Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Werbung des Tages: BMW (1971)




Donnerstag, 23. Mai 2013

Erstes Duckface...EVER! (1997)

Bis heute ging man ja davon aus, dass das Duckface eine Erfindung der Facebook-Generation (w) sei. Dem ist aber nicht so, wie ein eben entdecktes Dokument zeigt: Steffi und Jenny (14) setzten das Entengesicht schon 1997 gezielt im Rahmen einer gepflegten Balz ein - und waren damit ihren Geschlechtsgenossinnen Jahre voraus! Hoffentlich hat sich der Pioniergeist auch ausgezahlt.



Sonntag, 19. Mai 2013

Merchandise des Tages: Der ultimative Star-Anhänger (1998)

Ob es sich hier wirklich um die Fingerabdrücke von Justin Timberlake, Nick Carter und Michael Jackson handelte, steht in den Sternen und in den Akten der Firma Fan-Art. Schliesslich sehen eh alle recht ähnlich aus - und der Aufwand wäre bei einer Sekretärin oder einem Praktikanten sicherlich kleiner gewesen. Aber keine Unterstellungen bitte - die 90er waren schliesslich die Ehrlichkeit in Person.


Samstag, 18. Mai 2013

Kotzbrocken des Tages: Erik (1994)

Bringt King Attila keine zufriedenstellende Rendite, wird er zu Lasagne verwurstet. Erik (20) kennt da nichts. Er stammt übrigens aus dem Fotoroman «King Attila» aus BRAVO Girl! Nr. 14 1994.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Rauchen im Neckermann-Katalog 1973

Er hat gut lachen: Damals war ALLES erlaubt.
Nach einer kurzen Pause steigen wir wieder ein. Ein freundlicher Leser hat mich darauf hingewiesen, dass in früheren Neckermann-Katalogen geraucht wurde, bis der Arzt kam. Das war mir auch neu - die beigelegten Bildbelege sprachen jedoch eine deutliche Sprache. In Schweizer Versand- und Modekatalogen aus dieser Zeit fiel mir noch nie Vergleichbares auf. Der bisherige Forschungsstand sagt also: Ein rein deutsches Phänomen. Bei insgesamt zwei untersuchten Ländern besitzt diese Aussage allerdings die statistische Aussagekraft einer verfaulten Salatgurke.

Dass man es früher sehr unkompliziert sah mit der Raucherei, ist ein alter Zopf. Ende der 40er Jahre warb Camel damit, dass besonders viele Ärzte Camel rauchten (Youtube-Link). Als meine Eltern jung waren, rauchte man in den Kinos ganz selbstverständlich. Noch in den 80er Jahren wurde auf Flügen geraucht (die Fluggesellschaften weisen ja heute noch bei aller Selbstverständlichkeit darauf hin, dass dies ein Nichtraucherflug sei und die Nichtraucherlampe leuchtet auf). In der Schweiz wurde das Rauchen in Zügen erst vor wenigen Jahren verboten und vor noch etwas weniger Jahren in Restaurants. Die logische Folgerung dieser Entwicklung: Früher oder später wird überhaupt nirgends mehr geraucht. Der ganzen Verbieterei haftet immer auch etwas Unsympathisches an - im Nachhinein hatte es schlussendlich aber meistens schon seine Richtigkeit.

Im Neckermann-Katalog rauchten übrigens konsequent nur die Männer - Frauen war der Glimmstengel verwehrt. Dafür durften die Herren der Schöpfung sogar im Schlafanzug rauchen. Hier die Bilder:


Mittwoch, 1. Mai 2013

Was man(n) 1991 sexy fand

Her mit der Jacke!
Passend zum gestrigen Fotoroman heute noch ein Nachtrag aus der selben Zeit. Im Inhaltsverzeichnis von BRAVO Girl! war der Beitrag unter dem harmlosen Titel «Boys kleiden Girls» angekündigt. Damals dachte man übrigens, Englisch sei «cooler» als Deutsch. Ein Irrtum, wie sich später herausstellte. Zurück zum Artikel: Im Heftinneren wurde der Titel dann etwas deutlicher: «Alles, was Jungs sexy finden!» Ein Wunder, steht da nicht «Alles, was Boys hot finden!»

David (18), Michael (19) und Adrian (17) erklären in dem pädagogisch wertvollen Artikel, worauf es ankommt im Leben. «Uns kommt es beim anderen Geschlecht in erster Linie auf die Optik an». Da sexy aber nicht heisse, «wie eine Edelnutte» auzusehen, geben sie unter anderem diesen tiefsinnigen, fast schon philosophischen Ratschlag: «Ein Girl soll nicht von Kopf bis Fuss eine geile Puppe sein.» Write that down, Puppen, pardon Girls!


Dienstag, 30. April 2013

Zum Tag der Arbeit: Ferienliebe (1993)

Und ich mag Spaghetti al Pesto (selbstgemacht).
So mit ein bis zwei Foto Love Storys pro Monat kann - und muss! - hier gerechnet werden. Schliesslich muss dieses wunderbare Kulturgut erhalten werden. Und wenns sonst niemand macht... bleibt es wieder an Onkel Vongestern hängen. Es wird in nächster Zeit aber wieder abwechslungsreicher. Beispielsweise möchte ich mich wieder mehr mit Autos beschäftigen - und mit klassischen vongestern-Rubriken (Brieffreundschaft zum Beispiel). Und mit diesem und jenem (z.B. DDR). Übrigens: Dieses Video, auf das mich der Macher via Facebook aufmerksam gemacht hat, ist nicht unlustig. Lasst euch nicht vom Intro die Stimmung verderben - der junge Mann scheint auch ein BRAVO-Experte zu sein und macht auf einige äusserst interessante Punkte aufmerksam: Rassistische Witze, falsch übersetzte Songtexte, erfundene Zitate etc (und ein paar Lacher, die man nicht wegdiskutierten kann).

Also, los jetzt, heute gehts um zwei Damen. Laura ist etwas mollig (aber wirklich nur etwas) und deshalb etwas unsicher. Ihre Kollegin Sylvia ist schön und weiss es auch. Sie legt «ab und an ein extrem überhebliches Gehabe an den Tag» liest man in der Einführung. Damit dürften die Sympathien hier ja eindeutig verteilt sein.


Sonntag, 28. April 2013

Werbung des Tages: Simplicol (1993)

Ja, früher machte man sich ab und zu den einen oder anderen Gedanken weniger. Wrong in so many ways - würde diese Werbung 20 Jahre später so veröffentlicht, gäbs Schelten aus verschiedenen Lagern.



Mittwoch, 24. April 2013

Werbung des Tages: Pennypacker (1977)

Echte Männer trinken Bourbon und fahren BMW 3.5 CSL.



Samstag, 13. April 2013

An den Herd gekettet (1963)

Metall Zug Elektroherd (1963): Echte weibliche Identifkation mit dem heimischen Herd. Heute ist Metall Zug ein Konzern, welchem unter anderem V-Zug angehört. V-Zug ist laut der Studie «Reader's Digest Trusted Brands 2013» die Küchengeräte-Marke, welcher in der Schweiz am meisten vertraut wird - die bedingungslose Identifikation ist also geblieben. In Deutschland, Belgien, Portugal und Finland vertraut man übrigens am liebsten Miele. Wer den Werbetext nicht lesen kann, aber möchte, klickt «weiterlesen».



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