Da haben wir 10 Mark schon wesentlich dümmer aus dem Fenster geworfen. Hits wie «Ihr Pulli war zu klein» oder «Zeig mir mal dein Muttermal» sorgen für elektrisierende Erotik auf jeder Fete. Lustigerweise gibt's diese Perle der Musikgeschichte noch auf YouTube. Just sayin'. Pure Lebensfreude, purer Sex.
Freitag, 3. August 2018
Diese Langspielplatte bringt Lebensfreude und Sex auf Ihre Party für 10.- (1970)
Da haben wir 10 Mark schon wesentlich dümmer aus dem Fenster geworfen. Hits wie «Ihr Pulli war zu klein» oder «Zeig mir mal dein Muttermal» sorgen für elektrisierende Erotik auf jeder Fete. Lustigerweise gibt's diese Perle der Musikgeschichte noch auf YouTube. Just sayin'. Pure Lebensfreude, purer Sex.
Donnerstag, 2. August 2018
Umziehen like it's 1938: praktische Merktafel
Auch im Dritten Reich wurde umgezogen. Auch wenn der Prozess damals scheinbar «bei vielen ungemein gefürchtet» war und mit dem «Einbruch einer Naturgewalt» verglichen wurde. Die Zeitschrift, deren Namen ich leider nicht mehr weiß (und die ich auf die Schnelle auch nicht mehr finde) veröffentlichte deshalb diese praktische Merktafel mit 37 Schritten. Kann man getrost auch heute noch verwenden. Butter- und Fettkarte ummelden nicht vergessen! Interessanterweise musste man damals die Wohnung scheinbar nur besenrein übergeben (Punkt 34).
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Mittwoch, 1. August 2018
Durchs Internet zu surfen ist viel geiler, als am Baggersee von einem blöden Surfboard zu fallen (2000)
Weise Worte anlässlich der aktuellen Hitzekrise. Ich habe gerade auf Twitter gelesen, dass laut Klimaexpertin Beatrix von Storch (D) nicht der Mensch, sondern die Sonne schuld am ganzen Klimaschlamassel sein soll. Jetzt kann ich etwas ruhiger schlafen – aber diese Sonne hört noch von mir. Anzeige ist raus!
Jetzt noch zu den wichtigen Fragen des Lebens: Wird es je wieder einen ganzen Fotoroman Plus geben? In voller Länge? Ja? Ne? Bekanntlich trat ich in den letzten Monaten etwas kürzer, was die Seite hier angeht. Bedeutet aber nicht gleich, dass sie gestorben ist. Danke btw. für die zahlreiche Mails und Nachrichten – ich lese alles und freue mich über alles. Und bin in seltenen Fällen sogar etwas gerührt. Selbst wenn mal keine Antwort kommt, weil ich gerade unterwegs bin und es danach ohne böse Hintergedanken vergesse. Kussi! Lange Rede, kurzer Sinn: Ja, natürlich wird wieder ein Fotoroman kommen. Grünes Licht. Ihr müsst jetzt aber nicht unter jedem Facebook-Post fragen. Wie ich schon mal erklärte, hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Ausserdem mach ich's ohnehin nur dann, wenn ich Zeit und vor allem Lust habe. Und vor allem Zeit.
Nun etwas konkreter: Ich habe am vergangenen Wochenende verschiedene Fotoromane eingescannt. Ich bin leider aber nicht sonderlich zufrieden mit ihnen. Entweder fehlt es ihnen an Pferden, an Rauschgift oder – und das ist noch viel schlimmer – am gewissen Etwas. Ich habe aber noch zwei gute Kandidaten im Visier und prüfe sie in den nächsten Tagen genauestens (u.a. Gil, aber da fehlt mir ggf. noch eine Ausgabe). Auch wenn ich natürlich weiterhin keinen Fotoroman im Detail lesen werde, bevor ich beginne, ihn Bild für Bild der Leserschaft zu erklären. Alles wird gut.
Montag, 30. Juli 2018
Der DJ-Bobo-Sneaker von Victory by Deichmann (2001)
Vielleicht wären sie heute OVP ein Vermögen wert: Die Sneakers, welche Deichmann 2001 zur Feier der DJ-Bobo-Tour «Planet Colors» ins Leben rief. Es ist davon auszugehen, dass die Käuferinnen und Käufer dieses Design-Klassikers die Schuhe getragen haben, bis sich die Balken bogen. Kurz: Es existieren wohl keine ungetragenen oder zumindest sehr gut erhaltenen Exemplare dieses sehr, sehr, sehr schönen Schuhs mehr.
Deichmann trat damals als Tour-Sponsor auf und lancierte dafür eine eigene DJ-Bobo-Kollektion. Sie wurde unter anderem an den Konzerten verkauft.
Freitag, 27. Juli 2018
50 wunderschöne Poster: Was 1984 in den Jugendzimmern hing
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| Rouge-Pistole Reloaded: Nie waren die Sujets schöner und logischer als 1984. |
Stark sein jetzt: Es gibt wieder die maximale Dosis Airbrush und Weichzeichner auf die Augen. Bisherige Beiträge: 1994 und 1987. Nun geht's noch tiefer in die 80er. 1984 waren vermutlich die wenigstens von euch im Poster-fähigen Alter – bis auf die sehr, sehr Alten. Eure Eltern zum Beispiel. Oder ihr selbst, falls ihr ebendiese Eltern seid. Hätten wir das also geklärt.
Auch diesmal stammen die irre starken Sujets aus einem Katalog des Poster-Versandhändlers Fotographica, den es heute nicht mehr gibt. Eigentlich schade. Etwas mehr Poster würden der heutigen Welt gut bekommen. Make posters, not war.
Wie bereits in einem früheren Beitrag erläutert, war das wirtschaftliche Geheimnis hinter der damaligen Poster-Hysterie der Mengenrabatt: Je mehr Poster man auf einmal bestellte, desto günstiger wurde das Einzelstück. Sammelbestellungen drängten sich deshalb auf. Kolleginnen und Kollegen wurden dazu ermuntert, sich doch auch das eine oder andere Airbrush-Pferd zu gönnen. Frei nach dem Motto: Ein Pferd ist kein Pferd. Hier noch ein romantisches Paar im Sonnenuntergang, da noch eine stilvoll inszenierte Cola-Dose – je poster, desto besser.
So kostete das Poster ab 30 Stück nur noch 3 Franken Fuffzig. Statt fast 5. 5 Franken war 1984 noch eine unfassbar hohe Summe für die geschundene Teenager-Brieftasche. Ungefähr 8 Mark Fuffzig. Teuerungsbereinigt also ca. 4 Euro. Oder um noch genauer zu sein: 8 Euro Fuffzig. War da nicht irgendein großes deutsches Trauma, dass heute bei den Preisen der Mark/Euro-Umrechnungskurs einem 1:1-Verhältnis entspricht, während beispielsweise bei den Löhnen die kohl'sche 1:2-Formel schlauerweise beibehalten wurde? Kein Wunder, fordern heute viele Deutsche die Rückkehr der Mark (welche, müsste dann noch im Detail angeschaut werden – es stünden ja mittlerweile nebst Deutscher Mark und Reichsmark auch verschiedene Underground-Märker von Reichsbürgern und Chemtrailern zur Auswahl).
Zurück zum Geschäftsmodell Fotographica: 1984 wurde das Massenbestellungsphänomen mit zwei zusätzlichen Anreizen angeheizt. Einerseits erhielt man pro 10 bestellte Poster ein Poster gratis. Andererseits wurden Turbo-Bestellerinnen ab 30 Stück mit dem wundervollen Fotographica-Kalender belohnt. Fantastisch! Die Bonus-Geschenke gingen natürlich in die Tasche der federführenden Sammelbestellerin und dienten so als zusätzliche Motivationsspritze, auch noch dem letzten Klassenkameraden ein Clown-Poster aufzuschwatzen.
Hier noch schwarz auf weiss: «Fotographica-Sammelbestellungen sind schon lange der Geheimtipp unter allen Poster-Fans!» So ist es, liebe Poster-Fans. Als dritter Anreiz winkten der fleissigen Bestellerin noch zwei unfassbar tolle Aufkleber, die jedes Schulheft zum einzigartigen Bijou machten.
So, und nun viel Spass mit den Postern from Hell.
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