Alles selbst eingescannt aus alten Zeitschriften.
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Freitag, 25. August 2017

Flatrate like it's 1979 (1979)



Ich nehme zwei! Ein irre starker Wecker, der einem sagt, dass es Zeit ist, «Adieu» zu sagen. Kann man an die Wand hängen. Erhältlich in den Farben Beige, Moosgrün oder Or... Moment... Adieu!

Quelle: «Für Sie»,  Nr. 1, 20.12.1979



Sonntag, 3. Januar 2016

Philips Porty (1988)



Das Modell BSA51 war das erste Mobiltelefon von Philips. Es wog mit Akku butterzarte 4,2 Kilogramm und hörte auf den liebevollen Namen «Porty». Das Möbel sendete über das deutsche C-Netz, welches 1985 auf- und 2000 abgeschaltet wurde. Das dritte und letzte analoge Mobilfunknetz Deutschlands. Wer zu Zeiten, in denen sich Otto Normalbürger mühsam eine freie Telefonzelle und Münz satt suchen musste, ein Mobiltelefon sein Eigen nennen konnte, war definitiv King. Ganz im Gegensatz zu den Angebern, die Anfang- bis Mitte der 90er-Jahre ihre gesellschaftliche- und berufliche Relevanz durch ein Handy demonstrieren wollten. Autotelefone sind die Mütter aller Smartphones. Nicht zuletzt deshalb nennen in der Schweiz die meisten Menschen ihr Mobiltelefon / Smartphone heute noch «Natel», was nichts anderes als «Nationales Autotelefon» bedeutet. Funfact! Hashtag #smombie. Apropos Funfact: Wurde in dieser Anzeige wirklich der Mercedes-Stern verfremdet?




Mittwoch, 18. Februar 2015

Abzocke: Die Telekom klärt auf (1993)


Eigentlich bemerkenswert, wie sich die Telekom 1993 gegen die unsägliche, damals weitverbreitete Telefon-Abzocke stark machte. Vermutlich verdiente das Unternehmen nicht mit. Im Gegensatz zu den Jugendzeitschriften, die die Inserate mit Handkuss abdruckten. Ungefähr wie später diese Klingelton-Abo-Sch****, nur noch etwas stupider. Von besagten Inseraten war hier schon zweimal die Rede, nämlich beim Telefon-Abzocke Teil 1 und Teil 2.




Donnerstag, 22. Januar 2015

Arbeitsgemeinschaft Telefon (1979)


Neues von der Arbeitsgemeinschaft Telefon: Die liess in den 70ern nicht locker, Deutschland die Strippe näher zu bringen. Diese Kampagne fuhr man scheinbar jahrelang, wie aufmerksame Leserinnen und Leser wissen (1976, 1978). Damals mussten viele Menschen zur Telefonzelle um die Ecke, wenn sie einen Termin aufgrund eines Trainings verschieben wollten. Wer keine Telefonzelle um die Ecke vorfand, war gezwungen, die Face-to-Face vereinbarten Abmachungen einzuhalten – eine schreckliche Vorstellung. Die Kampagne fruchtete: 2013 verfügten 90 Prozent aller deutschen Haushalte über ein Festnetz-Telefon. So ist brav! Leider ist die Tendenz sinkend, da es das junge Gemüse nicht mehr für nötig befindet, sich einen teuren Festnetz-Anschluss zu leisten. Unverständlich! Dabei bietet die Festnetz-Telefonie so viele Vorteile: Zum Beispiel eine schöne, seriös wirkende Telefonnummer, mit der man sich vom Mobilfunk-Pöbel abheben und -grenzen kann. Weitere Argumente folgen!

Dienstag, 9. Juli 2013

Arbeitsgemeinschaft Telefon (1978)


Das waren noch Zeiten: Die Arbeitsgemeinschaft Telefon machte sich für das Recht auf ein eigenes Telefon stark. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen - und das junge Gemüse erst recht nicht. Letzteres hat schon Mühe, sich die Prä-Smartphone-Ära vorzustellen. Nach diesem ausführlichen Exkurs zurück zur Arbeitsgemeinschaft Telefon: Die war mir schon bei meiner letzten Beitrag schleierhaft. Damals fand man im Internet noch nichts darüber, in der Zwischenzeit verrät uns das Print-Archiv der «Zeit», dass sich zu dieser Arbeitsgemeinschaft «interessierte Firmen der Fernmeldeindustrie zusammengeschlossen» hätten (1982). Kurz: Es ging weniger um irgendwelche Menschenrechte, sondern um Kohle. Die Post - bei der man damals Telefone kaufte (aka kaufen musste) - stritt aber ab, etwas mit der Arbeitsgemeinschaft am Hut zu haben und verwies auf besagte Industrie (übrigens ein lustiger Artikel der «Zeit» - lustige Sprache und lustige Inhalte - z.B. dass früher unter gewissen Umständen bereits das Klingeln-lassen kostete).

Trotzdem muss man festhalten, dass die Arbeitsgruppe Telefon die Vorteile eines eigenen Telefons gut und zusammenfassend erklärte. Natürlich richtete sich die Anzeige nur an Leute, die «sehr beschäftigt» waren und folglich zu Hause erreichbar sein mussten - nicht etwa an die Hinterwäldler, die Ende der 70er Jahre noch kein Telefon besassen (aka Zielgruppe).



Sonntag, 4. März 2012

Mittwoch, 22. Februar 2012

Telefon-Abzocke der 90er Jahre, Teil 2 (1993)

Telefon-Abzocke Teil 1 war gestern, heute Telefon-Abzocke Teil 2. Jedes Jahrzehnt hatte die Abzocke, die es verdiente - in den 2000er Jahren waren es z.B. die Klingeltöne. In den 90ern machten irgendwelche Leute wohl viel Geld mit irgendwelchen Ausland-Nummern, auf welche wiederum irgendwelche Leute anriefen, um die neusten News über irgendwelche Stars zu hören. Meistens waren die Anrufer Anruferinnen - hoffnungslos verknallt in Leute, die heute in Dschungelshows auftreten oder von der Sozialhilfe leben. Leider habe ich selbst nie angerufen, sonst könnte ich beschreiben, wie solche Anrufe abliefen. Wahrscheinlich hörte man minutenlange Begrüssungen, um schliesslich ein Tonband vorgespielt zu bekommen. Gewinnmarge: 2000%. Vielleicht melden sich ja hier irgendwelche Ex-Anruferinnen? (Ich gehe allerdings nicht davon aus).


Montag, 19. Dezember 2011

Werbung des Tages: Telefonabzocke '92

Für DM 3.12 pro Minute durften Jugendliche Anfang der 90er Jahre ihr Taschengeld für nutzlose Telefonabzocke ausgeben. Oder einen üblen Streit mit den Eltern riskieren, sobald die Telefonrechnung ins Haus flatterte und Ferngespräche nach Australien gelistet waren. Wieso die Nummern dorthin führten, ist mir nicht ganz klar - es muss allerdings einen Abzock-technischen Grund gegeben haben und mit dem Auslandstarif zusammenhängen.




Donnerstag, 15. September 2011

Werbung des Tages: Arbeitsgemeinschaft Telefon (1976)

Bald ist Weihnachten! Noch bälder hingegen der erste Geburtstag dieses Blogs hier - am 19.September. Das wird gefeiert, bis sich die Balken biegen. Bis dahin nützliche Geschenktipps, presented by the mighty "Arbeitsgemeinschaft Telefon". Was genau hinter dieser Arbeitsgemeinschaft steckt, verrät leider weder Google, noch Wikipedia oder sonst eine Besserwisserseite. Nutzlos, dieses Internet.
Ich glaube, die "AG Telefon" kämpfte dafür, dass auch einsame Menschen ein Telefon erhielten und so für die gesamte Verwandt- und Bekanntschaft rund um die Uhr ereichbar waren. Allen ein Telefon schenken! "An Mutter und Vater zum Beispiel, damit sie sich nicht mehr so alleine fühlen".
Ich meine mal gehört zu haben, in den Einführungsjahren des Telefons hätten ähnliche Diskussionen stattgefunden wie in der jüngeren Vergangenheit übers Internet: Gefahr von Vereinsamung, sozialer Isolation und weiss der Teufel was. Farmer A musste seinen Bauernhof nicht mehr verlassen, wenn er Siedler B alles Wüste sagen wollte. Leider lässt sich auch diese Vermutung nicht übers Internet verifizieren - völlig nutzlos, die neuen Medien.



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