen generieren. Ein paar Zirkustiere befreien, Palmöl verbieten oder Genmais in die Wüste schicken. Oder je nach Gesinnung Orang-Utans verbieten – bekanntlich behindern die mit ihren kleinlichen Gebietsansprüchen die reibungslose Palmöl-Produktion.

So, das wurde jetzt schon beinahe wieder etwas lang. Eigentlich wollte ich nur Sandra mitteilen, dass wir uns nicht bei ihrem Wett-Projekt engagieren wollen, können und werden. Wir hätten gerne, haben aber leider schon was anderes vor.




Sonntag, 28. August 2016

Haschisch (1991)



Achtung, Achtung, heute wichtige Aufklärung! Hefte raus, Strassenarbeit! Der amerikanische Forscher Nahas fand nämlich 1991 heraus, dass Haschisch des Teufels ist. Bis zu diesem Zeitpunkt ging man nämlich davon aus, dass alles halb so wild sei. Die alten Hippies dachten sogar, Haschisch enthalte wertvolle Omega-III-Fettsäuren, Folsäure und lebenswichtige Vitamine. Darum durfte es im Zweifelsfall auch mal ein Sportzigarettchen mehr sein – man gönnte sich ja sonst nichts.

Aber: Alles falsch! Aus, finito, fertig lustig – kommt gut nach Hause! «Haschischrauchen ist lebensgefährlich», fanden Nahas und seine über den ganzen Erdball verteilten Forscherfreunde in den frühen 90er Jahren heraus. BRAVO mahnte: «Was Nahas herausfand, sollte bei allen die Alarmglocken klingeln lassen, die mal ein Grämmchen kiffen wollen»!

Die Ergebnisse haben es in sich, wie eine Haschischzigarette ein Grämmchen in sich hat: So landeten beispielsweise amerikanische Piloten Tage nach der Teilnahme am Hasch-Experiment immer noch neben der Landebahn! Ohne es zu merken!! :-(

...am Flugsimulator. Aber scheinbar sind auch während des ersten Golfkrieges Heerscharen «zugekiffter Bomberpiloten» ohne erkennbare Feineinwirkung abgestürzt!

Zu allem Überfluss kam dann auch noch heraus, dass Kiffen während der Schwangerschaft nicht gut ist. Davon konnte jetzt wirklich niemand ausgehen.

Wenn Ihr also das nächste Mal den Spruch hört: «Ey, Alter, nimm' doch auch mal 'n Zug. Törnt echt an! Komm, mach schon, es ist ja nichts dabei.» – denkt an diese wissenschaftliche Abhandlung hier. Und lasst es bleiben. Denn niemand will am Ende bei Rauschgiften wie Heroin, Crack oder Kokain landen.







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