Samstag, 11. Januar 2014
Zumba für den Mann (1970)
Zumba ist heute bekannt als eine aus Aerobic und traditionellen lateinamerikanischen Tänzen zusammengebastelte Fitnessform für Frauen. Glaubt man Berichten aus Funk und Fernsehen, ist das Ganze in erster Linie eine geniale Marketing- und Lizenzmaschinerie. Man nehme Altbewährtes, verpacke es modern und vermarkte es klug – fertig ist der Welterfolg. Das war nicht immer so: In den 60er/70er Jahren interessierte Zumba eher den Herrn: «Das moderne Sexualtonikum» wurde hergestellt «aus exotischen Drogen» und konnte rezeptfrei beim Apotheker des Vertrauens bezogen werden.
Freitag, 10. Januar 2014
Nicht von gestern: VW Polo (1979)
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| Diesen Slogan haben wir ja wohl überhört, liebe Freunde aus Wolfsburg! «Ein Auto mit solchen Qualitäten ist auch morgen noch nicht von gestern.» Doch, sehr sogar – und das ist auch gut so. |
Montag, 6. Januar 2014
Entwicklungshelfer des Tages: Peter von Kiedrowski
Sonntag, 5. Januar 2014
Airbrush-Mode (1992)
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| Sie hat gut lachen, er gut Jeansjacke. |
Freitag, 3. Januar 2014
Lasso (1970)
Das neue Jahr – hoffen wir mal, ihr seid gut gerutscht – starten wir mit Sex & Crime: Diese Anzeige bietet einfach alles! 1970 machte Lasso endlich Schluss mit Körpergeruch. Historisch! Darüber hinaus durfte sich ein Texter hier nach Herzenslust austoben: "Sein" eigenwilliger Einsatz "von" Gänsefüsschen wird zwar "nicht" in die Werbegeschichte eingehen, soll an dieser Stelle jedoch noch einmal gewürdigt werden. Bei derart ausgeklügelten Kampagnen ein Wunder, dass Lasso vom Markt verschwinden konnte. Leider lässt sich die Geschichte der Marke auf die Schnelle nichts herausfinden. Es ist aber davon auszugehen, dass mit dem Untergang von Lasso der Körpergeruch ein umstrittenes Revival feierte.
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Mittwoch, 25. Dezember 2013
18 Xmas Sticker (1997, inkl. Bastelanleitung)
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| Sollte zu schaffen sein: Baumschmuck, schön. |
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Die da drüben (1954)
Freitag, 13. Dezember 2013
Einer bleibt nüchtern: Star G.A.S. (1995)
Echte Sportsmänner: Die Ex-Bremer Oliver Reck und Mario Basler, sowie ihr damaliger Manager Willi Lemke (in der Zwischenzeit UN-Generalsekretär für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung) machen sich für Nüchternheit am Steuer stark. Sinnbildlich für die Generation der inzwischen ausgestorbenen Fussball-Typen: Keine leeren Worte, auch für Mario Basler nicht. Er war bekanntlich nie ein abstinentes Kind von Traurigkeit – aber was den Strassenverkehr betrifft, hat er meines Wissens bis heute eine reine Weste. Das würde man den heutigen Schwachmatten, die am einen Tag ewige Vereinstreue schwören, um am folgenden Tag beim nächstbesten Oligarchen anzuheuern, nicht mehr abnehmen. Die wenigen verbleibenden Ausnahmen natürlich ausgenommen.
Dienstag, 10. Dezember 2013
Casio: My Magic Diary C-300 (1995)
1995 stand SMS noch in den Kinderschuhen. Die Technik existierte zwar, aber war einem Grossteil der Gesellschaft unbekannt. Das lag vermutlich daran, dass ein Grossteil der Gesellschaft noch kein Mobiltelefon besass. Handys waren Angebern vorenthalten, die damit gerne die Relevanz ihrer beruflichen Stellung und die fehlende Grösse ihrer primären Geschlechtsmerkmale demonstrierten. Bei den Jugendlichen nahm der Mobil-Wahn erst gegen Ende der 90er Jahre Fahrt auf. Ich z.B. kaufte mein erstes Handy 1999 (ein wunderbares Ericsson A1018s mit Wechselcover) und gehörte in der Klasse immer noch zu den Early Adopters. Übrigens: Für Handy-Nostalgiker empfiehlt sich die Seite GSMArena.com, die jedes Modell jedes Herstellers archiviert.
Montag, 9. Dezember 2013
Es soll nicht wieder vorkommen (1954)
Freitag, 6. Dezember 2013
Kleiner Test für Ehefrauen (1947)
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| Prüfen Sie sich bitte selbst! |
Eine berechtigte Frage, die sich in den meisten Fällen nicht mit Ja oder Nein beantworten lässt. Aber immer mit der Ruhe, nicht gleich hysterisch werden: Auch hier greift vongestern.com beratend unter die Arme. Mit einem weiteren Test. Er erschien in der Zeitschrift «Die Frau». Erst vor wenigen Jahren, nämlich im Januar 1947 – also durchaus noch aktuell.
Was an diesem Meisterwerk besonders charmant ist: Für die ersten Fragen werden gar keine Punkte vergeben, sie werden als selbstverständliche Voraussetzung für jede Ehe gesehen. Weniger charmant: Es gibt keine Auswertung. Wahrscheinlich – und das ist die naheliegende Erklärung – war allen Beteiligten bewusst, dass gute Ehefrauen mit 100 Prozent «Ja», also Bestnote, abschliessen. Alle anderen: An sich und den eigenen Fehlern arbeiten. Viel Glück! (!!)
Freitag, 29. November 2013
Gesund bleiben mit Multibionta-forte (1974)
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Montag, 25. November 2013
Ansage des Tages: Muratti (1960)
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Sonntag, 24. November 2013
Herbst- und Wintermode vor 40 Jahren (1971)
Die Skisaison naht, der Herbst übergibt die Regie langsam an den Winter, alle Jahre wieder die selbe Leier (und immer wieder ähnliche Intro-Texte hier). Der ideale Zeitpunkt also, um wieder einmal einen Blick in einen alten Mode-Katalog zu riskieren. Die heutige Ausgabe stammt vom Modehaus Veillon aus Lausanne (Schweiz), «Herbst- & Winter-Ausgabe gültig bis Februar 1972».
Sonntag, 17. November 2013
Foto Love Story: Ralfi und die Eierbecherhose (1990)
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| Hallihallo! |
Die heutige Love-Story für kalte Novemberabende hat es in sich: Zwei junge Frauen bandeln mit zwei jungen Männern an. Am Schluss kommt doch alles anders, als man vielleicht nach den ersten zehn Bildern gedacht hat. Für Spannung dürfte also gesorgt sein! Wie immer fehlen nach dem Kommentieren von über 140 Bildern Lust und Energie, alles nochmals durchzulesen (Haha, so weit kommt's noch!). Es können sich als Fehler, Unpässlichkeiten und sonstiger Schwachsinn eingeschlichen haben. Wird in den kommenden Tagen korrigiert (vielleicht).
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Donnerstag, 14. November 2013
Anti-Werbung: Alexanderwerk (1942)
Dass eine Firma Werbung macht, um die Kunden fern zu halten – das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Heute schleppt sich ein iPhone-Akku nach zwei Jahren noch mit Mühe von Ladegerät zu Ladegerät. Praktischerweise kann man die Batterie nicht wechseln, ohne im Internet die Nerd-Tutorial-Akademie zu absolvieren. Und das neue Gerät macht ohnehin alles ein wenig besser. Nicht nur ein Apple-Phänomen: Die meisten Geräte gehen eher früher als später kaputt und die Reparatur lohnt sich finanziell nie. Jammer, jammer. Nein, im Ernst, diese Verbrauchs-Mentalität birgt ein gewisses Nervpotential.
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Dienstag, 12. November 2013
Reichardt TeleBar (1973)
Donnerstag, 7. November 2013
Tu es nicht, Rosalie! (1986)
Falls sich jemand für die Antwort interessiert (vielleicht Rosalie 2.0, die wirklich Stewardess werden möchte... wobei Stewardess sagt man heute meines Wissens auch nicht mehr... Flugbegleiterin? Kerosin-Ische? Flugdienerin? Serviertocher der Lüfte? Wolkenkellnerin? In der Zwischenzeit hat die korrekte Antwort ohnehin bereits wieder gewechselt. Aber dieser Beruf ist immer noch die Faszination in Berufsgestalt. Daran kann der Billigflugscheiss und die Ozonschicht (Big O. Rest In Peace!) nichts ändern. Die Heldinnen der Lüfte.): hier ist sie:
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Dr. Sommer,
Tu es nicht
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