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Donnerstag, 15. September 2016

Komponieren in der eigenen Bude (1992)



Was geht ab, Rapper, Home-Recorder und Spiele-Freaks? Hier gibt es die neusten Trends aus dem Producer-Bereich (PB). Das Rap-Geschäft braucht Ihr in Zukunft nicht mehr Hammer (MC Hammer, Anmerkung der Redaktion, Kussi!), Vanilla Iceoder der 2 Live Crew allein zu überlassen. Traut euch und kauft die witzige kleine Maschine «Rapman» von Casio. 199 Mark Fuffzig und Ihr seid gross im Geschäft. Damit ersetzt Ihr ein ganzes Scratch-Orchester.

Aber Obacht: Mit dem zierlichen, von 7,5-Batterie-Volt angetriebenen Rapman könnt Ihr keine Strassenzüge beschallen. Das versteht sich zwar von selbst, aber einfach, dass es danach kein böses Blut gibt. Ist zur Sicherheit im Artikel nochmals explizit erwähnt. Durch den Anschluss an einen Ghetto-Blaster o.ä. lässt sich phontechnisch natürlich gewaltig Land gutmachen, ok?

Und falls Ihr GANZ GROSS raus wollt, könnt Ihr den Atari 1040 STE mit sagenhaften 1 MB RAM holen! Arbeitsspeicher kann man schliesslich nie genug haben – da darfs im Zweifelsfalls auch mal etwas mehr sein.

Besonders erwähnenswert scheint noch dieser heisse und zeitlose Producer-Tipp: «Trotzdem empfielt es sich aber grundsätzlich, das Mikro möglichst nahe an die Lippen zu halten und volle Kanne hineinzuröhren, damit Euer Rap sich gegen den Hintergrund auch voll durchsetzt».

Das macht z.B. Fler schon lange so und deshalb spielen seine Alben phontechnisch auch in einer anderen Liga. Real Talk!

Am Ende des Artikels sind noch zwei mehr oder weniger zufällig ausgewählte Casio-Rapman-Videos eingebettet. Nur für den Fall, falls Ihr noch unschlüssig seid.



Mittwoch, 20. Januar 2016

Smartwatch 1986: Casio DBX-100

«Meine CASIO ist das einzige Datenbank-System im Unternehmen, das jeden Hacker vor ein Rätsel stellt.» ... und das vermutlich auch jeden Hacker kalt lässt. Es sei denn, er interessiere sich für deine 100 Telefonnummern und 65 Termine, Opa. Ok, nicht uninteressant, aber vermutlich auch keiner gröberen Hackerei würdig.

STRENG VERTRAULICH: «Eine Kontaktaufnahme mit den Data-Bank-Uhren von CASIO ist nur ein Passwort möglich.» Diese Tatsache liess sicher allen potentiellen Telefonnummer-Hackern das Blut in den Adern gefrieren. Haben diese Tausendsassas doch ein Passwort eingebaut! Aus, fertig, finito, kommt gut nach Hause, vergesst nichts unter den Stühlen, hier gibt's nichts mehr zu sehen! Sicher war sie, die DBX-100. Sonst noch was? Ja. Wikipedia: «Das Modell Casio DBX-100 hatte einen entscheidenden Konstruktionsfehler: Durch Umwelteinflüsse löste sich die Tastaturmatte mit der Zeit gänzlich auf und machte die Uhr unbrauchbar.» Och... Wer noch eine hat, soll sie in Ehren halten – und von Umwelteinflüssen jeglicher Art fernhalten.




Freitag, 15. Januar 2016

64 KB: Endlich Platz! (1989)

Speichergigant: Der Casio SF-7500 speicherte locker noch ein paar 100 Adressen mehr als andere Datenbanken – stark!




Dienstag, 10. Dezember 2013

Casio: My Magic Diary C-300 (1995)

1995 stand SMS noch in den Kinderschuhen. Die Technik existierte zwar, aber war einem Grossteil der Gesellschaft unbekannt. Das lag vermutlich daran, dass ein Grossteil der Gesellschaft noch kein Mobiltelefon besass. Handys waren Angebern vorenthalten, die damit gerne die Relevanz ihrer beruflichen Stellung und die fehlende Grösse ihrer primären Geschlechtsmerkmale demonstrierten. Bei den Jugendlichen nahm der Mobil-Wahn erst gegen Ende der 90er Jahre Fahrt auf. Ich z.B. kaufte mein erstes Handy 1999 (ein wunderbares Ericsson A1018s mit Wechselcover) und gehörte in der Klasse immer noch zu den Early Adopters. Übrigens: Für Handy-Nostalgiker empfiehlt sich die Seite GSMArena.com, die jedes Modell jedes Herstellers archiviert.


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